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Hoffnung ist eine Herzlose Schlampe

von JessiJJ
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Alexander "Alec" Lightwood Clarissa "Clary" Fray Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Raphael Santiago
04.03.2018
27.01.2020
14
23.193
8
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
11.09.2019 2.298
 
Hey ihr,
Zuerst wie immer ein großes DANKE an:

                                                                 ~sarahlovee
                                                                 ~Alice011

Für eure/dein lieben Reviews und die/den Tipp(s).

Ich hoffe euch gefällt das neue Kapitel und bitte verzeiht mir, dass ich viel zu lange kein neues Kapitel zu der FF Online gestellt habe.
Reviews sind wie immer gerne gesehen und erwünscht!
Außerdem habe ich im Moment immer noch keine Beta Leserin also seid bitte nicht all zu streng mit Fehlern.


















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„Ist das nicht Izzy´s Motorrad? Wie konnte sie so schnell hier sein? Wir sind locker 10 Minuten vor ihr los.“, fragte er erstaunt und sah wieder zu mir. „Sie fährt nicht!“, entgegnete ich ihm und versuchte mich aufs fahren zu konzentrieren. Doch in dem Moment heulte der Motor des Motorrads auf und der Kerl zog den Lenker hoch sodass er nur noch auf einem Rad fuhr. Sekunden später fuhren sie neben meinem Fenster und ich sah, dass Izzy hinter dem Kerl saß. Sie streckte ihren Arm aus und klopfte gegen meine Fensterscheibe bevor sie mir ihren Mittelfinger zeigte und mit einem weiteren aufheulen des Motors zwischen den fahrenden Autos verschwand. „VERDAMMT! Wer war dieser Kerl?!“, knurrte ich und hörte wie Alec leise kicherte. „Noch ein Morningstar der Jace in seiner Ehre gekränkt hat. Echt Jace hast du nicht mal mitbekommen, dass seit Samstag Jonathan Morningstar unter unserem dach gewohnt hat?“, sagte Alec und lachte laut los als sich mein Gesicht beim Namen ´Morningstar´ ein wenig mehr verdunkelte. Ich drückte das Gaspedal durch und bretterte meiner Schwester und diesem Jonathan hinterher.


12. Kapitel: Ein stummer Schrei nach Hilfe

Clary

Gerade als ich mit meinem Motorrad auf den Schulparkplatz Fahren wollte sah ich schon, wie ein weiteres Motorrad auf diesem Parkte. Ich dachte mir nicht viel dabei, doch im nächsten Moment hielt ein weißes Auto, mit quietschenden Reifen keine 2 Meter von ihnen entfernt. ´Nicht mein Problem…´ dachte ich mir und stellte mein Motorrad in der Nähe der Ausfahrt ab. Als ich von meinem Motorrad runter war und mich umgedreht hatte sah ich, wie Jonathan mit Izzy knutschte und Jace ihn mehr als verärgert anfunkelte. ´Was ist da los? Und was Jona bei Izzy?´ fragte ich mich und ging zu ihnen rüber.

„…Soll der scheiß?! Du hättest sie mit diesem Manöver umbringen können!“, knurrte Jace als ich nah genug dran war um sie zu verstehen. Ich sah, dass Iz einen zufriedenen und triumphierenden Gesichtsausdruck hatte und Jona einfach nur ausgelassen lachte bevor er sagte: „Tja Jace, wer es kann der kann es halt. Find dich damit ab und lass dein gekränktes Ego nicht an mir oder Iz aus.“ Mich hatte bisher noch keiner bemerkt also sagte ich: „Was ist hier los?!“, und zog beim sprechen meinen Helm endlich aus. Nachdem ich meine Haare einmal durchgeschüttelt hatte sah ich einmal durch die Runde. Alle starrten mich an. Jace sah aus als würde ihm gleich der Kragen platzen und doch hatte er etwas Verlangendes in den Augen, als er mich musterte, Magnus und Alec sahen beide höhst belustigt aber auch fasziniert aus, Izzy strahlte mich an und Jonathan sah verwundert, verletzt und etwas geschockt aus.

