Oblatio ~ die zweiten europäischen Hungerspiele

von Lusatia
MitmachgeschichteThriller, Sci-Fi / P18 Slash
03.03.2018
01.07.2019
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~ Oblatio ~
Die zweiten europäischen Hungerspiele



~ ~ ~


Sicarius

Das Wasser der Springbrunnen glitzert im Licht der vielen Laternen. Trotz des Lichts erkenne ich einen klaren Sternenhimmel, der sich über mir aufspannt. Tausende Sterne funkeln am wolkenlosen Himmel. Die Luft ist trotz Dunkelheit angenehm warm. Im Grunde ist es der Traum einer Nacht, und der wird es auch werden. Der gläserne Präsidentenpalast ist angenehm ausgeleuchtet, wie ich erkenne. Schon von weitem sehe ich eine Menge Leute, welche sich vor dem Gebäude zusammenscharen und hineinströmen. Sie alle wollen nur Feiern und die Nacht genießen. Ich nicht. Ich bin beruflich hier.
„Das reicht, Monsieur. Halten Sie an“, sage ich mit ruhiger Stimme. Der Kutscher bringt die beiden Schimmel, die die Kutsche ziehen, zum Anhalten. Das Klappern der Hufe erstirbt, während wir auf der breiten Parade-Avenue aus weißem Marmor zum Stehen kommen. Der gläserne Palast liegt nur wenige Meter vor mir in seiner ganzen Pracht. Ich richte mich langsam auf und lasse mir dann aus dem Gefährt helfen. Ich bezahle den Kutscher großzügig und mache mich zielstrebig auf den Weg zum Palast. Hinter mir entfernt sich die Kutsche wieder hörbar. Ich setze meine hohen, schwarzen Schuhe in einem schnellen Rhythmus auf den Marmor      auf. Das weit geschnittene, blutrote Kleid bauscht sich durch die Schritte immer wieder auf und ich ziehe meinen schwarzen Mantel fester um mich. Mein Blick schweift nach links und rechts. Die riesigen Tribünen sind leer… ausgestorben. Bedenkt man das rege Treiben während der Parade ist es unheimlich still.
Die letzten Meter nehmen mir diese Wahrnehmung wieder, denn der Geräuschpegel steigt augenblicklich, als ich den Palast erreiche. Ich gehe zwischen einigen Leuten hindurch, sie sich draußen miteinander unterhalten und Sektgläser mit den Händen umklammern. Der Großteil hat seine Haare bunt gefärbt und trägt extravagante Kleidung. Einige wünschen mir einen schönen Abend und ich grüße freundlich zurück, obwohl ich die meisten nicht kenne. Es gehört einfach zum guten Ton. Als ich an der Treppe, die zum Eingang des Palastes führt angekommen bin, hebe ich den vorderen Stoff des Kleides etwas an, um nicht hinauf zu treten. Stufe für Stufe steige ich langsam und mit perfekter Haltung empor. Die Geräusche werden immer lauter. Ich erreiche endlich die letzte Stufe und gehe zum Eingang, welcher weit aufgerissen ist. Zu beiden Seiten des Eingangs steht Sicherheitspersonal in schwarzen Anzügen und kontrolliert die Eintretenden. Ich stelle mich zu den Leuten, die hineindrängen. Einer nach dem anderen werden wir nach Waffen oder ähnlichem untersucht und die Personalien kontrolliert. Endlich erreiche auch ich die Tür und werde von einem der Männer angehalten.
„Guten Abend. Wer sind… Oh, Miss Frost!“, erkennt der Rothaarige, „Endschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten! Wir sind davon ausgegangen, dass sie den hinteren Eingang nutzen würden.“
„Oh nein, ich wollte wie jeder andere herkommen“, antworte ich lächelnd, „Ich bin auch nur Gast, also wieso kann ich nicht wie einer erscheinen?“
„Na gut, dann wünsche ich ihnen eine angenehme Feier und viel Erfolg!“
„Ich danke ihnen“, erwidere ich und trete dann ein. Sofort fühle ich mich eingeengt zwischen all den Leuten, die sich im Foyer des Palastes aneinanderdrängen. Bevor ich auch nur etwas machen kann kommt ein Bediensteter mit einem Tablett mit Getränken zu mir, während ein anderer mir meinen Mantel abnimmt.
„Möchten sie etwas trinken, Miss Frost?“, fragt mich der Diener unterwürfig.
„Nein, danke. Später“, antworte ich dankend. Dann setze ich mich in Bewegung und dränge mich zwischen Leuten durch. Ich verlasse das Foyer und trete durch eine Tür hindurch, welche in einen weitaus größeren Raum führt. Allein der öffentliche Bereich des Palastes ist groß genug für die Feierlichkeiten. Ich nehme eine weitere Treppe, welche weiter ins Herz des Palastes führt. Alles ist mit Kerzen ausgeleuchtet und ein wabernder Geräuschteppich aus Unterhaltungen dominiert die Wahrnehmung. Als ich Treppenende erreiche, stehe ich vor der Tür des größten Raumes im Palast, doch ich gehe vorerst daran vorbei und biege links in einen langen Korridor ein. Ich gehe fast bis an das Ende des Ganges, welcher alleine schon mit zwanzig Leuchtern mit Kerzen bestückt ist. Am Ende des Korridors ist rechts eine Tür, an die ein kleines Täfelchen mit meinem Namen angebracht wurde. Ich schaue kurz auf eine Uhr, die ich in meiner kleinen Handtasche habe.
21:23
Noch gut eine halbe Stunde um mich vorzubereiten.
Ich trete ein.

Es ist fast so weit. Das Warten vor dem großen Saal dauert ewig. Beinahe alle Gäste haben den Saal betreten um nichts zu verpassen. Ich richte die Haarnadel in meinen blonden Haaren, die ich in einer Hochsteckfrisur trage. Ich muss perfekt aussehen, wenn ich überzeugen will.
„Meine Damen und Herren! Begrüßen sie nun bitte die Frau des Abends: Kyra Frost!“
Lächelnd betrete ich den Saal. Die Leute schauen alle zu mir und applaudieren heftig. Auf mehreren Sitzreihen über mehrere Etagen sitzen die Leute da und starren zu mir. Es ist die absolute Elite des Kapitols – die reichsten der Reichen. Ich gehe zielstrebig zum Kopf des Saales, auf den alle Sitzplätze ausgerichtet sind. Eine gewaltige Bühne wurde aufgebaut. Vor der Bühne sitzt ein Orchester. Ich bleibe vor der Bühne stehen. Eigens für mich wurde vor dem Orchester noch ein kleineres Podest aufgebaut. Ich stelle mich hinauf. Ohne weiteres nehme ich die Violine aus einer Halterung auf dem Boden. Das dunkle Holz schmiegt sich an meine Haut, als wäre es ein Teil meines Körpers. Es ist eine Stradivari. Stimmen muss ich nicht, denn das wurde vorhin schon für mich erledigt.
„Hören sie nun die Uraufführung des Oratoriums ‚Die ersten europäischen Hungerspiele‘ mit einer visuellen Untermalung. Solistisch an der ersten Violine tätig ist Kyra Frost. Noa Adam wird portraitiert von Ren Shanon.“ Applaus.
Ich muss instinktiv zur Loge geradeaus in der Höhe schauen. Präsident Laeny sitzt dort und schaut auf mich herab. Neben ihm der Grund für die Feier: Noa Adam, der Sieger der ersten Hungerspiele. Er sieht weniger begeistert aus. Ein leicht gequälter Gesichtsausdruck ziert sein Antlitz. Auf der anderen Seite ist Beryll Quaea, dessen Augen intensiv zu leuchten scheinen.
Ich lasse mich nicht weiter beirren und setze zum ersten Ton an. Neben mir steht der Dirigent und weist das Orchester an, jedoch achte ich nicht wirklich auf ihn.
Mit einem dramatischen und dunklen erstem Thema beginnt das Werk und ich lege all meine Emotionen hinein…

