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You cant hide from me

von Anzunokai
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Prosper Scipio
04.03.2018
22.05.2018
5
4.706
1
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Dieses Kapitel
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05.03.2018 1.484
 
Als ich aus dem Sternenversteck gehe hab ich noch immer die leichte Furcht und die Unsicherheit in Prospers Augen im Kopf. Er erinnert mich an eine Katze die einem Hund gegenübersteht.
"Shit, er ist süß." sage ich mehr zu mir als der Nacht.
Wie auch immer.
Ich muss nach Hause. Und doch gehen mir seine langen, leicht gewellten Haare, seine Haut und sein Geruch nicht mehr aus dem Kopf. Wie glücklich er war, als er sich auf meine Matratze geworfen hat und dann so peinlich berührt war.
Sein Geruch. Er riecht nach Eiswasser mit einer Spur von Honig, denke ich. In jedem Fall echt zum anbeißen.
"Was denk ich denn da nur. Er ist bestimmt nicht schwul. Ich sollte mir keine Hoffnung machen. Obwohl ich schon andere Sachen durchstehen musste, als ein Junge der bestimt nichts für ich übrig hat."
Ich wurde beim Sprechen immer leiser. Ich weiß auch nicht was mit mir los ist.
Nach 30 Minuten komme ich zu Hause an. Ich brauche dieses protzige Haus nur zu sehen. Ich nehme mir mein Zopfgummi vom Handgelenk und binde mir schnell einn Zopf, nachdem ich die Maske in Einer Manteltasche verschwinden lasse. Das einsteigen ins Haus geht mir so leicht von der Hand, ich könnte es im Schlaf. Drin laufe ich schnell zu meinem Zimmer und ziehe mir andere Sachen an. Ich wollte gerade zu einem nächsten Unterricht gehen, da lief ich in meinn Vater hinein. Er schreit auf einal und schlägt mich. Ich solle ins Zimmer gehen, sagte er. Ich kann ich kaum noch bewegen, als ich geduscht an meinem Fenster stehe und auf das Kanalwasser sehe. Energie habe ich keine ehr, also bin ich schnell im Bett.
Am nächsten Tag flüchte ich so schnell wie möglich aus dem Haus, um zum Sternversteck zu kommen. Ich muss ihn wieder sehen. Er lässt mich nicht in Ruhe. Diese leuchtenden Augen.
Ich komme gerade am Sternenversteck an, als die Sonne bereits den morgendlichen Nebel Venedigs verfließen lässt. Ich ziehe an dem Seil und Mosca öffnet mir die Tür.
"Warum so früh?" fragt er noch leicht verschlafen. Ich sehe, dass er noch Schlafsachen trägt.Ein altes weißes Hemd und eine Blaue, weite Hose mit Angeln drauf. Das unterstreicht nochal seine "Sucht" Nach Angeln und Werkzeug.
Gute Frage. Warum bin ich so früh hier? Ich kann ja schlecht sagen, dass ich Sehnsucht nach unseren Neuankömmlingen habe. Obwohl das kann ich.
"Ich will Porsper Venedig zeigen. Und ihr anderen geht mit Bo einkaufen und zeigt ihm so alles." Mosca schaut etwas verwirrt, aber er lässt mich durch und weckt mit mir zusammen die anderen. Prosper lasse ich absichtlich noch schlafen.
Nachdem sich alle umhgezogen haben, sind sie auch schon raus. Also gehe ich in mein Zimmer, in dem Prosper liegt.
Als ich rein komme finde ich das auf, was ich erwartet hab. Ein friedlich schlafender Prosper. Nach genauerem hinsehen sehe ich, dass er nur eine Hose trägt.
Er liegt auf dem Rücken mit nichts weiter als einem dünnen Tuch zugedeckt. Ich ziehe meinen Mantel aus und beuge mich zu ihm runter, bis ich schließlich auf der Matratze sitze. Vorsichtig nehme ich ihm das Tuch vom Körper und langsam kommen seine definitierten Muskeln hervor.
Ich dachte nicht das er eine so sportliche Figur hat, da er doch erst 14 ist. Er ist so dünn, dass man seine Rippen sehen kann. Ob Bo genauso aussieht? Jedenfalls bekoen beide ehr zu Essen.
Mein Blick wandert von seinem definiertem Bauch auf seine auf- und abgehende Brust zu seinen breiten Schultern bis hin zu seinem strafen Hals. Sein Kehlkopf sticht deutlich hervor. Dann haftet mein Blick an seinem Gesicht.
Es sieht so friedlich aus. Seine Haare fallen ihm leicht ins Gesicht. Schlussendlich strarre ich seine Lippen an. Sie haben eine einladende Farbe mit ihrem zart-rosa-Ton.
Ich will sie berühren.
Dieser Wunsch breitet sich immer weiter in meinem Herzen aus. Nur einmal will ich sie berühren.
Ich beuge mich vor sein Gesicht und lege mich so hin, dass ich nun gestützt auf ihm liege.
Mein Kopf senkt sich von ganz allein. Ich habe überhaupt keine Kontolle mehr.
