Kann es wirklich Liebe sein?

von Ahadi
KurzgeschichteRomanze / P16
03.03.2018
12.03.2018
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Moin, moin liebe Leser.

Ich habe lange hin und her überlegt und mich schlussendlich dazu entschlossen, meinen One/Two-Shot „Kann es wirklich Liebe sein“, der eines meiner ersten Projekte war, noch einmal zu überarbeiten. Toll oder?!

Inhaltlich wird die neue Version der Alten in nichts nachstehen, auch wenn ich nicht jeden einzelnen Satz exakt übernehme. Ein paar schon, aber nicht alle.

Hinweis: Mir gehören weder die Rechte an der US-Serie „Castle“, noch an dem Disney-Film „Der König der Löwen“, von dem ich mir den Song geliehen habe. Die Rechte liegen einzig und allein bei den rechtmäßigen Urhebern.

Info: Ich muss am Song-Text wohl oder übel kleine Änderungen vornehmen, damit er inhaltlich zur Geschichte passt, ich hoffe, es macht euch nichts aus.

Auf jeden Fall hoffe ich sehr, dass es euch gefallen wird und wünsche euch natürlich, wie immer ganz viel Vergnügen beim Lesen!

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„Gute Arbeit Sie beide. Schönen Abend“, sagte Captain Roy Montgomery zu seinen beiden Ermittlern, Det. Katherine Beckett und ihrem Partner Richard Castle, bevor er sich in seinen wohlverdienten Feierabend begab.

„Und? Pläne mit Josh heute Abend?“, fragte der Krimiautor seine Muse auf dem Weg zu ihrem Schreibtisch.

„Nein, er hat Nachtschicht“, antwortete sie, wobei ein Hauch von Enttäuschung in ihrer Stimme mitschwang und legte eine Akte auf ihrem Schreibtisch ab.

„Eigentlich wollte ich ins Angelica gehen, dort läuft zur Zeit „Alarm im Weltall“, fügte sie hinzu und sorgte damit unweigerlich dafür, dass ihr Berater stutzte.

„Alarm im Weltall“? Ist das…ist das der, mit dem Roboter?“, tat Castle unwissend.

Dabei war das exakt der Film, in den er vor ein paar Tagen noch zusammen mit seiner Tochter Alexis gehen wollte.

Doch weil sowohl sie, als auch seine Mutter Martha bereits andere Pläne hatten, hatte der Autor sich eigentlich schon mit dem Gedanken abgefunden, wohl oder alleine ins Kino gehen zu müssen.

Aber die überraschende Tatsache, dass die Polizistin sich den Film ansehen wollte, eröffnete ihm mit einem Mal ganz neue Optionen, aber vor allem eine Chance.

Die Chance darauf, endlich einmal einen Abend zusammen mit der Frau seines Herzens verbringen zu dürfen. Nur sie beide, ganz alleine, niemand sonst. Keine dritte Person, die andauernd dazwischen funkt, wenn er und sie gerade dabei waren, sich näher zu kommen.

Eine solch seltene Chance konnte, noch wollte er sich entgehen lassen.

„Sie haben noch nie „Alarm im Weltall“ gesehen?“, fragte Beckett ihn ungläubig.

„Ich bin eher der „Star Wars“, „Matrix-Typ“, wissen Sie?“, entgegnete er daraufhin schulterzuckend.

„Ach du meine Güte, Castle. Wissen Sie denn nicht, dass der Film die Inspiration für diese beiden gewesen ist?“, hakte die Mordermittlerin erneut ungläubig nach, während sie sich ihren schwarzen Mantel anzog.

Komisch, dachte sie derweil im Stillen.

Dabei war der Schriftsteller doch sonst so ein begeisterter Fan von Science-Fiction-Filmen.

Aber es gab ja bekanntlich für alles eine Lösung und so wohl auch dafür.
   
„Okay. Wissen Sie was? Ich nehme Sie mit und bezahle“, lud Kate ihn von daher spontan ein, sie zu begleiten.

„Oh, nein, nein, ich habe schon etwas vor“, lehnte Rick halbherzig ab.