„Bravo, Miss Frost! Eine Meisterleistung, wie üblich! Es freut mich wahnsinnig, dass sie die Zeit gefunden haben heute hier zu sein!“, meint die ältere Dame, von der ich keine Ahnung habe, wer sie ist, „Am besten gefiel mir ihr trauriges Solo bei Ayleen Felinats Tod!“
„Das freut mich wirklich zu hören!“, antworte ich und schaffe es mich aus dem Gespräch loszureißen.
Der Auftritt lief perfekt. Es hätte nicht besser sein können. Ich nehme mir schnell ein Glas Wein von einem Tablett und nippe daran. Dann gehe ich weiter in die Mitte des Saals.
„Ah, schön sie zu sehen!“, sagt plötzlich eine Stimme und ich erkenne diese sofort. Ich drehe mich zum Präsidenten um.
„Die Freude ist ganz meinerseits“, antworte ich.
„Ich muss schon sagen, sie haben das ganze Orchester in den Hintergrund gedrängt!“
Ich lächle leicht.
„Wissen sie was… Ich würde mich über einen Tanz mit ihnen freuen“, sagt Virgil Laeny geradehinaus und innerlich spüre ich einen Triumph. Der Abend läuft um vieles besser als gedacht.
„Es wäre mir eine Ehre“, antworte ich.
Fünf Minuten später wurden sämtliche Stühle vor der Bühne abgeräumt und am Rande mit um Tische herum neu aufgestellt. Das Orchester beginnt zu spielen. Der Präsident umfasst meine Hand und mein Schulterblatt und wir beginnen zu tanzen. Ich bemerke die starrenden Blicke vieler der Zuschauer, aber bald ist die Tanzfläche voll von Tänzern.
„Sie sehen bezaubernd aus“, schmeichelt mir der Präsident. Ich erwidere nichts, sondern lächle ihn nur freudig an. Ich drehe mich einmal im Kreis und wir nähern uns dem Rande der Tanzfläche.
„Ich will nichts überstürzen, aber darf ich im nächsten Jahr wieder auf sie hoffen, wenn die Tour der Sieger abgeschlossen wird?“
„Oh, das wäre mir eine Freude“, antworte ich wissend, dass sowieso kein anderer in Frage kommen würde als ich. Nur weiß ich, dass es kein nächstes Mal geben wird, dass ich für ihn spielen werde.
„Eine wunderschöne Feier, meinen sie nicht auch? Schöner kann man diese Hungerspiele doch nicht abschließen, oder?“
„Da haben sie recht, wenngleich…“, sage ich und muss etwas grinsen, „Mir würde da schon noch etwas einfallen…“ Ich stelle mich noch dichter an ihn heran.
„Achja?“, fragt Virgil Laeny grinsend und zieht mich zu sich.
Ich nicke. Ohne auch nur abzuwarten ziehe ich die messerscharfe, dünne Haarnadel aus meinen Haaren hervor und stoße sie schnell und geschickt in die Brust des Präsidenten – durchdringe sein Herz.
„Was sagen Sie dazu?“, hauche ich in sein Ohr.
Er gibt keinen Laut von sich und stirbt sofort. Schwer liegt er in meinen Armen doch ich schaffe es, ihn elegant auf einen Stuhl am Tisch direkt hinter mir zu bugsieren, ohne das es jemand mitbekommt. Die Nadel ziehe ich dabei heraus und wische sie unauffällig am blutroten Kleid ab. Dann verlasse ich mit strammem Schritt den Saal und gehe schließlich aus dem Palast hinaus. Meine Arbeit ist erfüllt.
Ich steige in eine der Kutschen, die als Taxi mit Hommage an die Wagenparade bereitgestellt werden, und lasse mich davonfahren. Kurz darauf höre ich hinter mir laute Schreie und ich lächle zufrieden in mich hinein.


~ ~ ~


Illustratio II

Es klopft leise an die edle Ebenholztür meines Büros. Ich schaue leicht vom Schreibtisch auf und lege den Stift aus der Hand, welcher in feinen Linien einen Entwurf auf die transparente Folie gebracht hat. Die nächste Arena soll perfekt sein. Mehr als nur Wald und See. Die Leute wollen mehr sehen, das ist mir bewusst. Die ersten Spiele waren erst der Anfang.
„Herein“, sage ich mit harter Stimme, welche nichts von meiner Müdigkeit preisgibt.
Die Tür öffnet sich leise – fast lautlos – und meine Sekretärin tritt ein. Freya Coeve ist eine junge, große, schlanke Frau mit einer Haut, ebenso ebenholzfarben wie das Holz der Tür.
„Was ist, Freya?“, frage ich leicht angespannt. Die Arenaplanung kann man nicht warten lassen. Ich muss meine Ideen zu Papier bringen, bevor sie erlöschen.
„Die Präsidentin, Mister Quaea. Sie wünscht mit ihnen zu sprechen.“
Die Präsidentin? Was sollte sie zu diesem Zeitpunkt von mir wollen? Die Besprechung meines Entwurfes ist doch erst nächste Woche? Aber wenn sie es befielt…
Freya reckt den Hals leicht und späht auf die Entwürfe vor mir. So schnell wie möglich schiebe ich alles sorgfältig beiseite und stehe auf. Freya ist schon lange auf einen Job als Spielemacherin scharf, das weiß ich, allerdings reicht es für sie selbst für einen niedrigeren Posten nicht. Ich sehe sie dafür nicht als qualifiziert genug. Als Sekretärin ist sie allerdings grandios.
„Na dann wollen wir die Präsidentin nicht länger warten lassen“, sage ich eher zu mir selbst und gehe los. Freya folgt mir, doch ich bedeute ihr stehen zu bleiben. „Ich finde den Weg schon alleine, danke“, sage ich scharf, „Haben sie nicht noch einiges zu tun?“
Freya nickt unterwürfig und kehrt zu ihrem eigenen Schreibtisch im Nebenzimmer zurück. Wenn das mit ihrer Neugier nicht besser wird, muss ich sie wohl entlassen.
Ich mache mich umgehend auf den Weg zur Präsidentin.

