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Lieber gebrochene Knochen als ein gebrochenes Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Barbara Knopmacher Günther Rose Karin Noske Stefan Vollmer
25.02.2018
24.04.2020
8
7.378
3
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
25.02.2018 659
 
Hi :)
Ich schaue die Serie "Der Lehrer" liebend gerne und wollte unbedingt eine Fanfiktion dazu schreiben. Ich persönlich finde es schwierig Stefan Vollmer glaubwürdig und gut rüberzubringen mit seinen Sprüchen aber ich werde mein Bestes geben. Ich hoffe euch gefällt meine Geschichte und ihr schreibt mir einges an Ideen / Kritik in die Reviews, damit ich weiß was ich ändern muss und besser machen kann :)
Viel Spaß beim Lesen!

Emilia

Vorsichtig schloss ich die Haustür hinter mir und fing an zu laufen. Ich musste meinen Kopf frei bekommen. Ich fühlte mich voll und leer, leicht und schwer. Ich kämpfte mit den Tränen.
Der kalte Wind peitschte mir ins Gesicht und meine Tränen schienen auf meiner Haut zu gefrieren. Ich war mir sicher, dass man von außen nicht sagen konnte ob ich geweint hatte oder der Wind für mein nasses Gesicht verantwortlich war.
Es war nichts los am Fluss. Die Kälte schien alle Menschen zu verscheuchen und niemand verließ seine vier Wände.
Ich lief und lief, bis mein Gesicht eingefroren schien. Mein Herz schlug wie verrückt und ich zitterte am ganzen Körper. Ich wusste, dass ich mal wieder übertrieben hatte und mein Körper zahlte es mir sofort zurück. Meine Beine zitterten und ich verlor den Halt. Ich knickte mit meinem Knöchel um und knallte auf den harten Boden.
Einige Zeit lang blieb ich am Boden sitzen und weinte hemmungslos. Ich wusste nicht recht ob ich wegen meinem Fuß oder meiner Situation zu Hause weinte aber in der Sekunde war mir einfach alles zu viel.
> Reiß dich zusammen Emilia! Steh auf und geh nach Hause <
Ich atmete tief durch, zählte bis drei und stand vorsichtig auf. Mein Knöchel pochte. Langsam humpelte ich zurück nach Hause.

Herr Vollmer

„Guten Morgen Stefan!“ Herr Rose empfing mich mit einem weniger netten Gesichtsausdruck. Seine Augen waren zusammengekniffen und seine Stirn gerunzelt.
„Was ist dir denn schon wieder über die Leber gelaufen. Ist wieder einmal ein Zimmer in die Luft gegangen von dem ich noch nichts weiß?“
„Nein! Frau Mai ist schon wieder hier! So langsam glaube ich sie will mir das Leben zu Hölle machen!“
Ich war überrascht. „Nicht dir! Wohl eher uns!“  Ich schnappte mir die Tröte und das Megafon und verschwand zum Unterricht im G-Kurs.
„GUTEN MORGEN IHR PAPPNASEN!“
Der Lärmpegel war enorm hoch und niemand schien bemerkt zu haben, dass ich da war.
Ich holte die Tröte aus meiner Tasche und der grelle, laute Ton brachte die Schüler zum Schweigen.
„Mund halten und nach vorne gucken!“
Kaum hatte ich mit dem Unterricht begonnen ging die Tür des Klassenzimmers erneut auf.
Es war Emilia.
„Schön, dass du auch noch vorbeischaust!“ Es waren schon 15 Minuten nach Unterrichtsbeginn.
Emilia zuckte nur mit den Schultern und ging zu ihren Platz. Stopp. Gehen ist falsch ausgedrückt. Sie humpelte zu ihren Platz.
Als sie sich hingesetzt hatte fuhr ich mit meinem Unterricht fort.

Emilia

Ich war froh als es endlich zur Pause klingelte und ging hinaus auf den Schulhof. Ich setzte ich mich außen auf eine Bank und zündete mir eine Zigarette an. Das Nikotin beruhigte mich etwas und ich atmete tief durch. Der Rauch stieg in den Himmel bis er verschwunden war. Kaum war die Zigarette aufgeraucht klingelte es zum Ende der Pause und ich machte mich wieder langsam auf den Weg zurück zum Unterricht beim Vollmer.
„Tickt deine Uhr noch ganz richtig? Du bist schon wieder zu spät!“
Ohne ihn Beachtung zu schenken ging ich an ihm vorbei uns setzte mich wieder auf meinem Platz am Fenster. Dort starrte ich hinaus bis es nach gefühlten Stunden endlich zum Unterrichtsende klingelte und ich nach Hause gehen konnte.
Ich packte meinen Kram zusammen ,stopfte alles in meinen Rucksack und zog meine Winterjacke über.
„Emilia vielleicht kannst du morgen deine Zeit so einteilen, dass du auch mal pünktlich erscheinst. Wie klingt das für dich?“
Ich verdrehte die Augen und humpelte an ihn vorbei und aus dem Klassenzimmer raus und ging nach Hause.
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