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Fates of Evil

von SayuMyers
CrossoverFreundschaft, Horror / P18 / Gen
Freddy Krueger OC (Own Character)
08.03.2018
22.03.2018
9
27.128
5
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09.03.2018 2.862
 
„Alexandra ist Tot!“ wiederholte Rebecca noch mal lauter.
Mein Herz schien für eine Sekunde stehen zu bleiben.
„Was?!“ sagte ich mit überhebter Stimme. Sofort standen alle auf und liefen raus.
„B…Bleibt hier!“ schrie der völlig geschockte Herr Mayer, doch keiner hörte auf ihn. Auch Ty und ich waren der Meute gefolgt. Im Klo angekommen starrten wir auf Alexandra… sie war wirklich Tot. Der Anblick brachte mich zum Würgen, was Ty bemerkte und mich davon wegführte.
„ Geht’s wieder?“ fragte Ty besorgt.
„Ja, Danke…“
Wow, der Anblick hatte mich echt schockiert. In Horrorfilmen war es was anderes als so was in echt zu sehen. Man wusste, dass es fake war und gespielt.
„ Hey! Geht da weg!“ brüllte Herr Mayer.
Er kam mit dem Direktor angerannt.
Sofort machten die entsetzten Schüler Platz.
„I… Ihr habt für heute frei… Geht jetzt!“ stammelte der sichtlich bestürzte Direktor.
Alle zogen schnell die Leine… Naja fast alle. Rebecca, die wirklich Alexandras  beste Freundin war krümmte weinend vor der Toilette.
Auch der Direktor und Herr Mayer konnten sie nicht beruhigen.
Hatte Alexander den Tot wirklich verdient? Sie war eine schlechte Person durch und durch… Aber sollte sie deswegen sterben?
Mittlerweile waren auch wir vor dem Schulgebäude und Ty bemerkte, dass ich nachdachte.
„ Was denkst du gerade?“ fragte sie und schaute mich dabei an.
„Naja… Hat sie den Tot verdient?“ Ich blickte auf den Boden. Ty zog meinen Kopf nach oben, damit ich ihr in die Augen starrte und fuhr fort „Ich meine… Sie hat schlechtes getan… Aber ist der tot gerecht?“
Ty schien nun auch zu grübeln, lächelte mich dann aber an.
„Meiner Meinung nach schon. Sie hat scheisse gemacht, war ne schlampe… So was wird irgendwann bestraft…“ Sie zuckte mit den Schultern. Wir gingen zur Haltestelle und stiegen in den Bus ein.




Der Bus war ziemlich voll, da alle Schüler entlassen wurden. Alle Plätze waren besetzt und wir mussten stehen… Toll…
„ Sie wurde von vielen gehasst… Kein Wunder, dass sie früher oder später den Hass spüren bekommen würde… Ich denke es war jemand, den sie fallengelassen hat… Ehemaliger Fick Partner oder so…“ Ty kicherte… Ihre sadistische Art machte mich verrückt.
Ich zuckte meine Schultern. Ich wollte nur noch Nachhause.
„ Den DVD Abend machen wir übermorgen trotzdem, oder?“  fragte Ty, die merkte, wie geschockt ich von der Sache war.
Aber warum sollte mich das jetzt vom Filmeabend abbringen? Ich mochte Horrorfilme immer noch und würde auch nie aufhören sie zu lieben.
„ Klar! Denkst du ich lass mich deswegen davon abhalten? Ganz bestimmt nicht!“ lächelte ich.
Zuhause angekommen wurde ich fragend von meiner Mutter empfangen „Warum bist du schon hier?“
„ Die Schule fällt heute und morgen aus, haben also langes Wochenende. Jemand aus unserer Schule wurde auf der Toilette ermordet.“ antwortete ich ruhiger als gedacht.
Meine Mutter blieb für einige Sekunden still… dann brach es aus ihr heraus wie ein Vulkan. „ Was?! Zum Glück ist dir nichts passiert….“ Sie nahm mich in den Arm.
Wir sprachen über die Einzelheiten, wer es genau war, wann und ob es mit den Zwei Ermordeten Mädchen vorheriger Nacht zusammenhängen könnte.
Wenn ich genau darüber nachdachte könnte es wirklich mit den anderen Morden zusammenhängen… Dies machte mir Angst… Es hätten auch genauso gut Ty oder ich sein können…  Dieser Gedanke las mich auch bis spät in der Nacht nicht los. Doch irgendwann schlief ich ein.

