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Fates of Evil

von SayuMyers
CrossoverFreundschaft, Horror / P18 / Gen
Freddy Krueger OC (Own Character)
08.03.2018
22.03.2018
9
27.128
5
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3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
08.03.2018 3.157
 
Kurze Anmerkung: Dies hier ist meine erste Fanfiktion und habe sie vor 3 Jahren geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel:)

Ich knallte die Tür hinter mir zu und rannte, so schnell ich noch nie gerannt war. Ty würde mir ne Schelle geben, wenn ich wieder zu spät kommen würde… Sie würde ja von Frau Williams ebenfalls Strafarbeiten aufbekommen. Der Regen machte es mir nicht leichter und ein paar Mal wäre ich auch hart auf die fresse geflogen. Bei der Ampel stoppte ich.
„ Oh shit! Werde grün!“ fluchte ich. Es war bei mir immer so… Die Ampel war Rot und in der Nähe waren keine verdammten Autos zu sehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war sie Grün und ich rannte rüber. Irgendwann erreichte ich ihr Haus und klingelte. Ich versuchte verzweifelt meinen Pony zu richten… Aber er war hin… Na klasse. Ich seufzte genervt auf. War ich froh, wenn die Ferien in 2 Wochen beginnen würden….  Die Tür öffnete sich und Ty stürmte heraus auf ihre Freundin.
„ Heeey, Sayu!“ brüllte sie mir ins Ohr „ Komm, lass uns schnell zum Bus rennen!“
Ty wirkte immer so als wenn sie 100 Energys getrunken hätte… Und das mochte ich so an ihr. Sie war der genaue Gegenpol von mir. Ich war eher ruhig. So ergänzten wir uns perfekt.
Wir erreichten den Bus noch pünktlich und stiegen ein. Es saßen schon ein dutzend Menschen drin, aber nicht so viele wie sonst. Also suchten wir uns einen Platz aus und setzten uns hin.
„ Harte Reise…“ scherzte ich. Ty lächelte.
„Also… Hast du die Filme?“ Ty schaute mich mit großen Augen an.
„ Und wie! Ich habe den ersten Halloween Teil und H20 bekommen… Der Rest war beim Verleih vergriffen…“
Ty schaute mich nun mit einem schläfrigen Blick an:
„ Soweit ich von dir weiß ist das doch „Die richtige Zeitlinie“ und nicht dieser Jamie Quatsch… Also ist doch alles gut, oder?“
Ich lachte. Ich hatte ihr mittlerweile schon soviel von Halloween erzählt, dass sie schon bald so mitreden könnte ohne überhaupt einen Teil gesehen zu haben.
„Was lachst du?“ fragte sie mich und wirkte fast selber angesteckt davon.
„ Ich glaube du weißt bald mehr über Michael Myers als ich!“ Ich stupste sie an der Schulter an.
„ Ach komm, KEINER weiß mehr als du über ihn bescheid. Du betest ihn ja förmlich an!“ sie stupste mich fester zurück.
„Achja… und ich habe auch noch einen Horrorfilm namens
„ Nightmare on Elmstreet“ ausgeliehen… Er ist genauso beliebt wie Halloween. Dort geht es um einen Typen der angeblich Kinder getötet haben soll und deswegen von den Leuten aus dem Dorf verbrannt wurde… Doch er starb nicht und übt nun seine Rache aus… Sein Markenzeichen sind seine überaus verbrannte Haut und seine  Rasierklingen artigen Finger…“ Ich machte mit dem letzten Wort noch eine Bewegung mit meinen Händen, die seine Hand imitieren sollte.
„Klingt interessant… Den schauen wir dann auf jeden fall am Filmeabend auch! Und… Michael Myers muss aufpassen… Er kriegt Konkurrenz…“ Sie kam immer näher zu mir und bewegte ihre Augenbraunen ausfragend.
„  Keinem macht Michael Konkurrenz… Er ist der beste!“ Den letzten Satz sprach ich wohl zu laut aus, denn jetzt wurden wir von jedem angeschaut.
„Na super!“ kicherte Ty.
Ich versuchte nicht zu laut zu lachen aber Tys witziges Kichern machte es mir nicht einfach.
„ Was ist mit Five Nights at Freddys? Hast du mittlerweile alle Teile auf deinem Laptop?“
Diese Frage lies Ty wieder hell aufhören und antwortete mit einem fast hysterischen „JAAA“.

