Part One: Von Beziehungen und Social Media Dramen.

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
OC (Own Charakter) Sebastian
04.03.2018
16.09.2018
68
130.072
1
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04.03.2018 1.139
 
Von Beziehungen und Social Media Dramen.

Author's Note
Dies ist der erste Teil zur Von Beziehungen und Social Media Dramen - Reihe!
Diese Story läuft parallel zu meinen Fanfiktions 'Ein besseres Leben.' und 'Ein neues Jahr.' die von der Farmerin Caitlyn und ihrem Leben in Pelican Town erzählen. 'Von Beziehungen und Social Media Dramen' startet im Winter von Caitlyns erstem Jahr und erzählt die Geschichte, wie Max und Sebastian sich kennen und lieben lernen. Die Geschichten überschneiden sich an einigen Stellen, können jedoch problemlos separat gelesen werden.

Anfangs wird öfter die Perspektive gewechselt, später wird jedes Kapitel aus der Sicht einer der beiden geschrieben.

Pairing:
Max (OC) x Sebastian
Kurzbeschreibung:
Nachdem Max den Gitarristen Sebastian bei einem Konzert geküsst hat, geht er ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Das selbsternannte ‚Social Media Opfer‘ Max ist kein unbeschriebenes Blatt, was seine offenherzige Sexualität angeht, trotz seiner leidenschaftlichen Vergangenheit hat der zarte Sebastian ihm das Herz gestohlen. Max hat sich verliebt, doch es ist nicht einfach, mit Sebastian in Kontakt zu treten. Die schüchterne Art des jungen Mannes drängt Max dazu, den Kontakt auf Nachrichten zu beschränken… Zumindest fürs erste.



Prolog.
Max‘ Sicht.

Wie mit Dan verabredet, warte ich beim vereinbarten Treffpunkt, ich bin schon seit einer halben Stunde hier, ich wollte es nicht riskieren, zu spät zu kommen. Von diesem Treffen hängt alles ab, wenn ich es schaffe, ihn zu überreden…
Ich blicke aus dem Fenster, sanfter Schnee fällt auf die Straßen von Zuzu City, aus dem weißen gefrorenen Wasser wird schnell brauner Matsch, als die Autos ihre Strecken auf der befahrenen Straße zurücklegen.

Ein gut gekleideter Mann betritt das Café, sieht sich kurz um, kommt dann auf mich zu, ich stehe gleich auf, um ihn zu begrüßen.
„Hi Max“, begrüßt er mich freundlich, ich reiche ihm höflich die Hand, er erwidert meinen Händedruck.
„Hi Dan“, antworte ich nur knapp, ich bin doch ziemlich nervös.

Wir nehmen Platz, der Blick von Sebastians Dad ruht auf mir, er wartet bis ich anfange zu sprechen. Ich hebe meine Kaffeetasse an, seufze.
„Danke, dass du etwas Zeit für mich erübrigen konntest, Dan.“ Ich trinke einen Schluck, stelle die Tasse dann wieder auf dem weißen Porzellanunterteller ab.
„Immer gerne, Max“, spricht er freundlich. Als eine Kellnerin an den Tisch kommt, bestellt er einen großen schwarzen Kaffee, lächelt dabei freundlich. Dan strahlt Professionalität und Selbstsicherheit aus, er ist ganz anders als sein Sohn Sebastian.

