My Silver Lining

OneshotDrama, Romanze / P12
Krampus OC (Own Character)
27.02.2018
27.02.2018
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My Silver Lining


And all the memories of the fights and nights
Under blue lights all the kites
We flew together
Thought they'll fly forever
But all the highs and the lows
And the to's and the fro's
They left me dizzy
Oh, won't you please forgive me?

The Libertines – Music When The Lights Go Out





Mit trotziger Miene stemmte Mary Burwell die Hände in die Hüften und funkelte ihr Gegenüber zornig an. „Manchmal frage ich mich wirklich, wie man nur so ein Ekel sein kann!“
Krampus zuckte unbeeindruckt mit den Schultern und schenkte ihr ein herablassendes Lächeln. „Jahrelange Übung, mein Schatz.“
Sie verdrehte die grauen Augen und stieß einen frustrierten Laut aus, ehe sie an ihm vorbei aus der Wohnung stürmte und dabei die Tür so laut wie nur irgendmöglich zuschlug.
Der Herr über die Julzeit lachte lautstark auf, während Mary durch das Treppenhaus eilte und draußen in ihren alten Chevrolet stieg.

„Verdammt, wie kann man nur so dämlich sein?“, schalt sich die dunkelhaarige Frau selbst als ihr auffiel, dass sie außer ihrem Portmonee und ihrem Autoschlüssel nichts weiter bei sich hatte. Selbst den Schlüssel zu ihrem Apartment hatte sie in ihrer Wut und Eile vergessen einzustecken. „Großartig. Wirklich ganz große klasse.“
Mary schaute zu dem Gebäudekomplex hoch, als erwarte sie dass der Teufel dort am Fenster stehen und ihr mit dem Schlüsselbund höhnisch zuwinken würde, doch natürlich war von ihm keinerlei Spur zu sehen.
Sie massierte sich mit geschlossenen Augen die Schläfen, um die pochenden Kopfschmerzen zu vertreiben und versuchte, herauszufinden wie es zu einer solchen Eskalation zwischen Krampus und ihr gekommen war. Sie hatten sich wieder einmal über irgendetwas vollkommen Belangloses gestritten und die Situation hatte sich hochgeschaukelt. Mary wurde normalerweise selten laut, doch Krampus ruhige Art und Weise, sein selbstgefälliger Gesichtsausdruck und dazu dieses Grinsen hatten das Fass zum Überlaufen gebracht und sie zur Weißglut getrieben.

Sie rammte den Schlüssel in das Zündschloss, startete den Motor und lenkte den Wagen auf die leere Straße.
Mary hatte nicht den blassesten Schimmer, wohin sie überhaupt fahren sollte und drehte kurzerhand eine Runde um den Block. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte sie darüber nach, ob sie nicht ihrem Papa einen Besuch abstatten sollte. Ein flüchtiger Blick zu der Uhr am Armaturenbrett verriet ihr, dass es kurz nach sieben Uhr am Abend war. Vielleicht war das gar keine so schlechte Idee und es war ihr allemal lieber als die Vorstellung, Krampus darum zu bitten ihr Eintritt in ihre eigenen vier Wände zu gewähren.
Es begann zu nieseln, vereinzelte Regentropfen trommelten auf die Motorhaube ein und verwandelten sich rasch in einen heftigen Platzregen. Unschlüssig, was sie nun tun sollte, parkte sie wieder vor ihrem Zuhause und ließ den Kopf hängen. Mary seufzte müde auf und schreckte in der nächsten Sekunde hoch, als ein lautes Klopfen an der Fensterscheibe des Wagen erklang.