Ty und ich waren beste Freunde… Seit 5 Jahren kannten wir uns und hatten uns sofort verstanden. Nun waren wir in der 10 ten klasse und es war echt nicht einfach. Die Zentralen Abschlussprüfungen, die Arbeiten, die unser Leben bestimmen würden, standen in weniger als 2 Monaten an. Und wir hatten uns geschworen nach diesem Filme Abend ausgiebig zu lernen. Der Filmeabend stand in 3 Tagen an…

Nach ca. 10 Minuten erreichten wir die Schule und stiegen aus. Es hatte mittlerweile zum ersten Mal geklingelt. Bis zum zweiten würden wir es bis ins Klassenzimmer schaffen. Doch leider hatte Frau Williams ihr Klassenzimmer in der obersten Etage… Und so mussten wir die Treppe hinauflaufen.
Auf den weg dorthin versuchte ich mein Wissen auf die probe zu stellen: „ Der Bär heißt Freddy, die Ente heißt Chica, der Hase heißt Bonnie und der Fuchs Foxy, oder?“
„Wow, du hast echt viel bei mir gelernt“ lachte Ty.
Wir erreichten den Klassenraum und setzten uns hin. Es waren noch nicht alle da. Schnell waren aber auch die meisten anderen Plätze gefüllt als es schellte. Frau Williams motzte Chris an, der 5 Minuten später kam. Zum Glück waren wir pünktlich. Wir hatten Englisch. Und Frau Williams zeigte uns einen Film über die Britische Geschichte. Da ich die hälfte sowieso nicht verstand, schaute ich aus dem Fenster. Es regnete immer noch ziemlich heftig. Und für einen Moment glaubte ich jemanden zu sehen… Jemanden mit einem Overall und einer weißen Maske… Ich schreckte Leicht auf, dies bemerkte Ty, die direkt neben mir saß.
„Was ist los?“ flüsterte sie.
War das was ich gerade gesehen hatte bloß eine Einbildung?  Das konnte nicht Michael Myers gewesen sein… er war bloß eine Filmfigur… Nein, das ist völlig absurd! Er lebt nicht.
Ich drehte mich zu Ty und sagte ihr, dass nichts sei. In der Pause gingen wir zu unserem Stammplatz. Er war in der Nähe der Raucherecke aber weit genug entfernt um den Rauch nicht eininhalieren zu müssen. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und die Sonne schien durch die Wolken.
„Na endlich!“ gähnte Ty und setzte sich vor das Geländer. Ich setzte mich neben ihr hin.
„Ich habe Hunger! Willst du auch was?“ Ty hielt mir Erdbeeren hin. Sie wusste, dass ich bei Erdbeeren immer schwach wurde.
„ Danke“ sagte ich und aß welche.
Von weitem sahen wir Alexandra kommen… Ohmann…  Sie war das Beauty Monster in Person. So viel Schminke hatte ich vorher noch nie auf einer Person gesehen. Ein verdammter Sandkasten war nichts dagegen. Das bescheuerte war ja noch, dass sie sich selbst als Prinzessin dieser Schule bezeichnete, weil Bibi ihr mal auf einem Fantreffen gesagt hatte,  wie gut sie aussah… Na die passten auch zusammen… Ihre Kleidung betonte ihre „Wichtigkeit“ noch mal. Jeder, der keine Markenkleidung trug wurde von ihr bis aufs übelste beleidigt. Jemand aus unserer Klasse hatte sogar so große Angst vor ihr, dass sie die Schule wechselte.



