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Gefahr durch Liebe

von Keiram
GeschichteDrama, Humor / P16 / Gen
Dimitri Belikov OC (Own Character) Rosemarie "Rose" Hathaway
03.03.2018
09.06.2018
13
32.787
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03.03.2018 2.017
 
Hallo meine Lieben :3
Hier findet ihr meine kleine Fanfiktion zu den Kindern unserer Helden, doch bevor es richtig los geht, gucken wir uns doch mal einen kleinen Ausschnitt aus der Hochzeit von Rose und Dimitri an.
Nach ihrer Verlobung hat Dimitri sie doch recht zügig an den Altar bekommen...
Lg, Keiram

~~~~~+~~~~~


Ich starrte Lissa an. „Liss, ich glaube nicht das ich das schaffe“, murmelte ich und starrte zur Eingangstür des Palastes, wo Abe wartete um mich zur Kirche zu bringen.
Meine beste Freundin lächelte. „Rose, wie kann es sein das dir Strigois keine Angst machen, du aber jetzt Panik bekommst“, witzelte sie tadelnd. Ich seufzte.
„Strigois kann ich einfach töten, aber das jetzt ...ich kann ja nicht einfach die Situation verschwinden lassen“
„Nun, wenn du möchtest Töchterchen, könnte ich die Kirche sicher einfach in die Luft sprengen. So was ähnliches habe ich tatsächlich schon einmal gemacht“, meinte der türkische Moroi mit so einem ernsten Blick, das ich schon kurz Panik bekam.
„Du wirst nicht meinen zukünftigen Ehemann in die Luftsprengen!“, fauchte ich ihn an und Lissa legte mir ihre Hände sanft auf meine Schultern.
„Beruhige dich meine Liebe. Du könntest auch einfach hingehen und sie alle aus der Kirche retten. Nicht das dein Vater doch noch irgendwas geplant hat“
Ich funkelte sie beide wütend an, doch dann kam meine Mutter herein. Sie blickte mich entsetzt an. „Rosemarie was tust du noch hier?! Du musst los! Alle warten nurnoch auf dich. Nun komm schon“, sie zog mich auch schon aus der Tür und blieb dann kurz stehen.
Mir wurde noch unbehaglicher als eh schon. „Mom?“, fragte ich nervös während sie mich von oben bis unten musterte. Sie schüttelte den Kopf.
„Du siehst wunderschön aus Rose. Ich weiß das du nervös bist, aber du schaffst das. Es ist immerhin Dimitri der auf dich wartet“, sie lächelte mich so aufrichtig an, dass mir ganz warm ums Herz wurde.
„Mom!“, rief ich aus und umarmte sie, was gar nicht so einfach war, wenn man bedenkt das ich 12cm hohe HighHeals an hatte und sie sowieso schon über 10 cm kleiner war als ich. Das war nun doch etwas ungewohnt.
Sie gab mir noch einen Kuss auf die Wange, dann schob sie mich und Abe in den Wagen, der vor dem Palast gewartet hatte. Schon eilten Lissa, meine Mom und einige andere Wächter Richtung Kirche.
Ich sah verwirrt auf meinen Schoß als Abe meine Hand in seine nahm. „Rose, ich bin ehrlich“, seine Augen feixten. „Ich verstehe nicht ganz wieso du so nervös bist. Du hast mehrmals dein Leben aufs Spiel gesetzt für diesen Mann. Wieso hast du Angst dich für immer an ihn zu binden?“
Überrascht über das ernste Gespräch, der alte Mann war selten dafür zu haben, außer es ging um irgendeinen geheimen Plan, stotterte ich kurz.
„Ich denke einfach nicht, das eine Hochzeit dafür von Nöten ist“
„Und doch hast du seinen Antrag angenommen. Weil du ihn liebst. Ihr habt schon so viele Schritte gemacht, da ist das doch kein großer. Genieße es einfach. Freu dich, das du dann offiziell die seine bist.“ Er räusperte sich.
„Wenn deine Mutter nicht so sehr sie wäre, dann hätte ich sie schon längst gefragt“
Ich starrte ihn geschockt an, während das Auto los fuhr. Uns blieb nicht mehr viel Zeit. Ich wusste zwar das meine Eltern, wenn sie einander sahen, wieder etwas mit einander hatten. Nicht das ich allzu begeistert davon wäre, sie mir beim Sex vorzustellen. Doch das es Abe so ernst war überraschte mich einfach.
„Dad, meinst du das ernst?“, ich sah ihm in die dunklen Augen die meinen so ähnlich waren. Er zuckte mit den Schultern.
„Nicht das ich eine Chance hätte, deine Mutter ist nur so eine Atemberaubende Frau und ihr Job ist ihr sehr wichtig. Ich verstehe das, aber manchmal wünschte ich das alles wäre anders gekommen“, er lächelte mich an. „Oder was meinst du?“
Eine Sache die mich noch mehr überraschte als das war, als mir „Frag sie, ihr wärt ein tolles Paar“, über die Lippen kam.
