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Hoffnung ist eine Herzlose Schlampe

von JessiJJ
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Alexander "Alec" Lightwood Clarissa "Clary" Fray Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Raphael Santiago
04.03.2018
27.01.2020
14
23.193
8
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.05.2019 1.561
 
Hey ihr,
Zuerst wie immer ein großes DANKE an:

                                                                 ~Emily bane
                                                                 ~sarahlovee


Für eure/dein lieben Reviews und die/den Tipp(s).

Ich hoffe euch gefällt das neue Kapitel und bitte verzeiht mir, dass ich viel zu lange kein neues Kapitel zu der FF Online gestellt habe.
Reviews sind wie immer gerne gesehen und erwünscht!








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10. Kapitel: Was an meinem 15. Geburtstag geschah und der Morgen nach der Party (2)



Jace

´Was war das denn grade?! Erst schreit sie rum und dann verschwindet sie einfach im Bad?! Ich glaub die will mich auf den Arm nehmen.´ dachte ich mir genervt und stand auf. Als ich auf mein Handy guckte bemerkte ich, dass es schon 13 Uhr war. Ich ging zu meinem Schrank holte mir eine Jogginghose heraus und zog sie an. „So und jetzt wollen wir mal gucken was dieses ganze Theater soll.“, murmelte ich vor mich her als ich die paar Schritte zur Badezimmertür ging. Doch noch bevor ich klopfen konnte schwang die Türe auf und vor mir stand Clary. ´Sie hat sich wieder angezogen, frisch gemacht und wie es scheint versucht ihr Make Up zu retten. Aber warte… warum sind ihre Augen so rot?´ fragte ich mich und nahm sie nochmals unter die Lupe. ´Gerötete Augen, leichtes Zittern, leicht feuchte Spuren auf ihrer Wange…´

„Hast du geheult?!“, fragte ich gerade heraus als ich eins und eins zusammen gezählt hatte. Ich bemerkte, dass sich ihre Augen kurz weiteten, doch sie fing sich schnell wieder. Ihre Augen zogen sich zu schlitzen zusammen und ein bedrohliches lächeln bildete sich auf ihren Lippen. „Was hast du denn für Wahnvorstellungen Lighwood? Als ob ich heulen würde. Wenn dann hätte ich nur geheult, weil ich dich direkt nach dem aufstehen sehen musste.“, fauchte sie. ´Miststück!´ zischte es durch meine Gedanken und ich holte zum Gegenschlag aus, doch sie ließ mich gar nicht erst zu Wort kommen. „Oh nein. War ich etwa zu hart zu dir? Sorry, das wollte ich nicht. Ich wusste ja nicht, dass Iz und Alec eine Pussy zum Bruder haben. Die zwei sind ja echt zu bemitleiden wenn man mich fragt. Immer einen möchte gern Bad Boy vor der Nase zu haben muss echt ermüdend sein. Naja Geschwister kann man sich ja bekanntlich nicht aussuchen. Und wo wir gerade dabei sind: Mein Bruder wird mir wohl den Kopf abreißen wenn er mich sieht. Ach was Solls! Hab schon schlimmeres erlebt und wenn ich mir so vorstelle was er mit dir machen wird wenn er erfährt, dass du mich ausgezogen hast und dann auch noch neben mir gepennt hast…! Ich glaube das wird noch echt lustig!“, zuckersüß grinste sie mich an und zwinkerte mir zu bevor sie an mir vorbei ging und nach ihrer Tasche, auf dem Boden, langte.

Geschockt von ihrer Dreistigkeit drehte ich mich zu ihr um und sah, dass sie schon an meiner Zimmertüre stand. „Gezwungener weise bis morgen in der Schule, Jace. Ach und grüß Izzy und Alec von mir.“, rief sie beim rausgehen und verschwand. ´Was war das denn gerade bitte für eine Aktion? Mit der stimmt doch irgendwas nicht!´ dachte ich mir und schnaubte. Wütend machte ich mich auf den Weg raus aus meinem Zimmer und ging runter in die Küche. Dort traf ich auch gleich auch Alec, welcher am Herd stand und kochte. Im Wohnzimmer nebenan hörte ich den Fernseher laufen und wusste direkt, dass Magnus auch noch hier war. Immer noch wütend  schmiss ich mich auf einen der Barhocker, die an der Theke standen und grübelte vor mich her. „Dir auch einen schönen guten Morgen Jace. Ja ich hab gut geschlafen, danke der Nachfrage.“, sagte Alec irgendwann sarkastisch und holte mich aus meinen Gedanken. „Hm? Was?“, fragte ich sehr schlau nach und sah zu Alec hoch. „Alter, was ist dir denn über die Leber gelaufen und vor allem seit wann sprichst du mit dir selbst??“, fragte er mich doch ich verstand nur Bahnhof. „Was war das nur für eine Aktion? Warum hat sie geweint und wieso schrie sie nach dem aufwachen? Generell hatte sie einen sehr unruhigen schlafen glaub ich…“, äffte Alec mich nach.