Also wenn Michael und Alexandra vor mir stehen würden, wäre Michael das kleinere Übel…
Ich kicherte.
„Was ist?“ fragte Ty. Ich zeigte unauffällig nach Alexandra.
„Oooh… Die Hollister Bitch kommt…“ Ty klang gelangweilt. „Soll sie nur zu uns kommen!“ sie wurde lauter.
Jeder lästerte hinter deren Rücken über sie, aber wenn sie dann direkt vor einem vorstand wurde man klein… Hätte sie ein Opfer, wäre man verloren…
Sie kam tatsächlich in unsere Richtung… Shit… Ty ballte schon ihre Hände zu Fäuste… na das konnte was werden…
Alexandras Blick schweifte aber zu Kev, der ein paar Meter weiter weg saß. Sie ging zu ihm hin. Sie waren gerade noch so weit entfernt, dass wir sie hören konnten.
„ Wo sind meine Hausaufgaben?!“
„Ich… habe sie nicht… Ich… habe sie vergessen… Tut mir…“
„ Ich hetze meinen Freund auf dich! Du Brillenfresse wirst schon sehen, warum man mich nicht verarscht!“ brüllte sie rum.
Boah sie war ein echtes Monster…
„ Ach deinen „Freund“ lässt du in ein paar Tagen sowieso wieder fallen, wie die anderen Kerle, die du schon durchgenommen hast!“ Fing auf einmal Ty an zu sprechen. Oh nein…
„ Bitte was?!“ Alexandra sah nun noch wütender aus als vorher…
„Bitte halte dich daraus…“dachte ich, irgendwie musste alles wieder gut werden… Doch dann fing Alexandra an zu reden… Und alles nahm ihr Unheil…
„ Warte… Du bist doch die verrückte, die diese hässliche Fuchsjacke aus dem Kindersortiment getragen hat, oder? Haha… Ich glaube es nicht… DIE spricht mich an… „
Das hätte sie nicht sagen sollen… Ty war gerade wie ein Vulkan der ausgebrochen war. Keiner, aber auch keiner durfte schlechtes über ihre Fuchsjacke sagen… Und KEINESFALLS Alexandra… Ich konnte es voll und ganz verstehen. Wenn sie etwas über Michael Myers sagen würde… Ich würde genauso reagieren…



Ty holte aus und schlug zu… So feste, dass sie auf den Boden fiel. Das Knacken ihrer Nase konnte ich bis hierhin hören. Ty selbst war der Schlag wohl zu hart gewesen, denn sie schüttelte ihre Hand. Langsam bildete sich ein großer Haufen von Schülern um uns herum. Sie lachten Alexandra aus… Sie lachten sie doch tatsächlich aus!
„ Das war für die, denen du das Leben erschwert hast…“ keuchte Ty. Sie faszinierte mich doch immer wieder. So schnell konnte sie von einem netten Mädchen zu einer Faustsicheren Dame werden. Erstaunlich… Nach Ty musterte ich die heulende Alexandra, die extremes Nasenbluten hatte… Trotzdem konnte ich ein Sarkastisches Lächeln nicht verstecken. Sie tat mir überhaupt nicht leid.
Nur leider wusste ich, dass Alexandra sich rächen würde… Irgendwie… Wahrscheinlich würde sie ihre Freunde auf Ty loslassen…
Der Schülerkreis wurde von Herr Kiel aufgelöst. Ausgerechnet den beschissensten Lehrer auf dieser Schule. So wie er Aussah, müsste er schon seit über 10 Jahren in der Rente sein… Wahrscheinlich war er einer von den Lehrern, die sich fit und wichtig genug fühlten um weiterzumachen. Uns behandelte er wie Schüler aus den 60ern… Na so Leute mochte ich ja... Ich seufzte.
„Was ist hier los!?“ brüllte Herr Kiel und schaute dabei erst Ty und dann Alexandra an.
„Sie hat mich geschlagen!“ Alexandra zeigte auf Ty.
„Aber nur, weil sie mich beleidigt hat!“ antwortete Ty sauer.
„ Ich zeige dich an!“ quietschte sie.
„ Wenn du das machst, dann zeige ich dich wegen Drohung an! Und glaube mir, Kev, den du gerade anfallen wolltest und viele andere werden auch mitmachen… Und dann wirst du die letzte sein die lacht!“ keifte Ty hart. Wow… So schlagfertig hatte ich sie selten gesehen…
„ Es reicht! Beide! Ihr kommt mit zum Rektor!“ sagte Herr Kiel, packte beiden an den Arm und schliff sie ins Schulgebäude.
Na klasse… es klingelte und ich ging wieder ins Klassenzimmer. Wir hatten Erdkunde bei Herr Meyer, den Ty auch gerne Myers nannte.
Wieso eigentlich? Er hatte keine Ähnlichkeit mit ihm, konnte wahrscheinlich noch nicht mal jemanden ein Haar krümmen.