Akelei Voirve – Präsidentin von Panem
Ich rücke das Schild vor mir zurecht und falte die Hände, als ich mich zurück in den Sessel gleiten lasse. Das Monstrum aus schwarzem Leder lässt mich – eine kleine, zierliche Frau von 76 Jahren – förmlich darin verschwinden. Ich nehme mir vor ihn ersetzen zu lassen, sobald ich Zeit gefunden habe. Virgil Leany hatte einen grausamen Geschmack – und Innenausstatter.
Das bestimmte Klopfen lässt mich auffahren und zur Tür schauen. Ich streiche mir eine schlohweiße Strähne, welche den Weg aus dem lockeren Dutt gefunden hat, hinter mein Ohr. Beryll Quaea tritt ein und ich schenke ihm ein müdes Lächeln. Die Tür wird geräuschvoll hinter ihm geschlossen.
„Mr. Quaea! Danke für ihr kommen“, sage ich leise und mit einer Stimme, aus der sich mein Alter deutlich sichtbar macht.
„Das ist nicht der Rede wert“, erwidert Beryll ernst – eher aus Höflichkeit, als aus Freude. Natürlich gefällt es ihm nicht, her zitiert zu werden und das nehme ich ihm nicht übel. Dennoch versuche ich ihn möglichst freundlich anzusehen.
„Möglicherweise wissen sie nicht, warum ich sie gebeten habe zu erscheinen…“, fahre ich ruhig fort.
„Ich kann ihnen noch keinen genauen Überblick über die Arena geben! Der Termin war –“, beginnt Beryll sofort, doch ich schneide ihm mit einer Handbewegung das Wort ab.
„Darum geht es nicht, Mr. Quaea. Keinesfalls“, sage ich stattdessen. Fragend schaut mich mein Gegenüber an, denn er weiß es nicht. Wie sollte er auch.
„Ich möchte mit ihnen über Ex-Präsident Laeny sprechen, wenn es ihnen nichts ausmacht“, sage ich anschließend.
„Was? Aber… natürlich…“, antwortet Beryll, scheinbar noch verwirrter.
„Wie ich vermute, muss ich ihnen noch ein Detail über die schrecklichen Vorkommnisse in letzter Zeit erläutern und das möglichst vertraulich. Ich dachte, dass jetzt der richtige Moment gekommen ist.“
„In Ordnung, aber… was sollte es da noch wichtiges geben? Ich bin mit der Chefredakteurin des Capitol Evening befreundet und habe sämtliche Details erfahren, abgesehen davon, dass ich in jenem Abend vor zwei Monaten ebenfalls anwesend war. Präsident Laeny wurde ermordet“, führt Beryll aus.
„Ex-Präsident“, korrigiere ich lächelnd. Beryll nickt. „Ich habe mir schon gedacht, dass sie sich soweit informiert haben, wo doch die meisten Medien auf mein Geheiß etwas anderes berichtet haben. Aber auch darum geht es nicht. Es geht vielmehr darum, wer hinter Laenys Mord steckt und das ist die Sache, wegen der ich mit ihnen sprechen möchte.“
„Sie wissen es?“, entfährt es Beryll und die intensiv türkisenen Augen weiten sich. Ich blicke beruhigend mit meinen dunkelblauen zurück und nicke langsam. „Aber… die Justiz…!“
„Mr. Quaea, als neue Präsidentin habe ich durchaus genug Einfluss um an den Ergebnissen der Kriminalpolizei teilzuhaben. Allerdings bin ich einen Schritt weiter gegangen. Ich habe untersagt zu ermitteln. Mr. Quaea, die Justiz ist in die Sache nicht involviert…“
„Das ist gesetzeswidrig!“, entfährt es Beryll.
„Wenn sie wüssten, was ein wenig Geld alles ins Rollen bringt… Außerdem ist das die kleinere Sünde. Das wirklich wichtige ist die Antwort, wer den Tod von Laeny geplant hat.
Ich war es.“
Beryll Quaea springt auf und verschiebt mit dem Aufprall mein Namensschild. Ärgerlich.
„Bitte setzen sie sich, Mr. Quaea“, sage ich ruhig und aus den Ecken des Raumes tritt Sicherheitspersonal einen Schritt vor. Unsicher setzt sich Beryll aufgrund seiner Machtlosigkeit.
Ich fahre fort: „Ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Nicht ich persönlich war es, sondern meine Organisation.“
„Welche Organisation?“, fragt Beryll verunsichert und ich sehe Schweißperlen auf seiner Stirn.
„Oh, sie hat keinen Namen. Ein Zusammenschluss von Widerständigen. Virgil Laeny wurde schon lange verdächtigt.“
„Verdächtigt wessen?“, erkundigt sich Beryll und ich sehe, dass er zum einen verängstigt, aber auf der anderen Seite schockiert ist.
Ich beuge mich langsam vor. „Denken sie allen Ernstes, dass eine Regierung, wie sie in Europa neu gegründet wurde, nicht unterwandert wurde von fremden Interessenten? Virgil Laeny ist nicht der Mann, für den man ihn hielt!“
„Okay, was genau ist das Problem, dass sie einen unschuldigen Mann ohne Beweise umbringen lassen haben?!“, faucht mich Beryll nun an.
„Oh, die Beweise… tatsächlich wäre ein Mord an einem unschuldigen nicht tragbar gewesen. Nachforschungen ohne explizite Hinweise wären zu teuer und zeitaufwendig gewesen, aber wir hatten Hinweise. Direkt vor ihrer Nase! Acelya Kanevi!“
Scheinbar erkennt mein Gegenüber nun, was ich meine. Das Mädchen aus Distrikt 9 hat vor ihrem Tod Skandale aufgedeckt und hat zu Schluss einen Namen aussprechen wollen. Präsident Virgil Laeny. Sie wusste Bescheid.
„Laeny war ein Betrüger. Er hat sich für jemanden ausgegeben, der er nicht ist – ein junger Amerikaner, der die Flucht geschafft hat.“
„Aber das ist er doch auch!“, ruft Beryll verzweifelt. Ich schüttele langsam den Kopf.
„Virgil Laeny ist weder Amerikaner, noch ist er Europäer. Der junge Abbas Hilal Yneal wurde als Sohn einer armen Familie in Tyros im Libanon geboren. Er hatte Verbindungen zu radikalen Gruppen im arabischen Raum, um der Armut zu entfliehen. Er hat auf Geheiß der Anführer den Weg nach Europa beschritten, aber unter einem neuen Namen: Virgil Laeny.“
„Das ist unmöglich!“, zischt Beryll.
„Oh doch“, erwidere ich vollkommen ruhig, „Was denken sie, warum jeden Monat eine Menge Geld aus der Staatskasse verschwunden sind? Dachten sie wirklich, es würde in Bildung und Gesundheitswesen investiert? Einen guten Zweck? Das Geld hatte den Nutzen, rechtsradikale Gruppen zu stärken, sonst nichts.“
Beryll ist nun stumm geworden und kauert ungläubig im Stuhl. Ich warte einen Moment ab. Dann sehe ich, dass er mit neuer Entschlossenheit den Kopf hebt.
„Entschuldigung… das war etwas schwer zu verdauen… gibt es sonst noch etwas?“, fragt er so gelassen, wie möglich.
„Nun ja, da wäre noch eine Äußerung von Acelya, sie mir in gewissem Sinne noch ein Rätsel aufgibt…“, sage ich, „Ich hatte gehofft, sie könnten mir helfen.“
„Oh… aber natürlich!“ Offensichtlich versucht er seine Reaktionen vorhin zu überspielen und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Ich habe das oft genug erlebt.
Ich räuspere mich. „Ihre letzten Worte vor ihrem Tod beinhalteten in Bezug auf die Verkündung der Skandale, es ‚blieben noch die zwei Prominentesten‘. Als nächstes kam Laenys Name, aber wer ist die zweite Person, die sie so eindeutig angekündigt hat. Durch ihre Bombe konnten wir das ja nicht mehr erfahren.“
Beryll scheint zu überlegen. „Ich weiß es nicht. Wirklich nicht“, antwortet er dann ruhig.
„Nun gut, dann soll es das gewesen sein. Vielen Dank!“, sage ich und Beryll Quaea erhebt sich und möchte gehen.
Ich drehe mich zu einem der Sicherheitsleute und sage laut: „Wenn sie Beryll Quaea nun doch bitte wegen Mordes am Präsidenten festnehmen würden und den Prozess vorbereiten würden?“
„Was?!“, entfährt es Beryll und er fährt augenblicklich herum, „Ich habe nichts dergleichen getan!“
„Ich weiß“, antworte ich amüsiert und stehe auf, „aber neben den zahlreichen Morden an den Bewerbern für den Posten des Obersten Spielemachers in den letzten Jahren wird dieser eine Mord auch keine Auswirkungen mehr auf das Urteil haben – glauben sie mir. Ich glaube, dass Freya Coeve sie würdig vertreten wird.“
Beryll Quaea wird gepackt und schreiend davongezogen.
Ich rücke mein Namensschild zurecht und setzte mich lächelnd zurück in den Sessel.


~ ~ ~


Sanguinis undam

„Was für ein Scheißwetter!“, flucht Jacinto und guckt griesgrämig drein. Regen prasselt unbarmherzig herab und übertönt selbst das Rauschen des Ozeanes. Der Wind peitscht in mein Gesicht und mein langes schwarzes Haar klebt an meinem Gesicht und dem Regenmantel, den ich verzweifelt um mich hülle. Einen Unterstand haben wir nicht – zu wenig Geld.
„Und dann auch noch diese Langeweile!“, beschwert sich Jacinto weiter.
Ich rolle mit den Augen. „Jetzt hör schon auf! Du wirst wenigstens für diese Langeweile bezahlt!“
„Wenn es wenigstes genug wäre…“
Ich seufze. Jacinto wird nie zufrieden sein, egal womit.
Ich lasse meinen Blick über den Ozean schweifen, der sich vor mir auftut. Das Wasser türmt sich durch den Wellengang immer wieder auf, wenngleich heute keine allzu großen Wellen an die Mauer schlagen. Es ist eine gigantische Konstruktion, die wie eine Umzäunung um ganz Europa auf dem Meer dient. Tatsächlich umgibt sie den Kontinent bis auf wenige Stellen komplett und stellt damit die Chinesische Mauer bei weitem in den Schatten. Von der Höhe will ich gar nicht reden. Zwanzig Meter ragt sie aus dem Wasser und reicht bis tief in den Meeresboden – fünf Kilometer von der Küste entfernt. Ich drehe mich kurz um und betrachte das Land. Wie ein Binnenmeer ist das Meer rund um die Küste von der Mauer eingegrenzt, lediglich durch ein System aus Gittern und Rohren mit dem Ozean verbunden.
„Wie lange noch bis zur Ablösung, Aveleira?“, fragt mich Jacinto und ich schaue auf die Uhr.
„Noch drei Stunden“, antworte ich.
„Das kann doch nicht wahr sein!“ Jacinto ist Mitte zwanzig, blond, groß und gebräunt. Er hat, wie ich, dieselbe Hautfarbe, wie viele hier in Distrikt 2.
In etwa drei Stunden sollte unsere Ablösung per Boot eintreffen. Dann ist meine Schicht endlich vorbei. Die ganze Zeit das Meer von der Mauer aus nach Schiffen mit fraglichen Absichten abzusuchen war nie mein Traumjob, aber man bekommt genug Geld dafür, auch wenn es im Grunde verschwendete Zeit ist. Noch nie gab es etwas, was ich durch das Funkgerät an meiner Seite hätte durchgeben müssen. Warum auch?
Distrikt 2 ist gut genug ausgerüstet, dass stets Personal auf der Mauer zu finden ist, was in ärmeren Teilen des Distrikts nicht so ist. Den größten Anteil haben aber sowieso die Distrikte 1, 2 und 4. Das Kapitol hat eine extra Umzäunung von ganzen fünf Mauern, welche jedoch ein Vielfaches höher sind. Soviel zur Gerechtigkeit.
„Der Wasserstand ist erstaunlich niedrig heute, findest du nicht auch, Aveleira?“, bemerkt Jacinto und ich beuge mich leicht vor um über die Brüstung zu schauen. Durch das Wetter ist es schwer zu erkennen, aber beim genaueren betrachten muss ich ihm Recht geben. Ist das Einbildung?
„Ja, aber… warum?“
„Ich weiß es nicht.“
Wir beschließen dem nicht weiter nachzugehen. Den Wasserstand zu prüfen ist nicht meine Aufgabe, also werde ich mich auch nicht darum kümmern.
Ich zittere wegen der Kälte. Es verwundert mich wirklich, dass das Wetter so schlecht ist, da es normalerweise schön warm ist und eine leichte Brise über das Meer fegt – vielleicht einer der Gründe, warum ich mich überhaupt für diese Arbeit beworben habe. Ich mag es draußen zu sein und ich mag mein Land, Portugal. Heute zeigt es sich jedoch von seiner unschönsten Seite, scheint es mir.
„Das ist doch wirklich eine Zumutung! Bei dem Wetter würde ich nicht einmal einen Hund vor die Haustür setzen!“, beschwert sich Jacinto und verschränkt die Arme, „Wahrscheinlich sind wir für das Kapitol auch nur Hunde!“
Ich fahre herum und funkle ihn wütend an. „Jacinto! Sag so etwas nie – NIEMALS, verstanden? Du weißt nicht, wer wo seine Ohren hat!“
„Ach hör schon auf! Dieser Laeny ist doch schon längst tot – der Schwachsinnige ist doch tatsächlich an einer Allergie gestorben – und jetzt sitzt eine schwache, alte Frau im Sitz des Präsidenten!“
„Mag sein, aber Präsident ist Präsident. Ich bin vielleicht auch kein großer Fan von dem Ganzen, aber was will man machen?“
„Es ist nur meine Meinung…“, erwidert Jacinto genervt.
Ich komme nicht dazu, etwas zu antworten, denn etwas anderes fällt mir auf.
„Jacinto, schau mal!“, sage ich und deute hinab auf das Meer. Der Wasserpegel ist erneut gesunken – scheinbar mehrere Meter, wenn man den Ablagerungen an der Mauer glauben kann.
„Oh mein Gott…“, flüstert Jacinto, aber er schaut nicht hinab… er schaut geradeaus auf den Ozean.
Plötzlich erkenne ich es. Eine leichte Erhebung im Wasser, welche wie eine normale Welle auf uns zurast. Es ist aber keine normale Welle. Ich weiß, was das ist… ein Tsunami kurz vor seinem Auftürmen…
Panisch greife ich nach dem Funkgerät.
„Was gibt es, Wachposten 046?“, meldet sich eine freundliche Stimme zu Wort – Alegra Araullo, unsere Chefin.
„Wir brauchen Hilfe! Ein Tsunami!“, schreie ich, doch die folgende Antwort ist berechnend und kalt.
„Ja. Das hatten wir erwartet.“
Es verschlägt mir den Atem. Sie wussten davon? Was?
„Warum hat uns keiner gewarnt!?“, fauche ich.
Knackend hört die Verbindung auf. Alegra hat aufgelegt. Hilfe wird nicht kommen…
Ehrfürchtig wende ich meinen Blick wieder dem Ozean zu. Der Tsunami türmt sich allmählich auf. Mehrere Meter. Er wird immer größer…
Die Mauer wird nicht reichen…
Ohne Boot können wir sie nicht erreichen und bevor wir an einer Leiter  auf der anderen Seite hinabgestiegen sind ist es längst zu spät. Die Welle ist riesig. Wir haben vielleicht noch eine Minute…
„Aveleira! Was machen wir jetzt?“, ruft Jacinto angsterfüllt.
Ich schlucke.
Sterben.
„Gott steh uns bei“, flüstere ich und greife Jacintos Hand. Dann umarme ich ihn fest. Tränen laufen meine Wangen herab. Eine blaue Wand baut sich vor uns auf. Ich schließe die Augen und vergrabe mein Gesicht in Jacintos Schulter.
Die Wassermassen stürzen über uns zusammen…