Seine Augen funkelten und er zog eine kleine Schatulle aus seinem Jackett. Er zeigte mir einen wunderschön, aber schlichten weiß-goldenen Ring mit drei kleinen Diamanten, wobei der in der Mitte etwas größer war.
„Denkst du der würde ihr gefallen? Sie ist eine schlichte Frau, ich wollte es nicht zu... prunkvoll machen, damit würde sie sich nicht wohlfühlen“
Ich nickte nur und der Waagen hielt. Mein Vater stieg aus dem Waagen, ging herum und öffnete mir die Tür, während er mir beim Aussteigen half, meinte er noch.
„Und nun kümmern wir uns erst mal um deine Hochzeit, meine liebe Rose“
Ich stieß ihm mit dem Ellenbogen in die Seite.
„Denk ja nicht ich hätte die Ablenkung nicht mit bekommen, Alter Mann“
Er lachte nur leise und wir hörten die Kirchenmusik starten. Ich hörte das Raunen als unsere Gäste aufstanden und sich zum Eingang drehten, dann ging die Tür auf. Mit eingehaktem Arm bei Abe ging ich hinein.
Die Kirche war wunderschön hergerichtet. Sonya und Lissa hatten ihr Bestes gegeben und alles mit weißen, rosa und roten Rosen ausstaffiert. Es war wunderschön. Doch eine Sache übertraf alles, Dimitri. Er wartete da vorne am Altar, er trug einen ganz normalen Smoking, doch sein Haar das ihm sich wild um sein Gesicht schmiegte ließ ihn verrucht aussehen. Unglaublich sexy. Ich lief schon fast zu ihm, doch Abe stoppte mich, er lachte leise neben mir. „Eben noch panisch und plötzlich will sie keine Sekunde mehr warten“ Ich sagte nicht, starrte Dimitri einfach nur an. Er stand still da, doch ich sah ihn seinem Blick viele Gefühle hin und her springen. Liebe, Verehrung, Begehren, Unglaube, Liebe. So viel Liebe. Wir kamen am Altar an und Abe legte meine Hand in Dimitris, aber nicht ohne ihm lautstark zu drohen.
„Ich schwöre dir Junge. Ich mag dich, aber wenn du ihr das Herz brichst oder ihr kein guter Ehemann bist, dann empfehle ich dir jetzt zu gehen, oder ich lass dich in die Luft sprengen“, ja so war mein Vater. Der Saal lachte und Dimitri lächelte, zog mich die zwei Stufen zu sich hinauf.
Ich funkelte zu ihm auf. „Meine Roza, endlich“, schnurrte er und mir liefen tausend Schauer den Rücken rum.
Ich lächelte ihn aufrichtig an, konnte mir aber ein: „Na bringen wir es hinter uns, Genosse“, nicht verkneifen. Er verdrehte die Augen.
„Rose“, brummte er meinen Namen, wie immer wenn er mein Verhalten lächerlich fand. „Wann werde ich diesen Spitznamen endlich los? Wir heiraten gerade“
Ich lachte leicht. „Nie Genosse, das wirst du nie los“
Eine kleine Falte bildete sich auf seiner Stirn während er mich musterte, doch dann verschwand es wieder. „Du bist wunderschön Roza“
Ich drückte seine Hand und drehte mich zum Priester, der an den Altar getreten war. Unsere Trauzeugen stellten sich an unsere Seiten. Lissa, Sonya und Sydney waren meine Trauzeugen, während Dimitri Christian, Adrian und zu meiner Überraschung meinen Vater gefragt hatte. Dieser Tag hatte eindeutig zu viele Überraschungen.
Der Priester hielt eine schöne Rede, die davon handelte, wie viel wir zwei schon für einander getan hatten. Das wir einander verdient hatten und wir ein Paradebeispiel für „Wie in guten und in schlechten Zeiten“ seien. Nach einiger Zeit durften wir unsere Gelübde ablegen. Dimitri fing an.
„Roza“, er machte eine Pause als er würde sich sammeln, er sah mich dabei so tief gehend an, das mir jetzt schon die Tränen kamen.
„Roza“, wiederholte er. „Als ich dich das erste mal sah, durfte ich nicht denken, was ich dachte. Als ich dich das zweite Mal sah, durfte ich es erst recht nicht. Als du meine Schülerin warst“, er schüttelte den Kopf, „verdammt, ich gehöre in die Hölle dafür was ich dachte. Ich habe dich von der ersten Sekunde an geliebt und ich bin so froh, dass du mir keine Chance gegeben hast damit aufzuhören. Du hast immer an uns geglaubt, egal was war und was nicht hätte sein dürfen. Selbst, als alles verloren schien, hast du mich gerettet. Du hast mich immer gerettet, meine Roza. Niemals in meinem Leben hat mich jemand so oft gerettet, mich beschützt, an mich geglaubt und zum Narren gehalten“
Einige lachten und ich konnte es ihnen nicht verübeln. Ich strahlte ihn einfach an.