Während des Unterrichts faselte er etwas über die Grenzen von Deutschland oder so… Viel wichtiger war mir, was mit Ty geschah… Sie war seitdem nicht mehr vom Direktor wiedergekommen… Ob sie abgeholt wurde… Oder verwiesen?! Ich kritzelte etwas vor mir hin. Anders konnte ich meine Gedanken nicht auslassen. Ich zeichnete Michael und Foxy, wie sie uns jagen würden. Ich liebte es, zu zeichnen. Mein ganzes Zimmer war mittlerweile von unseren Zeichnungen vollgekleistert.
Auf einmal öffnete sich die Tür. Ty trat herein.
Meine Augen weiteten sich. Sie setzte sich neben mir hin. Ich wollte gerade fragen, als mich Herr Meyer böse anschaute… Na gut… Ich frage sie wohl lieber nach der Stunde aus.
Die restliche Stunde verging nun wie im Flug und wir konnten raus. Zum glück hatten wir heute nur 4 Stunden wegen des Lehrermangels und hatten nun Schluss. Aus dem Schulgebäude platzte es nun aus mir heraus: „ UND? Was ist passiert?“
Ty schaute mich an.
„Naja… Erstmal habe ich gehörigen Anschiss vom Direktor bekommen… Aber als ich dann mit Alexandras Erpressungen anfing, sagte sie plötzlich, dass alles ok sei…. Feige Gans… Als sie von ihrer Mutter abgeholt wurde, sprach er mich noch mal und ich sagte ihm alles was sie getan hatte… Er war sichtlich empört… Und gab mir am Ende dann nur eine Verwarnung…“ Sie lächelte leicht.
„ Aber echt krass, was passiert ist… So kenne ich dich gar nicht!“ ich lachte und wir stiegen in den Bus ein.
„ Ich auch nicht…“ Ihr Lachen schlug ins Seufzen um.
Ich hielt ihr meine Brotdose hin. In ihr befanden sich Kekse… Sie nahm sie lachend an und ich schaute nach vorne. Dort stand wieder jemand… diesmal sah ich ihn genauer… Er hatte einen Dunkelblauen Overall und schwarze Schuhe an. In seiner rechten hand hielt er ein Küchenmesser… Und das Gesicht war von der Hecke bedeckt… Dies sah ich in der einen Sekunde als der Bus losfuhr.
„Ty… Ich glaube mir wird ein Streich gespielt….“
„Wieso?“ Sie drehte sich zu mir.





„Da…. Stand gerade jemand, der wie Michael Myers aussah…“
„ Also entweder verarscht du mich… Oder wir sind alle gefickt!“ lachte sie.
„Wirklich, Ty“ ich wurde wieder ungewollt lauter.
Nun schaute sie ernster, schenkte mir meinen Worten etwas mehr Ernsthaftigkeit.
„ Vielleicht war es nur ein Spinner aus der Schule, du kennst sie doch… Weißt du noch, vor einem Jahr, als eine aus der damaligen 10ten sich als Sailor Moon Fan outete? Tage später hatten ein paar andere 10ner sich einen Spaß erlaubt und sich tatsächlich als diese verkleidet. Sogar sie fand es lustig…“ kicherte Ty.
„ Also wenn ich ihn morgen wieder sehe…. Will ich seine Maske haben!“ Meine Augen funkelten und Ty lachte.

