Der Schrecken aus dem Bunker

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P16
OC (Own Character)
25.02.2018
25.02.2018
1
2.958
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
25.02.2018 2.958
 
Man kann diese Geschichte als Fortsetzung von „Der unheilvolle Wald“, aber auch als eigene Geschichte ansehen.

Wer dieses Fandom interessant findet, findet im Forum nähere Informationen dazu.

Ein kleiner Bach zog sich durch die dichten Wälder von Unaaria. Und an diesem Bach standen drei Freunde, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie waren Teenager, und sie waren gemeinsam unterwegs.
Kai war ein junger Techno. Er hatte kurze, schwarze Haare und grüne Augen. In seiner Statur war er weder muskulös noch schmächtig, und er trug einfache Leinenkleidung. Sein Hemd war orangefarben, und seine Hose war gelb.
Gleich neben ihm befand sich Elina. Sie waren ein junges Mädchen, mit langen, blonden, zu zwei Zöpfen gebundenen Haaren. Sie hatte auch blaue Augen und Sommersprossen. Für ein Mädchen war sie, mit ihren kräftigen Körperbau, ein wenig muskulös. Sie trug Wollkleidung und darüber eine dunkelgrüne Lederrüstung, auf welcher das Wappen ihres Ordens zu sehen war. An ihren Hüften trug sie zwei Taschen, und auf ihrem Rücken hatte sie ein stählernes Scimitar.
Amira begleitete ihre beiden Freunde. Sie war eine Arab, und eine Mutantin. Sie hatte kurze, schwarze Haare, braune Augen und eine dunkle Haut. Allerdings hatte sie auch zwei riesige Fledermausohren, und ihre Arme und Beine waren mit schwarzen Reptilienschuppen bedeckt. Ihre Finger und Zehen wiesen Krallen auf, und zudem trug sie ein hellblaues Hemd und einen hellgrünen Rock.
Ganz allmählich zog der Abend auf, und die drei Freunde würden sich bald ein Nachtlager suchen müssen. Amira sang ein schönes Lied, während sie unterwegs waren.
„Du kannst gut singen.“ bemerkte Kai.
„Danke.“ erwiderte Amira und errötete leicht.
Sie war noch ein wenig kindlich. Aber das war nicht weiter verwunderlich, denn Euree nannte.
„Wir sollten allmählich wieder eine größere Stadt aufsuchen.“ bemerkte Elina, „Wir brauchen neue Kleidung. Unsere ist schon recht verschlissen.“
„Wir hätten vor drei Tagen einfach dieser Otowajii folgen müssen, dann hätten wir bestimmt bald eine Stadt erreicht.“ meinte Amira.
„Sie führte mitten durch ein Barbarengebiet.“ hielt Elina entgegen.
„Streitet euch nicht. Früher oder später finden wir bestimmt eine Stadt.“ sagte Kai zu seinen Freundinnen.
Doch Elina hatte Recht. Ihrer aller Kleidung war schon reichlich zerrissen oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen worden. Kai hatte seine Kleidung von einer Kleidungshändlerin bekommen, die ungefähr in seinem Alter gewesen sein mochte. Elina hatte ihre Kleidung von ihrem Orden bekommen, und Amira hatte sie vermutlich selber angefertigt. Doch eine Reise durch die Wildnis von Euree hinterließ eben so ihre Spuren.
„Wartet hier.“ sagte Elina plötzlich, „Ich glaube, wir nähern uns erneut einem Barbarengebiet. Ich schaue mich mal um.“
Erstaunlich leichtfüßig verschwand sie ins Gebüsch. Die Zeit in der Elina nicht da war, wollte er benutzen, um mit seinem Bumerang zu üben. Es war ein scharfer Bumerang aus Leichtmetall. Er warf den Bumerang auf einen Baum, der nur wenige Meter von ihm entfernt stand. Doch er flog in einen anderen Baum.
„Du triffst auf zehn Schritte Entfernung keinen Efranten.“ kicherte Amira.
Kai gab ihr den Bumerang und sagte: „Wer Sprüche klopfen kann, soll zeigen, dass er es besser kann.“
Amira trat einen Schritt vor, holte aus, und schwang den Bumerang kraftvoll. Er fuhr ins Blätterdach eines Baumes, trennte mehrere, kleinere Äste ab, und landete dann wieder in Amiras Hand.
Das Mädchen grinste Kai an während sie ihm den Bumerang reichte. Kai nahm ihn entgegen, hielt ihn einen Moment lang in seinen Händen, und gab ihn dann Amira zurück.
„Ich schenke ihn dir. Du kannst besser mit ihm umgehen.“ sagte er.
„Aber das ist dein Bumerang.“ meinte die Mutantin verwundert.
„Ich habe ihn auch bloß irgendwo gefunden. Und auch ohne Bumerang bin ich alles andere als hilflos.“ erwiderte er und klopfte auf seinen hydritischen Schockstab.
Amira umarmte ihren Freund dankbar.
„Dafür kannst du andere Sachen gut.“ sagte sie.
Doch plötzlich sah sie sich um. Offenbar hörte sie etwas, was Kai nicht hören konnte. Ihre Mutation hatte ihr einen scharfen Gehörsinn verliehen.
„Irgendetwas nähert sich uns. Aber diese Schritte... ich kenne kein Tier, welches solche Schritte hat.“ sagte sie, „Wir sollten es uns ansehen.“
„Wir müssen aber hierbleiben. Wenn Elina zurückkommt, findet sie uns vielleicht sonst nicht.“ hielt der junge Techno entgegen.
Amira nickte nur, und steckte ihren Bumerang ein. Doch sie sah immer wieder in die Richtung, aus der die Schritte kamen. Und der Junge wusste genau, wie neugierig seine Freundin war.
„Nun gut, dann schau es dir eben an. Aber sei bitte vorsichtig. Vermeide jedes Risiko.“ bat Kai sie.
„Mach ich.“ sagte die Arab lächelnd und rannte los.
Kaum war sie losgelaufen, kam auch schon Elina zurück.
„Wo ist Amira denn hin?“ fragte sie.
„Sie wollte sich etwas ansehen, was sie gehört hat.“ erwiderte Kai.
„Ich weiß nicht, ob es die beste Idee ist, sich zu trennen.“ meinte die Kriegerin, „Ich habe mehrere Barbaren gefunden. Das solltest du dir auch ansehen.“
Der junge Techno folgte seiner Freundin durch das Gebüsch. Schon nach wenigen Minuten hatten sie das erreicht, was Elina meinte. Überall lagen getötete Barbaren herum. Ihre Körper wiesen seltsame Brandwunden auf.
„Diese Verletzungen sehen wie Brandwunden aus.“ sagte Elina, „Allerdings sind sie viel zu glatt. Ich habe soetwas noch nie zuvor gesehen.“
„Aber ich schon.“ erwiderte Kai, „Sie wurden mit Laserwaffen getötet.“
„Waren es Technos?“ fragte die Kriegerin.
„Gut möglich. Es könnten aber auch Roboter gewesen sein.“ meinte der Junge, als ihm plötzlich etwas einfiel, „Wir müssen schnell Amira finden! Sie hat seltsame Schritte gehört, und wollte sehen, wem sie gehören.“
In diesem Moment hörten die beiden Freunde einen Schrei.

