Mako einfach Meerjungfrau. Eric und Ondina:

von chocklate
GeschichteAllgemein / P16
25.02.2018
24.06.2019
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Mako einfach Meerjungfrau
                                                                                                         Ondina und Eric:

Kapitel: 1. Ein alter Bekannter.


„Wo ist Ondina?“, erklang Mimmi‘ s Stimme in Rita’s Grotte.
„Keine Ahnung ich habe sie seit gestern Abend nicht mehr gesehen“, erwiderte Serena.
„Hm ist ja seltsam“, murmelte Mimmi.

*****

Während sich Serena und Mimmi fragten, wo ihre Freundin Ondina wohl sein könnte, schwamm die Gesuchte im Ozean herum.

Nach einer Weile tauchte sie auf einer Sandbank auf, legte ihren Kopf auf ihre Arme und murmelte:„Eric“.

Sie dachte an ihre gemeinsame Zeit mit ihm zurück. Auch, wenn sie es nicht zugeben würde, aber sie vermisste ihn obwohl er sich damals für die Kammer entschieden hatte:„Warum musste es soweit kommen? Es war schön mit dir“.

*****

Während Ondina an die Zeit mit Eric zurückdachte, schwamm ein gewisser blondhaariger Meermann ebenfalls durch den Ozean…Eric.

Auf einmal stutzte er, als er etwas im Wasser fand, was ihm sehr bekannt vorkam. Es war der Armreif, den er Ondina geschenkt hatte. Er nahm sich den Armreif und dachte an sie, als hinter ihm auf einmal ein Schatten auftauchte.

Eric drehte sich um und bekam weite Augen.

*****

„Da bist du ja. Wo warst du denn?“, fragten Serena und Mimmi, als Ondina wieder da war.
„Nur etwas schwimmen“, antwortete Ondina.
„Okay was wollen wir machen?“, fragte Serena.
„Keine Ahnung“, sagte Mimmi.
„Lass uns doch zum Caffee gehen“, erwiderte Serena.
„Ah verstehe…lächelte Mimmi…zu David richtig“.
„Ich vereise übermorgen mit Aquata und da möchte ich David noch vorher sehen“, erklärte Serena.
„Und warum sollen wir dann mitkommen?“, hakte Ondina nach.
„Stimmt eigentlich. Na gut ich gehe alleine sehe euch dann später“, erwiderte Serena und machte sich freudig auf den Weg zu David.

*****

„Achja immer wenn es um David geht verhält sie sich so nicht wahr Ondina…lächelte Mimmi…Ondina?“, wandte sie sich an die Blondhaarige.
Doch Ondina reagierte nicht.
„Hallo Ondina?“.
„Was?“, kam nun endlich was aus Ondina‘ s Mund.
„Okay was ist los mit dir?“, wollte Mimmi wissen.
„Gar nichts“, log Ondina.
„Deinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, sieht es aber nicht so aus“, bemerkte Mimmi und setzte sich neben sie…jetzt sag schon was mit dir los ist Ondina“, fügte sie hinzu.
Seufzend gab sich Ondina geschlagen:„Weist du ich dachte ich wäre über ihn hinweg, aber ich muss immer an Eric denken“, gestand sie.
Wirklich? Aber du weist schon, was er getan hat oder? Wegen ihm wäre mein Bruder beinahe“, sagte Mimmi.
„Das weiß ich, aber ich kann mich nicht dagegen wehren Mimmi. Er…er geht mir nicht aus dem Kopf“, gestand Ondina.
„Wie wäre es, wenn du nach ihm suchst?“, schlug die Dunkelhaarige vor.
„Und dann?“, wollte Ondina wissen.
„Auch, wenn ich ihm das nicht so einfach verzeihen kann, was er getan hat, solltest du noch einmal mit ihm reden. Vielleicht wird ja alles wieder gut und so wie vorher“, versuchte Mimmi ihre Freundin aufzumuntern.
„Okay ich versuche mal ob ich ihn irgendwie finden kann. Bis später“, erwiderte Ondina und verschwand.

*****

Während sich Ondina auf den Weg machte, versuchte Eric sich aus irgendetwas zu befreien.

Der Meermann spürte, wie er in die Tiefe gezogen wurde. Eine unglaubliche Kraft zog Eric mühelos nach unten in die Dunkelheit.

Panisch versuchte sich der Meermann zu befreien und schlug einige Male mit seiner Schwanzflosse wie wild in der Hoffnung das etwas,was ihn so kräftig mit sich in die Tiefe zog zu treffen,aber das Ding war viel...viel stärker.

Eric merkte außerdem auch,das seine Arme von riesige Arme,die mit hunderten Saugknäpfen versehen waren festgehalten wurden und es fühlte sich wie ein Klammergriff an...wie ein Klammergriff,der einer Schlange glich, die ihre Beute fest im Griff hatte und durch diesen Klammergriff wurde Erics Atem schwerer und er merkte, wie er anfing das Bewusstsein zu verlieren,,aber er wollte nicht aufgeben! Er dachte an Ondina und dadurch,das er an sie dachte,spürte der Meermann,wie er langsam wieder zu Kräften kam denn, egal was ihn gerade festhielt, er wollte Ondina Wiedersehen ihr sagen,wie leid es ihm tat und er wollte nicht sterben! Zum Glück besaß Eric einen starken Willen und der Gedanke an Ondina machte ihn von Minute zu Minute wieder kräftiger. Er wollte seinen Angreifer nicht gewinnen lassen auch, wenn er die Wunden an den Armen spürte,so versuchte Eric noch einmal mit seiner Flosse das Ding zu treffen, aber wieder klappte es nicht und er wurde immer tiefer und tiefer gezogen.