- 2 Tage später





Meine Sachen waren schon gepackt und ich wartete ungeduldig auf meine Mutter. Immer war sie es, die zauderte. Ich wollte um 3 bei ihr sein und es war gerade Fünf vor. Eigentlich hätte ich es zu Fuß locker geschafft, da wir nicht so weit auseinander wohnten. Doch mit meinem Bettzeug im Gepäck war das nicht so leicht. Also wollte mich meine Mutter fahren. Wollte.
„ Kommst du jetzt?!“ schrie ich.
„ Ja, tut mir leid!“ antwortete sie und kam zu mir. Die Autoschlüssel in ihrer Hand verrieten mir, dass sie nun auch bereit war. Endlich. Wir stiegen ins Auto ein und fuhren los. Oh Mann dieser Tag würde so Super werden! Erst der geile Filmeabend und dann noch Five Nights at Freddys. Ich freute mich so mit meiner besten Freundin endlich meine Lieblingsfilme schauen zu können.
Ich erwachte aus meiner Tagträumerei als das Auto anhielt. Wir waren da. Schnell gab ich meiner Mutter noch einen Abschiedskuss und schellte dann bei Ty.
Lächelnd empfang mich Tys Mutter, die ich lieb grüßte. „ Sie ist in ihrem Zimmer“ lächelte sie. Ich bedankte mich, ging dahin und öffnete die Tür, doch niemand war drin.
„ Hallo?“ wo war sie denn? Ich legte meine Sachen neben ihr Bett ab. Gerade, als ich mich umdrehen wollte  wurde ich von hinten Erschreckt. Ein lauteres Schreien konnte Ty auch nicht herausbringen.
„Ty!“ Mein Herz pochte vor Schreck stark.
„ Haha Sorry, ich wollte dich schon mal auf den Abend heute einstimmen!“ lachte Ty.
„Arschloch!“ kicherte ich. Nun lachten wir beide.
Wir packten meine Sachen aus und machten es uns auf ihr Bett gemütlich. Die Chips waren in der Schale und die DVDs lagen neben uns bereit. Der Abend konnte beginnen.
„ Welcher Film zuerst?“ fragte Ty. Doch diese Frage erübrigte sich schon, weil Ty aufstand und Halloween in den DVD Player schob.
Yes!
Ty legte sich neben mir hin und der Film begann.
Ich starte wie gebannt auf den Fernseher, ich war zu sehr in dem Film verloren.




Umso ärgerlicher war es dann, als Tys 8 Jähriger Bruder Martin ins Zimmer platzte und wir ihn pausieren mussten, weil er dafür zu jung war.
„ Geh raus!“ sagte Ty genervt.
„ Darf ich mitschauen?“ fragte er.
„ Nein! Du scheisst dir doch sowieso in die Hose und dann bin am Ende ich wieder schuld! Verschwinde!“
Er knallte sauer die Tür zu.
Ty schaute mich an.
„ Du weißt doch wie viel Ärger ich letztes mal von meiner Mutter bekommen habe, weil ich ihn etwas mitschauen haben lassen….“
Ich nickte. Ich fand Martin ganz putzig aber ich musste ja auch nicht 24/7 mit ihm verbringen…
Ty legte die Hand auf die Fernbedingung aber drückte noch nicht den Knopf zum weiterspielen.
„Ich habe noch ne Frage…“ Ty schaute mich mit großen Augen an.
„Was?“ Ich klang extra genervt. Ich wollte den Film weiterschauen.
„ Morgen hat Martin ja Geburtstag und meine Mutter hat mich dazu verdonnert mitzukommen. Wir gehen mit noch weiteren 4 Kindern in eine Pizzeria… Ich habe alleine darauf überhaupt keine Lust… Kommst du bitte mit?“ Ty schaute mich weiterhin an.
„Klar, warum nicht?“ Immerhin mochte ich Tys Bruder, und ne Pizza nahm ich immer gerne an.
„Danke!“ sagte sie lächelnd und drückte endlich den Schalter, der den Film weiterspielen ließ.
Nach dem Film schauten wir H 20, den ich bisher auch noch nie gesehen hatte. Er ging für mich zu schnell vorbei.
„ Der Film war Bombe!“ quietschte ich.
„ Ja, sie waren echt gut… Aber nachdem das mit Michael in H 20 passiert ist, wird er wohl nicht mehr auftauchen… der ist 100% Tot“ spekulierte Ty.
Ich lachte.
„ Du hast doch gelernt, dass er das pure Böse ist, oder? Sonst würde es ja nicht eine Fortsetzung geben, die 3 Jahre danach spielt… Die Aussage, wie er überlebt hat ist zwar… Naja… Aber wenigstens lebt er“  lächelte ich.