„Nein, jetzt nicht mehr“, widersprach seine Partnerin ihm und setzte sich, nachdem sie ihr langes, braunes Haar aus dem Kragen des Mantels hervorgeschoben hatte, auch schon in Bewegung – direkt in Richtung des Fahrstuhls.

Der Romanautor folgte ihr, wie immer, auf den Fuß – im Gesicht ein breites, triumphierendes Grinsen.

„Na gut, aber bekomme ich dann auch etwas Süßes und Popcorn?“, fragte er, sobald er zu ihr aufgeholt hatte und neben ihr ging, wie so ein kleines Kind.

„Sicher“, stimmte sie seiner Frage, ohne zu zögern, zu.

„Oh Castle, Sie werden den Film lieben. Leslie Nielsen, bevor er zum Komiker-Genie wurde“, schwärmte sie ihm auf halbem Weg zum Aufzug vor.

„Ach ja?“, kam es von ihm.

„Ja“, gab sie daraufhin zurück.

„Fahren wir nach dem Kino zu Remy’s, auf einen Burger?“, fragte Castle enthusiastisch.

„Jetzt übertreiben Sie aber“, sagte der weibliche Cop in ihrem üblichen, strengen Ton.

„Oh“, machte der Writer daraufhin schuldbewusst.

„War nur ein Scherz“, beruhigte sie ihn.

Inzwischen waren sie am Lift angekommen und der Buchautor betätigte, um genau diesen zu rufen, den dafür vorgesehenen Knopf neben den geschlossenen Fahrstuhltüren.

Aber schon wenige Sekunden später öffneten sich die stählernen Türen des Aufzugs, sodass das Duo in die Kabine eintreten konnte, woraufhin die Polizistin den Knopf fürs Erdgeschoss im Innern der Kabine betätigte.

Und während sie ihm von der Handlung des Films zu erzählen, fast schon vor zu schwärmen begann, was er erneut mit einem triumphalen Grinsen quittierte, schlossen sich die Türen des Lifts auch schon wieder vor ihnen.

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Was die beiden nicht wissen, geschweige denn ahnen konnten war, dass ihre zwei Kollegen und Freunde Det. Javier Esposito und Det. Kevin Ryan, sie die ganze Zeit über ganz genau beobachtet und auch jedes ihrer Worte genau mit bekommen hatten.

Genau so wenig konnten Beckett und Castle wissen bzw. ahnen, dass der Ire und der Latino ihrer Verabredung mit gemischten Gefühlen gegenüber standen.

„Weißt Du was, Bro? Mir stinkt’s!“, teilte der ehemalige Special-Forces-Soldat, seinem Partner offen seine Meinung zum Date von Kate und Rick mit.

„Oh, habe ich etwa Mundgeruch?“, fragte Honeymilk und hielt sich sogleich die rechte Hand vor den Mund, wodurch sein „Entschuldigung“ ein wenig gedämpft klang.

„Nicht Du! Das! Er, Sie, Alleine!“, erwiderte Espo daraufhin und deutete mit weit ausgestreckten Händen auf die geschlossenen Fahrstuhltüren, hinter denen ihre Kollegen so eben verschwunden waren.

„Was hast Du dagegen?“, fragte Kevin seinen Kumpel daraufhin verwirrt.

Was konnte er bloß dagegen haben, wenn Beckett und Castle auch mal privat etwas miteinander unternahmen?

„Ich seh’s jetzt schon kommen!“, begann Javier zu singen.

„Was?“, verstand Ryan nach wie vor, noch immer nur Bahnhof.

„Sie ist das A und O!“, fuhr sein Partner fort und bewegte seine Hände so, als würde er die Form von Kates kurvenreicher Figur in der Luft nachformen.

„Wo?“, wollte Ryan immer noch nicht so recht verstehen, worauf Esposito hinaus wollte.

„Sie werden sich verlieben, glaub es mir! Dann sind wir nur noch Zwo!“, sprach Javier geradewegs den Grund aus, warum er ein Problem mit Kates und Ricks Date hatte und hoffte, dass sein Freund jetzt auch endlich verstand.