Es war der Jullord, welcher mit zerknirschter Miene und pitschnassem Haar zu ihr in den Wagen hineinspähte. Hastig drückte sie den kleinen Knopf an der Türkante hinunter und verriegelte somit den Chevrolet von innen. Krampus schnitt eine Grimasse, während er abermals gegen die Scheibe klopfte.
Mary schüttelte den Kopf und verschränkte ablehnend die Arme vor der Brust. Sie konnte erkennen, wie sich sein Blick verhärtete und sein Mund zu einer schmalen Linie wurde, als er erfolglos an dem Türgriff rüttelte. Seine flammengleichen Augen starrten sie an und sie betätigte die Kurbel, um das Fenster einen winzigen Spalt breit zu öffnen.
Säuerlich erwiderte Mary seinen Blick. „Was möchtest du noch?“
„Reden.“ Er versuchte ein Lächeln aufzusetzen, welches ihm jedoch mehr schlecht als recht gelang. „Mit dir.“
„Ich habe aber keine Lust mit dir zu reden“, schnappte sie und sah demonstrativ weg.
„Bitte.“

Ruckartig wandte Mary sich ihm wieder zu und musterte ihn überrascht.
Hatte er gerade wirklich Bitte gesagt? Bisher hatte sie angenommen, dass dieser Begriff in seinem Wortschatz schlichtweg nicht existierte. Womöglich hatte sie sich auch einfach nur verhört.
Krampus deutete mit dem Zeigefinger auf den Türverriegeler. „Würdest du mich bitte hereinlassen, Mary?“
Da war es schon wieder – Bitte.
Sie ließ sich einen Moment lang Zeit, ehe sie den Wagen mit einem Klicken aufschloss. Der hochgewachsene Teufel hingegen verlor keinerlei Zeit, ging um den Chevrolet herum und öffnete die Beifahrertüre, nur um sich kurz darauf neben ihr auf den Sitz fallen zu lassen. Er schüttelte sich leicht, Wassertropfen flogen umher und landeten auf ihrem Gesicht.
„Danke“, sagte Krampus und der Anflug eines Grinsen umspielte seine Lippen. „Es tut mir leid, wenn ich vorhin ein wenig ausfallend geworden bin. Verzeihst du mir nochmal?“
Mary sah ihn skeptisch an. „Bist du krank?“
Seine rechte Augenbraue wanderte fragend in die Höhe.
„Erst sagst du Bitte, dann bedankst du dich bei mir und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen bittest du mich auch noch um Verzeihung“, erklärte die Dunkelhaarige schulterzuckend. „Soviel Anstand bin ich von dir gar nicht gewöhnt. Also, was hast du vor?“
Krampus zog die Stirn kraus und ein beleidigter Ausdruck legte sich auf sein Gesicht. „Ich versuche lediglich die Wogen zu glätten und du könntest mir dabei ruhig ein bisschen entgegen kommen. Ich möchte mich nicht andauernd mit dir streiten. Du verlangst doch ständig von mir ich solle nicht immer so ein Theater veranstalten und nun passt dir das auch nicht. Ich verstehe dich wirklich nicht, Mary. Du sagst das eine und dennoch scheinst du das andere zu meinen. Wäre es dir lieber, wenn ich dich anschreie?“
Leise lachte sie auf. „Nein, eigentlich nicht.“
„Frauen“, murmelte er vor sich hin. „Ein ewiges Mysterium.“
Marys Finger wanderten suchend über seinen Oberschenkel und ergiffen seine Hand, die dort ruhte. „Mir tut es ebenfalls leid, Krampus.“
Der Julherr verschränkte seine Finger mit ihren und drückte sie leicht. „Wie wäre es, wenn wir unsere kleine Unterhaltung in Ruhe oben fortsetzen würden?“