„ Oh Mann er ist echt nicht aufzuhalten!“ lachte Ty.
„ Ne!“ ich griff zur DVD. „ Jetzt Nightmare on Elm Street? Den kenne ich ja auch noch nicht…“
Schon griff Ty die DVD und legte sie in den Spieler ein.
Auch nach diesem Film unterhielten wir uns darüber, wie wir ihn fanden.
Ty fand ihn total geil. Ich zwar auch aber Halloween ist und bleibt der einzig wahre Film.
„ Wenn wir schlafen und träumen, wird Freddy Krüger uns auch darin   töten?“ lachte Ty.
„ Na sicher!“ antwortete ich sarkastisch.
Es war mittlerweile schon halb 2 und ich war Hundemüde. Doch da wir uns gesagt hatten, nach den Filmen ein paar Runden Five Nights at Freddys zu spielen hatte ich keine andere Wahl als wach zu bleiben.
Ty saß auch schon am Laptop und wartete auf mich.
Ich setzte mich neben ihr und begannen zu zocken.  Die erste Runde spielte sie und starb in der Vierten Nacht an Chica, die sie nachdem eine creepy Musik ertönte überfiel. Ich starb in der Dritten Nacht an Foxy… Oh Mann ich verstand die Taktik dahinter einfach nicht… Irgendwann war Foxy einfach da… Und Zack! Tot…  Naja egal.
Ein paar Runden spielten wir noch bis auch Ty zu Müde war und wir legten uns schlafen.
Ich träumte…
Ich war mit Ty in einem Raum… Es war eine Garage… Sie war voll geräumt mit Krempel. Hinter uns… Da war jemand! Wir drehten uns beide um und erblickten Freddy Krüger! Er kam auf uns zu. Ty und ich schreiten und rannten nach hinten ohne uns Umzudrehen. Wir beide fielen in die Geräte rein und ich holte mir eine Verletzung am Arm. Ich blutete leicht. Bevor ich weiter reagieren konnte, wurde ich von Ty geweckt
„ Sayu!“ schrie sie verzweifelt. Als ich die Augen öffnete wirkte sie erleichtert.
„H… Hast du etwa das gleiche geträumt wie ich?“ fragte ich vorsichtig.
„ Wenn wir beide in einer Garage mit Krüger waren…“



„Wow, so was passiert selten, dass 2 Personen das gleiche träumen…“
Ich hörte auf zu sprechen, da Ty eine schreckhafte Bewegung machte. Bevor ich fragen konnte sah ich auch, wieso… Sie hatte eine Schnittwunde am Bein…
„ Oh bitte nicht…“ Ich schaute vorsichtig auf meinem Arm. Vielleicht war es ja nur ein dummer Zufall… Doch… Sie war da… Die Schnittwunde, die ich mir aus meinem Traum geholt hatte. Das Blut lief sogar noch meinen Arm herunter.
„ Shit! Es ist genau wie im Film passiert! Freddy Krüger wird uns kommen holen!“ quietschte ich ängstlich.
„ Ach… Du hast schon Recht, das wird ein dummer Zufall gewesen sein… Ich meine… die Filme sind FIKITV! Sie können nicht existieren!“ Ty blieb wie immer cool.
Ich nickte. Doch mir ging es nicht aus dem Kopf… Wahrscheinlich war ich vom ganzen Horrorfilme schauen ein bisschen zu sehr geblendet worden aber naja…
Wir gingen Frühstücken.
Unten angekommen begrüßte mich auch schon Martin.
„ Guten Morgen!“ sagte er mit einem vollen Mund.
„ Erst runterschlucken, dann reden, Geburtstagskind“ sagte Klara, die
Mutter.
„ Guten Morgen, Geburtstagskind!“ lachte ich und setzte mich am Tisch. Ich hatte heute ziemliche Lust auf Salami, weshalb ich mir ein Salamibrot zubereitete.
„ Kommst du heute auch mit in die Pizzeria?“ fragte mich Martin, als sein Mund leer war.
„ Ja, ich komme mit!“ lächelte  ich ihn an.
„ Was, wirklich? Yipiee!“ Sein ganzes Gesicht strahlte vor Freude.
„ Aber auch nur, weil ich es ohne sie nicht aushalten kann!“ gab Ty dazu.
„ Nein! Sie kommt nur wegen mir!“ sagte er und schlug Ty lachend leicht auf das Bein.
„ Aah!“ Ty zuckte. Martin hatte ihr genau auf die Wunde gehauen.
„Was ist los?“ fragte Klara.





