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Von Anfang an          ~Lost

von Juliska
GeschichteAllgemein / P16
Ben Frypan Minho Newt OC (Own Character) Thomas
18.02.2018
08.02.2019
32
83.027
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18.02.2018 2.672
 
Von Anfang an


Tag 1 im Labyrinth

Benommen blinzelte sie und versuchte ihre Augen an das helle Licht zu gewöhnen. Die höllischen Kopfschmerzen ließen sie gequält aufstöhnen. Da sie auf dem Bauch lag, musste sie sich auf ihre Unterarme stützen, um sich umsehen zu können. Vorsichtig blinzelte sie gegen die grelle Sonne an, welche vom wolkenlosen Himmel auf sie herabbrannte. Mit zusammengekniffenen Augen sah sie sich um und keuchte überrascht auf, als sie erkannte, dass sie nicht allein war. „Auch endlich mal wach, hmm?“ sprach der dunkelhäutige Junge sie an. Er war höchstens 15 Jahre alt und trug seine Haare kurz geschoren. „Wo bin ich?“ fragte sie. Ihre Stimme klang rau und leise. Sie schluckte, um ihrem trockenen Hals entgegenzukommen. Der Dunkelhäutige zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht.“ sagte er. „Wir alle wissen nicht, wo wir sind, geschweige denn warum wir hier sind. Wir können uns an nichts erinnern, nicht einmal unseren Namen wissen wir.“ murmelte er niedergeschlagen.
Das Mädchen sah ihn fassungslos an. Sie konnten sich nicht an ihren Namen erinnern? Sie konnten sich an nichts erinnern? Panisch durchsuchte sie ihr Hirn nach ihrem Namen, doch sie fand nichts. Sie erinnerte sich ebenfalls nicht! Immer panischer durchsuchte sie ihre Gedanken nach etwas, was minimal dabei weiterhelfen könnte, sich an eine Kleinigkeit aus ihrem Leben zu erinnern. Doch da war nichts. Es war, als würde etwas ihre Erinnerungen blockieren. „Hey, dreh nicht durch. Es bringt uns nichts, wenn wir jetzt alle heulend auf dem Boden liegen.“ sagte der Junge und riss sie somit aus ihren Gedanken.

„Wer ist wir?“ fragte sie verwirrt. „Die anderen. Herzlichen Glückwunsch, Kleines. Du hast das Glück irgendwo im nirgendwo aufgewacht zu sein, inmitten von 29 männlichen Teenagern.“ sagte er ein wenig sarkastisch. „29… was? Hä?“ machte sie verdattert. Er nickte. „Du weißt schon, Männlich, Jungs. So was wie ich.“ erklärte er grinsend und tippte gegen seine eigene Brust. Tatsächlich lachte sie ein wenig, obwohl ihr nicht wirklich danach zumute war. „Klar… dann sind wir also 30 Jugendliche. 29 davon männlich. Wir haben keine Ahnung wer wir sind, wo wir herkommen, wo wir sind und wie wir hierhergekommen sind… stimmts?“ fasste sie die Situation fragend zusammen. „Du hast es erfasst.“ sagte der Junge und nickte bestätigend. „Wow… das ist… echt scheiße.“ murmelte sie und ließ den Kopf auf den Boden sinken. „Und was machen wir jetzt?“ fragte sie, als sie den Kopf wieder gehoben hatte. „Ich habe die anderen Jungs losgeschickt um sich umzusehen. Was Essbares suchen. Ich bin bei dir geblieben, weil ich dich nicht hier allein sitzen haben wollte.“ erklärte er.

Sie nickte langsam und rappelte sich auf. „Alles klar, was kann ich tun?“ fragte sie und klopfte den Schmutz von ihrer Kleidung ab. Sie stellte fest, dass ihr heller Pullover nun gar nicht mehr so hell war, sondern viel mehr verschmutzt und verschwitzt war. Als wäre sie noch einen Marathon gelaufen, bevor sie an diesen sonderbaren Ort gebracht wurde. Der Junge grinste und stand ebenfalls auf. „Voller Tatendrang, was?“ fragte er. „Was soll ich sonst machen?“ fragte sie und zog eine Augenbraue hoch. Er zuckte bloß mit den Schultern. „Keine Ahnung, ich hätte gedacht, dass du dich entweder heulend in eine Ecke verkriechst oder dass du dir zu fein wärst um auch nur einen Finger zu krümmen.“ sagte er ehrlich. „Klasse.“ murmelte sie.