~

Langsam steige ich die kleine Treppe zum Podium hinauf, welches vor meinem Palast aufragt. Die Avenue davor ist überfüllt von einer bunten Menschenmasse, mit welcher ich mich nur schwer identifizieren kann. Sei es drum… ich bin Präsidentin.
Langsam trete ich an das Mikrophon heran, welches extra tief für mich eingestellt wurde.
„Volk von Panem,
Wer hätte gedacht, dass meine erste große Rede als Präsidentin eine Rede der Trauer werden würde. Ich nicht und es ist mir auch keine Freude, dass ich die folgenden Botschaften entsenden muss. Vorgestern ist passiert, was wir früher oder später befürchtet hatten: der Yellowstone ist endgültig ausgebrochen. Nordamerika – das alte Panem – ist endgültig vernichtet. Die, die geblieben sind, sind tot.“
Ein Raunen geht durch die Mengen und ich lasse das für die Wirkung erst einmal so im Raum stehen. Die Botschaft muss sacken.
„Am gestrigen Morgen ist dann die Folge auch zu uns gekommen. Eine riesige Tsunami-Welle hat die europäischen Grenzen erreicht. Ohne die Mauer wäre das das Ende gewesen, aber so hatten wir Glück im Unglück. Teilweise ist die Mauer eingebrochen, aber ein großer Schaden konnte dennoch verhindert werden, wenngleich Aufräumarbeiten – besonders in Distrikt 2 und 4 – sich noch über Monate hinwegziehen werden. Küstenstreifen wurden verwüstet und Menschen haben ihr Leben gelassen.“
Skandale vermarkten sich am besten. Das liegt in der Natur des Menschen. Ich weiß, dass das Misstrauen mir gegenüber wachsen wird, denn mit mir ist eine Katastrophe gekommen. Ich muss sie nun vom Land abwenden. Das Kapitol muss besonders zu mir halten, denn es ist das Bindeglied der Distrikte. Es gibt nur eine Möglichkeit, mit welcher ich vorerst die Gemüter beruhigen kann, auch wenn es in den Distrikten einen Schock auslösen wird – jedenfalls in den meisten. Eine Wahl bleibt mir nicht. Was sind schon ein paar Menschleben gegen eine offene Rebellion?
„Gemeinsam mit einem vertraulichen Kreis von Beratern bin ich zum Schluss gekommen, dass man der Vorkommnisse in symbolischer Art und Weise gedenken sollte. Die Hungerspiele sind schon so ein symbolisches Konstrukt, aber es muss verstärkt werden. Um der vielen Toten im alten Panem zu gedenken werden fortan je Distrikt drei Tribute in die Hungerspiele geschickt!“
Die starke Reaktion überrascht mich. Jubel. Ein starker Jubel. Nie hätte ich erwartet, dass das Volk von Panem so versessen auf das Blut ist. Aus Katastrophe wird Kommerz.
„Des Weiteren wird jeder dieser Tribute eines Distriktes einer anderen Altersgruppe zugehören. Der erste ist sechzehn bis zwanzig, der zweite einundzwanzig bis fünfundzwanzig und der dritte sechsundzwanzig bis dreißig.“
Erneuter Jubel. Doch ein letztes wird noch kommen, und da bin ich sehr gespannt, was das Kapitol sagen wird. Ich kann es sehr schwer einschätzen.
„Und ein letztes: das Kapitol beteiligt sich ebenfalls mit drei Tributen dieser Altersgruppen an den Hungerspielen.“
Nach einem kurzen Augenblick der Stille folgt lärmende Begeisterung und ich lächle leicht. Langsam steige ich wieder vom Podium hinunter.


~ ~ ~





Und mit diesem Prolog-Sammelsurium starte ich in meine zweite Panem-MMFF und heiße dich, werter Leser, herzlich willkommen zu den zweiten europäischen Hungerspielen!
Dies ist – wie unschwer zu erkennen sein sollte – der Nachfolger meiner ersten MMFF, auf die ich mich auch logischerweise beziehen werde. Wer nicht alles im Prolog nicht verstanden hat kann das darauf zurückführen. Wissen über die ersten Hungerspiele wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend notwendig, von daher versuche ich hier keinen abzuschrecken. Die ersten Hungerspiele in Europa befinden sich derzeit in der Endphase und ich will die verbliebende Zeit für das Sammeln neuer Tribute nutzen um möglichst früh mit dieser MMFF zu starten. Das von der Story schon vorgegriffen wird ist hoffentlich kein Thema.
Ich habe meine erste MMFF mit 12 Jahren begonnen und bin mit dem Resultat doch recht zufrieden, sieht man von den ersten Kapiteln ab. Jetzt bin ich 15 und erwarte mir von mir selber viel und hoffe das auch in die Tat umsetzen zu können.
Ich hoffe, dass der Prolog bei dem einen oder anderen Interesse geweckt hat und ich mit reger Teilnahme belohnt werde. Zunächst kommen wir aber zum Grundlegenden:


Oblatio – worum geht es überhaupt inhaltlich?