Etwa zehn Minuten später befanden sie sich wieder in ihrem Wohnzimmer.
„Wenn ich ehrlich bin, weiß ich schon gar nicht mehr worüber oder weshalb wir uns überhaupt gestritten haben“, gab Mary zu.
„Du hast mir vorgeworfen ich sei ein unverbesserlicher Egoist, weil ich mir einen Spaß daraus mache dich bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufzuziehen und es genießen würde, wenn du dich aufregst“, klärte Krampus sie auf und deutete ein Schulterzucken an. „Und eigentlich liegst du damit gar nicht einmal so falsch. Manchmal benehme ich mich wirklich etwas egoistisch. Es liegt vermutlich in der Natur der Götter, sich allem und jeden überlegen zu fühlen.“
Sie wollte etwas erwidern und öffnete bereits den Mund, doch er fuhr ihr mit einem schmalen Grinsen dazwischen. „Meiner bescheidenen Ansicht nach ergänzen wir uns nichtsdestotrotz ziemlich gut. Du machst all meine schlechten Eigenschaften wieder wett, Kätzchen.“
Auch Mary konnte sich ein kleines Grinsen nicht länger verkneifen. „Schleimer.“
Krampus lachte amüsiert auf. „Nun, ich bevorzuge zwar die Bezeichnung Gentleman, aber du kannst nicht leugnen, dass wir beide ein gutes Team sind.“
„Nein“, stimmte Mary ihm zu und rollte noch immer grinsend mit den Augen. „Und du schaffst es immer wieder, dass ich dir nicht lange böse sein kann.“
„Gut, zu wissen.“ Krampus drahtiger Arm legte sich glucksend um ihre Schultern und er zog sie näher zu sich heran. „Ich kann den Gedanken kaum ertragen, dass du wütend auf mich bist.“
Mary lehnte sich gegen ihn und schloss die Augen. „Und was machen wir nun?“
„Was möchtest du denn gerne machen?“, antwortete der Teufel ihr mit einer Gegenfrage.
Am liebsten würde sie bis in alle Ewigkeiten einfach genau so hier sitzen bleiben, doch sie schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht.“
„Wenn ich jedes Mal einen Penny für diese Antwort von dir bekomme würde, dann wäre ich inzwischen sicherlich ein wohlhabender Mann.“ Er gluckste erneut. „Hat Milady Lust auf eine Rundfahrt mit dem Schlitten?“
„Draußen regnet es in Strömen, Krampus.“
„Dann solltest du wohl einen Regenschirm einpacken“, meinte er leichthin.
Mary öffnete die Augen und runzelte die Stirn. „Du meinst das also tatsächlich ernst?“
„Langsam solltest du mich doch kennen, Mary. Ich bin ein Mann der Tat.“ Er schaute sie mit gespielt vorwurfsvoller Miene an. „Und das bisschen Regenwasser wird mich wohl kaum umbringen. Also, was sagst du?“
„Okay“, stimmte sie seinem Vorschlag lächelnd zu. „Gib mir nur fünf Minuten.“

Mary band sich ihr langes Haar zu einem geflochtenem Zopf zusammen, griff nach dem rosafarbenen Regenschirm, der sich hinter der Schlafzimmertüre befand und befreite ihn von seiner Staubschicht, ehe sie ihren schwarzen Parka überzog.
Krampus wartete bereits im Flur auf sie und lachte amüsiert über den ihm sich bietenden Anblick, als sie sich mit dem geöffnetem Regenschirm zu ihm gesellte.
„Tadaa!“ Mary stellte sich auf ein Bein und vollführte eine alberne, kleine Verbeugung. „Wie sehe ich aus?“
„Bezaubernd“, gab er belustig zurück. „Das mit dem Schirm war eigentlich ein Scherz.“
Sie drohte ihm lachend mit dem Schirm. „Du bist doch nur neidisch, weil du nicht so einen wunderschönen Regenschirm besitzt.“
„Du hast mich durchschaut, Kätzchen.“ Krampus griff sich theatralisch an die Brust. „Können wir nun endlich los oder muss dich erst anbetteln, damit du mit mir kommst?“
Was auch immer heute mit ihm los war oder in ihn gefahren war, es gefiel ihr und Neugierige überkam sie, als sie seine wachsende Ungeduld bemerkte. Mary nickte begeistert und tänzelte mit dem Schirm auf ihn zu, drückte ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange und öffnete anschließend die Wohnungstüre.