Tatsächlich war ihr in dem Moment ziemlich zum Heulen zumute, seine erste Option erschien ihr daher gar nicht mal so schlecht. „Sieh dich ein wenig um, dann überleg dir, was wir zum leben und überleben brauchen. Einen Ausgang gibt es hier scheinbar nicht. Diese Mauern,“ sagte er und deutete auf riesige, graue, mit Efeu bewachsene Mauern, die ihr zuvor noch nicht aufgefallen waren. „Sperren uns hier ein. Ein Junge, asiatisches Aussehen, ist einmal um den ganzen Platz an der Wand entlanggelaufen und hat nach einem Ausgang gesucht. Nicht einmal eine getarnte Tür hat er entdeckt.“ murmelte er dann ein wenig niedergeschlagen. Sie deutete geradeaus auf die Mauern. „Was ist das? Sieht aus, als wäre die Mauer dort geteilt...“ murmelte sie. „Vielleicht ein Tor. Hat der asiatisch aussehende Junge nach einem Schalter oder Knopf geschaut?“ fragte sie. „Nein, hat der asiatisch aussehende Junge nicht. Aber du kannst dem asiatisch aussehenden Jungen gern begleiten um ihm beim Suchen zu helfen.“ ertönte eine neue, sarkastisch klingende Stimme hinter ihr.

Sie drehte sich um und sah in das Gesicht eines durchaus ziemlich hübschen asiatisch aussehenden Jungen. „Du bist schön.“ sagte sie aus heiterem Himmel. Er sah das Mädchen vor sich verwirrt an. „Was?“ fragte er überrumpelt. Sie lachte leise. „Na komm, schöner, asiatisch aussehender Junge. Lass uns nach irgendetwas suchen, was diesen Spalt in der Mauer öffnen könnte.“ grinste sie und ging ohne auf eine Antwort zu warten auf die Mauer zu. „Ey! Warte Mädchen!“ rief der hübsche Junge ihr hinterher. Einige Sekunden später hatte er sie joggend aufgeholt. Er grinste das kleine Mädchen an. „Du gefällst ihr.“ sagte er. „Und du bist auch ziemlich schön.“ fügte er hinzu. Nun war es an dem Mädchen, ihn verwirrt anzusehen und es war an ihm zu lachen. „Na komm. Wer zuerst am Tor ist!“ rief er dann und rannte los. „Ey!“ rief sie überrumpelt, zögerte jedoch keine Sekunde und rannte hinter ihm her. Sie hatte es sogar noch geschafft aufzuholen und so kamen die beiden Zeitgleich am Tor an. Leicht keuchend legte sie eine Hand gegen die Mauer.

„Dafür, dass du einen Vorsprung hattest, war das doch ganz gut.“ sagte sie grinsend. „Nicht schlecht.“ stimmte er ihr zu und sie meinte eine Spur Anerkennung in seiner Stimme mitschwingen zu hören. Sie tasteten die Mauern mit ihren Fingern ab und suchten jeden noch so kleinen und gut versteckten Knopf, Hebel oder Schalter. Das Mädchen schaute sogar nach einer gut getarnten Türklinke. Der schöne, asiatisch aussehende Junge hatte unter dem Efeu nachgeschaut und sie hatte währenddessen den Boden im Umkreis abgesucht. Frustriert schnaubte sie. „Nichts.“ murrte der schöne, asiatisch aussehende Junge. „Na komm. Lass uns zu den anderen gehen. Es wird bald dunkel und die anderen versammeln sich langsam dort hinten bei den Duschen und Toiletten.“ sagte er. Sie nickte zustimmend und die beiden trotteten missmutig auf die Gruppe der restlichen Jugendlichen zu.