Die durch Acelya Kanevi aufgedeckten Skandale im Regime haben eine große Kehrtwende mit sich gebracht. Der Präsidentenposten ging von Virgil Laeny auf Akelei Voirve über, welche ihrerseits die gesamte Regierung umkrempelte. Die ehemaligen Inhaber der Spitzenpositionen wurden zum Schweigen gebracht – teils durch Mord. Durch die jüngsten Ereignisse in Nordamerika und die Auswirkungen auf Europa soll es Veränderungen in Bezug auf die Hungerspiele geben:

[   Jeder Distrikt (1-13) stellt statt zwei Tributen drei Tribute, um an die vielen Toten des ehemaligen Panem zu Gedenken.
[   Das Kapitol wird aus dem gleichen Grund mit einbezogen und muss ebenfalls drei Tribute stellen.
[   Der erste Tribut hat ein Alter von 16 bis 20 Jahren, der zweite von 21 bis 25 Jahren und der dritte von 26 bis 30 Jahren. Zum einen wird so ein breiteres Altersspektrum geboten, um die vielen verschiedenen Toten in Nordamerika zu ehren, andererseits ist es in Anbetracht der Hungerspiele deutlich humaner.
[   In Distrikten mit ungeraden Zahlen sind der erste und dritte Tribut weiblich und der zweite männlich. Bei denen mit geraden Zahlen und dem Kapitol ist das Geschlecht jeweils umgekehrt, also beim ersten und dritten männlich und beim zweiten weiblich.
[   Als Zeremonienmeisterin wird Kyra Frost eingesetzt, da sie im Kapitol beliebt und bekannt ist und niemand von ihrem Mord an Virgil Laeny weiß. Sie wird unterstützt von Crescentia Eyta, einer Nachwuchsjournalistin im Kapitol.
[   Freya Coeve übernimmt das Amt der Obersten Spielemacherin. Sie stellt sich ein neues Team zusammen.
[   Die Betreuer und Stylisten werden alle neu ausgewählt, da das Vertrauen in die alten nicht mehr gewährleistet ist.

Kleine persönliche Bemerkungen meinerseits dazu:
Ja, es ist insgesamt keine neue Idee, sondern ein Gemisch von vielem, was immer und immer wieder als MMFF sein Unwesen in diesem Fandom treibt, aber hey… ich bin der Autor und mache das deshalb einfach! Außerdem – ja, es sind scheinbar nur Frauen in Führungspositionen, aber wer sich jetzt beschwert sollte mal daran denken, dass es auch keine Bemerkung gab, als es in meiner alten nur Männer waren.
Für die, die nicht rechnen können oder wollen, fasse ich noch einmal zusammen. Insgesamt werden 42 Tribute in die Arena geschickt, was wirklich viel ist, dessen bin ich mir bewusst. Ich nehme die Herausforderung jedoch gerne an.


Was sind die Teilnehmerländer der Hungerspiele?

Distrikt K (Kapitol; Karrieredistrikt):
  [   Island   ]

Distrikt 1 (Karrieredistrikt):
  [   Frankreich,  Großbritannien,  Irland,  Monaco   ]

Distrikt 2 (Karrieredistrikt):
  [   Andorra,  Portugal,  Spanien   ]

Distrikt 3:
  [   Italien,  San Marino   ]

Distrikt 4 (Karrieredistrikt):
  [   Finnland,  Norwegen,  Schweden   ]

Distrikt 5:
  [   Russland,  Weißrussland   ]

Distrikt 6:
  [   Estland,  Lettland,  Litauen   ]

Distrikt 7:
  [   Belgien,  Dänemark,  Deutschland,  Niederlande   ]

Distrikt 8:
  [   Polen,  Slowakei,  Tschechische Republik   ]

Distrikt 9:
  [   Türkei   ]

Distrikt 10:
  [   Albanien,  Bulgarien,  Griechenland,  Mazedonien    ]

Distrikt 11:
  [   Bosnien und Herzegowina,  Kroatien,  Serbien,  Slowenien   ]

Distrikt 12:
  [   Moldawien,  Rumänien,  Ukraine   ]

Distrikt 13:
  [   Lichtenstein,  Schweiz,  Österreich   ]


Allgemeine Hinweise:

[   Ich weiß, dass ich für die letzte MMFF sehr lange gebraucht habe und die Tatsache, dass ich jetzt mit deutlich mehr Tributen starte mag den einen oder anderen verunsichern. Allerdings bin ich optimistisch, da ich mich doch weiterentwickelt habe. Falls es doch etwas länger dauern sollte bitte ich euch jedoch Verständnis zu zeigen.
[   So oder so – ich möchte diese MMFF wie auch schon die letzte fertigstellen. Ein regelmäßiges Uploaddatum ist vorerst aber nicht vorgesehen.
[   Wie auch schon bei den ersten Hungerspielen werde ich auch hier den Sieger nicht losen, da ich das nicht als besonders fair den Erstellern und besonders mir gegenüber empfinde. Ausschlaggebend werden vor allem der allgemeine Storyverlauf und die Ausarbeitung des Steckbriefes sein. Außerdem werde ich mich auch danach orientieren, ob den Ersteller die Geschichte noch interessiert, sprich ob er noch mitliest. Bei einem tollen, originellen Charakter kann es jedoch durchaus sein, dass er trotz Inaktivität gewinnt, aber darauf würde ich mich besser nicht verlassen.
[   Für einen Tod werde ich mich nicht rechtfertigen. Möglicherweise sage ich etwas dazu, aber ich Weise die Pflicht von mir das tun zu müssen. Dies geht aus einem Grund hervor, der bei den Allgemeinen Richtlinien an erster Stelle steht.
[   Ich weiß. Beim Steckbrief habe ich ein Monstrum geschaffen, aber so kann ich besser mit dem Tribut arbeiten.


Allgemeine Richtlinien:

[   Indem ihr mir einen Charakter zuschickt, überlasst ihr mir sämtliche Rechte über ihn, das heißt, dass ich ihn töten kann, wann und wie ich will, dass ich ihn siegen lassen kann, selbst wenn der Autor das nicht wollen würde (falls es so etwas gibt) und dass ich ihn möglicherweise in weiteren Geschichten vorkommen lasse. Ich bin kein Unmensch, aber ich will mich hiermit einfach absichern, bevor ich noch Morddrohungen und vermeintliche Urheberrechtsverletzungen an den Kopf geworfen bekomme.
Wichtiger Hinweis hierzu: Ihr habt durchaus das Recht diesen Punkt zu missachten, sollte ich den Tribut nicht darstellen, wie er im Steckbrief geschrieben ist. In diesem Falle sollte ein Review oder eine Mail die nötige Grundlage zum Klären dieses Problems bieten. Kritik dahingehend ist nichts falsches, sie ist sogar sehr gerne erwünscht, da ihr euren Charakter am besten kennt.
[   Reviews sind auf keinen Fall eine Pflicht, aber es würde mich freuen hin und wieder ein Lebenszeichen von euch übermittelt zu bekommen, ob nun über Mail, Review oder Telepathie (nein, vergesst das).
[   Es wird grundsätzlich reserviert und ich lehne jegliche Steckbriefe ab, die diesen Punkt missachten. Ich habe keine guten Erfahrungen damit gemacht und deshalb schreibe ich das jetzt explizit hin.
[   Reservierungen erfolgen generell per Mail und auf keinen Fall über die Reviewfunktion, da die FF ansonsten gefahrläuft gesperrt zu werden. Um die Übersichtlichkeit meines Postfaches zu gewährleisten bitte ich euch mir die Reservierung mit einem Betreff zuzusenden, der diesem Muster entspricht: „Oblatio_Reservierung_[Distrikt]_[Altersbereich]“, wobei der Inhalt der eckigen Klammern sinngemäß zu ersetzen ist.
[   Die Reservierung läuft nach 14 Tagen ab, weil ich euch genügend Zeit geben möchte, euch mit dem Charakter auseinanderzusetzen. Sollte es nicht möglich sein den Steckbrief in diesem Zeitraum anzuschicken, kann natürlich verlängert werden. Sollte ich allerdings nichts von euch hören, so verfällt die Reservierung nach 14 Tagen ohne Kommentar.
[   Ich möchte erst einmal nur zwei Tribute pro Ersteller zulassen. Sollte es sich als schwierig erweisen genug Tribute zu finden, erlaube ich bei nettem Fragen noch einen dritten. Geschlecht und Distrikt sind bei zwei Tributen völlig egal, aber bei Beziehungen zueinander ist es immer besser, es mit mir abzusprechen, bevor ich noch beide Steckbriefe ablehne. Das ist schade um meine und besonders eure Zeit.
[   Momentan rechne ich mit etwa 8 Tributen als Kanonenfutter, welche ich aber liebend gerne an euch weitergebe, falls ihr einen erstellen wollt. Das käme mir wirklich gelegen.
[   Ich nehme mir das Recht Steckbriefe zur Überarbeitung zurückzuschicken oder abzulehnen, denn ich möchte denjenigen die Möglichkeit geben einen Tribut zu erstellen, die sich auch wirklich Mühe geben. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt:
[   Wer nicht die Absicht verfolgt diese MMFF zu verfolgen, an etwaigen MMA teilzunehmen, oder jemals eine Rückmeldung zu hinterlassen, ist dazu angehalten lieber keinen Steckbrief einzusenden, denn der Platz ist für die da, die sich wirklich dafür interessieren. Gleiches gilt für User, die in baldiger Zukunft die Absicht hegen, ihren Account zu löschen – warum auch immer. Falls es genannte User dennoch nicht lassen können und unbedingt jemanden/etwas erschaffen wollen: das Angebot mit dem Kanonenfuttererstellen steht immer noch. Dahingehend ist das kein Problem. Bitte merkt das bei Interesse an.
[   Was mir noch einfällt, wenn wirklich jemand mitwirken möchte ohne einen ausführlichen Charakter zu erstellen:
  ]   1. Auch dieses Mal wird es wieder die Chance auf Sponsoring geben. Genaueres folgt noch.
  ]   2. Ich gebe Betreuer und Stylisten zum Erstellen frei, falls jemand Interesse hat. Sollte das nicht so sein, werde ich mich selber bei den restlichen darum kümmern.
Sponsoren werden natürlich nur von Personen erstellt, die noch keinen Tribut erstellt haben, während das bei den Betreuern und Stylisten vollkommen egal ist.
[   Fertige Steckbriefe sind per Mail an mich zurück zu senden und das über den Betreff „Oblatio_[Name]_[Distrikt]_[Alter]“, wobei wieder sinngemäß ersetzt werden sollte.
[   Falls möglich würde ich darum bitten auf Username-Änderungen aufmerksam gemacht zu werden, aber wenn ihr nicht daran denkt ist es auch kein Drama. Es wäre nur gut zu wissen, da ich euch für vermeintlich inaktiv halten könnte. In den meisten Fällen bekomme ich das aber eigentlich mit.