„Was hier los ist? Dein Bruder hat meine kleine Schwester fast umgebracht als er diese Stands auf dem Motorrad bei einer Geschwindigkeit gemacht hat, dass…“ – „Halt doch mal die Luft an Jace! Nathan ist der beste Fahrer den ich je gesehen habe und außerdem war ich es die euch unbedingt einholen wollte.“, entgegnete Izzy ein wenig genervt. „Da muss ich Iz recht geben Jace, wenn Jonathan gefahren ist dann brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Es gibt nur einen der besser fahren kann als er und das bin ich. Also Chill und komm runter.“, bestätige ich Isabelle´s aussagen nur und wollte mich gerade wegdrehen als Jace wieder anfing zu reden: „Und was sagst du zu der Tatsache, dass dein lieber Bruder seit Samstag nicht mehr aus dem Zimmer von Iz gekommen ist?“ Ich konnte es nicht glauben. ´Da war er also die ganze Zeit über. Hat sich mit Izzy vergnügt und nicht einen Moment an mich gedacht.´ dachte ich mir und drehte mich langsam um. „Jace was…?!“, fing Iz an doch ich unter brach sie als ich Jonathan´s geschockten Blick sah. „Wow mir eine Predigt halten, dass ich mir mein Leben kaputt mache und meine Triebe im Zaum halten soll und du vögelst das ganze Wochenende lang mit meiner Freundin und verschwendest keinen Gedanken an mich oder Dad?! Große Leistung Jonathan, mich eine Schlampe nennen und selbst eine sein. Echt, sowas nennt man Bruder! Nichts für ungut Izzy.“, spucke ich im regelrecht entgegen und drehte mich weg von ihm, um mich ins Schulgebäude zu flüchten.

Jace

„Wow mir eine Predigt halten, dass ich mir mein Leben kaputt mache und meine Triebe im Zaum halten soll und du vögelst das ganze Wochenende lang mit meiner Freundin und verschwendest keinen Gedanken an mich oder Dad?! Große Leistung Jonathan, mich eine Schlampe nennen und selbst eine sein. Echt, sowas nennt man Bruder! Nichts für ungut Izzy.“, fauchte Clarissa ihrem Bruder entgegen und machte sich dann schnellen Schrittes auf den Weg ins Gebäude. „Fuck!“, stieß Jonathan nach einigen Sekunden des Schweigens aus und drehte sich zu Izzy die ihn geschockt ansah. „Sag mir, dass du das nicht gesagt hast.“, keuchte Isabelle und Jonathan schüttelte den Kopf. „Nein habe ich nicht. Zumindest hab ich sie keine schlampe genannt. Ja ich hab ihr einiges vorgeworfen aber nur, damit sie einsieht, dass sie sich ihr Leben zerstört. Glaub mir Ich liebe dich.“ – „Was soll das heißen ´ sie einsieht, dass sie sich ihr Leben zerstört ´ Morningstar?“, fragte nun ich auch wenn ich nicht verstand, warum ich es tat.

Für einen Moment sah er mich mit einem verwunderten Blick an bevor er mit Misstrauen in der Stimme sagte: „Wieso in Erzengelsnamen sollte ich dir das verraten Lighwood? Das ist ihre Sache und wenn überhaupt sollte sie es dir erzählen und nicht ich. Komm Iz es klingelt jeden Moment. Lass uns reingehen.“ Mit diesen Worten drehten sich die zwei um und gingen Hand in Hand ins Schulgebäude. Ich wollte mich gerade in Bewegung setzten, als ich von hinten an der Schulter gepackt wurde und Alec im nächsten Moment fragte: „Seit wann interessiert es dich was mit Clary ist Jace?“ – „Seit dem Tag an dem sie am Morgen nach der Party schreiend aufgewacht ist und für einen Moment so aussah wie ein kleines Mädchen, dass gerade den Geist seiner toten Mutter gesehen hätte.“, entgegnete ich und machte mich auf den Weg in meine erste Stunde.