Überrascht stellte sie fest, dass einige von ihnen Baumstämme aus dem angrenzenden Wald geholt haben mussten. Die hatten sie in einem Kreis hingelegt, sodass alle darauf Platz fanden. In der Mitte brannte ein kleines Feuer, welches grade von einem recht großen -zumindest für sein Alter, sie würde ihn auf 13 schätzen- blonden Jungen angefeuert wurde. Dann sah er sich um und zeigte mit dem Zeigefinger auf jeden von ihnen und murmelte etwas. Das Mädchen vermutete, dass er sie durchzählte. Tatsächlich hatte er dies getan, denn als sein Finger zuletzt auf sie zeigte nahm er die Hand runter und sah zu dem Dunkelhäutigen Jungen, der bei ihr gewesen war, als sie aufgewacht war. „Mit mir sind alle dreißig da.“ berichtete er. Der Dunkelhäutige nickte.
„Hey, hört mal alle her!“ rief der blonde Junge. „Ich denke, wir sollten uns jetzt erst einmal darüber austauschen, was wir gefunden haben.“ sagte er. „Wir haben uns den Wald vorgenommen.“ machte er dann auch gleich den Anfang. „Wir haben diese Baumstämme bei umgestürzten Bäumen gefunden und sie mit aller Kraft hier her gerollt oder auch getragen. Die einzigen Lebewesen im Wald waren Vögel und ein Hund.“ sagte er. Er deutete auf einen kleinen, braunen Welpen, der sich am Feuer zusammengerollt hatte. „Hast du den gesehen?“ fragte das Mädchen den schönen, asiatisch aussehenden Jungen neben sich. Er schüttelte den Kopf. „Ich dachte, es sei Feuerholz...“ murmelte er. Sie lachte leise. „Es ist ein Labrador.“ korrigierte sie. „Woher weiß ich das?“ fragte sie dann stirnrunzelnd.

„Ich denke, dass man uns die Erinnerungen zwar genommen hat, uns jedoch den gesunden Menschenverstand überlassen hat. Wir wissen, wie die Welt funktioniert, doch alles Persönliche ist wie weggefegt.“ antwortete der blonde Junge. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass er seine Erzählungen unterbrochen hatte. Sie schaute auf ihre weißen Sportschuhe. „Entschuldige...“ murmelte sie. „Schon gut.“ entgegnete er. Sie sah zu ihm auf und sah ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen. Das Mädchen hob ebenfalls ihre Mundwinkel. „Habt ihr etwas entdeckt?“ fragte er dann an sie und den schönen, asiatisch aussehenden Jungen gerichtet. „Ich hab euch bei der Mauer gesehen.“ fügte er hinzu. Sie und der schöne, asiatisch aussehende Junge tauschten einen Blick, dann fing er an zu reden.

„Ich habe als erstes die Mauer komplett abgelaufen und jeden Spalt und jedes Loch in der Mauer genau untersucht. Ich habe nichts gefunden, was auf einen Ausgang hinweisen könnte. Als ich zu ihm ging,“ sagte er und deutete auf den Dunkelhäutigen. „War das Mädchen grade aufgewacht. Wir sind zu dem großen Mauerspalt gegangen.“ sagte er. „Wir glauben, dass es eine Art Tor ist, welches sich irgendwie öffnen kann. Wir haben beide daran gezogen, aber es hat sich nicht geöffnet. Dann haben wir die Mauer nach einem noch so kleinen Knopf, Hebel oder Schalter untersucht. Er hat unter dem Efeu nachgesehen und ich hab noch den Boden in der Umgebung untersucht, aber wir haben rein gar nichts gefunden.“ erzählte sie. „Sie ist sogar am Efeu hochgeklettert, aber das reicht nicht bis nach ganz oben.“ sagte er. „Zwei Meter vor der Kante endet das Efeu einfach.“ fügte sie hinzu.


Ein Junge erzählte, er habe mit einigen anderen eine lange, kleine Hütte erkundigt und das sich in dieser Hütte eine voll ausgestattete Küche befand, sogar mit einigen Lebensmitteln. Einige andere hatten Ziegen, Schweine, Kühe und Hühner entdeckt und einige Meter davon entfernt einen zwei Quadratmeter großen Unterstand, unter dem sich Futter für die Tiere befand. „Also, wer auch immer uns hier hingeschickt hat, will nicht das wir sterben.“ sagte der blonde Junge. „Zumindest nicht am Hungerstot.“ murmelte das Mädchen und erntete zustimmendes Gemurmel. „Und was machen wir nun?“ fragte ein Junge mit hohen, geschwungenen Augenbrauen. Er war ziemlich groß und hatte dunkelblonde Haare. Sie sah sich um. „Wir sollten uns überlegen, was wir alles hier zum Überleben und Leben brauchen.“ bestimmte der Dunkelhäutige Junge. „Und wie das Zusammenleben funktionieren soll.“  fügte der Blonde hinzu. Sie besah sich sein Gesicht. Das Licht des Feuers ließ seine Haut golden aussehen. Er hatte sehr dunkle braune Augen, die ihn etwas Süßes gaben.