Richtlinien für den Charakter:

[   Es sollte langsam klar sein: Mary Sues und Gary Stues sind nicht gerne gesehen, aber ich schrecke dennoch nicht davor zurück, sie anzunehmen, falls ich noch ein Füllhornopfer suche. Seit bitte beim Erstellen realistisch. Ein Charakter wird erst interessant, wenn an ihm nicht alles perfekt ist.
[   Tribute aus den Distrikten 1, 2 und 4 und nach Möglichkeit auch dem Kapitol melden sich freiwillig und etwas anderes – aus welchem Grund auch immer – akzeptiere ich nicht. Dort findet sich immer jemand, der freiwillig geht.
[   Tribute der restlichen Distrikte melden sich nur freiwillig, wenn ein guter Grund vorliegt. Um das vorweg zu nehmen: Meldungen à la Katniss gelten nicht als guter Grund! Selbstverständlich meldet sich auch keiner für einen Freund oder den Urgroßcousin 9. Grades!
[   Tribute, welche physisch und psychisch zu stark eingeschränkt sind, werden nicht angenommen. In diese Kategorie zählen beispielsweise Schwangere, Blinde, Querschnittsgelähmte, Leute mit amputierten Beinen, Zombies, Körperlose, Seelenlose, Gehirnamputierte, Holzbeinige und Mary Sues – generell alles, was den Tribut in seiner Selbstständigkeit behindert.  Ihr versteht hoffentlich was ich meine. Herzlose, Vollpfosten und leicht Verrückte sind natürlich weiterhin erlaubt. Im Zweifelsfall steht mein Postfach offen.
[   Zwillinge als Tribut oder Familie sind schon etwas Tolles, aber übertreibt es bitte nicht. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mich vorher anschreiben würdet, ob ich schon ausgelastet bin. Ich will einfach nicht, dass die Sache unrealistische Maßen annimmt. Natürlich gilt das gleiche auch für Drillinge, Vierlinge, … Generell stehen die Zwillinge hier als Platzhalter für sämtliche eher seltenen Familienkonstellationen, aber auch besonderen Merkmalen in Aussehen und Charakter. Fragen kostet nichts und schadet auch nicht.
[   Zum Link: Achtet bitte darauf, dass ihr keine allzu bekannten Promis nehmt. Ich bin dabei mein eigner Maßstab, was Folgendes bedeutet: sollte ich den Promi erkennen ist er durch das Raster durchgefallen. Da ich aber nicht viel Promis kenne ist das ein kulantes Raster, allerdings ist es umso schlimmer, wenn es dennoch dazu kommen sollte. Unbekannte Schauspieler sind in Ordnung. Besonders gut eignen sich unbekannte Models. Man findet eine Menge Karteien, die dafür zur benutzt werden können. Ich bitte bei der Perspektive möglichst um ein Porträt und um eine möglichst hohe Auflösung, falls ich spontan eine Website erstellen möchte. Jegliche Zeichnungen sind ein Tabu, wie auch Wasserzeichen auf dem Bild.
[   Optional, falls bekannt, wäre ich froh über den Namen des Models oder Schauspielers (oder wem auch immer), damit ich mehrere Bilder auswerten kann. Dieser Punkt bezieht sich auf den Punkt „Model“ im Steckbrief.


Finale Bemerkungen:

[   Fühlt euch vom Regelwerk und vom Steckbrief nicht eingeschüchtert! :)
[   Wenn ihr Fragen habt oder noch über etwas im Unklaren seid: schreibt mir einfach! ;)
[   Seid gerne kreativ und originell :D
[   Habt ganz viel Spaß ;D



~ ~ ~

S  T  E  C  K  B  R  I  E  F    (  T  R  I  B  U  T  )
(Hinweise in Klammern befolgen und dann löschen; Punkte, die mit eckigen Klammern gekennzeichnet sind, sind optional, gerne gesehen und nicht zu löschen)

©Lusatia – „Oblatio“



~ A L L G E M E I N E S ~


Username:
Name:
(ruhig ausgefallen, aber dennoch landestypisch)
Vorname: (ebenso, gegebenenfalls Zweitname)
[Spitzname]: (von wem und warum; seid realistisch)
Distrikt:
Land:
Alter:
Geschlecht:
Sexuelle Orientierung:



~ C H A R A K T E R ~


Allgemeine Charakterbeschreibung:
(mindestens 250 Wörter wären schon angebracht, aber ich freue mich stets über mehr)
Zusammenfassung in Stichworten: (mindestens fünf)
Wirkung auf Außenstehende:

Physische Stärken:
(mindestens drei; nicht nur auf die Hungerspiele angepasst)
Psychische Stärken: (dito)

Physische Schwächen: (dito)
Psychische Schwächen: (dito)

Hobbys: (angepasst an finanzielle Lage und Distrikt)
Vorlieben: (hier ist sowohl Kreativität, als auch Trennbarkeit von “wichtig” und “total irrelevant und unwichtig” gefragt; gerne mit Begründung)
Abneigungen: (hier gilt dasselbe, wobei nicht zwangsläufig das Gegenteil des Oberen erwünscht ist; gerne mit Begründung)
Macken: (Plural von “Macke”)
Phobien/Ängste: (Plural von „Angst“; die  Kategorie Hungerspiele/Tod/Regime/... ist strikt verboten)
Wünsche/Ziele: (Plural von “Wunsch”; Kategorie Hungerspiele auch hier strikt verboten)
[Motto]: (passend zum Charakter)
[Passendes Lied/Musikstück]: (ich finde die Idee recht schön, aber bitte nur, wenn ihr es wirklich mit dem Charakter assoziiert; habe es noch nie ausprobiert, aber vielleicht hilft es mir, mich in den Charakter zu vertiefen)

[Psychische Krankheiten]: (Absprachen mit mir sind erwünscht; siehe Regeln)
[Sonstiges/Erwähnenswertes]: (was fällt euch am Charakter noch auf)


~ A U S S E H E N   U N D   W I R K U N G ~


Link:
(Anforderungen in den Regeln beachten)
[Model]: (siehe Regeln)

Gesicht: (Form, Nase, Mund, Zähne, Ohren, Wagen-/Kieferknochen, …)
Augen: (Form, Farbe, Wimpern, …)
Haare: (Struktur, Farbe, Länge, …)
[Alltagsfrisur]:
Haut: (Struktur, Farbe, …)
Größe: (in cm)
Gewicht: (in kg)
Körperbau: (ausführliche Beschreibung)
Besonderheiten: (Narben, Muttermale, Brille, …)
Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen:
Bevorzugter Kleidungsstil im Alltag:
Stimme:
(hoch, tief, rau, …)
Art zu sprechen: (umgangssprachlich, gehoben, stotternd, …)

[Physische Krankheiten]: (Absprachen mit mir sind erwünscht; siehe Regeln)
[Sonstiges/Erwähnenswertes]: (was fällt euch am Aussehen noch auf)



~ S O Z I A L E S   U M F E L D ~


Vergangenheit:
(ausführlich; nicht jeder hat schwere Schicksalsschläge erleiden müssen)

Finanzielle Lage: ((untere/obere) Oberschicht/Mittelschicht/Unterschicht; warum?)
Status im Distrikt: (Beliebtheit von 0 – 10; Bekanntheit von 0 – 10)
Wohnort: (Art der Behausung; Lage im Distrikt (Armenviertel, Reichenviertel, …)
Beruf des Tributs: (sollte mit dem Alter vereinbar sein)

Mutter: (Name, [Mädchenname], Alter, Beruf, Aussehen, Charakterzüge, Beziehung zum Charakter, …; in Sätzen; auch Tote Menschen haben das Recht beschrieben zu werden!)
Vater: (siehe ‚Mutter‘)
[Geschwister]: (siehe ‚Mutter‘)
[andere Verwandte]: (siehe ‚Mutter‘; inwiefern verwandt?)