-

Meine Mutter weckte mich wie jeden morgen. „ Es ist diese Nacht etwas passiert… Also beeile dich bitte…“
Eigentlich blieb ich immer noch 20 min im Bett liegen, doch das, was meine Mama sagte, bereitete mir ein mulmiges Gefühl im Bauch. Also stand ich auf.
„Oh, bist heute ja extra früh wach…“ Mama lächelte.
„Naja, wenn du sagst, dass etwas passiert ist…“ sagte ich mit einem müden Unterton.
Sie setzte sich hin und begann zu reden.
„ In dieser Nacht wurden Zwei 17 jährige Mädchen brutal ermordet. Und das schlimmste noch, es ist nur ein paar Straßen entfernt passiert… Also passe bitte auf, Sayu….“
Ich schluckte.
„Bitte was?!“
„ Es wurde insgesamt 23-mal auf sie eingestochen… Sie sollen total verstümmelt gewesen sein…“ fuhr meine Muter fort.





Auf den Weg zum Bus traf ich Ty.
„Auch schon davon gehört?“ fragte ich sie.
„Ja… Echt krass… Stell dir mal vor, der treibt sich hier noch rum…“ antwortete Ty mit einem rauen Unterton.
Wir betraten den Bus. Als wir uns hinsetzten, bemerkte ich, dass sich eine kleine Spinne in Tys schulterlangen blonden Haaren befand. Diese entfernte ich unbemerkt, damit das Geschrei nicht groß wird. Sie hasste Spinnen über alles. Ich eigentlich auch, aber mit den kleinen konnte ich mehr leben als mit den großen.
In der Schule angekommen begaben wir uns sofort zur Sporthalle. Meh… Ich hasste Sport…
-
-Eins, Zwei_____Kommt Vorbei
-Drei, Vier, Er Ist Nah Bei Dir...
-
……

Wie lange saßen wir schon im Abstellraum? Ich wusste es nicht, aber der Geruch von benutzten Wischlappen und Chemikalien ging mir gewaltig gegen den Strich. Ich wollte aufstehen, endlich aus dieser Chemiehölle raus, doch Freddy hielt mich an meiner Schulter fest.
„Noch nicht jetzt, wir warten lieber, wenn die meisten Blagen in ihren Klassenzimmern sind.“
Ich hätte ihm jetzt am liebsten die Kehle durchgeschnitten, doch hier war es sowieso zu eng um irgendetwas zu tun. Ein paar Minuten später quetschte sich Freddy an mir vorbei.
Hätte er mir nicht sagen können, dass er raus will?! Ich öffnete genervt die Tür.
„ Danke! Also… Wo ist unser nächstes Zielobjekt?“ fragte Krüger mich.
Das Arschloch wusste ganz genau, dass ich nicht sprechen würde.
„ Komm großer, mir nach….“
Ich hasste seine piesackende Art.