„Oh!“, schien es nun tatsächlich auch bei Kevin klick gemacht zu haben.

„Die zärtliche Begegnung ist wie ein Zauberbann! Es ist ja so romantisch, aber das Desaster fängt erst an!“, hörte der Latino sich allmählich an, wie die Stimme der Erfahrung.

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Stunden später:

Castle und Beckett verließen gerade ihren Lieblingsdiner Remy’s, wo sie bei jeweils einem leckeren Burger und einem ebenso köstlichen Milchshake, gemütlich beieinander gesessen und über die Handlung des Films diskutiert hatten.

„Sagen Sie Beckett, hätten Sie vielleicht noch Lust, auf einen kleinen Verdauungsspaziergang? Der Park ist gleich hier um die Ecke“, fragte der inoffizielle NYPD-Berater seine Muse und legte dabei seinen Hundeblick auf, dem sie bis heute nur selten widerstehen konnte.

Und so auch heute nicht.

Denn ein einziger Blick in seine ozeanblauen Augen, die ihn aussehen ließen, wie einen kleinen, unschuldigen Labrador-Welpen genügte, um sie weich zu kochen.

„Aber natürlich, warum nicht“, stimmte sie seiner Frage von daher zu, woraufhin die beiden sich auf direktem Weg in den nahegelegenen Park begaben.

Besagter wurde, da die Sonne schon längst untergegangen war, einzig und allein von den Laternen erhellt, welche in regelmäßigen Abständen aufgestellt waren und den zwei Mordermittlern so den Weg durch den sonst stockdunklen Park wies.

Kann es wirklich Liebe sein, im sanften Abendwind?
Die Harmonie, voll tiefer Friedlichkeit, mit allem, was wir sind!

„Wie soll ich’s ihr erklären?
Ob sie es auch versteht?“

In einem unbeobachteten Moment, wandte er seinen Blick vom Weg vor ihnen ab und richtete ihn stattdessen auf sie, genauer gesagt auf ihr bildhübsches Gesicht.

Und wie schon so oft, wenn er sie so betrachtete, so fragte er sich auch dieses Mal zum gefühlten hundertsten Mal, ob er das Risiko eingehen und ihr endlich, nach drei langen Jahren, seine Liebe gestehen sollte.

Aber jedes Mal, wenn er kurz davor war die magischen drei Worte zu sagen, kam entweder etwas oder jemand dazwischen oder der Mut verließ ihn in aller letzter Sekunde.

„Sie will die Wahrheit, die Vergangenheit!
Wer weiß, ob sie dann geht!“

Und selbst wenn er den nötigen Mut dazu finden würde, um ihr seine Liebe zu gestehen, wer sagte ihm denn, dass Beckett genau so empfand wie er?

Was würde Kate denken, wenn er ihr sagen würde, dass er sie liebt und sie seine Gefühle nicht erwiderte? Wenn sie dann am liebsten vor lauter Scham im Erdboden versinken würde, weil sich von allen Männern auf der Welt, ausgerechnet ihr Partner und bester Freund in sie verguckt hatte?

Aber vor allem, was würde aus ihrer Partnerschaft und aus ihrer Freundschaft werden, wenn seine Liebe für sie tatsächlich nur einseitig wäre? Wahrscheinlich wäre ihre gesamte Beziehung dann mit einem einzigen Schlag, ein für alle Mal zerstört.

Jedoch hatte Castle sich in dem Glauben, dass Beckett seine Blicke nicht bemerkte geirrt, gewaltig geirrt, denn sie spürte diese sehr wohl.

Doch just in dem Moment, wo sie ihn anblickte, wandte er seinen Blick von ihr ab und richtete ihn stattdessen wieder auf den Weg vor ihnen.

„Was will er nur verbergen?
Er tut’s die ganze Zeit!“

Warum bitteschön wandte er seinen Blick von ihr ab, wenn sie ihn ansah? Hatte er womöglich Angst vor dem, was sie in seinen Augen lesen könnte, wenn sie ihn anblickte?

Und wenn ja, was könnte es bloß sein, wovor er so große Angst hatte?

Sie wusste auf keine dieser beiden Fragen auch nur die geringste Antwort.

