Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

London is waiting - it´s calling for you!

von Narniala
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Jacob Frye OC (Own Character)
02.03.2018
17.11.2020
38
125.435
14
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
27.06.2020 2.308
 
Hallo. Ich weiß das jetzt lange nichts kam und das hat genau 2 Gründe:
1. Ich arbeite der Zeit an anderen Projekten, Herzensprojekte. Wenn jemand von euch Interesse an einer etwas anderen American Horror Story Geschichte hat, schaut doch gerne auf meinem Profil vorbei, da findet ihr die Geschichte und ein Paar Infos würde mich freuen einige von euch auch dort begrüßen zu können :D
Und da kommen wir auch schon zu Punkt 2:
Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass zwar viele diese Geschichte lesen aber kein wirkliches Interesse mehr haben, das ist traurig.
Ich sehe die Klick zahlen, welche regelmäßig durch die Decke gehen, sehe die Favoriten, die Empfehlungen und dann sehe ich, seit 5 Kapitel KEIN EINZIGES Review. Versteht mich nicht falsch, ich schreibe gerne, aber es ist schon verwunderlich dass keiner von euch noch etwas sagen will :(
Dann lese ich selbst Geschichten von anderen Autoren hier auf der Plattform, welche bei 2 Reviews pro Kapiteln bereits enttäuscht sind, ich habe mit einigen dieser Autoren Kontakt aufgenommen und da ein gängiges Prinzip entdeckt: Wenn eine Geschichte nicht mehr genug Aufmerksamkeit bekommt wird sie Abgebrochen oder Pausiert, bis es wieder Interessierte Leser gibt. Ich weiß nicht ob das das richtige für mich ist, aber ich werde darüber nachdenken.

Ich geb mir bei jedem Kapitel so viel Mühe und ich erfahre nie was ihr wirklich davon denkt.
Das ist irgendwie...naja es ist halt traurig.

Ok, jetzt geht es erstmal weiter. Auch wenn ich nicht weiß wann und wie oft jetzt updates kommen, weil ich ein bisschen demotiviert bin, wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.

Narniala

<><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><>

Die Sonne schien warm vom Himmel und kaum eine Wolke hing am Himmel über der Englischen Metropole und ihre Bewohner gingen ihren Aufgaben nach. In dem geschäftigen Treiben fielen die beiden Assassinen trotz ihrer dunklen Mäntel kaum auf, die Leute waren zu beschäftigt mit ihrem Tagwerk, so dass sie einfach in der Masse untertauchen und unsichtbar werden konnten.
Sie schlängelten sich durch die Menschen und das Kutschen Gewirr auf der Hauptstraße, Jacob immer um zwei Meter voraus, Freya hinter ihm. Es war anders geworden, seit sie mit Jacob mehr zeit verbrachte, zeit alleine, nur sie beide ohne Evie, Henry oder sonst jemanden, fühlte sie sich irgendwie…naja zugehöriger.
Fast als wären sie verbunden. Beim Kämpfen waren sie es gewohnt aufeinander aufzupassen, aber jetzt war es doch nochmal etwas anders. Fast als würde sie ein unsichtbares Band verbinden, so dass sie jede Bewegung des anderen spürten, es war ungewohnt…aber irgendwie auch schön und naja, beruhigend.

„Der Zug ist in zwei Minuten im Bahnhof…oder in 35 Sekunden am Übergang beim Grand Market.“ Jacob schlängelte sich aus dem Gedränge, sein Grinsen war so breit wie immer als er sich zu Freya umdrehte und sie fragend ansah.
Freya versuchte ihr schmunzeln zu unterdrücken, aber es hatte keinen Sinn, Jacob kannte sie gut genug um zu wissen das sie genau wusste was er meinte.
Sie blieb kurz vor ihm stehen um zu ihm aufzusehen, das Grinsen wurde noch eine Spur breiter bevor er sich zu ihr hinunter beugte um sie zu küssen.
Kaum berührten sich ihre Lippen konnte sie nicht anders als zu lächeln. Noch immer war es ungewohnt Jacob zu küssen, aber es fühlte sich mit jedem Mal richtiger und besser an.

