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Geheimnis in der Finsternis

GeschichteKrimi / P12 / Gen
Franziska Winkler Kim Jülich Marie Grevenbroich OC (Own Character)
19.02.2018
19.02.2018
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802
 
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19.02.2018 802
 
Schreibblockaden und Pferdehaare

"Arghhh!" Kim schlug mit ihren Händen auf die Tasten ihres Computers. Erst gestern hatte sie sich fest vorgenommen endlich an ihrem Krimi weiter zu schreiben. Und was war: Schreibblockade! "Na ja, da muss man durch. Hilft ja nichts." sagte sich Kim und schob sich ein Stück Nussschokolade in den Mund. Sie schloss die Augen und lies das Schokoladenstück auf ihrer Zunge schmelzen. RINGRING! Ihr Handy klingelte. Kim schaute auf das Display, worauf Franzi stand und ein Bild von ihr mit Marie und Kim zu sehen war. Kim nahm an. "Hey Franzi! Was gibt's?" begrüßte sie ihre Freundin. "Hallo Kim. Du glaubst nicht was mir gerade passiert ist!" sagte Franzi. "Was ist denn los? Hast du etwa einen neuen Fall für uns?" Sofort schaltete sich Kims Detektivverstand an. "Ne, das nicht, aber dafür etwas anderes!" Kim war leicht enttäuscht. Schon seit über einem Monat hatten sie keinen neuen Fall mehr gehabt. "Also", begann Franzi zu erzählen. "Vorhin in der Schule, da wollte ich gerade meine Jacke ausziehen, als ich sah, das meine ganze Jacke mit Pferdehaaren von Tinka voll war. Jedenfalls habe ich dann meine Jacke ausgezogen und was dann passiert ist, dass wirst du mir einfach nicht glauben Kim!" "Sag schon Franzi! Ich kann's dir ja schlecht nicht glauben, wenn ich nicht mal weiß was du meinst." sagte Kim ungeduldig. Franzi konnte ein aber auch echt auf die Folter spannen! "Okay. Mein kompletter Pulli war auch oller Pferdehaare, was mir zunächst auch nicht wirklich peinlich war. Aber dann kam dieser blöde Paul aus meiner Klasse, und meinte, das ich mich mal gehörig rasieren sollte. Ich antwortete darauf, dass er sich ruhig selbst mal rasieren soll. Darauf hin ging er wieder weg. Aber als ich dann nach Hause kam habe ich eine Nachricht von ihm bekommen, in der er sich bei mir entschuldigt und mir gesteht, dass er einfach nicht weiß wie er damit umgehen soll, dass er in mich verliebt ist. Mir ist natürlich erstmal die Luft im Hals stecken geblieben." "Was? Das hat er dir wirklich geschrieben?" fragte Kim erstaunt. "Ja! Ich dachte auch zuerst, dass das ganze nur ein blöder Scherz sei, aber unter dieser Nachricht hatte er mir dann noch ein Bild mit einem Herz geschickt." Kim wusste gar nicht, was sie antworten sollte. Schließlich schlug sie Franzi einfach vor, in einer halben Stunde bei ihr vorbei zu kommen. Franzi sagte zu.

Eine halbe Stunde später saßen die beiden in Kims Zimmer und aßen Kekse und den Res von Kims Nussschokolade. "Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Vor allem wegen Blake. Ich meine, ich habe ja schon längst einen Freund." "Ganz einfach: Sag ihm, dass du schon vergeben bist, er aber eh keine Chance bei dir hätte, weil er sich benimmt, wie der letzte Rüpel." Schlug Kim ihr vor. "Ich meine, solange du nicht auch was für ihn empfindest müsste es ja gar nicht so schwierig sein, ihm so etwas zu sagen. Und du liebst ihn ja nicht. Oder?" Fragte Kim sie. Franzi war sich da aber nicht mal so sicher, ob sie Paul jetzt vielleicht nicht doch ein bisschen süß fand. "Ja, also... Ich weiß ja nicht..." antwortete sie zögernd. "Was?! Jetzt sag nicht, du liebst ihn auch?!" Kim sah sie mit großen Augen an. "Okay! Vielleicht finde ich diesen Paul jetzt etwas netter als davor! Aber das heißt noch lange nicht, dass ich in ihn verliebt bin!" Franzi merkte, wie ihre Wangen sich leicht röteten. "Na ja, mir ist es gleich. Schließlich muss ich mich gerade um wesentlich wichtigeres kümmern." meinte Kim. "Um was denn?" fragte Franzi. Sie war froh, dass sie endlich das Thema gewechselt hatten. "Ich hab mal wieder ne Schreibblockade... Außerdem habe ich immer noch nicht für die nächste Englischarbeit gelernt, obwohl sie schon in drei Tagen ist und ich esse schon wieder viel zu viel Schokolade!" Kim musste tief Luft holen. "Frau Jülich, jetzt behalten sie mal bitte Ruhe. Schließlich haben sie doch sehr gute Noten und du isst nicht zu viel Süßes! Sieh dich doch mal an! Also ich finde, dass du eine super Figur hast." Versuchte Franzi ihre Freundin runter zu kriegen. Und das auch mit Erfolg. Kim gab ihr Recht und nahm sich noch einen Keks. Zwei Stunden später musste Franzi nach Hause gehen, da es schon Abend geworden war. Nachdem Kim sich von ihr verabschiedet hatte, ging sie in ihr Zimmer zurück und ließ sich auf ihren Schreibtisch Stuhl plumpsen. Eine gute Freundin zu sein war zwar toll, konnte manchmal aber auch echt anstrengend sein.
 
 
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