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Die Abenteuer von Rick und Morty. Und dir?

von MissyM
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Rick Sanchez
23.02.2018
14.03.2018
3
3.800
4
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
23.02.2018 1.118
 
Hey, Hallo, Moin und Servus!
Mir ist aufgefallen, dass es ausgeprochen wenig Geschriebenes in diesem Fandom gibt - da dacht ich mir doch, hau mal was raus Missy!
Also... Es ist nur das erste Kapitel, die Einführung, Pilot-Chapter quasi. Trotzdem viel Spaß!
Kurze Begriffserklärung!
(Y/N) ~ "Your Name", also euer Name!
(L/N) ~ "Last Name", Nachname!
(Y/T) ~"Your town", da wo ihr wohnt!

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Die Sonne schien dir ins Gesicht, als du verschlafen aufwachst. Die erste Nacht in deinem neuen zuhause war nicht gerade so entspannt, wie du es dir gewünscht hättest.

Du streckst deine Arme und gähnst laut und genüsslich, als du dich langsam aus deinem Bett quälst. Ja, es gab eindeutig schon bessere Nächte. Aber so war es nun mal, die erste Nacht war schon immer die schlimmste.

Du zogst dich in Ruhe an, als du schon deine Mutter nach dir rufen hörtest. Genervt verdrehst du deine Augen, während du aus deinem Zimmer liefst.  Wobei du es noch nicht wirklich Zimmer nennen konntest, denn bis auf dein Bett stand kein einziges Möbelstück. Nur Kartons und Bretter, die zu einem Schrank gehörten.

„(Y/N)? Schätzchen, bist du schon wach?“, rief sie erneut und du stöhnst genervt ein lautes „Ja!“, während du in Richtung Küche liefst. Deine Mutter war bereits am Kaffee kochen und lächelt dich an als du reinkamst. Der Frühstückstisch war bereits gedeckt und es roch nach frischen Pfannkuchen.

„Hast du Hunger (Y/N)?“, fragte sie dich und goss sich Kaffee in ihre Tasse. Du nickst und dein Magen grummelte zeitgleich. Deine Mutter lachte und setzte sich an den Tisch. Du tatest es ihr gleich und fingst auch schon an, dir fleißig Pfannkuchen auf deinen Teller zu schaufeln. Fleißig am Kauen schautest du dich kurz um. Überall lagen noch Kartons und innerlich wusstest du, dass der Tag nicht viel entspannter werden würde wie der vorherige. Ihr müsstet noch alle Kartons auspacken oder zumindest verstauen. Und Möbel aufbauen. Du seufzt und isst weiter.

Deine Mutter sah aus dem Fenster, ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Du versuchst nicht zu sehr darauf zu achten, denn du wusstest genau, dass sie irgendetwas vorhatte. Im Hintergrund hörtest du Vögel zwitschern, die sich draußen in irgendwelchen Bäumen herumtummelten.

„Weißt du, (Y/N)... ich hab heute unsere Nachbarn von gegenüber gesehen... Oder zumindest eine von ihnen.“, find sie an zu erzählen. Du ahntest schlimmes.

„Mhm… Unf waf willft fu mir damif fagen?“, fragtest du mit vollem Mund. Deine Mutter verdrehte die Augen.

„Ich finde wir sollten uns vorstellen. Für einen Neuanfang wäre es mit Sicherheit nicht verkehrt, sich mit den neuen Nachbarn anzufreunden.“, genervt stöhntest du auf und schluckst den Pfannkuchen herunter.

„Muss das sein?“, sie nickte. Du stöhntest erneut auf.

