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Hoffnung ist eine Herzlose Schlampe

von JessiJJ
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Alexander "Alec" Lightwood Clarissa "Clary" Fray Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Raphael Santiago
04.03.2018
27.01.2020
14
23.193
8
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
27.01.2020 1.674
 
Hey ihr,
Zuerst wie immer ein großes DANKE an:
                                                                 ~Sara-Sophie06
                                                                 ~DarkAngel65
                                                                 ~CheyenneOW
                                                                 ~Alice011
                                                                 ~Pottercat28
Für eure/dein lieben Reviews und die/den Tipp(s).

Ich hoffe euch gefällt das neue Kapitel und bitte verzeiht mir, dass ich viel zu lange kein neues Kapitel zu der FF Online gestellt habe.

Reviews sind wie immer gerne gesehen und erwünscht!











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Im Bruchteil einer Sekunde schubste ich Jace von mir weg und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige bevor ich mir meine Sachen schnappte und das Dach sowie das Schulgelände verließ. Es war mir egal, dass ich noch zwei Stunden hätte und es war mir auch egal, dass Jace mir hinterher rief, ich solle stehen bleiben. Ich wollte einfach nur weg und das kribbelt in meinem Bauch vergessen. Ich wollte den Schmerz, die Angst und die Sehnsucht einfach nur vergessen, also setzte ich mich auf mein Motorrad und fuhr so schnell ich konnte Weg.



13. Kapitel: Was ist dir nur widerfahren?


Sicht: Jonathan

Nach Kunst hatte ich keine Möglichkeit mit Clary zu reden. Sie war mehr als Sauer auf mich und ich konnte sie auch irgendwo verstehen. Also ging ich nach dem klingeln bedrückt auf den Hof und suchte Iz. Schnell fand ich sie und lief zu ihr. Von hinten schlang ich meine Arme um sie und küsste sie hauch zart unter ihr Ohr. „Lass das Nathan!“, motzte sie und wand sich aus meinen Armen. „Was…“, begann ich doch sie unterbrach mich direkt: „Wenn du es wagen solltest jetzt zu fragen was den sei, dann schwöre ich dir Nathan wirst du es bereuen!“

Wütend funkelte sie mich an und ich hatte eine Ahnung was los war: „Bist du sauer wegen der Sache von heute Morgen? Wegen Clary?“, fragte ich vorsichtig und ging einen Schritt auf sie zu als sie Kaum merklich nickte. „Wie kannst du es wagen sie so fertig zu machen? Sie ist meine beste und einzige wahre Freundin und DEINE Schwester! Hast du sie eigentlich noch alle?“, knurrte sie und ich konnte einen verzweifelten laut nicht unterdrücken. „Du verstehst das nicht Iz. Ich versuche sie zu beschützen!“ – „BESCHÜTZEN! Wie willst du sie beschützen, wenn du sie beleidigst?“, fauchte sie nun wirklich wütend und stach mit ihrem Finger in meine Brust. „ICH SCHÜTZE SIE VOR SICH SELBST ISABELLE! ICH VERSUCHE SIE VOR EINEM INTERNAT FÜR PSYCHISCH KRANKE UND SCHWER ERZIEHBARE JUGENDLICHE IN SAN FRANCISO ZU BESCHÜTZEN!“, schrie ich nun Izzy an und ließ mich erschöpft und versuchte die aufkommenden Tränen zu unterdrücken als ich flüsternd hinzufügte: „Ich will nur das meine kleinen Schwester wieder zu mir zurück kommt und das sie nicht mehr diese leere Hülle ist.“

Sekunden war es ruhig bis auf einmal zwei Arme sich um meine Schultern Schlangen und mich in eine feste Umarmung zogen. „Was ist euch nur widerfahren?“, fragte Iz mit belegter Stimme und strich mir beruhigend über den Rücken. Ich konnte nicht mehr an mich halten. Eine Träne löste sich aus meinen Augen und ich begann zu erzählen. Ich erzählte von damals, als Clary Raphael kennenlernte, vor den Partys, ihrem Geburtstag, dem Streit mit Mum, den Beleidigungen während der Autofahrt, dem Unfall und was geschah als Clary aus dem Koma erwachte. Ich erzählte ihr einfach alles und es war ein befreiendes Gefühl endlich los lassen zu können. Gerade als ich mit meiner Rede endete hörte ich wie die Türe des Eingangs gegen die Gebäudemauer schlug und kurz darauf jemand nach Clary rief. Mein Kopf schnellte Hoch und ich sah wie meine kleine Schwester mit Tränen übersätem Gesicht zu ihrem Motorrad lief und sich den Helm anzog. Nur Sekunden nach ihr verließ Jace die Schule und rannte auf sie zu. Ich löste mich von Izzy und wollte gerade in dieselbe Richtung rennen wie Jace, als auch schon der Motor von ihrer Maschine aufheulte und sie davon rauschte.  Als ich bei Jace auf dem Parkplatz ankam packte ich ihn am Kragen und knurrte: „Was hast du mit ihr gemacht?“ – „NICHTS! Na gut vielleicht ist es möglich, dass ich sie geküsst habe nachdem ich sie vom Rand des Daches weggezogen habe und sie ausgefragt habe was ihr widerfahren ist.“, sagte er und riss sich von ihr los.