Auf dem abgeflachten Dach des Apartmentkomplexes angekommen, stellte sie überrascht fest, dass nur noch vereinzelte Tropfen vom Himmel fielen und so schloss sie den rosa Schirm, um ihn auf der Rückbank des Schlittens zu verstauen. Mary ging vor den Julböcken Tanngnost und Tanngrisnir in die Hocke und strich ihnen über das Fell, während Krampus sich daran machte ihnen ihr Geschirr anzulegen.

Es war ein kühler, jedoch windstiller Novemberabend und über ihnen erstreckte sich ein Meer aus Sternen, die mit dem Vollmond um die Wette strahlten.
Wenig später hob der grüne Schlitten mithilfe der Ziegenböcke ab und sie flogen Seite an Seite über die Kleinstadt im Herzen von West Virginia. Die Häuseransammlungen wurden nach und nach von kahlen Feldern und letztlich von immergrünen Baumwipfeln abgelöst, während nur noch hier und dort winzige Häuschen zu erkennen waren.

Mary wollte Krampus gerade danach fragen, wohin die Reise ging und ob er überhaupt ein bestimmtes Ziel im Sinn hatte, als der Schlitten mit einem Mal stetig an Höhe verlor und die Böcke sanft zwischen den Baumkronen hinab tauchten. Ein silbrig glänzender See kam in Sichtweite und sie blickte zu Krampus.
„Wir sind bald da“, versicherte er ihr. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als er ihren Blick registrierte. „Die Schönheit und die Vollkommenheit der Natur kann überwältigend sein, nicht wahr? Dieser verdorbene Kontinent mag dem Untergang geweiht sein, doch Mutter Natur lässt sich nicht in die Knie zwingen.“


Krampus trieb die Julböcke zur Eile an, lenkte den Schlitten geschickt durch die dichten Baumreihen und dachte darüber, ob er das Richtige tat.
Der Teufel war sich nicht sicher, ob er sich und der Frau an seiner Seite damit einen Gefallen tat. Vielleicht war es falsch, vielleicht aber auch nicht.
Er wollte Mary an jenen Ort mitnehmen, an welchen alles seinen Lauf genommen hatte. Es war ein Ort von großer Bedeutung für ihn, wenngleich er auch dort vor vielen, vielen Jahren gescheitert war und eine herbe Niederlage hatte einstecken müssen. Seine Hände verkrämpften sich kaum merklich um die Zügel, als er daran zurückdachte.
Selbstverständlich würde er sich davor hüten, sie in dieses elendige, unterirdische Loch, an dass er fünfhundert Jahre lang gebunden war, zu führen.
Nein, niemals. Krampus verabscheute diesen von den Göttern verlassenen Ort und nichts in den neun Welten würde ihn dazu bringen auch nur einen Fuß dort hinein zu setzen. Vielmehr hatte er vor sie in das Gebirge zu bringen, wo er durch die Hilfe seiner Belznickel und den Glauben der Shawnee sowohl neue Macht als auch neuen Mut geschöpft hatte. Krampus wollte ihr einen Teil seiner Welt zeigen.

„Krampus?“
Ein unsanftes Ziehen an seiner tiefschwarzen Mähne riss ihn aus seinen Gedanken und holte ihn in die Gegenwart zurück. „Hm?“
„Wohin führst du mich?“, fragte Mary und es lag etwas unergründliches in ihrem Blick.
Krampus konnte ihren Blick nicht deuten und er konnte auch nicht mit Sicherheit sagen, was genau es war dass ihn schließlich dazu bewog den Schlitten unvermittelt zum Stillstand zu bringen.
Er wandte sich ihr zu, suchte nach den Worten, die sich nicht finden lassen wollten, öffnete den Mund und schloss ihn gleich wieder. Es kam nicht sonderlich oft vor, dass ihm die Worten fehlten oder er gar sprachlos war und dieser Umstand missfiel ihm.