„(Y/N), du könntest dich schon etwas mehr engagieren! Ich will, dass wir es schön haben, okay?“

„Dann hätten wir nicht umziehen müssen. Wir hatten es schön in (Y/T)!“

„Fang jetzt nicht wieder damit an, du weißt genau dass ich dieses Jobangebot nicht abschlagen konnte. So haben wir viel mehr Geld zur Verfügung.“, deine Mutter knallte ihre Kaffeetasse auf den Tisch. Sie massierte sich ihre Schläfen, du selbst schautest zur Seite. Du wusstest, dass sie recht hat. Aber einen Teenager aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen, war noch nie das Beste. Oder einfachste. Einen kurzen Moment war es still in der Küche. Dann fing deine Mutter wieder an zu sprechen.

„Hör zu... ich weiß, es ist nicht einfach. Versuch doch bitte einfach, das Beste daraus zu machen, okay? Ich will mich nicht mit dir streiten...“, sie sah dich mit einem leichten Lächeln an. Du seufzt und drehst dich wieder zu ihr und nicktest zustimmend. Ein leichtes Lächeln, wenn auch gequält, zwingst du dir auf. Du wusstest genau, deine Mutter tat dies nicht, um dich zu ärgern.

„Ja okay… Tut mir leid, ich versu-“, Plötzlich klingelte es an eurer Haustür und deine Mutter sprang auf und lief zur Tür. Du sahst ihr hinterher, standest dann selber auch auf und folgtest ihr. Du hörtest bereits eine Frau mit deiner Mutter sprechen.

Als du bei der Tür warst, sahst du eine Frau und einen Mann vor deiner Mutter stehen. Vermutlich ein Pärchen. Die Frau hatte Blonde schulterlange Haare. Der Mann kurze braune. Beide waren freundlich am Lächeln, als sie dich erblickten.
„Oh, und das ist Ihre Tochter?“, fragte die blonde Frau deine Mutter, welche daraufhin nickte. Du versuchtest leicht zu lächeln.

„(Y/N), das sind unsere Nachbarn, die Smiths! Sie wohnen gegenüber und wollten uns Willkommen heißen, ist das nicht schön?“, sagte deine Mutter, hörbar aufgeregt. Ihre Begeisterung konntest du nicht wirklich teilen.

„Überaus freundlich.“, dein Sarkasmus war kaum zu überhören. Eine deiner Fähigkeiten, in Momenten wie diesen deinen Sarkasmus geradezu zu versprühen.

„Ich bin Beth, das ist mein… Ehemann. Jerry.“, sagte die blondhaarige, Beth. Sie sah kurz zu ihrem Mann, der Blick war jedoch nicht gerade begeistert.
„Wir haben eine Tochter, Summer. Sie müsste in deinem Alter sein. Vielleicht werdet ihr ja Freunde. Das wäre doch schön!“, fügte sie dann hinzu. Du nicktest langsam. Deine Mutter fand diese Idee wunderbar, sie nickte zustimmend und lächelte von einem Ohr zum anderen.

„Das wäre toll!“

„Möchtet ihr nicht vielleicht heute Abend zum Essen rüberkommen? Dann könntet ihr auch den Rest unserer Familie kennenlernen“, schlug Beth vor und lächelte, beinahe so breit wie deine Mutter. Ihr Mann wollte gerade ansetzen etwas zu sagen, doch bevor dies geschah trat sie ihm auf den Fuß und flüsterte ihm etwas zu. Du schnaubtest leise und fingst an zu grinsen. Der hatte definitiv nicht die Hosen an in dieser Beziehung, dachtest du dir.

„Sehr gerne!“, deine Mutter sah dich freudig an. Du wolltest nicht, aber deiner Mutter zuliebe nicktest du.

„Dann kommt so gegen sechs rüber, wenn das für euch passt?“, fragte Beth und deine Mutter bejahte dies.
Dann verabschiedeten sich die beiden und gingen rüber, deine Mutter winkte ihnen hinterher und schloss die Tür. Dann ging sie grinsend an dir vorbei und summte, wandte sich wieder ihrem Kaffee zu.

„Du ziehst dir heute Abend was Nettes an, (Y/N)!“, rief sie dir aus der Küche zu und du seufzt leise.
Na das kann ja was werden, dachtest du dir.
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