Amira sah den Roboter. Zuerst näherte sie sich ihm neugierig. Ihre Schwester war eine Retrologin, und sie hätte sich gefreut, einen Roboter zu sehen. Diese Art von Technik würde sie interessieren. Der Roboter wirkte humanoid, war jedoch vollkommen glatt. Als er sie sah, richtete er ein seltsames Objekt auf das Mädchen. Die Mutantin ging weiter auf ihn zu, und stolperte... was ihr wahrscheinlich das Leben rettete. Denn der Roboter schoss aus diesem Objekt einen langen Laserstrahl ab, welcher einen Baum traf und ihn verbrennen ließ.
Amira war sofort wieder aufgestanden und hatte ihre Waffen gezogen. Doch zwei schnelle Hiebe mit ihren bronzenen Sicheln hatten das Metall des Roboters nur wenig beschädigt. Dieser hatte sie mit einem harten Schlag zu Boden geschickt und wieder seine Waffe auf sie gerichtet. In diesem Moment hatte Amira laut geschrien, und gehofft, dass ihre Freunde ihr bald zur Hilfe kommen würden. Und bevor der Roboter wieder auf sie schießen konnte, hatte sie sich zur Seite gerollt, sodass der Laserstrahl nur den Boden traf und ein Loch in ihm sprengte.
Amira war wieder aufgestanden und spie einen Schwall Säure auf den Roboter. Seine Hülle wurde etwas beschädigt, und Rauch stieg auf. Doch es besiegte den Roboter nicht.
Mit einem Kampfschrei sprang Elina aus dem Gebüsch und stieß ihr stählernes Scimitar in den Körper des Roboters. Dieser schlug sie zu Boden und zog die Waffe aus seinem Körper. Anstelle von Blut, rann schwarzes Öl aus dem Loch im Metall. Er richtete die Laserpistole nun auf Elina, und Kai, der gerade vorgestürmt kam, richtete seinen hydritischen Schockstab auf den Roboter, und schoss einen Schwall Blitze ab. Der Roboter wankte kurz... doch dann bewegte er sich weiter und richtete die Laserpistole nun auf Kai.
Elina, die in diesem Moment wieder aufgestanden war, schlug mit ihrer Waffe den Arm zur Seite, sodass der Laserstrahl danebenging und tief im Wald einschlug, wo er einen weiteren Baum in Brand steckte.
„Wir können ihn nicht besiegen. Wir müssen fliehen!“ rief der Junge seinen Freundinnen zu.
Die Teenager drehten sich um und liefen tiefer in den Wald. Doch der Roboter verfolgte sie und schoss weitere Laserstrahlen in ihre Richtung. Schließlich flohen sie in die Büsche, wohin der Roboter sie nicht mehr verfolgen konnte.
Nach einer Weile, als sie davon ausgingen, dass der Roboter sie nicht mehr verfolgte, setzten sich die Freunde auf einen umgefallenen Baumstamm.
„Wartet, wir dürfen nicht einfach fliehen.“ sagte Kai und stand wieder auf, „Dieser Roboter ist vermutlich darauf programmiert, Menschen zu jagen. Wenn wir einfach gehen, wird er andere Menschen angreifen.“
„Ich teile deinen Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, aber dieser...  Roboter, wie du ihn nennst, ist viel zu stark für uns.“ hielt Elina entgegen.
„Er scheint nicht sehr klug zu sein, sonst hätte er uns leichter verfolgt.“ meinte Kai, „Nicht weit von hier ist ein kleiner Fluss. Wenn wir ihn doch bloß in eine Falle locken könnten.“
„Ich kann Fallen bauen.“ bot Amira an, „Nicht so gut wie eine Taratze, aber ich bekomme es schon hin.“
„Dann muss jemand von uns den Lockvogel spielen.“ meinte Kai.
„Das werde ich tun.“ sagte Elina sofort, „Ich bin die schnellste von uns.“
„Gut, dann gehen wir nun zum Fluss. Hoffen wir, dass wir den Roboter besiegen können.“ meinte Kai.