Freunde: (siehe ‚Mutter‘)
[Feinde]: (siehe ‚Mutter‘)
[Partner]: (siehe ‚Mutter‘; wie lange zusammen?; wie kennengelernt?; …)
[sonstige Bekannte]: (siehe ‚Mutter‘)



~ M E I N U N G   Z U   . . . ~
(keine Ein-(Zwei-/Drei-/…)Wort-Antworten)


… dem Heimatdistrikt:
… den anderen Distrikten:
… dem Kapitol:
… dem Regime:
… der Präsidentin:
[… dem alten Präsidenten]:
… dem Konzept der Hungerspiele:
… dem Töten:
… eigenem Tod:
… der Regeländerung:
[… den ersten Hungerspielen Europas]:
[… dem Sieger der ersten Hungerspiele]:
… dem Mittribut:
… den anderen Tributen:
… den Karrieros:
… dem Betreuer:
… dem Stylisten:
… den Sponsoren:
… den jüngsten Vorkommnissen:
(Vulkanausbruch, Tsunami, …)

[… klavierspielenden Kätzchen]:
[… Lusatia]:
(wer hier etwas Negatives schreibt, kann sich sicher sein, dass der Tribut am Füllhorn verreckt!!!)



~ E R N T E ~


Ernteoutfit:
(Link und Beschreibung; auf finanziellen Status und Distrikt abgestimmt)
Tätigkeit vor der Ernte: (seid realistisch und kreativ, denn kein Mensch denkt stundenlang nach (…); für sämtliche Arbeiter und Schüler ist es ein freier Tag, also wird nicht gearbeitet)
Gedanken vor der Ernte:
Gefühle vor der Ernte:
Gedanken währenddessen:
Gefühle währenddessen:
Anzahl der Lose:
(hier ist Mathematik und Logik gefragt)
freiwillig/gelost: (ich möchte hier noch einmal nett auf die Regeln verweisen…)
~ wenn freiwillig: Warum?:
~ wenn gelost: Reaktion darauf?:
[Besondere Vorkommnisse]:



~ V E R A B S C H I E D U N G ~


Wer verabschiedet sich:
Stimmung:
Gesprächsthemen:
Gefühle:
Gedanken:
[Andenken]:
(überlegt bitte, ob es geeignet ist)
[Besondere Vorkommnisse]:



~ Z U G F A H R T ~


hauptsächliche Tätigkeit:
Gefühle:
Gedanken:
Verhalten gegenüber Mittribut:
(allgemein; wird nach Bedarf geändert)
Verhalten gegenüber Betreuer:
Reaktion auf Luxus:
[Besondere Vorkommnisse]:



~ P A R A D E ~


Vorschlag für das Kostüm:
(letztlich bleibt die Entscheidung bei mir, ich bin allerdings für Ideen offen)
Verhalten:
Gefühle:
Gedanken:
[Besondere Vorkommnisse]:



~ T R A I N I N G ~


Gefühle:
Gedanken:
Vorkenntnisse?:
(seid realistisch)
~ falls ja: woher und welche?:
auf welch konkreten Stationen fokussiert er sich vorranging:
(maximal 5)
wird alleine trainiert?:
zeigt er seine Fähigkeiten?:
(warum bzw. warum nicht?)
[Besondere Vorkommnisse]:



~ F Ä H I G K E I T E N ~

(Punkte von 0 – 10 (0 = Fähigkeit absolut nicht vorhanden; 5 = Durchschnitt; 10 = Profi))
(bei Punkten ab 7 ist eine Begründung (gerne auch bei niedrigeren Punktzahlen) notwendig; ich bitte um Realitätsnähe)
(sofern es kein Karriero ist, bedarf es bei einem gesamten Durchschnitt von über 6,0 einer sehr guten Begründung)
(es gilt folgendes Muster: „Punktzahl vor dem Training“ / „Punktzahl nach dem Training“ (es sind nur kleine Änderungen – wenn überhaupt – möglich!))

Schwert:
Speer; Nahkampf:
Messer; Nahkampf:
Machete:
Axt; Nahkampf:
Dreizack:
Sichel:
Beil:
Peitsche:
[sonstige Nahkampfwaffe]:

Bogen:
Armbrust:
Blasrohr:
Speer; Fernkampf (Speerwurf):
Messer; Fernkampf (Wurfmesser):
Axt; Fernkampf (Wurfaxt):
Zwille:
[sonstige Fernkampfwaffe]:

Kampf ohne Waffen:
Körperkraft:
Ausdauer:
Schnelligkeit:
Intelligenz:
Schwimmen:
Klettern:
Reflexe:
Menschenkenntnis:
Beeinflussung/Manipulation anderer:

Orientierung:
Pflanzenkenntnisse:
Heilkünste:
Herstellung von Medizin:
Herstellung von Waffen:
Feuer machen:
Tarnen:
Jagen:
Fallen aufstellen:
Fischen:
Anpirschen:



~ E I N Z E L T R A I N I N G ~


Was wird vorgeführt?:
Wie erfolgreich?:
Gefühle:
Gedanken:
Erwartung an die Punktzahl (Ersteller):
(ich brauche nicht zu erwähnen, dass letztendlich ich endscheiden werde, oder?)
Erwartung an die Punktzahl (Tribut):
[Besondere Vorkommnisse]:



~ I N T E R V I E W ~


Vorschlag für das Outfit:
Gefühle:
Gedanken:
Gewünschtes Image:
Reaktion des Publikums:
3 mögliche Kerngesprächsthemen:
[Besondere Vorkommnisse]:



~ B L U T B A D ~


Strategie:
Gedanken:
Gefühle:
Wofür würde er sich in Gefahr begeben?:
(Waffen, Nahrung, Medizin, …)



~ A R E N A ~


Erwartungen/Wünsche an die Arena:
(Klima, Flora/Fauna, Versteckmöglichkeiten, …)
Grobe Strategie:
Bündnisse erwünscht?
~ wenn ja, inwiefern?:
(Welcher Typ Mensch? Wie viele Bündnispartner? …)
Wie loyal ist er in einem Bündnis?: (Wann verlässt er es? Könnte/Würde er es verraten? …)
Gedanke/Gefühle bei Verlust eines Bündnispartners:
Verhalten gegenüber verletzten Tributen:
Bevorzugte Waffe:
[Wandlung des Charakters]:
[Todeswunsch]:
(den ich mit großer Wahrscheinlichkeit NICHT umsetzen werde, aber falls ich mal keine Idee haben sollte…)
[Vorschlag für die Arena]: (das Konzept ist fertig, aber vielleicht baue ich noch das eine oder andere mit ein)



~ V E R H A L T E N S M U S T E R ~
(setzt eine Markierung entsprechend der tendenziellen Verhaltens- und Denkweise eures Charakters)


extrovertiert          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     introvertiert
humorvoll          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     ernst
furchtlos          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     ängstlich
sehr loyal          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     nicht loyal
altruistisch          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     egoistisch
optimistisch          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     pessimistisch
ehrgeizig          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     lethargisch
warmherzig          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     abweisend
teamfähig          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     nicht teamfähig
charismatisch          ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     nicht charismatisch
geht Risiken ein     ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )      geht keine Risiken ein
rennt zum Füllhorn        ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )        rennt nicht zum Füllhorn
kann Töten             ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )       kann nicht Töten
Sponsoren=essentiell     ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     Sponsoren=entbehrlich
überzeugt von Sieg     ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )   ( )     rechnet mit Tod



~ S O N S T I G E S ~


[Wichtige Anmerkungen/Hinweise]:
[Anmerkungen bezüglich des Steckbriefes]:
[Kritik]:
[Anmerkungen bezüglich der ersten Hungerspiele Europas]:
[Anregungen/Ideen]:
[Sonstiges zum Sonstigen?]:


~ ~ ~




Betreuer und Stylisten:

Wie gesagt gebe ich dieses Mal die Möglichkeit, auch Betreuer und Stylisten zu erstellen, falls das jemand möchte. Darüber würde ich mich aus sehr freuen. Gerne würde ich so auch Tribute in Kombination mit dem Betreuer oder Stylisten annehmen, wobei da eine Absprache nett wäre. Die Steckbriefe folgen direkt.
Hinweis: Betreuer kommen definitiv alle in der Geschichte vor, während ich das nicht bei allen Stylisten garantieren kann!