Doch dann entdeckte der Meermann auf einmal etwas,was wie ein Stück Treibgut aussah...Erleichterung konnte man nun auf sein Gesicht erkennen. Und tatsächlich gelang es Eric das Treibgut zu fassen zu bekommen und stach auch sofort mehrere Male auf seinen Angreifer ein. Es schien Stunden zu vergehen,aber als Eric auf das Ding einstach,vergingen nur Sekunden und es ließ nun von dem Meermann ab,da Eric dem Ding durch das Einstochen mit dem Treibgut wohl doch ein paar Schmerzen zugefügt haben musste.

Entkräftet und um Atem Ringen war Eric erleichtert,das er nun aus Klammergriff entkommen war,aber als der Schatten nun deutlicher zu erkennen war, weiteten sich seine Augen,denn es war ein riesen Kraken…ein riesen Kalmar.
Dunkel erinnerte sich Eric daran, was diese Ungeheuer anrichten könnten,denn in den alten Seefahrergeschichten heist es, dass die Riesenkalmare als Schiffe versenkende und Menschen verschlingende Ungeheuer gelten. Als der Kraken dann zurück in die Tiefe versank, atmete Eric noch einmal erleichtert aus, ehe er vor Schmerz das Gesicht verzog. Er sah auf seine Arme und konnte nun deutlich die Wunden erkenne,die der Kraken ihn zugefügt hatte.

"Ein Riesen Kalmar?", murmelte Eric noch immer erschöpft durch den Kampf mit dem Meerestier.

Ein Moment lang dachte Eric noch an die Legende des Riesen Kalmars, als sich seine Augen weiteten,als er daran dachte,dass diese Kreaturen auch Meerjungfrauen verschlingen.

"Ondina", murmelte Eric und allein die Vorstellung,das Ondina diesem Wesen vielleicht begegnen könnte,brachte Eric in Panik.

Sofort und so schnell er konnte schwamm er auf und davon und hatte dabei nur ein Ziel im Kopf! Er musste den Meerjungfrauen von der Bedrohung erzählen denn Eric wusste, dass riesen Kraken nicht nur Menschen fressen, sondern auch Meerjungfrauen.

*****

Eric schwamm in Richtung von Rita‘ s Grotteneingang, während Ondina auf der Suche nach ihm war. Sie suchte jeden Winkel nach ihm ab, als sie auf einmal etwas entdeckte. Ondina schwamm zu ihrer Entdeckung hin und merkte, dass es ihr Armreif war der Perlenarmreif, den sie von Eric geschenkt bekommen hatte. Sie nahm den Armreif in die Hand und blickte sich genau um, aber sie konnte ihn nirgends ausfindig machen. Niedergeschlagen, wollte sie wieder zurück schwimmen, als sie auf einmal an den Armen festgehalten und in die Tiefe gezogen wurde.

*****

„Also hier alleine rumzuhängen ist auch langweilig. Ich werde zu Zac schwimmen“, sagte Mimmi und wollte gerade ins Wasser springen, als auf einmal Eric vor ihr auftauchte.
„Du? Was…was machst du hier?“, fragte Mimmi sofort.
„Sind die anderen auch da?“, wollte Eric wissen.
„Nein wieso?“, wollte sie wissen.
„Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ihr dürft nicht mehr so leichtsinnig im Ozean umherrschwimmen“, begann Eric.
„Ach und warum nicht?“, hakte sie nach.
„Weil ein gigantisch großer Riesenkalmar in der Tiefe lauert“, erklärte Eric.
„Ein Riesenkalmar ja klar“, meinte Mimmi nur daraufhin:„Wieso sollte ich dir glauben?“, fügte sie hinzu.
„Dann tu es nicht, aber es ist wirklich so“, erwiderte Eric.
„Solltest du Recht haben dann…“, fing Mimmi an.
„Dann was?“, hakte Eric nach.
„Dann könnte Ondina in Gefahr sein. Sie ist auf der Suche nach dir“, erklärte Mimmi.
„Sie befindet sich im Ozean? Oh nein“, erwiderte Eric und war auch schon wieder abgetaucht.

„Und was jetzt?“, fragte sich Mimmi:„Ich sage den anderen Bescheid“, fügte sie hinzu und sprang kopfüber ins Wasser.

*****

Ondina versuchte sich zu befreien, aber sie schaffte es einfach nicht.

*****

„Was? Eric ist wieder da?“, kam es überrascht von Zac.
„Er sagte, dass ein riesen Kalmar in der Tiefe lauert und Ondina befindet sich im Ozean“, erwiderte Mimmi.
„Und? Was ist daran so schlimm?“, fragte Cem.
„Ein riesen Kalmar ist eine andere Bezeichnung für…Kraken. In den alten Seefahrerlegenden heist es, dass riesen Kalmare nicht nur Schiffe versenken, sondern auch Menschen und Meerjungfrauen verschlingen“, klärte Zac seinen Freund auf.
„Wow. Und was machen wir jetzt?“, fragte Cem.
„Du nichts. Wir müssen Serena finden und dann suchen wir Ondina“, sagte Zac.

Mimmi und Evie nickten.

„Serena und David machen glaube ich am Strand Picknick“, sagte Carly.

„Na dann los“, sagte Zac und schon waren er und die beiden Meerjungfrauen aus dem Caffee gestürmt.

„Ein riesen Kalmar?“, kam es stirnrunzelnd von Carly und blickte zu Cem, der daraufhin nur mit den Schultern zuckte.

*****

Während Zac, Evie und Mimmi zu Serena eilten, suchte Eric im Ozean nach Ondina, aber nirgends war eine Spur von ihr zusehen. Er hoffte nur, dass sie nicht vom Kalmar verschlungen wurde.
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