Als er plötzlich stark ausatmet, bin ich wie versteinert. Ich sollte das nicht tun. Es könnte sein erster Kuss sein. Wie komme ich überhaupt dazu sowas zu tun? Wir kennen uns doch erst seid ein paar Stunden. Was macht er nur mit mir?
Ich setzte mich wieder an den Rand der Matratze und halte meine Hand an seiner Wange. Sie ist echt weich. Er wacht auf und erschreckt sich. Schnell richtet er sich auf.
"Was machst du hier?" fragt er geschockt.
Meine Hand immernoch an seiner Wange sage ich:"Das ist schließlich mein Zimmer." Er beruhigt sich langsam wieder.
"Stimmt." Kommt dieses einzelne Wort über jene Lippen, welche ich gerade küssen wollte. Ich nehme meine Hand von seinem Gesicht und er entspannt sich sichtlich. Es bringt mich zu kichern, dass er so nervös ist.
"Was ist so lustig? Ich weiß selbst das ich meine Haare kämen muss." sagt er leicht genervt und doch belustig. Ich muss nun richtig lachen.
"Prosper?" Ich kann nicht mehr. Ich muss ihn einfach fragen.
"Ja?" kommt es leise und verunsichert zurück.
"Was hälst du von mir?" frage ich ihn. Er schaut erst etwas verwundert und dann berührt. Er überlegt was er sagen soll.
"Wie?"
"Was du von mir hälst. Wie du mich findest."
"Ich denke, dass wir gut miteinander auskommen können." sagt er mit abgewanten Blick.
"Nicht mehr?"
"Was willst du denn hören?"
Gute Frage. Was will ich hören? Vielleicht das er mich mag? Das er mir vertraut?
"Ich hab schon gedacht, dass du sowas sagt, von wegen, wir könnten bestimmt Freunde oder sowas werden." Mit sowas meinte ich natürlich mehr als nur Freundschaft. Und der Gedanke an meine Fantasie ist wirklich zum totlachen. In meinen Kopf will wirklich niemand sehen.
"Ich kann es dir noch nicht ganz sagen. Klar bin ich dir dankbar, dass du uns hier wohnen lässt, aber ich weiß nichts über dich." Seine Antwort scheint er sich zurechtgelegt zu haben. Sie hört sich an wie einstudiert.
"Dann rück mal. Sonst kann ich nicht richtig sitzten." sage ich mit einem Lächeln in dem Wissen ihm gleich wieder nah zu sein. Er rückt und setzte mich neben ihn.
"Lass hören. Was willst du wissen, damit du mir vertraust?" Ganz sicher bin ich mir nicht ob es die beste Idee ist ihm auch wirklich alles zu sagen, doch das werde ich dann anhand der Fragen entscheiden.
"Wie alt bist du?" fragt er mit einem interresiertem Unterton.
"15." sage ich als knappe Antwort.
"Was sind deine Hobbys? Und ich meine außer das Stehlen." Die Errinerungen an gestern kommen wieder. Nachdem ich, Prosper und Bo ins Sternversteck gebrachte habe, hab ich noch meien Beute geholt und Prosper hat mich geschockt angestarrt.
Als Antwort bekommt er: "Nun, ich stehe gern im Mittelpunkt. Meine größten Geheimnisse zuverbergen kann ich besonders."
"Gibt es was das du magst?" Da muss ich garnicht lange überlegen.
"Ich mag Katzen echt gern. Darum hab ich Bo auch die streunenden Katzenbabys geschenkt, welche hier schon überall rumstreunen."
Er beginnt zu grinsen. Es ist so schön.
"Und was magst du nicht?"
"Wenn mir jemand in die Quere kommt."
"Hast du Träume?" Ich überlege eine Weile ob ich darauf antworten soll, tu es schlussendlich dann doch.
"Ich will älter werden. Als Erwachsenenr kann dir niemand etwas vorschreiben. Ich schau ihn direkt an und das Grün seiner Augen beruhigt mich.
"Nun weißt du etwas über mich. Ich gebe die Fragen gern zurück." Prosper weiß, dass er mir Antwortren schuldet.
"Na gut, ich spiele Fußball und bin gut im Kartenspielen. Ich mag Venedig und mein Traum ist es Bo ein schönes Leben zu ermöglichen." Er schreckt auf.
"Wo ist Bo?" fragt er laut.
"Mach dir keine Sorgen. Er ist mit den anderen  in der Stadt. Es geht ihm gut. Ich soll dir von ihm ausrichten, dass er vorsichtig sen wird." Prosper entspannt sich sichtlich und ein beruhigter Seuftzer verlässt seine Lippen, bei dennen ich immernoch den Drang verspühre sie zu berühren. Ich rücke näher an ihn ran, doch er weicht nicht aus.
Nur seine Augen weiten sich je näher ich ihm komme.
"Prosper? Ich hab noch eine Frage." Er nickt nur schwach.
"Ist es okay, wenn ich..."

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So. Ich hoffe meine Geschichte gefällt euch und ihr habt Lust Sie weiterzulesen. Mir persönlich macht es sehr Spaß. Ich freue mich sehr über positive Reviews und wer Verbesserungsvorschläge hat, ich nehme sie sehr gern an. Noch viel Spaß beim lesen.
Tschüss
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