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You cant hide from me

von Anzunokai
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Prosper Scipio
04.03.2018
22.05.2018
5
4.706
1
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1 Review
 
17.03.2018 698
 
Ich kann nicht mehr denken.
"Was?" frage ich mit einer so leisen Stimme, dass ich mir selbst leid tue. Scipio hat dieses Funkeln in den Augen. In diesen schönen, braunen Augen.  Ich kenne diese Art von Funkeln nicht, aber in mir steigt der Wunsch es zu erfahren.
"Ich wollte fragen... ob ich dich... Küssen darf." Scipio kommt meinem Gesicht immer näher. Es scheint ihn echt Überwindung gekostet zu haben, mich zu fragen. Er hebt eine Hand mit der er mein Gesicht fässthält und mich auch gleichzeitig zwingt ihn in dieAugen zu sehen.
"Scipio... Wir.. können das nicht tun. Wir kennen uns nicht." versuche ich aus meinen Lippen zu pressen. Er wirkt verletzt und ich merke, dass ich es bereue abgelehnt zu haben.
"Ich dachte ,dass haben wir gerade getan." sagt er und lässt von mir ab. Sein intensiver Duft nach Eiswasser und Honig macht es mir schwer nicht ebenfalls, wie Scipio, aufzustehen und ihn zu Boden zu drücken.
"Nun steh auf. Ich will dir Venedig zeigen." sagt er mit verletzten, und doch aufrichtigem Lächeln als er mir einem grün-grauen Pullover zuwirft.
"Denn kannst du haben. Der steht dir besser als mir." Ich fange den Pullover auf und ziehe ihn mir an, als ich bemerke, dass ich gestern Abend mein T-shirt ausgezogen habe und gleich eingeschlafen bin. Von der Erkenntnis eingeholt stehe ich auf und ziehe ihn mir nun volkommen über den Körper. Meine schwarze Hose passt überraschender Weise sehr gut dazu.
Ich trag nicht sehr gern schwarz oder dunkle Sachen doch heute ist einen Ausnahme, als ich mich im Ganzkörperspiegel, welcher in einer Ecke des Raumes steht, sehe.
Plötzlich kommt mir der Geruch Scipios wieder in die Nase. Er muss ihn getragen haben und das ziemlich oft, da der Gerucht wirklich sehr intensiv ist. Scipio sieht mich belustigt an.
"Nun beeil dich mal. Der Morgen hält nicht ewig." Scipio und ich machen sich auf den Weg aus dem Stella und Scipio setzt seine Vogelmaske auf. Zuerst gehen wir auf die Dächer, wo wir den Sonnenaufgang beobachten. Ein wenig mulmig ist mir schon. was heißt ein wenig. Mir ist so gut wie garnicht wohl und doch genbieße ich es sehr. Er zeigt mir sehr viele schöne Orte über den Dächern Venedigs. Wir kommen erst spät am Abend zurück.

<Zeitsprung von zwei Monaten>

Es ist viel passiert.
Scipio und ich sind mittlerweile so gut miteinander befreundet, dass wir fast jeden Abend über Venedig laufen. Es ist ein wirklich schönes Gefühl. Man kann über halb Venedig sehen, wenn man die guten Orte kennt, so wie Scipio und die Luft erst. Jedes Mal, wenn ich mit ihm draußen bin, verstehe ich warum meine Mutter Venedig so sehr mochte. Es ist wie in einem Traum.
An sich ist es immer echt toll mit Scipio, doch der Vorfall vor zwei Monaten hat sich in meinen Kopf gebrannt. Damals hat er versucht mich zu küssen. Ich lag viele Nächte wach und habe drüber nachgedacht und jedes Mal bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er entweder mit mir spielt oder mich mag.
Leider kam ich jedes mal auf ersteres, da wir uns gerade mal ein paar Stunden kannten. Und was ist heute? Heute sitzt er jeden Abend neben meinem Bett und redet mit mir bis er geht.
Kein zweites Mal hat er bis jetzt versucht mich wieder zu küssen und jedes mal hasse ich mich dafür, dass ich es mehr als alles andere will.
Das Stella steht heute bis auf weiteres "leer" da alle gerade einkaufen sind. Bo ist genauso faszieniert wie ich von Venedig, dass er jede Gelegenheit nutzt um in die Stadt zu kommen. Da Scipio und ich früher als sonst losgegangen sind, haben wir uns dazu entschieden, früher zum Stella zurückzukehren.
Auch wollte der platzregen nicht nachlassen.
Wir schalten die Anlage an und gehen in Scipios Zimmer, welches ich zum schlafen benutze. Als ich die Treppen hochlaufe spüre ich seinen Blick. Ich ziehe den Vorhang zurück und wir setzten uns wie immer auf mein Bett oder eher ich, da Scipio einfach regungslos vor diesem steht.
"Tut mir leid, Prosper."
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