Elina ging wieder in die Richtung, in welcher sie dem Roboter zuletzt begegnet war. Und es dauerte nicht lange, bis sie seine mechanischen Schritte hörte. Sie wartete noch, bis er sie sah, dann drehte sie sich um und rannte los. Der Roboter folgte ihr, und schoss mit seiner Laserpistole auf sie.
Elina lief schnell, und sie schlug immer wieder Haken, sodass die Laserschüsse sie nicht trafen. Dennoch wäre sie mehr als einmal getroffen worden, wenn nicht ein Baum oder Gebüsch im Weg gewesen wäre. Offenbar waren diese Roboter, wie ihr Freund Kai sie nannte, keine Gegner die man unterschätzen durfte.
Doch diesmal traf ein Laserstrahl sie. Elina wurde zu Boden geschleudert. Doch sie stand schnell wieder auf. Ihre dunkelgrüne Lederrüstung bestand aus den Chitinpanzern von mutierten Rieseninsekten, und sie war nicht von dem Schuss durchdrungen worden. Zumindest nicht völlig, als Rüstung war sie nun nicht mehr zu gebrauchen, aber Elina war unverletzt geblieben.
Das Mädchen rannte schneller. Nun hatte sie endlich den kleinen Fluss erreicht. Sie rannte den Fluss entlang, bis sie eine Stelle sah, die mit Blättern und Zweigen abgedeckt war. Sie sprang mit einem Satz über diese Stelle, während neben ihr ein Laserstrahl den Boden traf.
Elina rannte noch ein Stück weiter, als schließlich Kai und Amira aus dem Gebüsch hervorkamen, in welchem sie sich versteckt hatten. Der Roboter schoss nun abwechselnd auf sie, und auf Elina, ging jedoch weiter auf Elina zu, denn die beiden anderen waren weiter entfernt.
Das Mädchen freute sich, dass der Roboter genauso handelte, wie Kai es vermutet hatte. Und er sprang auch nicht über die mit Blättern und Zweigen abgedeckte Stelle, sondern ging über sie... und brach in den Boden ein. Nicht viel, kaum zwei Handbreit, doch es reichte.
Kai und Amira hatten ein kleines Loch gegraben, in welches Wasser aus dem Fluss geflossen war. Kaum war der Roboter mit dem Wasser in Kontakt gekommen, wurde er von Blitzen umhüllt und explodierte.
„Der wäre erledigt.“ freute sich Amira.
„Ja, dieser hier schon. Aber wo er hergekommen ist, gibt es vielleicht noch weitere Roboter.“ meinte Kai missmutig, „Wir sollten besser seinen Spuren folgen.“

