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Im a monster // Taegri

GeschichteFantasy, Schmerz/Trost / P18 Slash
Seungri Taeyang
20.02.2018
15.01.2019
104
105.342
3
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20.02.2018 720
 
Es war kalt. Meine Hände und Füße waren an Fesseln und Ketten befestigt. Ich konnte nichts sehen, meine Augen waren verbunden. So wie sich das anfühlte, hatte man mir sogar ein Halsband angelegt. Man hatte mich gefunden und eingesperrt.

Ich hörte das Rascheln eines Schlüsselbundes, weshalb ich ein bedrohliches Knurren von mir gab. Die Tür öffnete sich. Am Geruch konnte ich erkennen, dass es ein Mann war, der den Raum betrat. Sein Geruch war interessant. Erwartungsvoll hoffte ich das man mir mein Augenlicht wiedergeben würde, damit ich dem Geruch ein Gesicht zuordnen konnte.

Er ging langsam auf mich zu und blieb schließlich vor mir stehen. Die Entfernung schätzte ich auf drei bis fünf Meter ein. Ich hörte wie er leicht mit einem Fuß auf den Boden tippte. Während ich einen Schritt nach vorne machen wollte, merkte ich das ich schon die volle Länge meiner Kette ausgenutzt hatte. Also ließ ich mich einfach mit dem Oberkörper nach vorne fallen. Meine Arme waren leicht nach hinten gestreckt. Ich legte ein Grinsen auf und kicherte leise sarkastisch.

Seungri: ,,Na? Witzig hier was?"

Seine Stimme war sanft und klar. Man konnte deutlich hören das er grinste. Das erfreute mich nur noch mehr. Es machte mich neugierig. Zu gern würde ich wissen wer hier vor mir steht.

Etwas berührte mich an meinem rechten Arm. Es fühlte sich an wie etwas, das einem Schlagstock ähnlich war. Der besagte Gegenstand war aus Metall.

,,Ha, na? Angst?" Brachte ich hervor während ich meinen Kopf leicht hob und ihm meine Zähne schelmisch zeigte. Ich fletsche sie ein bisschen, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich ihn nicht ernst nahm.

Auch er nahm mich ersichtlich nicht Ernst. Das sollte er aber besser. Anscheinend hatte er keine Ahnung, wem er gegenüberstand.

Seungri: ,,Ich? Neeein, wieso auch? Wer hat schon Angst vor kleinen Kätzchen mit so süßen Beißerchen?"

,,Kätzchen hm? Du scheinst echt keinen Schimmer zu haben, wen oder was du hier vor dir hast. Wie wäre es mit ein bisschen mehr Respekt? Und wenn wir schon beim Thema Respekt sind, nehm mir die blöde Augenbinde ab."

Seungri: ,,Brauche ich auch nicht zu wissen. Du kannst dich ja halten für wen du willst, aber ich weiß wer hier der Bessere ist."

Mit dem Stock oder was auch immer strich er mir am Arm entlang bis er schließlich an meinem Kinn angelangt war. Er drückte meinen Kopf nach oben was mich zusätzlich zu seinem dummen Spruch wütend werden ließ. Ich biss in den Stab und riss ihm diesen aus der Hand.

,,Du solltest mich lieber nicht provozieren. Wer weiß was ich sonst mit dir anstellen werden."

Ich leckte mir lusterfüllt über die Lippen und biss mir danach auf die Zunge, sodass mir ein wenig Blut aus dem Mund lief. Sein interessanter Geruch machte mich wild. Zu gerne würde ich mal von ihm kosten.

Er kam auf mich zu. Nun hatte er ja kein doofes Stöckchen mehr zum Spielen weswegen er gezwungen war, mir näher zu kommen. Ruhig verharrte ich in meiner Position und wartete seine nächste Aktion ab.

Mit seinem Gesicht kam er mir nun sehr nah. Unsere Köpfe berührten sich fast und ich konnte seinen warmen Atem in meinem Gesicht spüren.

Seungri: ,,Dich nicht provozieren? Das ich nicht lache. Immerhin bin ICH derjenige der DICH gefangen hat. Du solltest mir lieber brav gehorchen, Mieze."

Er pustete mir arrogant ins Gesicht. Ruckartig stieß ich mich nach vorne um ihn zu beißen, verfehlte ihn aber. Wie konnte er so schnell ausweichen? Ich bin mindestens 3-mal so schnell wie normale Menschen, also wie? Er entfernte sich von mir. Sein Weg führte ihn in Richtung des Ausgangs. Ich war stinksauer und wollte nicht, dass er einfach so gehen würde. So ein arrogantes Arschloch.

,,HEY BLEIB STEHEN!! ICH BIN NOCH NICHT FERTIG MIT DIR! HEY!!!"

Die Tür ging auf, schloss sich aber nicht direkt wieder. Das bedeute das er noch in der Tür stand. Es herrschte eine angespannte Stille. Ich hasste diese verdammten Ketten. Am liebsten würde ich ihn in der Luft zerreißen.

Seungri: ,,Es ist mitten in der Nacht, brüll also nicht so rum, sonst weckst du noch die anderen Miezen ja?"

Dieser Satz ließ mich nur lauter werden. Wütend brüllte ich alle möglichen Schimpfwörter während ich hörte, wie die Tür ins Schloss fiel.
 
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