„Teilen wir uns auf, wenn du sie gefunden hast dann schreie!“ zwinkerte er mich an und ging die Treppe hinauf. Warum kooperierte ich noch mal mit dem Penner zusammen?
Ich ging den langen Gang entlang und blieb bei der Mädchentoilette stehen. Der perfekte Ort für aufgetakelte Schlampen. Leise betrat ich sie und sah, dass sie unbesetzt war. Von draußen hörte ich keine Schritte, also ging ich wieder raus. Von weitem erklangen auf einmal leise Schritte. Ich versteckte mich hinter der nächsten Ecke. Falls sie hier herkommen würde, hätte ich mein Messer zur Hand. Doch sie ging ins Klo rein. Sie war es…. Unsere Zielperson… Leise öffnete ich die Tür und sah, wie sie sich ihre Backen mit einem Puder „Verschönte“.
So, wie die aussah wurde sie jeden Tag mindestens einmal gefickt. Ihr weißes Kleid reichte ihr so gerade noch über den Arsch… Und diese Schuhe… Sie riefen gerade zu „ Fick mich!“
Ein dunkleres Nuttenrot hatte ich auch noch nie zuvor erblickt… Diese Schuhe…. Besudelten die Farbe Rot! Ich öffnete die Tür, trat ein und knallte sie zu. Sie erschrak und schaute mich an.
„ Haha… Echt geiler Scherz und so… Dank dir habe ich mein Puder ins Becken fallen gelassen! Arschloch…. Verschwinde hier raus, oder ich rufe meinen Freund an!“ Sie wandte sich wieder dem Spiegel zu.
Na so welche Weiber hasste ich ja noch mehr…
Ich griff ihr mit meiner linken Hand an den Hals und warf sie in die Ecke. Sie schnappte nach Luft.
„ H… Hast du sie nicht mehr alle!?“
Bevor sie weiter sprechen konnte, griff ich wieder zu. Diesmal nur härter. Sie versuchte zu schreien, doch sie brachte kein Wort raus.
Nun hielt ich mein Messer in der rechten Hand hoch und ich spürte, wie sie nun noch mehr nach Luft ringt.
Tja Flittchen, zu spät…
Ich schnitt ihr in den Bauch und sie quietschte Laut auf.
Das Blut spritzte wie eine Fontäne raus, so gefiel mir das…
Ich spürte Tränen auf meiner Hand… Oh Mann… So was sollte mich umstimmen? Ganz sicher nicht.





Ich drang tiefer mit dem Messer ein und sah die Gedärme. Sie pochten stark. Wie ich das mochte…Ich ließ ihren Hals los und sie spuckte Blut.
„B… Bitte lassen sie mich in Ruhe… Ich gebe ihnen auch alles, was sie wollen… Geld… Meinen Körper….“ Sie schluchzte. Nun musterte ich sie genauer. Sie sollte still sein, also haute ich ihr so ins Gesicht, dass sie still wurde. Noch mal haute ich sie, damit sie nicht ohmmächtig wurde. Sie sollte doch alles miterleben…
Beim Näheren betrachten dieses Flittchens erinnerte sie mich an meine Schwester Judith… Sie hatte große Ähnlichkeit mit ihr… Besonders diese langen Schwarzen Haare…
In mir kamen Erinnerungen an früher hoch…. Wie sie mich vernachlässigt hatte und sich lieber um ihr Freund und Drogen kümmerte… in jener Nacht hatte das Weib vor 15 Jahren ihre gerechte Strafe bekommen… Mit der Schlampe hier sollte genau das gleiche passieren… Meine innerliche Wut wurde größer und größer und ich stach ihr mit voller Wucht in das Herz. Das Kleid färbte sich rot und ihr Mund war mittlerweile so voller Blut, dass sie nun nicht mal mehr schreien konnte. Nach ein paar Schlägen hörte das Herz auf. Sie war Tot.
Scheiße! Ich wollte diese Erinnerungen für immer wegschließen und ausgerechnet dieses billige Weib trieb sie wieder in mir hoch, weil sie meiner Schwester ähnelte?!
Die Tür öffnete sich und ich drehte mich um.
„ Na klasse… Alles ohne mich…“ stammelte Freddy. Na von mir aus könnte er  die Schlampe noch verstümmeln. Ich war hier fertig.
„ Lass uns hier abhauen!“ sagte Freddy und rückte sich seinen Hut zurecht. Ich nickte und wir verschwanden aus dem Schulgebäude.
Sayus Sicht:
Mathe konnte nicht langweiliger sein. Trapeze hier, Dreiecke da….  War mir alles scheiss egal. Auf einmal öffnete Rebecca die Tür. Sie wollte nur eben aufs Klo gehen, war aber schnell wieder hier.
„ Alexandra ist Tot!“ Schrie sie unter Tränen.
Ich schaute Ty mit offenem Mund an.
 
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