Eine Weile sehe ich den Mann mir gegenüber einfach nur an, ich weiß nicht so recht, wie ich das Gespräch starten soll, doch Dan macht keine Anstalten mich auszuquetschen oder mir Druck zu machen.
Minuten später serviert die Kellnerin ihm seinen bestellten Kaffee, er bezahlt gleich, vermutlich ist er im Stress und hat keine Zeit für ein langes Gespräch. Ich sollte auf den Punkt kommen, anstatt weiterhin um den heißen Brei zu denken. Als die junge Frau wieder weg ist, bekomme ich wieder seine ungeteilte Aufmerksamkeit.
„Dan… Wie bei den Telefonaten schon erwähnt, ich… Mann… Das ist so ne strange Situation dir jetzt gegenüber zu sitzen… Am Telefon war das irgendwie einfacher…“
Er lacht, legt dann sein Smartphone auf den Tisch, tippt etwas darauf herum, bevor er mich wieder ansieht.
„Wieso fängst du nicht einfach genau da an, wo das letzte Gespräch geendet hat?“, fragt er verständnisvoll, lächelt dabei.
„Okay… Also Dan, ich würde dich bitten, mir Sebastians Nummer zu geben. Ich weiß, es ist seltsam, dass ich ausgerechnet dich frage, du bist sein Dad… …ähm… Ich hätte ihn ja selbst gefragt, aber der Abend war so chaotisch und plötzlich waren er und seine Band weg… …Dan, ich weiß, ich mache nicht immer den besten ersten Eindruck und ich habe durchaus bemerkt, dass du mich angestarrt hast, nachdem ich mit Sebastian geflirtet habe, aber… ich verspreche dir, dass ich nicht nur auf Sex aus bin oder Sebastian ausnutze… oder euch irgendwie abzocken möchte… Als Sebastian und ich uns geküsst haben, wusste ich ja noch gar nicht, wer du bist und…“
Dan grinst, unterbricht mich dann: „Max… Stopp, stopp… Ich bin überhaupt nicht davon ausgegangen, dass du mich ausnehmen möchtest, wir beide werden in Zukunft zusammen arbeiten, wir werden das noch mit deinen Bandkollegen klären, mach dir darüber keinen Kopf. … Du musst wissen, dass Sebastian mein einziger Sohn ist und ich schätze deinen Mut und deine Ehrlichkeit. Sebastian ist normalerweise ziemlich schüchtern, klar, er hat gesagt, dass er dich süß findet, allerdings hatte er auch schon ein wenig Alkohol intus… Was machst du, wenn er dich nicht wiedersehen will und ihm das nichts bedeutet hat?“
Ich senke den Blick, fixiere die Tasse vor mir, darüber habe ich noch gar nicht richtig nachgedacht, ich hätte nicht einmal gedacht, dass ich überhaupt so weit komme.
„Ich denke… naja, so wie ich in letzter Zeit drauf bin, ich denke, dass ich ziemlich deprimiert wäre“, antworte ich ehrlich, sehe Dan dann wieder an. „Ich habe in den letzten Tagen wirklich oft über ihn nachgedacht und deswegen habe ich dich wohl auch so gestresst und genervt… Tut mir leid, aber Sebastian hat mir irgendwie… den Kopf verdreht…“
„Ach ihr Kinder und eure Hormone…“, scherzt Dan, tippt dann erneut auf seinem Display herum, dreht das Smartphone zu mir, schiebt es über den Tisch, seine Finger bedecken jedoch das Display. Aufmerksam begutachte ich jede Bewegung. „Ich möchte dich nur um etwas bitten, bevor ich dir seine Nummer überlasse, Max.“
Mein Blick wendet sich wieder zu meinem Gegenüber. „Was denn?“
„Wenn er dir nicht antwortet gib ihm bitte seine Zeit. Du wirst ihn nicht bedrängen, du wirst ihn nicht belästigen und du wirst ihm auch keine anzüglichen Fotos schicken… Ich habe mich ein wenig über dich erkundigt und man erzählt sich vieles… Normalerweise höre ich nicht auf Gerüchte und will die Menschen selbst kennen lernen, aber wenn ich herausfinde, dass du meinen Sohn respektlos behandelst, dann wirst du das bereuen.“ Dans Blick wirkt ernst, seine Stimme streng, ich nicke gehorsam.
„Ich würde ihn niemals respektlos behandeln, ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die persönlichen körperlichen und psychischen Grenzen überschritten werden… Mein Ex war nicht besonders gut zu mir…“
Dan lehnt sich zurück, deutet auf das Smartphone. „Speicher die Nummer, dann würde ich gerne deine Geschichte hören. In meinen Geschäftsbeziehungen sind mir Offenheit und Ehrlichkeit sehr wichtig, Max. Meine Bands und meine Angestellten sind meine Familie, wir sind immer für einander da… und wenn du jemanden brauchst, dann kann ich auch dir helfen, wenn du das möchtest.“
Ich lächle leicht, blicke dann auf sein Display, hole aufgeregt mein Smartphone heraus und speichere Sebastians Telefonnummer.

Erleichtert stecke ich das Smartphone wieder ein, ich habe es geschafft. Meine Tür zu Sebastian ist aufgeschlossen, jetzt muss ich sie nur noch öffnen. Auch sein Dad scheint wirklich nett zu sein, ich denke, dass ich ihm vertrauen kann: „Also, vor einigen Jahren…“
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