Sie hatten eine hügelige Ebene erreicht. Von hier aus war der Roboter gekommen, doch weil der Boden steiniger wurde, konnten sie nicht mehr seinen Spuren folgen. Amira sah sich um.
„Ich höre hier Menschen, aber ich sehe niemanden.“ sagte sie, „Sie müssen sich versteckt haben.“
In diesem Moment sprangen mehrere Personen auf, welche zuvor mit Tarnkleidung versteckt warten, und richteten ihre Waffen auf die drei Freunde. Kai erkannte sofort, dass es sich um Laserwaffen handeln musste, auch wenn sie von einer völlig anderen Bauart waren, als die aus dem Bunker in Hannover.
Elina und Amira zogen ihre Waffen und machten sich kampfbereit.
„Das ist Technos.“ sagte Kai, „Ihre Waffen sind zu mächtig für uns. Außerdem glaube ich nicht, dass sie vorhaben, uns zu töten.“
Er trat einige Schritte vor und zeigte seine Hände, damit die Technos sahen, dass er unbewaffnet war. Nun galt es, etwas zu überprüfen, wovon er gehört hatte. Seine Freunde Em´rako und Tai´vor hatten ihm erzählt, dass die Bunkergemeinschaften ihre ursprünglichen Sprachen beibehalten hatten, während die Sprachen an der Oberfläche sich veränderten, und zur Sprache der Wandernden Völker wurde. Da sie sich nun auf dem Gebiet des damaligen Ungarn befanden, war es hier wahrscheinlich ungarisch. Eine Sprache, die Kai nicht kannte. Doch die beiden Mendriten hatten ihm auch erzählt, dass die Sprache englisch damals sehr weit verbreitet war. Wenn er also diese Sprache beherrschte, müsste er mit den meisten Technogemeinschaften reden können.
Und so sagte er auf englisch: „Hallo, ich bin Kai. Und das sind meine Freundinnen Elina und Amira.“

Kommandant Absa hatte seinen Leuten befohlen, die Waffen zu senken. Nachdem er erkannt hatte, dass Kai ebenfalls ein Techno war, hatte er ihn willkommen geheißen. Sie waren in das Lager gebracht worden, in welchem die Technos ihre Zelte aufgeschlagen hatten.
„Ich freue mich, weitere Technos in dieser barbarischen Welt zu treffen. Auch wenn sie noch so jung sind wie du.“ sagte er.
Kommandant Absa sah rau und brutal aus, aber das war für einen Soldaten auch nicht weiter ungewöhnlich. Allerdings schien er überraschend nett zu sein. Kai sah schnell, dass in dem Lager überwiegend Männer waren. Und jeder der hier Anwesenden, ob Mann oder Frau, trug Militärkleidung. Während Kai hier recht freundlich behandelt wurde, warf man den beiden Mädchen abschätzende oder sogar abfällige Blicke zu.
„Ich wusste gar nicht, dass es hier eine Technoenklave gibt.“ meinte Kai.
„Gibt es auch nicht. Das hier ist nur ein Außenposten.“ erwiderte der Kommandant, „Wir hatten schon häufiger Ärger mit Robotern, die hier durch die Gegend streifen, und haben deshalb diesen Außenposten errichtet.“
„Wo kommen diese... Roboter eigentlich her?“ wollte Elina wissen.
„Das weiß keiner so genau. Sie streifen einfach durch die Gegend.“ meinte der Kommandant, „Doch wie es auch sein mag, heute Abend seid ihr unsere Gäste. Ihr könnt ihr etwas essen, und dann die Nacht hier verbringen.“
Kai und Amira freuten sich, doch Elina blieb ein wenig misstrauisch.