In der 3. Und 4. Stunde hatte ich Kunst mit Clary und ihrem Bruder zusammen. Ich saß schon, wie eigentlich alle an meinem Platz und wartete auf die Lehrerin als die beiden reinkamen. Clary mit verschlossener Mine und einem gespielten Lächeln im Gesicht, welches aber nicht ihre Augen erreichte und Jonathan mit verzweifelter Mine. Scheinbar versuchte er die ganze Zeit mit ihr zu reden was sie aber zu ignorieren wusste, bis er sie plötzlich am Handgelenk festhielt und sagte: „Clary jetzt hör mir doch bitte zu ich…“ – „Es reicht! Ich hab genug gehört und jetzt lass mich endlich in Frieden!“, fauchte sie ihm entgegen und erst jetzt merkten sie beide, dass jeder im Raum nur sie zwei anstarrte. Mit einem schnauben riss Clary sich von ihm los und stürmte in die letzte Reihe. Direkt neben mich ließ sie sich fallen und ich sah den geschockten Ausdruck auf dem Gesicht ihres Bruders. Jonathan hatte keine andere Wahl als sich vorne hin zu setzten, weil sonst kein Platz mehr frei war. Ich wollte gerade den Mund aufmachen und fragen was los war, als sie sagte: „Ich sitze hier nur, weil es der größte Abstand zu meinem Bruder ist, also denk nicht mal dran mit mir jetzt Smal-talk halten zu wollen.“

Keine Minute später betrat die Lehrerin das Klassenzimmer und fing mit dem Unterricht an. „Hallo ihr lieben. Ich habe in den nächsten Wochen vor mit euch zusammen euren Gefühlen Ausdruck zu verschaffen. Das heißt ich lasse euch freie Hand was ihr malt. Ob es nun Engel für Friedlichkeit oder eine Naturkatastrophe für Unglück ist, ist mir egal, solange ihr es schafft das Bild durch eure Gefühle zum Leben zu erwecken. Ihr werdet ab jetzt 2 Stunden Zeit haben euer erstes Bild zu Zeichen, welches ihr bitte am Ende mit Namen hintendrauf abgebt. Zur Konzentration dürft ihr auch gerne Musik hören, welche zu eurer momentanen Stimmung passt.“, damit endete die Lehrerin und teilte uns Blätter aus.

Am Ende der Stunde hatte ich mein Bild gerade so fertig bekommen. Es zeigte eine Waage worunter auf der linken Seite der Teufel und auf der rechten Seite ein Engel stand und zeigen sollte, dass ich mich ausgeglichen und eins mit mir selbst fühlte. Fünf Minuten vor Stundenschluss sah ich zu Clary´s Bild rüber und was ich sah ließ meinen Atem stocken. Sie hatte  von der rechten unteren Ecke bis hoch zur linken oberen Ecke eine Zeichnung von einer frau gezeichnet. Diese frau war aber nicht nur einmal zu sehen, sondern gleich mehrfach. Clary hatte ein Bild der puren Verzweiflung und Trauer gezeichnet. ´Was ist ihr bloß widerfahren?´ fragte ich mich geschockt. Ich bemerkte gar nicht wie lange ich schon ihr Bild angestarrt hatte. Als es klingelte Packten die meisten Schüler schnell zusammen, doch Clary nicht. Sie packte ganz in Ruhe ein und brachte ihr Bild nach vorne zur Lehrerin. Die besorgten Blicke von dieser schien sie gar nicht zu sehen bzw. zu ignorieren. Ich folgte Clary als sie den Raum verlassen hatte und bemerkte erst jetzt, dass sie scheinbar ihre Pausen, so wie heute, immer auf dem Schuldach verbrachte. Sie bemerkte mich nicht und blieb erst stehen, als sie an der dachkante stand.