„Scheiße! Das ist nicht gut. Ich muss ihr nach bevor sie sich noch was antut!“, sagte ich und wollte gerade zu Izzy´s Motorrad laufen, als Jace mich zurück hielt und sagte: „DICH wird sie nicht sehen wollen. Ich fahre ihr nach. Iz du nimmst mein Auto und ich dein Baby.“, entgegnete er und schmiss meiner Freundin seine Schlüssel zu. Sekunden später saß er auf Izzy ´s ´Baby´ und fuhr mit einem Affentempo hinter Clary her.

Sicht: Clary

Ich fuhr und fuhr. Einfach weg! Das war alles was ich im Kopf hatte. Ich achtete weder auf rote Ampeln, noch auf andere Verkehrsteilnehmer. Es war mir gelinde gesagt einfach scheiß egal! Ich wusste nicht wo ich war oder wo ich rauskommen würde. Doch nach Minuten(?), Stunden (?), Tagen (?) kam ich an einem alten, heruntergekommenen Haus an. Es lag in einem Wald 4 ebenen. Ich stellte den Motor meiner Maschine ab und stieg langsam von ihr runter. Dann ging ich auf das alte Gemäuer zu und begab mich ins Innere. Über alte Treppen, aufgestellte Leitern und durch klettern gelang ich schließlich in die oberste Ebene des Gebäudes und setzte mich an den Rand. Es ging locker 10 – 15 Meter runter in die Tiefe. Doch wie so oft schon war es mir egal. Ich ließ meine Beine Baumeln und lehnte mich dann seufzend zurück. Ich wollte jetzt einfach nur alles um mich herum vergessen. Also holte ich meine Kopfhörer aus meiner Jackentasche und machte es ganz nach dem Motto: Musik an, Welt aus…

Sicht: Jace

Lange Fuhr ich ihr hinterher und ich musste zugeben, dass sie heute Morgen nicht gelogen hatte. Sie war eine verdammt gute Fahrerin. Von Zeit zu Zeit verlor ich sie mal kurz aus den Augen, doch nach etwa 3 ½ Stunden fuhr sie auf einmal in einen Wald. ´Warte, den Wald kenne ich doch. Hier in der Nähe steht doch irgendwo dieses alte Ruine…´, dachte ich und fuhr ihr hinterher in den Wald. Nach etwa 20 Minuten kam ich an dem alten Gemäuer an und sah, dass Clary scheinbar schon länger hier war, denn ihre Maschine stand vor dem Haus und wurde schon wieder kalt.

Haus: https://pin.it/gb5i64xzkkglho

Ich blickte mich um doch fand ich sie nicht. Bis ich auf einmal eine Stimme hörte:

„Here we go again
Why do good things end
There’s things that time won’t meant
You had it all my friend
How do you stay stronger “

Ich konnte erst nicht sondieren woher die Stimme kam, doch nach wenigen Sekunden wurde die Wunderschöne Stimme Lauter und brachte mich dazu den Kopf zu heben…

„You can move any mountain like the stars above
You can do anything you want
But you can’t unlove
You can undo the damage with the little time and look
Try as hard as you want
But you can’t unlove
You can’t unlove
No, You can’t unlove“

´Was hat sie nur immer mit Dächern?!´, dachte ich mir und rief: „Clary!“, doch sie hörte mich nicht. Ich versuchte es noch mal, doch dieses Mal Lauter: „Clarissa!!“, aber sie hörte mich wieder nicht. „Das ist doch wohl nicht ihr ernst!“, knurrte ich und lief ins Haus. Als ich versuchte zu ihr zu gelangen lauschte ich weiter ihrer Engelsgleichen Stimme…

„When I was standing in your light
And never feel so right
Hmmm, Right now I dig another fight
‘Cause you’d be here tonight
And how do you stay stronger“

Sie klingt so traurig und verzweifelt, doch irgendwie auch befreit…
You can move any mountain like the stars above
You can do anything you want
But you can’t unlove
You can undo the damage with the little time and look
Try as hard as you want
But you can’t unlove

You can undo the damage with the little time and look
Try as hard as you want
But you can’t unlove

Kurz bevor ich Auf der letzten Ebene ankam schimmerte durch ihren Gesang ein schluchzen hindurch, was mich kurz inne halten ließ. Doch einen Sekundenbruchteil später erklomm ich die letzte Hürde und stand wenige Meter von ihr entfernt. Sie saß inzwischen ein Stück vom Rand entfernt und hatte ihre Hände in ihren Haaren vergraben. Ich beobachtete sie, als sie den letzten Teil des Liedes hauchend sang und verzweifelt an ihren Haaren zog…

„You can move any mountain like the stars above
You can do anything you want
But you can’t unlove
You can’t unlove
You can’t unlove“

https://youtu.be/XTt2pzPH1m8

Als sie endete flossen immer mehr Tränen aus ihren Augen und ihr Schluchzen wurde auch immer lauter. Ich wollte gerade auf sie zugehen, als sie plötzlich aufstand zum Rand des Hauses rannte und…































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So, das war es dann auch leider schon wieder.
Ich weiß böses Ende für ein Kapitel aber es muss ja spannend bleiben ; D
Ich hoffe es hat euch gefallen, lasst mir doch bitte ein paar Reviews da.
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