Peinlich berührt merkte ich, dass genau diese Sätze meine Gedanken beherrschten. ´Toll jetzt rede ich auch noch mit mir selbst…´ dachte ich mir und schlug mir mit der flachen Hand auf die Stirn. „Also erzählst du mir jetzt was passiert ist oder willst du dir lieber noch ein paar Mal gegen die Stirn schlagen?“, fragte Alec mich und man hörte genau seinen belustigten Unterton. Kurz überlegte ich ob ich es Alec wirklich erzählen sollte, doch dann fiel mir ein, dass er mich eh nicht in Frieden lassen würde wenn ich es ihm nicht sagen würde. Also seufzte ich und gab nach. Ich erzählte ihm alles was heute Morgen passiert ist…

Clary

Als ich zuhause ankam und die Türe schloss ging direkt Jonathan ´s Türe auf. ´Na toll! Darauf hab ich jetzt echt keinen Bock. Hey aber wen juckt es schon was ich will.´ dachte ich bitter und ging ohne mir etwas anmerken zu lassen in mein Zimmer und zog mich um. „WO warst DU?“, knurrte Jona und ich wusste, dass er fuchsteufelswild war. „Was geht dich das an?“, provozierte ich ihn und ging in mein Badezimmer. „Ich mein es ernst Clare! WO WARST DU?!“ schrie er mich an und kam mir hinterher. Als er in der Badezimmertüre stand war ich schon dabei mich abzuschminken und so verdrehte ich nur gut sichtbar die Augen. Ich wusste genau, dass Jonathan sowas hasste und keine Sekunde später wurde ich auch schon grob umgedreht. „Was geht eigentlich schief bei dir?! Du weißt genau wo ich war Jonathan. Ich war mit Iz auf einer Party! Was willst du also von mir wissen, Hm?“ – „Ich will von dir wissen ob ich recht hatte. Ich will wissen ob es wieder so war wie in Kalifornien mit Raphael!“, knurrte er und ich konnte in seinen Augen sehen, dass er sich sorgen um mich machte.

„Ach da läuft der Hase her. Du willst wissen ob ich mich besoffen und mich mit Drogen abgeschossen habe! Ob ich mich durch den halben Club gevögelt habe und ob ich wieder mal auf mein so ´wichtiges´ Leben geschissen habe! Um es kurz zu machen: Ja habe ich und es war seit Wochen das erste Mal, dass ich wieder Spaß hatte. Gut eine Ausnahme gab es Raphael war nicht da und so musste ich wohl oder übel mit Koray vorlieb nehmen. Aber was soll ich sagen auch er hat es drauf mich zu nehmen wie es ihm gefällt und…“, zischte ich ihn an und konnte in seinem Gesicht die Angst, Wut und Trauer sehen, die er immer zeigte wenn ich ihm solche Sachen an den Kopf warf. Doch bevor ich meinen Satz zu Ende sprechen konnte flog mein Kopf zur Seite und ein brennender schmerz zog sich über meine gesamte rechte Wange. „Das bist nicht mehr du Clare. Du bist nicht mehr meine kleine Schwester. Zumindest nicht mehr die die ich mal kannte. Es tut mir leid dich gerade geschlagen zu haben aber ich kann nicht mehr. Ich habe alles versucht aber du willst meine Hilfe scheinbar nicht. Du bist mir wichtig und ich kann mir nicht mehr mit ansehen, wie du dein Leben wegwirfst. Ich bin froh, dass Dad dich im Moment nicht so oft zu sehen bekommt und ich bin auch froh, dass Mum dich so nicht sehen muss. Ich weiß nämlich, dass sie das nie gewollt hätten. Mach was du willst Clare. Es ist mir egal. Ich kann dich eh nicht aufhalten und um ehrlich zu sein hab ich auch keine Kraft mehr dazu.“, sagte Jonathan mit erstickter Stimme und als ich zu ihm hochsah sah ich tränen seine Wange runter laufen. Dann drehte er sich um und ging in mein Zimmer zurück.

„Weißt du was Jonathan?! Es ist mir egal! Du hast keine Ahnung von dem was ich durchmachen musste! Du hast keine Ahnung was ich jeden verdammten Tag durchmache. Du willst, dass ich vergesse und weiterlebe, doch ich kann weder das eine noch das andere! Und was Mum und Dad angeht: Vielleicht hast du recht und vielleicht ist es gut, dass sie mich so nicht sehen aber wenigstens haben sie ja beide noch einen Sohn auf den sie stolz sein können!“, ich war Jona hinterher gerannt und nun standen wir beide auf dem Flur. Er mit dem Rücken zu mir und die Hand an der eingangstüre. Er ließ den Kopf hängen und ich hörte nun leises schluchzen von ihm als er sagte: „Ja du hast recht. Ich habe keine Ahnung was du durchmachst aber und du hast auch damit recht, dass sie noch mich haben aber sie hätten lieber uns beide.“, und dann war er weg. Er ließ mich im Flur stehen ohne auch nur ein Mal zurück zu sehen.









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So, das war es dann auch leider schon wieder.
Ich hoffe es hat euch gefallen, lasst mir doch bitte ein paar Reviews da.
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