„ Nichts schlimmes, Mom!“ antwortete Ty gehässig.
„ Ich habe mich dort nur irgendwann geschnitten. Ich weiß sogar noch nicht mal wie er dahin gekommen ist!“ sprach sie weiter.
Aus einem Traum konnte sie ja auch schlecht sagen. Ich verdeckte mir unauffällig mit meiner Hand meine Wunde. Ich wollte nicht auch noch ausgefragt werden.
Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und stiegen ins Auto ein um die anderen Kinder abzuholen. Das Auto von Tys  Mutter war für uns und die anderen groß genug. Man konnte ihn eigentlich auch schon einen kleinen Bus nennen.
Erst holten wir ein Mädchen namens Sina ab. Dann zwei Jungs, die Tim und Luca hießen. Der letzte der eingeladen war, Steve, wartete schon vor der Pizzeria.
Wir stiegen aus und die Kinder rannten sofort rein. Wir folgten ihnen. Von innen sah es wie ein Kinderparadies aus: Rechts war eine Theke, wo man das Essen bestellen konnte. Links war eine riesige Wand voller Auszeichnungen und hinten war ein Raum, der wohl ins
„ Spielparadies“, so wie es da stand, führte. Überall waren noch ein paar Türen, die wohl aber nur für Mitarbeiter waren. Sonst standen noch an jeder Ecke Tische rum.
„ Willkommen in der Pirate Pizzeria! Bitte folgen sie mir!“ sagte ein Mitarbeiter in einem roten Piraten Kostüm. Wir gingen ihm nach und erreichten einen großen Tisch mit viel Konfetti.
„ Wo ist denn unser Geburtstagskind?“ fragte der Mitarbeiter mit einer Piratenstimme.
Schüchtern hob Martin seine Hand. Wie putzig.
„ Arrr. Für heute bist du der Kapitän!“ Der Mitarbeiter setzte ihm eine Piratenmütze auf.
„ Ich befehle euch so viel Pizza zu essen wie ihr wollt“ lachte Martin und setzte sich auf den Geburtstagsstuhl.
Alle anderen, mich mit eingeschlossen, setzten sich ebenfalls und bestellten Pizza.
„ Mama? Können wir solange noch ins Spielparadies?“ fragte Martin Klara ungeduldig.



„Natürlich Kapitän!“ antwortete sie und die Kinder stürmten durch die Tür.
„ Wie krass mich das einfach alles an Fnaf erinnert!“ lachte Ty.
Vor ihrer Mutter verwendete sie gerne die Abkürzung von Five Nights at Freddys.
„ Ja, oder?“ Ich lachte auch.
„ Ohmann…“
Unser lachen wurde von einem Mitarbeiter unterbrochen, der die bestellten Pizzas servierte.
„ Ich hole die Piraten!“ sagte der in Gelb verkleidete Mitarbeiter und verschwand hinter der Tür.
Nur ein paar Sekunden später erschienen auch schon die Kinder und rannten kreischend zum Tisch.
„ Guten Appetit!“ sagte der Gelbe Pirat und verschwand hinter einer Tür.
Die Pizza schmeckte einfach zu lecker um wahr zu sein. Es war vielleicht die beste Pizza, die ich je gegessen hatte.
Als wir fertig waren wurde er Tisch abgeräumt und der Gelbe Mitarbeiter kam wieder.  
„ Seid ihr auch alle Satt geworden?“ fragte er lächelnd.
„ Ja!“ Alle Kinder jubelten im Chor.
„ Na dann kommt eben mit. Ich führe euch in die Geheime Schatzhöhle und ihr dürft euch alle ein Geschenk aussuchen!“ Der Mitarbeiter machte eine Handbewegung, die Kinder sollten ihm folgen. Martin schaute seine Mutter an und sie nickte.
„ Yeah! Jetzt kriegen wir einen Schatz!“ kreischten Martin und die Kinder und verschwanden mit dem Mitarbeiter hinter einer Tür.
„ Jetzt kriegen sie einen wahren Schaaatz!“ lachte Ty.
„  Na hoffentlich nichts lautes….“ Sagte Klara. Ich lachte.