Clary

Ich wusste nicht warum ich dieses Bild gezeichnet hatte aber es war als müsse ich es tun, um zu überleben. Natürlich weiß ich, dass die Lehrerin wahrscheinlich noch mal mit mir über das Bild wird reden wollen doch es war befreiend und das ist alles was ich mir wünsche. ´Frei zu sein!´ dachte ich und stellte mich an die Dachkante. Ich würde niemals Springen. Das konnte ich meinem Vater und Jona nicht antun doch es war Tag für Tag ein Stückchen Freiheit, dass mir niemand nehmen konnte. Doch gerade als ich mich auf die Kante stellen wollte um mich noch freier zu fühlen wurde ich am Handgelenk gepackt und vom Rand des Daches weggezerrt. „Was sollte das werden wenn es fertig ist?!“m knurrte eine wütende und… besorgte (?!) Stimme. ´Jace?! Was macht er hier?´ fragte ich mich doch ich bekam keinen Ton raus. ´Es tut gut gehalten zu werden. Die Wärme eines anderen zu spüren. Den Geruch von seinem Aftershave in der Nase zu haben.´ dachte ich mir sehnsüchtig und zog seinen Geruch tief im meine Lungen ein. „Hattest du etwa vor zu springen?“, fragte Jace weiter und ich konnte das vibrieren seiner Stimme an meinem Kopf spüren. „Ich könnte niemals springen. Das kann ich Dad und Jona nicht antun.“ – „Was wolltest du dann am Rand des Daches?“, grollte er weiter doch ich schüttelte nur den Kopf. „Was interessiert es dich?“, fragte ich schwach doch Jace schien es verstanden zu haben, denn er drückte mich ein Stück von sich weg und sagte: „Mich interessiert, was dir wiederfahren ist, das du eine Maske nach der anderen Trägst, dich fast tot säufst und solche Bilder malst. Mich interessiert es  was aus der starken Clary geworden ist, die mir Kontra bieten kann und kein Blatt vor den Mund nimmt. Ich will verstehen warum du bist wie du bist.“

´Du kannst es ihm nicht sagen. Er würde es nicht verstehen!´ schrie ich in Gedanken und begann wieder mich vor ihm und der Welt zu verschließen. „Ich weiß nicht was du meinst!“, sagte ich monoton und ging einige Schritte von ihm weg und Richtung der Türe. „Ach nein? Und was war mit der Aussage deines Bruders, dass du dein Leben zerstörst? Steckt da kein funken Wahrheit drin?“ – „NEIN TUT ES NICHT! DU KENNST MICH NICHT ALSO VERSUCH AUCH NICHT MICH VERSTEHEN ZU WOLLEN! ES HAT DICH BISHER AUCH NICHT INTERESSIERT WAS MIT MIR LOS IST ALSO LASS MICH EINFACH…“, weiter kam ich nicht, da Jace mich mit einem Ruck zu sich umdrehte und plötzlich seine Lippen auf meinen Lagen. Er drängte mich zurück, sodass ich mit dem Rücken an der Wand lehnte und vertiefte den Kuss als ich ihn einen Sekundenbruchteil erwiderte. Ich ließ mich fallen bis mein inneres ich mich anschrie ´Er wird dich nur verletzten. Er will nur wissen was mit dir ist um dich dann letzten Endes zu zerbrechen! LASS DAS NICHT ZU!´

Im Bruchteil einer Sekunde schubste ich Jace von mir weg und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige bevor ich mir meine Sachen schnappte und das Dach sowie das Schulgelände verließ. Es war mir egal, dass ich noch zwei Stunden hätte und es war mir auch egal, dass Jace mir hinterher rief, ich solle stehen bleiben. Ich wollte einfach nur weg und das kribbelt in meinem Bauch vergessen. Ich wollte den Schmerz, die Angst und die Sehnsucht einfach nur vergessen, also setzte ich mich auf mein Motorrad und fuhr so schnell ich konnte Weg.




Clary´s Bild : https://pin.it/sfxuswvdu334dk

Jace´s Bild : https://pin.it/jia33b3digx3kb























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So, das war es dann auch leider schon wieder.
Ich hoffe es hat euch gefallen, lasst mir doch bitte ein paar Reviews da.
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