Als sie sich von ihm löste und seine warmen Braunen Augen traf konnte man den Schalk aus ihren eigenen blauen nicht mehr wegdenken. Färbte Jacob langsam ab? Niemals!
…Ok vielleicht ein ganz klitzekleines bisschen!
„Jetzt sind es noch 20 Sekunden…fang mich, wenn du kannst!“ Damit rannte sie los um die nächste Hauswand in Windeseile mit ihrem Seilwerfer zu erklimmen und davon zu stürmen.
Das silberhelle Lachen hörte keiner der alltags Passanten und auch Jacob wäre es entfallen, wenn er nicht genau darauf gewartet hätte.
„Genau deswegen liebe ich dich…“ Murmelte er in seinen Bart bevor er, mit typischem Frye-Grinsen im Gesicht, Freya hinterherjagte.


Zusagen, dass sie den Zug nur knapp erwischten, war selbst für Assassinen und Frye Verhältnisse, noch untertrieben. Und das sollte was heißen. Freya konnte sich nicht erinnern, dass sie schon einmal, bei vollem Bewusstsein über ihre Handlungen wohl gemerkt, einfach auf gut Glück aus mehreren Metern höhe auf einen eigentlich schon davon gefahrenen Zug gesprungen war. Nur eine Sekunde später und sie wäre nicht mit einem sondern mit keinem Fuß auf dem von der Sonne ganz heißem Zugdach aufgekommen.

Das war knapp. Für ihren Geschmack etwas zu knapp.
Jacob war noch nicht gesprungen, was in erster Linie daran lag, dass er Freya sonst mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit vom Zug gerissen hätte. Er rannte neben dem Zug her um sich schließlich gewohnt geschmeidig wie eine Katze auf das heiße Dach zu schwingen.

„Du hättest den Zug fast verpasst.“ Stellte Freya lächelnd fest.
„Aber auch nur fast.“ Er beugte sich zu ihr hinunter um ihr einen Kuss zu stehlen, doch Freya hatte andere Pläne mal wieder. Es war frustrierend. Wenn es nach ihm gehen würde, würde er Freya den ganzen Tag küssen, einfach nichts anderes mehr machen, leider ging es so gut wie nie nach seinem Kopf. Dafür war sie viel zu selbstständig und pflichtbewusst. Er hasste es, dass sie immer die erwachsene spielte…
Und das wusste Freya auch ganz genau!

„Später.“ Mit diesen Worten und einem Lächeln das zeigte, dass sie ganz genau wusste was in Jacob vorging, kletterte sie hinunter in den Wagon.
Jacob folgte ihr, nicht ohne ein frustriertes seufzen, aber das war ja obligatorisch.
Freya hielt sich in der Öffentlichkeit noch mehr zurück, der Kuss vorhin war ziemlich überraschend gekommen, eigentlich passte das so gar nicht in ihr sonstiges Verhaltensmuster, warum konnte sie das nicht noch eine Weile aufrechterhalten? Er wollte sie küssen, immer und überall.
Leider hatte seine Freundin da einen anderen Plan…

„Da ist ein Brief für dich gekommen. Agnes hat ihn dir auf den Save gelegt.“ Seine Schwester saß auf dem Sofa, einen verhältnismäßig kleinen Stapel Bücher neben sich, ein paar Papiere auf ihrem Schoß und einen Stift in der Hand. Freya hatte sich neben sie gesetzt und sah interessiert auf Evies Arbeit.
Es sah verdächtig nach noch mehr Nachforschungen zu einem weiteren Artefakt oder irgendwas in der Art aus.
„Ein Brief, für mich?“ Er hatte die Augenbrauen ungläubig zusammengezogen. Wer schrieb ihm bitte Briefe? Er bevorzugte eindeutig den direkten Weg, wenn es sein musste auch gerne mit High Five ins Gesicht, überhaupt kein Problem.