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„ Kriegen wir einen groooßen Schatz?“ fragte mich eines der Bälger von hinten.



„ Ja, er ist einzigartig und wertvoll!“ antwortete ich.  Ich hasste es so aufgesetzt zu reden doch das war leider mein Job. Immer dieses aufgesetzte lächeln, diese Nettigkeit… Irgendwann würde ich noch verrückt werden…
Endlich, nachdem wir den langen Gang überquert hatten erreichten wir eine Tür, die ich aufschloss.
„ Alle herein!“
Als alle Quälgeister drinnen waren, schaute ich noch mal kurz, ob niemand in der Nähe war. Dann begab ich mich ebenfalls rein und schloss die Tür ab.
„ Wo ist der Schatz, Gelber Pirat?“ fragte das Mädchen.
„ Es gibt keinen…“ Ich redete nun ernster und ein lächeln huschte über meine Lippen.
„ Wieso nicht?... Du bist ein böser Pirat!“ eines der Kinder schaute sehr böse.
„ Ohja, das bin ich…“ sagte ich und zückte ein Messer aus meiner Hose.
Alle Kinder heulten nun durcheinander.
Tja… Leider war es ein Schall geschützter Raum, den auch keiner so schnell betreten würde, außer es würde brennen…
„ Holt euch eure Belohnung ab…“ Mit den Messer auf sie gerichtet ging ich auf die Bälger zu. Heute könnte ich meinen Plan nun endlich Wirklichkeit machen… Was vor 20 Jahren schon mal geklappt hatte, würde heute Abend wieder klappen…
Auf einmal sprang mich eines der Kinder an und schrie „ Lass uns in ruhe!“
Naives Balg. Mit einem Hieb durch den Brustkorb lag er schon Regungslos auf den Boden.
„ Nein Steve!“ weinte das Mädchen.
„ Du willst die nächste sein? Na gut!“ mit einem Lächeln schnappte ich sie mir und schnitt ihr den hals durch. Ihr Kopf rollte auf den Boden und ihr Körper warf ich auf die andere Leiche.
Von links und rechts griffen mich 2 Blagen an. Mit 2 Stichen waren sie auch Tot.



Hinter mir hörte ich auf einmal ein lautes Klopfen.
„ Hilfe!“ schrie der Junge unter Tränen.
Ich griff den Jungen und hielt ihn mit voller Kraft an die Wand.
Er winselte stark.
„ Mit der Piratenmütze, die du trägst erinnerst du mich an Foxy… Ich weiß nun schon mal, welcher Körper dir gehören wird…
Mein Messer durchstach seinen Brustkorb. Das Knacken… es erinnerte mich an vor 20 Jahren… Als ich so eine Tat schon mal begann… Nun musste ich wieder unwiderruflich Grinsen.
Die Leichen stopfte ich in einem Sack und das Blut entfernte ich vom Messer. Mit dem Sack begab ich mich unauffällig zu dem Raum mit den Mechatronischen Figuren.
„ Es wird wieder genauso wie vor 20 Jahren werden, meine Mechatronischen Freunde….“ Ich streichelte jede einzelne der 5 Figuren. Sie sollten hier bald im Laden als Belustigung der Kinder eingesetzt werden, genau wie damals. Und da nun ein Videospiel von meiner Geschichte rausgekommen war, würde es nur umso mehr Auflauf bekommen… In mir erfüllte sich ein Gefühl von Freunde und Belustigung. Ich konnte nicht mehr warten meine Kreationen zu sehen! Ich packte die Leichen aus und baute jeden einzelnen in eine Figur ein…
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Sayus Sicht:
Als nach 15 Minuten die Kinder immer noch nicht zurückkamen, fragten wir bei den Mitarbeitern nach. Sie suchten erst die komplette Pizzeria ab. Dann kam die Polizei. Dann wurde nach den in Gelb eingekleideten Mitarbeiter im Piratenkostüm gesucht… Auch von ihm war keine Spur. Dann war uns klar… Sie waren weg… Die Kinder… Tys Bruder… wurden entführt. Ty weinte… So sehr hatte ich sie noch nie weinen sehen… Es war der schrecklichste Tag aller Zeiten.
Für Ty… für Klara… Und für mich…
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