„Warum will er kein Held sein?
Denn als Held wär er mein!“

Was könnte wohl so furchterregend sein, dass er Angst hatte?

Ausgerechnet er – Richard Castle – der Mann, der ganz New York City vor der nuklearen Zerstörung durch eine Atombombe bewahrt hatte.

Na gut, er hatte damals auch Angst gehabt, genau so wie sie. Aber er hatte dennoch seine Angst überwunden und stattdessen mutig gehandelt, zwar ein wenig unorthodox, aber trotz allem mutig.

Und genau für diesen Mut, den er sowohl damals, auch bislang immer gezeigt hatte, schätzte, bewunderte und liebte sie ihn.

Kann es wirklich Liebe sein, im sanften Abendwind?
Die Harmonie, voll tiefer Friedlichkeit, mit allem, was wir sind!

„Wir gehen jetzt besser zum Auto zurück, Castle, mir wird nämlich langsam kalt“, brach Beckett die Stille, welche bislang zwischen ihr und ihrem Partner geherrscht hatte.

„In Ordnung“, stimmte der Autor ihr zu, woraufhin die beiden umgehend kehrt machten und sich auf den Rückweg zum Auto begaben.

Bei diesem angekommen stiegen sie ins Fahrzeug ein und fuhren auf direktem Weg zu ihrem Wohnhaus.

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„Möchten Sie vielleicht noch mit hoch kommen, auf einen kleinen Absacker?“, fragte Kate, nachdem sie ihren dunkelblauen Ford Crown Viktoria auf einem freien Parkplatz direkt vor ihrem steinernen Wohngebäude abgestellt hatte.

„Klar, gerne, warum nicht“, antwortete Rick, ohne lange zu zögern und jubelte innerlich.

Noch mehr Zeit mit ihr alleine.

Konnte dieser Abend überhaupt noch sehr viel besser werden?

Und so stiegen die beiden aus dem Fahrzeug aus, dann schloss die Polizistin mithilfe ihres Autoschlüssels denselbigen ab, bevor sie den Wagen umrundete und auf den Gehweg trat.

Allerdings unterschätzte sie, aus irgendeinem Grund, die Höhe des Bordsteins, sodass sie ins Straucheln geriet und zu Boden zu fallen drohte.

Doch zum Glück reagierte Castle schnell und fing seine Muse mit seinen starken Armen auf, verhinderte ihren Sturz und damit, dass sie unliebsame Bekanntschaft mit dem harten Steinboden schloss.

„Danke Rick, das war knapp“, sagte Beckett, sobald sie wieder sicher stand und schenkte ihrem Retter zum Dank ein strahlendes Lächeln.

„Immer wieder gerne, Kate“, erwiderte er und lächelte zurück.

Ihr Blick wanderte von seinem Gesicht zu seinem rechten Arm, den er, wie sie überrascht feststellte, noch immer um sie geschlungen hatte.

Und als er feststellte, dass ihr das nichts aus zu machen schien, verstärkte er die Umarmung im nächsten Moment sogar noch, woraufhin sie ihn wieder anblickte, ihm direkt in die Augen schaute.

Blau traf auf Braun-Grün und umgekehrt und die Farben ihrer Augen verschmolzen zu einer.

In der nächsten Sekunde legte sie dann ihrerseits ihre Arme um ihn und zog ihn noch näher an sich heran, woraufhin er mutiger zu werden schien und seine freie, linke Hand an ihre rechte Wange wandern ließ.

Die ganze Zeit über hielten sie den innigen Blickkontakt, ohne diesen auch nur eine einzige, noch so winzige Sekunde zu unterbrechen.

Und ehe die beiden sich überhaupt versahen, da drifteten ihre Gesichter auch schon langsam, aber sicher, Zentimeter für Zentimeter, unaufhaltsam aufeinander zu.

Doch unmittelbar bevor ihre Lippen sich schließlich trafen, da kamen ihm dann doch leise Zweifel, ob er sie wirklich küssen oder es um ihrer Beziehung Willen vielleicht doch lieber lassen sollte.