Das mit den Briefen war Evies Metier, ganz sicher nicht seins.
Misstrauisch griff er nach dem Brief. Es stand kein Absender auf dem Kuvert, nur sein Name. Eine seltsam verschnörkelte Handschrift, sie hatte jedoch nichts Harmonisches oder Anmutiges wie die Freyas Handschrift.

„Erwartest du eine Briefbombe oder warum machst du ihn nicht endlich auf?“ Evie sah nicht mal von ihren Unterlagen auf, trotzdem konnte sie ihr grinsen nicht verstecken.
„Nein, eigentlich dachte ich das du meine Bombe schon letzte Woche erhalten hast. Auf die Post ist kein verlass mehr.“ Bestürzt schürzte er die Lippen und riss das Kuvert schließlich auf.
Briefbomben…soweit würde es noch kommen! Keiner der Typen mit denen er beef hatte war schlau genug eine Bombe zu bauen, geschweige denn eine kleine die sich einfach so in einem Brief verstecken ließ und er kannte ihre Kontakte, mit wem sie verkehrten und Geschäfte machten, ja das wusste er sowieso. Mittlerweile war sein Einfluss so groß, wenn nicht sogar größer als der der Templer.
Und daran hielt er fest und war stolz darauf. Das war sein Werk, seine Gang, er hatte etwas geschafft, dass Dekaden lang keinem gelungen war. Er alleine hatte London befreit, mit seinem Wissen und auf seine Art. Zeigte, dass sein Dad sich in ihm geirrt hatte.

„Und? Von wem ist er?“ Seine Schwester unterstrich etwas auf ihren Papieren und blätterte weiter durch eines ihrer Bücher.
Jacob überflog das Schriftstück.
„Maxwell Roth. Der Anführer der Blighters.“ Jetzt wurde Evie doch aufmerksam und auch Freya sah ihn irgendwie kritisch an. Sie wusste wer er war. Besser als Evie. Sie hatte gegen seine Männer gekämpft und das mehr als einmal, um genau zu sein traute sie keiner seiner Handlungen. Manchmal da waren Außenposten der Blighters nur spärlich besetzt, Orte die sie normalerweise gut Verteidigen konnten waren innerhalb von Minuten eingenommen…sie traute dem Frieden nicht. Wenn man es denn Frieden nennen konnte.

„Was will er?“ Freya war aufgestanden um einen Blick auf den Brief zu werfen und bereitwillig gab Jacob ihn ihr. Er wollte eh einen Drink, die freien Hände waren da mehr als praktisch. Er griff nach der Gin Flasche und goss etwas der kristallklaren Flüssigkeit in eines der Gläser.
„Er will mich treffen. Deswegen hat er mich zum Dinner eingeladen.“ In wenigen schlucken hatte er das Glas geleert. Er wollte sich ein weiteres einschenken doch seine Schwester hatte mal wieder andere Pläne und entwand ihm ohne, dass er die Chance hatte zu reagieren die Flasche.
„Hey!“ Protestierend wollte er nach seinem Alkohol greifen doch Evie stellte die Flasche energisch auf den Schreibtisch hinter sich und stand so, mit vor der Brust verschränkten Armen, zwischen ihm und seinem Drink.
„Ich hoffe für dich dass du nicht darüber nachdenkst die Einladung anzunehmen!“ Evie sah ihn Eiskalt an und hielt seinen Blick bestimmend fest.
„Evie, Evie…kennst du mich wirklich so wenig, Schwester? Ich denke nicht darüber nach.“ Nein, nichts lag ihm ferner als Nachzudenken.
„Das will ich dir auch geraten haben. Das ist unter Garantie eine Falle.“ Da hatte sie recht, mit nichts anderem rechnete er.
„Was sollte es denn sonst sein?“ Er wollte wieder an seinen Gin kommen, aber wieder machte seine Schwester ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Oh nein. Erinnerst du dich noch an unsere Abmachung? Der ist Konfisziert.“ Fassungslos schnaubend wollte er seiner Schwester das Getränk entwenden, aber sie schlug einfach seine Hand beiseite und nahm die Flasche an sich.
„Konfisziert?! Ist das dein Ernst?“ So einfach gab er bestimmt nicht auf.
„Ja. Und damit du nicht auf dumme Gedanken kommst, bring ich den jetzt in Sicherheit und denk nicht mal daran ihn zu suchen!“ Mit diesen Worten rauschte seine Schwester aus dem Wagon in den nächsten ab.