„Ich schwöre dir Roza, du bist mein Leben. Meine Liebe, meine Schönheit, mein Alles. Ich werde dir überall hin folgen. Ich lasse dich nie alleine, ich werde dich immer beschützen. Ich werde dich immer lieben Roza“ Mir floss eine Träne über die Wange und er strich sie sanft fort.
So sanft, obwohl diese Hände so tödlich waren. Ich griff nach seinen Händen und konnte meinen Blick nicht von seinem Gesicht los reißen. Dieses Wunderschöne Gesicht mit diesen tiefen warmen braunen Augen, die mich an funkelten als sei ich alles auf der Welt was er brauchte.
„Genosse“, der Saal lachte, nicht mal Dimitri sah mich finster an.
„Ich habe es schon das ein oder andere Mal bewiesen, wie sehr ich dich liebe. Ich denke, der größte Beweis ist das ich hier vor dir stehe“
Noch mehr Gelächter und auch Dimitri musste etwas Zähne zeigen.
„Doch nichts kann jemals beschreiben, wie sehr ich dich liebe. Ich würde für dich immer wieder durch die Hölle gehen. Sonya sagte mal, sie glaube an keine Seelengefährten, aber das es Auren gibt die synchron sind. Ich denke, sie hat sich geirrt. Du bist mein Seelenverwandter, der mich vollständig macht. Als ich dich verloren hatte, starb etwas in mir, dieser Schmerz war unglaublich. Doch nichts dazu, als ich dachte ich hätte dich endgültig verloren. Doch dann warst du doch noch da und egal was ich tat, ich konnte nicht los lassen. Ich bin froh das ich es nie konnte. Als du wieder bei mir warst, ich kann nicht sagen wie sehr alles geleuchtet hat. Nichts ist so intensiv, wie wenn du bei mir bist. Du bist mein Seelengefährte, meine bessere Hälfte, auch wenn sich manche darüber Streiten würde, dass es keine bessere Hälfte als Rose Hathaway gibt“ Wieder lachten einige.
„Aber das alles ist unwichtig, denn du verstehst mich. Ich brauche kein Wort sagen, du weißt es und du hast keine Ahnung wie sehr ich deinen Blick liebe, wenn ich etwas tue das dich überrascht. Denn sonst überrascht dich niemand. Genosse, du bist meine große Liebe und deswegen stehe ich hier. Ich werde immer an deiner Seite sein, immer an deiner Seite Kämpfen und zusammen werden wir jeden Kampf gewinnen“
Dimitri sah mich verzückt an. „Roza, du bist unglaublich“
Als der Priester nicht direkt weiter machte, konnte ich mir meinen Kommentar nicht verkneifen.
„Machen Sie nun weiter? Ich will meinen Genossen, endlich zum Ehemann haben“
Der Saal verkniff sich ein Lachen, ich musste einfach Witze reißen, nur weil ich nun heiratete, hieß das nicht das ich nicht mehr Rose Hathaway war. Der Priester räusperte sich. „
Wollen Sie Dimitri Belikov, die hier stehende Frau Rosemarie Hathaway zu ihrer Frau nehmen, sie lieben und ehren, bis der Tod sie scheidet“
„Und darüber hinaus, ja“, raunte er mit heiserer Stimme. Abe überreichte ihm, meine Ring, einen weißgoldenen Ring, der das Muster eingraviert hatte, das mein Pflock hatte.
Behutsam steckte Dimitri ihn mir an den Finger.
„Und wollen sie Rosemarie Hathaway, den hier anwesenden Dimitri Belikov zum Ehemann nehmen?“
„Ja, ich will“, meine Worte waren fast nur gehaucht und als hätte der Priester Angst, wir würden einen Frühstart hinlegen, meinte er auch schon: „Dann dürfen sie die Braut nun küssen“, während ich Dimitri seinen Ring an den Finger steckte.
Kaum war das geschehen, zog er mich zu einem gierigem Kuss an sich. Ich schlang die Arme um ihn und verlor mich an seinen Lippen. Seine Hand strich mir über mein mit Spitze besetzten Rücken. Die Menge jubelte. Wir lösten uns widerstrebend. Doch ich stahl mir noch einen kurzen schmerzhaft süßen Kuss, ehe wir Richtung Ausgang gingen.
Sie bewarfen uns tatsächlich mit Reis. Ich lachte und Dimitri drückte meine Hand.
„Nun Mrs Belikova sind sie mit ihrem ehemaligen Lehrer verheiratet, haben sie irgendwelche bedenken?“ Ich grinste ihn an.
„Genosse, was dich angeht hatte ich noch nie bedenken“
Er beugte sich zu mir hinab und drückte mir einen Kuss auf die Lippen.
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