Denn was wäre, wenn sie den Kuss hinterher bereuen und ihn ihm gegenüber herunter spielen würde, als Ergebnis von rein körperlicher Anziehung oder der bloßen Magie des Moments?

Kate spürte sein Zögern und zeigte ihm, dass sie den Kuss genau so sehr wollte wie er, indem sie die letzten verbliebenen Zentimeter, welche seine Lippen noch von ihren trennten, kurzerhand überbrückte und ihre Münder in einem hauchzarten, liebevollen Kuss miteinander vereinte.

Dies schien Ricks Unsicherheit verschwinden zu lassen, denn bevor sie sich überhaupt versah, da erwiderte er den Kuss auch schon und zog ihren Körper so nahe an seinen heran wie es nur ging.

Und schon nach wenigen Sekunden schien es so, als hätte es nie eine Zeit gegeben, in der Küsse wie diese zwischen ihnen völlig tabu waren.

Kann es wirklich Liebe sein?
Spürst Du sie überall?
Endlich eins, im Schutz der Dunkelheit!
Liebe ist erwacht!

Aber genau so wie jeder andere Kuss, so musste auch dieser irgendwann aufgrund von Sauerstoffmangel beendet werden, sehr zum Bedauern der zwei Verliebten.

Doch wer sagte, dass nur weil dieser Kuss vorbei war, es nicht noch viele weitere zwischen ihnen an diesem Abend, in dieser Nacht geben konnte?

„Möchtest Du immer noch mit hoch kommen?“, fragte sie ihn, mit einem frechen Grinsen und einem verführerischen Ausdruck in den Augen.

„Jetzt erst recht. Auch wenn ich befürchte, dass wir den Absacker leider ausfallen lassen müssen“, antwortete er, mit einem ebenso frechen Gesichtsausdruck.

„Das macht nichts, umso mehr Zeit haben wir für die wirklich wichtigen Dinge“, war alles, was sie darauf erwiderte, bevor sie mit ihrer rechten Hand seine linke ergriff und ihn schnurstracks zur Haustür zog.

Wobei sie ihn wohl gemerkt nicht groß hinter sich herziehen musste, da er ihr auch so schon freiwillig und von sich aus folgte, so wie er es immer tat.

Und während sie die Treppen zu ihrer Wohnung erklommen, verschwendete keiner von ihnen beiden auch nur den geringsten Gedanken daran, was morgen sein könnte.

Alles, was für die zwei in diesem Augenblick zählte, war der jeweils andere und das sie in dieser Nacht einzig und allein, nur einander gehörten.

Bis zum Morgengrauen und vielleicht sogar noch weit darüber hinaus.

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Derweil im Old Haunt:

Ryan und Espo saßen in ihrer Stammkneipe an der Theke und ließen den Abend bei jeweils einem Glas frisch gezapften, schäumenden Bieres ausklingen, während sie sich in Gedanken ausmalten, was ihre beiden Freunde jetzt wohl gerade machten.

Allerdings begnügten sie sich nicht nur damit, es sich gedanklich aus zu malen, nein, sie beschlossen ihre Gedanken in die Welt hinaus zu singen… oder zumindest in den Gastraum der Kneipe:

„Und wenn sie sich heute Nacht verlieben, kommen wir nicht drum herum!“, begann der Latino.

„Die schöne Zeit der Unbekümmertheit…“, stieg der Ire mit ein.

„…ist um mein Freund, wie dumm!“, beendeten sie schließlich synchron ihre kleine Gesangsdarbietung und versuchten keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden, was ihre zwei Freunde jetzt wohl machten.

Fortsetzung folgt…

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Ja und das war es dann auch schon wieder, zumindest was den ersten Teil betrifft.

Wann genau es den zweiten gibt, weiß ich leider noch nicht, weil ich – wie ihr sicher wisst – auch noch an meiner aktuellen Story „Richard Castle – Privatdetektiv“ arbeiten muss.

Aber ich denke mal so im Laufe der nächsten zwei Wochen dürfte es mit Teil zwei klappen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen hat und freue mich, wie immer, schon auf eure Feedbacks.

Euch noch ein schönes Rest-Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße, euer Ahadi.

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