„Irgendwer eine Idee?“ fragte der Dunkelhäutige in die Runde. „Wir sollten Regeln festlegen.“ meinte einer der Jungen ein wenig zögernd. Es war der, der die Küche gefunden hatte. „Niemand darf irgendjemanden Schaden zufügen.“ schlug das Mädchen sofort vor. „Kein Schlagen, kein Treten... kein töten oder so was.“ Der Dunkelhäutige nickte. „Klingt gut.“ bestätigte er. „Was sagt ihr anderen?“ fragte er dann in die Runde. Sie nickten zustimmend. „Sollten wir nicht vielleicht... sowas wie einen Anführer wählen? Einen Anführer und seinen Stellvertreter?“ fragte ein Junge, der ihr schräg gegenübersaß. Seine Haut war fast weiß, seine Haare ebenfalls. Erneutes zustimmendes Gemurmel ging durch die Menge. Auch sie nickte leicht. Das wäre nicht schlecht. „Ich bin für ihn als Anführer.“ sagte ein Dunkelhäutiger, etwas kleinerer Junge und deutete auf den Jungen, der bei ihr gewesen war, als sie aufgewacht war. „Und den blonden als Stellvertreter.“ rief ein anderer und deutete auf den schönen Jungen, der das Feuer angemacht hatte.
Es kamen noch einige andere Vorschläge und einige hatten auch das Mädchen und den schönen, asiatisch aussehenden Jungen vorgeschlagen. Wie sie merkte, wollten viele sie als Anführerin oder zumindest als Stellvertreterin. „Und?“ fragte ein Junge an das Mädchen gerichtet. „Was sagst du?“ fragte er. „Ich bin für die beiden.“ sagte sie und deutete auf den Dunkelhäutigen und den Blonden. „Sie haben es schließlich bis hierhin gut geregelt.“ erklärte sie schnell. Und so kam es, dass der Dunkelhäutige und der hübsche Blonde Anführer und Stellvertreter wurden.

„Wir sollten... Arbeit verteilen. Das jeder sowas wie einen festen Job hat.“ sagte der frisch gewählte Anführer. „Jemand fest eingeteilten, der Kocht, jemanden der... Gemüse anpflanzt. Sowas eben.“ erklärte sein Stellvertreter. „Vielleicht sollten wir uns erst einmal überlegen, was wir für Aufgaben verteilen können.“ schlug das Mädchen leise vor. Der Dunkelhäutige - der Anführer - nickte anerkennend. „Okay. Köche, Hackenhauer. Was noch?“ fragte der hübsche Blonde. Sie lächelte ein wenig über das Wort Hackenhauer. „Bau...meister. Baumeister. Leute, die Gebäude, Tische und Stühle bauen.“ schlug der große Junge mit den hohen Augenbrauen vor. Der Blonde nickte. „Wie ist es mit Schlitzern? Welche, die die Tiere Schlachten für die Küche.“ schlug ein anderer vor. „Schlachten?“ fragte das Mädchen entsetzt und sah zu den friedlich grasenden Kühen. Der Junge zuckte mit den Schultern. „Irgendwie müssen wir überleben, oder? Und wenn wir schwere, körperliche Arbeit tätigen brauchen wir das Fleisch.“ sagte er. „Hast ja recht.“ murmelte sie und gab sich damit geschlagen.

