Das geht vorbei - Doch was ist, wenn nicht? (Eine Kraftklub-Fanfiction)

von FUlia
GeschichteDrama, Angst / P16
Felix Brummer / Kummer Karl Schumann Max Marschk Steffen Israel / Tidde Till Brummer / Kummer
18.02.2018
06.06.2018
16
14909
 
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Hallo Leute :)
In den letzten Wochen hab ich viel an einer neuen Geschichte geschrieben, die ich heute anfangen wollte, hier und bei Wattpad hochzuladen.
Das Thema ist mal ein bisschen was anderes, als die meisten Geschichten, ich hoffe aber, es finden sich einige Leser.
Und nun viel Spaß beim Lesen des ersten Kapitels (ein bisschen kurz, aber es wird auch längere geben)
LG, FUlia :)

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Scheiße, was dauerte denn da so lange?

Ungeduldig zündete ich mir nun schon die dritte Kippe an. Während ich mit der einen Hand die Zigarette hielt, trommelte ich mit der anderen auf dem Lenkrad herum und hielt weiter Ausschau nach meinem Bruder.

Er meinte, dass er sich beeilen wollte, und eigentlich kannte ich ihn auch nicht als jemanden, der sich unnötig viel Zeit lässt bei solchen Geschäften.

Ich selber hielt nicht viel davon, aber immer wenn er alleine ging, machte ich mir Sorgen um ihn. Er war zwar schon sechzehn, aber irgendwie fühlte ich mich manchmal für ihn verantwortlich.

Immer noch besser, ich war dabei, als irgendwelche heruntergekommenen Freunde.

Ich hatte ihm oft gesagt, er sollte es ganz bleiben lassen, aber er war schon zu abhängig von den Drogen, als dass er auf mich gehört hätte.

Und da saß ich nun, wartend in meinem Auto auf dem Seitenstreifen, in der Dunkelheit.

Der Typ auf der anderen Straßenseite musterte mich, seit wir hier vor zwanzig Minuten geparkt hatten. Seine Miene war wie versteinert und schnell riss ich meinen Blick von ihm los, um weiter nach meinem kleinen Bruder zu suchen.

Verdammt! Ich hoffte, ihm war nichts zugestoßen. Was brachte das denn, ihn zu begleiteten, wenn doch was passierte und ich währenddessen rauchend im Auto hockte?

Dann, endlich, konnte ich die Umrisse seiner Gestalt in der Ferne auf mich zukommen sehen.

Aber irgendwas war nicht in Ordnung. Er rannte!

Er rannte, als wäre jemand hinter ihm her.

In diesem Moment wusste ich schon, dass wir jetzt so schnell wie möglich von hier verschwinden mussten.

Eilig schnippte ich die Kippe aus dem Autofenster und startete den Motor.

Als Till näher kam, erkannte ich, dass er irgendwas unter seinem Arm geklemmt hatte. Und im schwachen Schein der Straßenlaterne konnte ich auch sein Gesicht sehen. Nein, hier stimmte etwas ganz und gar nicht!

Der komische Kerl auf der anderen Straßenseite sprang plötzlich ebenfalls alarmiert auf. Er hastete mit schnellen Schritten auf mein Auto zu, doch Till erreichte es als erster und zog hektisch die Beifahrertür auf.

„Fahr!“, schrie er, während er nicht mal richtig drin war, doch da trat ich bereits aufs Gaspedal und raste los, ohne Rücksicht auf den Verkehr.

Im Rückspiegel beobachtete ich den Typen, der uns zuerst noch ein paar Meter hinterher sprintete, doch schon nach wenigen Augenblicken wurde sein Körper immer kleiner und kleiner, bis er schließlich von der Dunkelheit und Entfernung verschluckt wurde.