Happy Birthday

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Selena Gomez Zac Efron
18.02.2018
18.02.2018
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Genervt saß eine junge Blonde Frau auf der Couch und schaute, was so im Fernsehen lief.
Heute war ihr Geburtstag, doch keiner schien sich daran zu erinnern.
Ihre beste Freundin war mit ihrer Freundin unterwegs.
Ihr Freund war arbeiten und ihre Eltern hatten ihr auch noch nicht gratuliert.
Und sonst auch keiner ihrer engsten Freunde oder jemand aus ihrer Familie.
Es nervte sie schon tierisch.
Das ihr jetzt nicht jeder früh am Morgen gratulieren musste war ja vollkommen okay für sie, aber es war mittlerweile sechs Uhr am Abend und es hatte ihr immer noch keiner gratuliert.
Sie fühlte sich gerade so, als wäre sie all ihren Freunden und ihrer Familie vollkommen egal.
Ja okay, es war vielleicht 'nur' ihr 22er Geburtstag, aber dennoch, wenigstens ihr Freund hätte ihr ja gratulieren können.
Aber nein, selbst er hatte es nicht getan.
Und dabei hatten sie heute morgen sogar noch zusammen gefrühstückt und über darüber gesprochen, was sie den Tag über machen würden.
Er musste bis um acht arbeiten und sie hatte frei und wollte eigentlich was mit ihrer besten Freundin machen.
Aber nein, diese war ja lieber im Kino mit ihrer Freundin.
„Und das an meinem Geburtstag“ murmelte die Blondine und legte sich auf die Couch.
Sie hatte sich den Tag wirklich anders vorgestellt.
Ganz anders, wenn sie da mal ehrlich war.
Immerhin war ja ihr Geburtstag, da konnte sie sich doch darauf verlassen, dass ihr dazu gratuliert wurde.
Oder etwa nicht?
Plötzlich klingelte ihr Handy und sofort ging die Blondine dran.
Nein, man merkte überhaupt nicht, wie verzweifelt sie eigentlich war, dass ihr keiner gratuliert hatte.
Überhaupt nicht.
„Ja?“ kam es ruhig von ihr und sie fuhr sich durch die Haare, ehe sie aufstand, in die Küche ging und sich etwas zu trinken holte.
„Kerstin? Ich bin es Michelle“ als wenn Kerstin das nicht wüsste.
Sie hatte doch die Nummer von Michelle auf dem Display gesehen.
„Was gibt es?“ Kerstin versuchte so normal wie nur möglich zu klingeln.
Und nicht vollkommen verärgert, weil ihre beste Freundin ihren Geburtstag vergessen hatte.
„Mein Wagen hat eine Panne und ich wollte fragen, ob du mich und Selena vielleicht abholen und nach Hause fahren könntest“ war das ihr ernst?
Kerstin konnte es nicht glauben.
Ihre beste Freundin rief sie nur an, damit sie sie nach Hause fahren konnte.
„Ja, habe ja eh nichts besseres zu tun“
„Gut danke, ich schicke dir meinen Standort“ und schon hatte Michelle aufgelegt.
Seufzend trank Kerstin ihr Wasser leer, ehe sie auch schon ihre Wohnung und das Wohngebäude verließ, ehe sie in ihren Wagen stieg und zu der Adresse fuhr, die Michelle ihr geschickt hatte.


Kerstins POV

Ich konnte es einfach nicht fassen, dass sie mich an MEINEM GEBURTSTAG, als Fahrer brauchte.
Konnte sie nicht jemand anders fragen?
Oder mir wenigstens gratulieren?
Dann wäre ich nur halb so sauer, wie ich es jetzt gerade war.
Sie hatte ihn bis jetzt noch nie vergessen.
Doch jetzt schien es so, als wäre ich ihr vollkommen egal.
Denn sie war ja lieber mit Selena unterwegs, als mit mir.
Das Gleiche galt allerdings auch für Zac.
Dieser arbeitete ja lieber, als den Tag mit mir zu verbringen.
Auf solche Freunde konnte man ja schon echt verzichten.
Da konnte ich mir ja besser neue Freunde suchen, als solche zu haben, die mir nicht mal gratulierten.
Wären es nur ein paar gewesen, wäre das Alles ja gar nicht so schlimm.
Aber mir hatte keiner, wirklich KEINER gratuliert.
Nicht einmal meine Eltern.
Und diese waren oft eine der Ersten die mir gratulierten.
Immerhin war ich ihre Tochter.
Doch nichts, rein gar nichts.
Nicht einmal von meinen Eltern.
Und dabei hatte ich ihnen letztes Jahr zum Hochzeitstag eine verdammte Reise geschenkt.
Da konnten sie doch wenigstens an meinen Geburtstag denken wie sonst immer auch.