Jemand hob zögerlich die Hand. „Ein… tüter?“ fragte er zögerlich. „Was soll das sein?“ fragte der hübsche Blonde. „Wir… wissen ja nicht, ob wir alle überleben…“ sagte er so leise, dass die anderen ihn nur schwer verstanden. Der Dunkelhäutige nickte. „Du hast recht.“ stimmte er zu. Ein wenig mulmig war ihnen ja schon dabei. „Schwapper!“ rief dann jemand. „Man könnte sie auch Putzfrauen nennen.“ sagte er und sah zu dem Mädchen. Sie funkelte den Jungen wütend an. „Auf keinen Fall werde ich euch hinterher putzen, nur weil ich ein Mädchen bin!“ fauchte sie. Er hob abwehrend beide Hände. „Was ist mit den Mauern? Vielleicht sollten einige von uns mal die Mauer hinaufklettern und nachsehen, was sich dahinter verbirgt.“ sagte der schöne, asiatisch aussehende Junge. Die beiden Anführer sahen sich an, dann nickten sie gleichzeitig. „Sanis!“ rief dann ein anderer. „Gut, ich denke das wärs. Jetzt müssen wir noch die Jobs verteilen.“ sagte der Dunkelhäutige.

Nacheinander meldeten sich die Jungs zu verschiedenen Jobs. „Ich würde gern mit den Mauern weitermachen.“ sagte der hübsche, asiatisch aussehende Junge. „Ich auch!“ rief das Mädchen schnell. „Sicher?“ fragte ihr Anführer. Sie nickte. „Gut. Dann haben wir alles, oder?“ fragte der Stellvertretene Anführer. „Wäre es nicht klug, wenn wir einen… Chef für jeden Job wählen? Der die Verantwortung über seine Leute hat und… Hüter. Einen Hüter pro Job.“ schlug der Anführer vor und sein Stellvertreter nickte. „Stimmt.“ Nach und nach wählten die Arbeiter ihren Hüter, als letztes kamen sie bei und dem hübschen, asiatisch aussehenden Jungen und dem Mädchen an. „Und wer ist bei euch Hüter?“ fragte der Blonde. Die beiden tauschten einen Blick. „Er.“ bestimmte sie. Er sah sie überrascht an. „Echt jetzt?“ Sie nickte.

„Jeder leistet seinen Beitrag.“ sagte der hübsche Blonde. „Regel Nummer Eins: Niemand schadet jemand anderen absichtlich. Regel Nummer Zwei: Jeder leistet seinen Beitrag und respektiert die Arbeit der andern.“ rief er. Zustimmendes Gerufe ging durch die Jugendlichen. „Gut. Dann sollten wir uns jetzt schlafen legen. Es ist schon spät. Morgen früh fangen wir an zu arbeiten.“ verkündete der Anführer, als sich alle wieder beruhigt hatten. Prompt rutschte das Mädchen vom Baumstamm und kugelte sich zusammen. Plötzlich spürte sie etwas Nasses an ihrer Wange. Verwundert öffnete sie die Augen und sah in die dunkelbrauen Augen des kleinen Labradors. Sie seufzte, dann zog sie den kleinen an sich heran. Er kugelte sich in ihren Armen zusammen und atmete erleichtert aus. Dann kläffte er leise. „Wau.“ nuschelte sie. Sie sah zu den beiden Anführen auf. „Können wir ihn Wau nennen?“ fragte sie und klimperte übertrieben mit den Wimpern. Der Anführer lachte leise. „Na, wenn das deine einzige Sorge ist.“ entgegnete er. „Dann nenn ihn Wau.“ Sie lächelte den Hund in ihren Armen liebevoll an, dann küsste sie ihn auf den Kopf. „Gute Nacht, Wau. Gute Nacht, Jungs.“ sagte sie. Dann schloss sie die Augen und schlief schon im nächsten Moment ein.



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Heii! <3
Wie schön, dass ihr meine Geschichte gefunden habt!
Ich hoffe, euch gefällt das erste Kapitel.
Ich habe lange daran gearbeitet und bin vor wenigen Minuten mit dem ersten Teil dieser Fanfiktion fertig geworden. Ich arbeite grade am zweiten Teil, also an der Brandwüste.
Meine Fanfiktion bezieht sich sowohl auf das Buch, als auch auf den Film.
Die Kapitel werden ungefähr 2500 Wörter lang sein. Einige wenige Kapitel sind auch 3000 Wörter lang, andere (nur zwei) sind nur ungefähr 1900 Wörter lang.
Mehr habe ich nicht zu sagen also...
LG
Juli<3
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