Nachdem sie gegessen hatten, hatte man ihnen ein Zelt zugewiesen. Die Halbwüchsigen sollten dort übernachten. Doch Amira schien etwas zu hören.
„Die Leute hier reden über etwas.“ sagte sie, „Ich kann sie zwar gut hören, doch ich kenne ihre Sprache nicht.“
„Ist es die Sprache, in welcher ich mit ihnen geredet habe?“ wollte Kai wissen.
„Ja, das ist sie.“ meinte die Mutantin.
„Wiederhole einfach die Worte die du hörst, dann werde ich für dich übersetzen, was sie reden.“ bot der Junge an.
Kai glaubte, dass die Technos hier bloß über belanglose Kleinigkeiten reden würden. Aber wenn seine Freundin unbedingt wissen wollte, was sie sagten, dann konnte er es ja für sie übersetzen. Also wiederholte Amira jedes Wort das sie hörte... und Kai sah nach einigen Sätzen ziemlich entsetzt aus.
„Was ist los?“ wollte Elina wissen.
„Sie reden darüber, dass sie die Roboter programmiert haben, um alle Menschen und Mutanten zu jagen, welche sich in diesem Gebiet aufhalten.“ erzählte der Junge, „Sie wollten effektive Killerroboter bauen. Doch hin und wieder wird einer von ihnen zerstört. Der letzte der einen der Roboter besiegen konnte, war irgendein Taratzenkönig. Und morgen wollen sie uns in eine Falle laufen lassen, wo wir es mit zwei Robotern zu tun bekommen.“
„Wir müssen sofort fliehen!“ sagte Amira, „Bestimmt haben sie etwas schlimmes mit uns vor.“
„Nein, wenn wir jetzt fliehen, machen wir uns bloß verdächtig.“ sagte Elina, „Wir tun einfach so, als würden wir es nicht wissen, und gehen dann morgen los.“
„Wir müssen mehr tun als das.“ sagte Kai, „Auch wenn wir entkommen können, werden diese Roboter weitere Menschen angreifen. Wir müssen jetzt etwas unternehmen!“
Schließlich beschlossen sie, noch eine Weile zu warten, bis die Technos sich auch zur Ruhe legten. Als es schließlich ruhig genug war, schlichen sie sich aus dem Zelt. Sie sahen sich um, und nach einer Weile hatten sie ein besonders großes Zelt gefunden.
Die drei Freunde betraten es. Kai zog seinen Schockstab hervor, und ließ ihn leuchten. Auch das war eine nützliche Fähigkeit dieser hydritischen Waffe. Und tatsächlich, überall standen Roboter, die genauso aussahen, wie der den sie besiegt hatten. Die beiden Mädchen zogen ihre Waffen.
„Sie sind nicht aktiviert worden, noch besteht keine Gefahr.“ sagte Kai zu seinen beiden Freundinnen, „Wir müssen hier etwas suchen, was wir verwenden können, um diese Roboter unschädlich zu machen.“
„Dein Schockstab hat doch gut funktioniert.“ meinte Elina, „Wieso benutzt du nicht ihn?“
„Das ist eine gute Idee.“ fand auch Kai.
Zu dritt gingen sie von Roboter zu Roboter. Die beiden Mädchen entfernten jeweils eine Platte an dem Roboter, und Kai schoss mit dem Schockstab einen Schwall Blitze hinein. Schließlich hatten sie auch den letzten Roboter auf diese Art und Weise unschädlich gemacht.
Zu dritt schlichen sie sich wieder zurück zu ihrem Zelt.

Am nächsten Morgen waren die drei Freunde wieder bereit zum Aufbruch. Kommandant Absa persönlich geleitete sie zum Ende des Zeltlagers.
„Ich freue mich, dass ihr mir die Ehre eurer Gastfreundschaft erwiesen habt.“ sagte Kai.
Das stimmte tatsächlich, denn so konnte er die Technos davon abhalten, weitere Killerroboter loszuschicken.
„Das ist doch selbstverständlich.“ erwiderte der Kommandant.
Kai bemerkte, dass er leicht lächelte. Doch es war ein böses Lächeln. Er hätte es wahrscheinlich nicht bemerkt, wenn er nicht gewusst hätte, was diese Technos hier tatsächlich taten.
Nachdem sie sich verabschiedet hatten, und die drei Teenager losgegangen waren, rief Kommandant Absa einen seiner Leute zu sich.
„Wir schicken ihnen gleich zwei Roboter hinterher.“ sagte er, „Diesmal werden sie bestimmt erledigt werden.“

Kai, Elina und Amira hatten schon ein gutes Stück des Weges zurückgelegt. Kai freute sich, dass er zwei so gute Freunde gefunden hatte. Er war nun Technos begegnet, die böse Dinge taten, während Menschen die man in seiner Heimat für primitiv gehalten hätte, tatsächlich wirklich gut waren.
Amira sah plötzlich in die Richtung des Zeltlagers.
„Ich habe diesen Kommandanten gerade vor Wut aufschreien gehört.“ sagte das Mädchen.
„Das ist dann wohl unser Stichwort, um von hier zu fliehen, und zwar schnell.“ meinte Kai.
„Schlagen wir uns durch die Büsche.“ schlug Elina vor, „Dort kann man unseren Spuren nicht so einfach folgen.“
Und zu dritt rannten sie los.

ENDE
Review schreiben