Nach einer halben Stunde kam ich an meinem Ziel an, jedoch erblickte ich weder Michelle noch Selena.
Nur das Auto von Michelle, welches auf dem Parkplatz stand.
„Dafür das es eine Panne haben soll, sieht es nicht danach aus“ murrte ich genervt, parkte meinen Wagen und stieg aus um die Beiden zu suchen.
„Sel? Michelle?“ rief ich und ging in das Gebäude.
Nach Kinobesuch sah das hier allerdings nicht aus.
Es hatte er etwas davon, als würden hier Festsäle zur Verfügung stehen.
„Michelle? Ich habe echt besseres zu tun, als dich und Selena jetzt zu suchen!“ rief ich genervt und sah mich weiter nach meiner besten Freundin um.
Es sah danach aus, als würde hier irgendetwas gefeiert werden.
An der Garderobe hingen Unmengen an Jacken und ich hörte laute Musik.
Um die Beiden jetzt von einer Party abzuholen, war es um halb sieben dann doch etwas zu früh.
„Da bist du ja“ hörte ich plötzlich die Stimme von Michelle hinter mir und schreckte zusammen.
„Können wir gehen? Meine Serie fängt gleich an“ murrte ich und sah genervt zu Michelle.
Selbst jetzt schien sie mir nicht einmal gratulieren zu wollen.
Wow, was für eine tolle beste Freundin.
„Gleich, Selena ist noch einmal rein. Kannst du mir eben mit suchen helfen?“ doch anstelle auf eine Antwort von mir zu warten, lief Michelle auch schon vor in einen der Säle.
Seufzend verdrehte ich meine Augen, ehe ich ihr auch schon folgte.
Toll, jetzt durfte ich auch noch die Freundin von Michelle suchen.
Wirklich toller Tag.
Er hätte nicht…
doch würden meine Gedanken unterbrochen, als ich ein lautes „Überraschung“ vernahm, als ich den Saal betrat.
„Was zu Hölle?“ fragte ich und sah mich um.
Meine Eltern waren hier, meine Freunde und Kollegen von der Arbeit ebenfalls.
„Alles gute zum Geburtstag“grinsend sah mich Michelle nun an.
„Ich hasse dich“ murrte ich, was Michelle leise lachen ließ.
„Hey, es war die Idee von Zac, dass wir dich den ganzen Tag so behandeln. Wir haben die letzten Stunden nichts anderes getan, als das hier vorzubereiten“ lächelte meine beste Freundin, ehe sie mich umarmte.
„Und wo ist der Affe dann?“ murrte ich, erwiderte Umarmung jedoch.
„Der Affe, wie du ihn so liebevoll nennst, ist dort“ lachte Michelle und zeigte auf Zac, der bei Selena stand.
„Wieso hast du das getan Zac?“
„Weil ich dich überraschen wollte. Letztes Jahr konnten wir deinen Geburtstag ja nicht feiern, also holen wir die Party jetzt nach“ grinste er und hauchte mir einen Kuss auf die Lippen.
„Du bist ein Idiot, weißt du das?“
„Ein Idiot, den du dennoch liebst“ leise lachte ich und schlug ihm auf den Oberarm.
„Dennoch ein Idiot“ grinste ich breit, ehe ich all die anderen begrüßte, die mir ebenfalls gratulierten.

„Und was hast du den ganzen Tag über gemacht?“ fragend sah mich Michelle an, während sie ihren Arm um Selena gelegt hatte und etwas von ihrem Drink trank.
Wir waren mittlerweile seit gut vier Stunden hier und ich hatte wirklich Spaß.
„Ich war zuhause und habe euch alle gehasst“ laut lachte Michelle und schüttelte ihren Kopf leicht.
„Hey, es war die Idee deines Freundes, nicht meine. Glaube mir, mir viel es echt schwer, dir nicht zu gratulieren. Selena musste mir mein Handy sogar schon wegnehmen, damit ich dich nicht anrufe“ lachte Michelle und leicht verdrehte ich meine Augen.
„Aber wir Beide hauchen jetzt auch ab“ kam es von Selena, die aufstand und Michelle ebenfalls auf die Beine zog.
„Was? Aber wieso?“ schmollend sah Michelle die Latina nun an.
„Weil ich das sage“ leise lachte ich und sah den Beiden hinterher, ehe sie auch schon verschwunden waren.
„Gott sei dank, bist du nicht so“ grinste ich und sah zu Zac.
„Nein, ich bin ein Arsch, der Überraschungen vorbereitet“ grinste er mich breit an, was mich wieder lachen ließ.
„Aber mein Arsch“ lächelte ich und küsste ihn sanft.
„Okay, dann kann ich damit leben“ hauchte er gegen meine Lippen und zog mich näher zu sich.
Am Anfang des Tages hatte ich wirklich jeden hier im Raum gehasst, aber da Zac sie ja dazu gezwungen hatte, dass sie mir nicht gratulieren durften, war es dann schon wieder okay für mich.
Die Party machte mehr als nur Spaß und ich war verdammt froh, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist.
Denn einen besseren Freund wie Zac, konnte man sich einfach nicht vorstellen.
Er tat wirklich alles, damit ich überrascht war.
Und dieses Mal, war es ihm wirklich gelungen.
Denn immerhin hatte ich den gesamten Tag gedacht, dass mich alle vergessen hatten.
Ich hatte nicht einmal darüber nachgedacht, dass sie vielleicht etwas planen könnten, so wie wir es mit Selena vor zwei Jahren gemacht hatten.
Soweit wollte mein Hirn gar nicht denken.
„Lass uns auch gehen Zac“ hauchte ich in sein Ohr und sah ihn grinsend an.
„Aber das ist deine Party“
„Ich will dir zuhause aber zeigen WIE dankbar ich dir bin“ grinste ich breit, was Zac lachen ließ.
„Leute? Wir sind weg!“ rief Zac, ehe er mich auch schon mit sich zog.
Leise lachend folgte ich ihm und ging mit ihm mit.
Besser, hätte mein Geburtstag dann doch nicht mehr laufen können.
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