Steckbrief Stylist


Name:
Alter:
Geschlecht:
zugeordneter Distrikt:
Einstellung zu diesem Distrikt:

Charakter: (etwa 100 Wörter)
Macken:
Art zu sprechen:
Wirkung auf andere:
Ansehen im Kapitol:

Aussehen: (wenn Link, dann bitte trotzdem kurz Beschreiben)

Vorbereitungsteam: (drei Personen (Haare, Make-Up, Allgemeine Pflege) kurz beschreiben)
[Markenzeichen:]



Steckbrief Betreuer


Name:
Alter:
Geschlecht:
zugeordneter Distrikt:
Einstellung zu diesem Distrikt:
Umgang mit den Tributen:

Charakter: (etwa 150 Wörter)
Macken:
Art zu sprechen:
Wirkung auf andere:
Ansehen im Distrikt:

Aussehen: (wenn Link, dann bitte trotzdem kurz Beschreiben)



Sponsoren:

Voraussetzung für das Erstellen eines Sponsors ist, dass man keinen Tribut erstellt hat, was sich von selbst verstehen sollte. Für die, die es noch nicht kennen:
Jeder Sponsor erhält zu Beginn 5000$. Durch Mitmachaktionen, die stattfinden werden (ob nun im Kapitel, oder persönlich per Mail kann ich jetzt noch nicht sagen) könnt ihr euch Geld dazuverdienen. Reviews werden dabei selbstverständlich keine Rolle spielen, aber ich würde mich dennoch darüber freuen.
Es wird – irgendwann mal – eine Preisliste auftauchen. Auch wenn es jetzt noch weniger relevant ist, möchte ich kurz die Regeln klären: Sollte es im Laufe der Arenazeit einem Sponsoren in den Kopf kommen, dass er unbedingt etwas sponsern möchte, so schicke er mir dann bitte eine Mail, in der erläutert wir, wem was zu sponsern ist. Eine individuelle kurze (!!!) Nachricht, die beigelegt wird, ist auch möglich.
Die Preise (die noch nicht existent sind) werden von Arenatag zu Arenatag exponentiell steigen – nur als Info.

Kommen wir nun zur Anmeldung:
Sponsoren zu erstellen ist generell immer möglich, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Countdown der Hungerspiele abgelaufen ist. Je früher, desto besser, denn bei späterer Anmeldung könnten euch MMA durch die Lappen gehen und so gibt es weniger zusätzliches Geld (was aber womöglich nicht einmal benötigt werden wird).
Sendet mir einfach den ausgefüllten Steckbrief (siehe unter dem Text) zu.
Es sollte sich von selbst verstehen, dass nur ein Sponsor erstellt werden darf.



Steckbrief Sponsor


Name:
Alter:
Geschlecht:
bevorzugte Tribute: (nur als Orientierung, letztendlich könnt ihr frei wählen, wem ihr sponsert; ich möchte nur wissen, wo ihr höchstwahrscheinlich Sponsern würdet (bsp. Karrieros, junge Tribute, Tribute aus dem Kapitol, …))

Ansehen im Kapitol:
Grund für Reichtum:
[Aussehen]: (wenn Link, dann bitte trotzdem kurz Beschreiben)




~ Arcturus Meadow
von Endrias
~ Leiter der Schmuck-Kette seiner Familie
~ 18 Jahre alt
~ Hat gesponsert:
~ Budget: 5.000$
~ bevorzugt: Tribute mit der besten Taktik

~ Samuel & Alyssa Edison
von AcuteBlackout
~ bekannte Schauspieler/Model
~ 17 Jahre alt
~ Haben gesponsert:
~ Budget: 5.000$
~ bevorzugen: Tribute etwa in ihrem Alter

~ Caja Vare
von LizLupin
~ Sängerin
~ 21 Jahre alt
~ Hat gesponsert:
~ Budget: 5.000$
~ bevorzugt: Tribute etwa in ihrem Alter

~ Tristan Morrows
von Alexandra Atlas
~ Chirurg
~ 27 Jahre alt
~ Hat gesponsert:
~ Budget: 5.000$
~ bevorzugt: junge Karrieros

~ Nikola Wilder
von LyricAdam
~ Leiter der Marketingabteilung des familiären Unternehmens für elektronische Geräte
~ 29 Jahre alt
~ Hat gesponsert:
~ Budget: 5.000$
~ bevorzugt: junge, stille Tribute

~ Axelia Everl
von Roose
~ Autorin
~ 29 Jahre alt
~ Hat gesponsert:
~ Budget: 5.000$
~ bevorzugt: junge oder verletzte Tribute




~ ~ ~

T R I B U T E   U N D   S O N S T I G E   C H A R A K T E R E


Distrikt K (Kapitol)

1. Tribut – männlich (16 – 20): Sophanías Marijónsson (16) von hintobo
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Thorunn Jovinsdóttir (21)
3. Tribut – männlich (26 – 30): Lestar Einarson (29) von Areion

Betreuer: Juna Liasere (29)
Stylist:


Distrikt 1

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Amandine-Gabrielle Novenet (18) von Demonblood
2. Tribut – männlich (21 – 25): Vatomouro Challendes (21) von Borras
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Deirdre O'Sullivan (28) von baumXYZ

Betreuer: Kamina Arisdottier (43) von LizLupin
Stylist: reserviert für LyricAdam


Distrikt 2

1. Tribut – männlich (16 – 20): Camèon Alver (20) von arijura
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Tatiana Garcia-Crowman (23) von KitsuneTargaryen
3. Tribut – männlich (26 – 30): Lorys Guerra Moreno (26)
Betreuer:
Stylist:


Distrikt 3

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Gemma Celeste Riva (16)
2. Tribut – männlich (21 – 25): Adagio Cesare Tomei (23)
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Sienna Innocenti (26)
Betreuer:
Stylist: reserviert für LyricAdam


Distrikt 4

1. Tribut – männlich (16 – 20): Colden Vidar (17) von Patty2510
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Cecilia Sudesval (25) von Kaila
3. Tribut – männlich (26 – 30): Thor Stieg Edwarsson (29) von LizzyMarchand

Betreuer: reserviert für AcuteBlackout
Stylist: Finyas Cassian Sylar (21) von AcuteBlackout


Distrikt 5

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Darja Kalinina (17) von Little Cloudy
2. Tribut – männlich (21 – 25): Elijah Adam Grigorjew (21) von AxOdair
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Jekaterina Molniya Vyalitskaya (27) von LizzyMarchand

Betreuer:
Stylist:


Distrikt 6

1. Tribut – männlich (16 – 20): Jaanus Raadik (20) von steviii
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Aiva Lilita Strengvics (22) von steviii
3. Tribut – männlich (26 – 30): Asko Tanel Vitkin (26) von Skotophobia

Betreuer: reserviert für Alexandra Atlas
Stylist: reserviert für Alexandra Atlas


Distrikt 7

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Sascha Noelle Amberg (19) von hintobo
2. Tribut – männlich (21 – 25): Varian Armbruster (25) von a s c
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Lisa Nelly Ullsperger (28) von Legere Scriptor
Betreuer:
Stylist:


Distrikt 8

1. Tribut – männlich (16 – 20): Dariusz Rywelski (17)
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Tereza Dvorák (23) von Demonblood
3. Tribut – männlich (26 – 30): Bartosz Musil (30) von Legere Scriptor

Betreuer:
Stylist:


Distrikt 9

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Ela Yesil (18) von AlexandradeNil
2. Tribut – männlich (21 – 25): Altair Vural (23)
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Nuriya Akay (30)

Betreuer:
Stylist:


Distrikt 10

1. Tribut – männlich (16 – 20): Jesper Hasa (20) von Metagross
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Iphigenia Sophia Othoneou (22) von LizzyMarchand
3. Tribut – männlich (26 – 30): Nathanael Balkanski (28) von hintobo

Betreuer: reserviert für Patty2510
Stylist:


Distrikt 11

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Korana Tadic (19) von Metagross
2. Tribut – männlich (21 – 25): Alen Ivanek (24) von LizzyMarchand
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Paolina Anic (30) von KitsuneTargaryen

Betreuer: Lucca Kjartanson (42) von Metagross
Stylist:


Distrikt 12

1. Tribut – männlich (16 – 20): Olimpiu Pavliuk (20)
2. Tribut – weiblich (21 – 25): Bredica Acomi (21)
3. Tribut – männlich (26 – 30): Traian Elisei Oprea (29)

Betreuer:
Stylist:


Distrikt 13

1. Tribut – weiblich (16 – 20): Viola Mozart (19) von Elektra 4-11
2. Tribut – männlich (21 – 25): Luca Schmidinger (24) von Elektra 4-11
3. Tribut – weiblich (26 – 30): Susanne Wagner (26) von ShineraAsutoraru

Mentor: Noa Adam (19), Gewinner der 1. Hungerspiele (von steviii)
Betreuer: Merkur Arnarsson (32)
Stylist: reserviert für Endrias





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~ ~ ~ Spoiler-Bereich~ ~ ~
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coming soon…
… or in three years




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Lusatia, 2018
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