Er ließ sich Zeit, ehe er sprach. „Weißt du, Mary. Es gibt Orte auf dieser Welt, welche selbst ich fürchte. Dunkle Orte, an denen finstere Mächte vorherrschen und die einen womöglich in den Wahnsinn treiben können. Ich hatte vorgehabt, dich an einen dieser Orte zu bringen, jedoch bin ich mir nun nicht mehr sicher, ob dies eine gute Idee war.“
Sie sah ihn immer noch unverwandt an. „Solange du bei mir bist, kann mir nichts geschehen. Da bin ich mir sicher, Krampus.“


Sein plötzlicher Sinneswandel verunsicherte die Dunkelhaarige.
Eine gefühlte Ewigkeit herrschte Stille zwischen ihnen, welche letztendlich von Krampus leisem Auflachen durchbrochen wurde.
Es war ein bitteres Lachen, dass bei Mary für eine Gänsehaut sorgte. „Denkst du das wirklich? Dass du bei mir in Sicherheit bist?“
Sie zögerte nicht eine Sekunde. „Ja.“
„Nun denn, dann ist es vielleicht wahrhaftig an der Zeit, dass wir den Ort aufsuchen, an welchem ich auferstanden bin.“ Er lachte abermals. Der grüne Schlitten setzte sich abrupt wieder in Bewegung, als der Gehörnte die Zügel anzog. „Es ist nicht mehr sehr weit, wenn mich meine Erinnerungen nicht trügen.“

Kurz darauf erreichten sie die Hügellandschaft und die Berge von Boone County, welche wie schwarze, in den Stein gemeißelte Riesen in die sternenklare Nacht empor ragten. Krampus lenkte die Julböcke durch schmale Felsspalten und tiefe Schluchten, bevor er das Tempo drosselte und vor dem Eingang zu einer dunklen Höhle anhielt.
Mary vernahm, wie Krampus scharf die Luft einsog und einen langen Blick in Richtung der Höhle warf, ehe er sich erhob und ihr aus dem Schlitten half. „Hier bin ich gestorben und hier wurde ich wiedergeboren, Mary. Ich habe diesen Ort sehr lange gemieden. Hier haben mich die tapferen Krieger des Stammes der Shawnee gefunden.“
Sein Arm legte sich um ihre Hüfte und Mary klammerte sich an ihn. „Welch' ein Glück für mich.“
Krampus blickte aus seinen orangeroten Augen auf sie hinab. „Wie bitte?“
„Ohne die Shawnee hättest du mich niemals gefunden. Schade, dass ich niemals die Chance bekommen werde, sie kennenzulernen.“
Krampus lachte leise auf und sein Atem kitzelte an ihrem Ohr. „Oh, das wäre durchaus ein Anblick gewesen, welchen ich nur zu gerne selbst miterlebt hätte.“

Eine ganze Weile standen sie noch so dort. Arm in Arm, den Blick gen Höhleneingang gerichtet, welcher wie ein schwarzes Maul aufklaffte und gaben sich gegenseitig Halt.
„Möchtest du hinein gehen?“, fragte Krampus sie mit gesenkter Stimme.
„Nein, ich denke nicht. Lass uns von hier verschwinden und die Vergangenheit ruhen.“ Ein einzelner Regentropfen traf sie auf der blassen Stirn, entlockte ihr ein Kichern und sie hielt sich noch ein wenig fester an Krampus Oberkörper fest. „Gut, dass ich einen Schirm eingepackt habe. Vielleicht sollten wir uns einen sonnigeren Ort suchen, an dem wir dann glücklich bis an das Ende unserer Tage zusammenleben können. Ohne den lästigen Regen und all die Wolken.“
„Mir gefällt es hier.“ Der Herr über die Julzeit lachte, während er ihr sanft eine Haarsträhne zurückstrich. „Außerdem kann es ja nicht immer regnen.“
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