Liebe ist...

GeschichteDrama / P18
Justin Bieber
01.03.2018
26.03.2020
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JB´s Sicht:

Heute, vor genau sechs Wochen, hat sich mein Leben komplett Verändert: Mein Bruder Jaxon ist tot und ich habe mein linkes Bein verloren. Dank der Unterstützung von Dr. Todd, meiner Freundin Annika und Vanessa, konnte ich mein Schicksal gut verarbeiten. Meine Familie hingegen, konnte mich nur über das Smartphone oder Skype unterstützen. Immerhin muss meine Schwester zur Schule gehen und meine Eltern müssen auch wieder arbeiten gehen. Trotzdem wusste ich, dass mich alle lieben und so gut wie es geht unterstützen. Schließlich bin ich nach wie vor im Krankenhaus. Hoffentlich kann ich bald das Krankenhaus verlassen.

Dadurch, dass die Wahrheit ans Licht kam, hat Molly ihre Arbeit verloren. Ich habe mich zwar für sie eingesetzt, weil sie für den Tod meines Bruders nicht verantwortlich war. Aber trotzdem hat Dr. Todd und der Klinik-Chef sie entlassen, weil sie einfach geschwiegen hatte. Schließlich wusste sie von Anfang an, wer der Täter war. Und für ihr Schweigen musste sie nun mit dieser Konsequenz leben.

Pierre wurde verhaftet. Die Polizei hatte ihn zu diesem Vorfall befragt. Von Anfang an, hat er ein Geständnis abgelegt. Durch dieses Geständnis konnte das Gericht ihn im Eilverfahren bestrafen. Normalerweise dauert ein Prozess ziemlich lange. Pierre wurde wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge und zweifacher versuchter Vergewaltigung zu 15 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt! Meiner Meinung nach ist diese Strafe zu Mild! Pierre hatte mich immer wieder um Vergebung angefleht, aber ich werde ihm niemals verzeihen können!

Annika und ich haben uns vor vier Wochen für kurze Zeit getrennt. Am selben Tag haben wir uns wieder versöhnt. Allerdings hatten wir keinen Sex! Sie lies mich doch tatsächlich zappeln. Und das macht mich wahnsinnig! Aber irgendwie hatte es auch einen gewissen Reiz! Annika zu wollen, aber sie nicht zu kriegen... Aber eines Tages wird sie ihre Meinung ändern. DAS wusste ich ganz genau. Schließlich hat ja jeder Mensch Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit!

Vanessa´s Genesung läuft sehr gut. Ihre Chemo-Therapie ist beendet und das machte mich irgendwie glücklich. Sie wird in ein paar Tagen operiert. Vanessa bekommt zwei Brust-Implantate. Allerdings nur für das "A-Körbchen". Vanessa wünschte sich hingegen größere Brüste. Jedoch bezahlt die Krankenkasse dafür nicht, sondern nur für die Standard-Version. Da ich ein reicher Mann bin und ich mich für ihre Unterstützung bedanken möchte, habe ich mich dazu entschieden, ihre Brüste zu bezahlen. Erst wollte Vanessa mein Geschenk nicht annehmen und auch Annika fand mein Verhalten merkwürdig. Aber schlussendlich konnte ich mich durchsetzen. Schließlich tue ich ihr etwas gutes.

Ich saß gerade auf dem Sofa und war mit meinem Smartphone beschäftigt. Doch dann kam Dr. Todd in mein Zimmer. Er lächelte mich an. Ich tat es ihm gleich. Er kam direkt zu mir. "Mr. Bieber, ich muss mir noch mal Ihren Stumpf anschauen.", fing der Arzt an zu reden. Ich nickte zustimmend. Er sah sich meine Wunde genau an. Dabei wirkte er sehr zufrieden. "Mr. Bieber, wir können endlich mit der zweiten Therapie-Phase beginnen.", sagte er. "Was meinen Sie damit?", fragte ich. "Nun ja, es wird Zeit, dass Sie wieder richtig laufen lernen. Ihre Wunde ist so gut verheilt, dass Sie von nun an lernen müssen, wie man mit einer Bein-Prothese umgeht.", antwortete er. Mit so einer Antwort hätte ich nicht gerechnet. Ich hatte Tränen in den Augen! Es waren Tränen der Freude und des Glücks! Dr. Todd bekam das natürlich mit. Er überreichte mir ein Taschentuch. Ich trocknete meine Tränen. Danach stand ich auf und ging mit den Krücken zum Therapie-Zimmer, was in Wahrheit, wie ein Fitnessraum aussah. Der Arzt begleitete mich dabei.

Dort angekommen, beobachtete ich den Raum genau. Dabei fiel mir eine Person auf: Es war Mark. Er lief an mir vorbei. Mark hatte zwei Bein-Prothesen. Er lief leicht wackelig. Trotzdem wirkte er glücklich. Und irgendwie gönnte ich ihm seinen Erfolg. Immerhin kannte ich seine Geschichte. Und jeder Mensch hat Glück verdient!

Ich saß in der Zwischenzeit auf einem Stuhl. Nur ein paar cm entfernt entdeckte ich zwei Barren. Links und rechts war jeweils ein Barren. Es diente zum festhalten. Zur selben Zeit erklärte mir der Arzt den Aufbau der Bein-Prothese und wie die Hygiene-vorschriften sind, damit der Stumpf bzw. die Narbe keine Entzündung bekommt.  Mein Stumpf vereinigte sich mit der Bein-Prothese. Es fühlte sich merkwürdig an. Immerhin ist das ein Fremdkörper. "Mr. Bieber, sind Sie bereit für den ersten Schritt?", fragte Dr. Todd mich. "Selbstverständlich!", antwortete ich.

"Stehen Sie auf und achten Sie zu nächst darauf, Ihr Körpergewicht auf das rechte Bein zu verlagern.", fing der Arzt an zu reden. Ich tat dies. Zwischenzeitlich wurde der Barren in meine Richtung positioniert. "Halten Sie sich mit Ihren Händen links und rechts fest.", sagte der Arzt. Ich befolgte seine Anweisungen. "Und nun, machen Sie den ersten Schritt mit dem linken Bein. Aber schön langsam.", ergänzte der Arzt. Ich holte tief Luft und dann tat ich den ersten Schritt!

Es war ein unglaublich tolles Erlebnis! Schritt für Schritt lief ich langsam am Barren. Zwischendurch war ich sogar mutig und lies für eine kurze Zeit den Barren los. Das laufen funktionierte beim ersten Mal richtig gut! Endlich hatte ich wieder ein Erfolgserlebnis! Ich war stolz auf mich!
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