Resigniert seufzte er.
Dann sah er zu Freya.
Sie sah noch immer auf den kurzen Brief der in viel zu höflichem Englisch geschrieben war.
„Was denkst du?“ Fragte er langsam und trat neben sie. Der Impuls seinen Arm von hinten um ihre Taille zu legen wurde immer stärker…ach scheiß drauf! Er gab ihm einfach nach.
Fragend sah sie zu ihm auf, aber sie ließ seinen Arm wo er war. Schließlich legte sich ein zaghaftes Lächeln auf ihre Züge und sie lehnte sich sogar etwas an seine Schulter.
„Ich weiß nicht…das ist eine Falle…glaub ich. Etwas anders ergibt keinen Sinn oder? Warum fragst du? Du wirst da nicht hingehen. Wenn er dich nicht tötet, dann macht es Evie.“ Sie ließ das Blatt sinken.
„Richtig. Ich werde da nicht hingehen, sondern wir. Ich habe Evie lediglich versprochen nicht darüber nachzudenken und das habe ich auch nicht, keinen Moment.“ Er hatte sein Kinn auf Freyas Schulter abgelegt und sagte es als würde er über eine Nebensächlichkeit wie das Wetter reden. Freya schluckte.

„Das wird gefährlich.“ Jacob brummte zustimmend und legte seinen anderen Arm auch noch um sie, es beruhigte ihn irgendwie seine Hände auf ihren Bauch zu legen und sie einfach fest zu halten. Es ging immer eine so seltsame ruhe von ihr aus…aber irgendwie gefiel es ihm.
„Ich weiß. Deswegen nehm ich dich mit. Du passt auf mich auf und ich auf dich, so wie immer.“
„So wie immer…“ Wiederholte sie nachdenklich und strich mehr als zögerlich mit ihren Fingern über seine Hände auf ihrem Bauch. Die Sache Gefiel ihr nicht…Maxwell Roth war zu gerissen für einen einfachen Hinterhalt…
Er konnte nicht anders als grenzdebil grinsen, als er das streicheln was nicht mehr als ein Hauch auf seiner Hand war, spürte. Das fühlte sich gut an. Gut und richtig.
„So und jetzt will ich dass du dein Versprechen einlöst.“ Sagte er schließlich mit einem grinsen leise neben ihrem Ohr, die Gänsehaut in ihrem Nacken wohlwollend notierend. Er liebte es, ihre kleinen, unschuldigen Reaktionen und auch wenn er ihr Gesicht grade nicht sehen konnte, wusste er, dass sie wieder rot wurde.

„Welches versprechen?“ Sie wusste genau welches Versprechen sie meinte.
„Dieses.“ Mit diesem Wort griff er nach ihrem Kinn und drehte ihr Gesicht zu sich um sie zu Küssen. Er wusste, dass sie nachdachte, dass sie seine Idee nicht mochte, dass sie…Angst hatte.
Freya war nicht der Typ von Assassine der einfach so in einen Potentiellen Hinterhalt ging und sich dann erst mit den Problemen beschäftigte. Aber dieses mal musste es nach seinem Kopf laufen. Er würde sie nicht in Gefahr bringen, niemals und auch wenn es viele dachten, er war nicht dumm oder einfältig. Er konnte sehr wohl die Gefahr einschätzten die von diesem Mann ausging. Er würde ihn nicht offen angreifen, dafür war er zu klug. Er hätte keine Chance. Trotzdem fühlte er sich wohler, wenn er Freya neben ihm war.

So wie immer.

<><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><><>
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast