Spike Soul

GeschichteAllgemein / P12
17.02.2018
30.03.2018
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Spike Soul


Vorwort

Die Idee zu dieser Geschichte ist nach und nach mit der Zeit entstanden und ist ein Zusammenschluss von mehrerer meiner früheren Geschichten. Die Charaktere habe ich hingegen vollkommen neu erfunden. Es ist meine erste Geschichte, die ich veröffentliche und ich schreibe sie hauptsächlich, weil ich wissen will, wie sie bei anderen ankommt. Kritik ist daher sehr willkommen.
Anmerkung: In dieser Geschichte glauben die Clankatzen nicht an den Sternen-Clan und es gibt auch nicht das Gesetzt der Krieger. Es existieren nur diese drei Regeln: 1.Sei deinem Clan treu; 2.Auf der Versammlung an Vollmond, herrscht Waffenruhe und 3. Es ist verboten Beute zu stehlen oder das Territorium des anderen zu betreten. Da sie nicht an den Sternen-Clan glauben, haben Anführer auch nur ein Leben. Sonst ist alles gleichgeblieben (z.B. die Namensgebung).
Zum rechtlichen: Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld und schreibe sie nur zu meinem Vergnügen
Ansonsten viel Spaß beim Lesen


Herachie


Regen-Clan


Anführer:
Federstern; schwarze Kätzin mit gelben Augen

Stellvertreter:
Mausherz; dunkelbrauner Kater mit weißen Pfoten und grünen Augen

Heiler:
Weißfuß; grauer Kater mit weißen Pfoten und gelben Augen

Heiler Schüler:
-

Krieger:
Jagdkralle; graue Kätzin mit grünen Augen
Aschenfang; schwarzer Kater mit gelben Augen
Hasenwind; dunkel-hellbraun gestreifter Kater mit grünen Augen
Rußschweif; graue Kätzin mit blauen Augen
Wasserbart; blau-grauer Kater mit sehr langem Fell und gelben Augen
Bärenkralle; großer, brauner Kater mit gelben Augen
Felsenkralle; dunkelbrauner Kater mit grauen Augen
Haselsprung; rote Kätzin mit grünen Augen und vielen Narben
Kornpelz; braun-weiß getupfte Kätzin mit blauen Augen
Graufell; grauer Kater mit blauen Augen
Silberherz; graue Kätzin mit silbernen Augen
Blütenschweif; weiß-braun-grau gefleckte Kätzin mit braunen Augen
Kranichkralle; grau-weiß gefleckte Kätzin mit gelben Augen

Schüler:
Aalpfote; dunkelgrau-grau-weiß gefleckter Kater mit großen Ohren und braunen Augen
Schwarzpfote; schwarze Kätzin mit grünen Augen
Amselpfote; schwarzer Kater mit gelben Augen
Buchenpfote; hellbraune Kätzin mit weißen Pfoten und grünen Augen
Rosenpfote; weiß-rotbraun gefleckte Kätzin mit gelben Augen
Strauchpfote; brauner Kater mit gelben Augen
Kräuselpfote; graue Kätzin mit grünen Augen
Sandpfote; heller gelb-brauner Kater mit grünen Augen

Eltern mit Jungen:
Steinkralle; grauer Kater mit schwarzen Ohren und grünen Augen (Dornenjunges; rotbrauner Kater mit schwarzen Ohren und gelben Augen ,Stacheljunges; dunkel-hellbraun gestreifte Kätzin mit weißem Bauch und gelben Augen)
Blattherz; weiße Kätzin mit gelben Augen und einem lahmen Bein (Sausejunges; weiße Kätzin mit blauen Augen ,Eulenjunges; grau-schwarz gestreifte Kätzin mit grünen Augen ,Maulwurfjunges; brauner Kater mit grünen Augen)(Sind nicht im Clan geboren sondern gefunden worden)

Älteste:
Krähenschwinge; schwarze Kätzin mit grauen Augen
Dunstbart; graublauer Kater mit langem Fell und gelben Augen



Wald-Clan


Anführer:
Roggenstern; hellbraun-weißer Kater mit gelben Augen

Stellvertreter:
Fuchskralle; rotbrauner Kater mit braunen Augen

Heiler:
Salbeiherz; grauer Kater mit gelben Augen

Heiler Schüler:
-

Krieger:
Forellenbart; grau-blauer Kater mit langem Fell und grauen Augen
Braunpelz; großer, brauner Kater mit blauen Augen
Singfeder; weiß-schwarz gefleckte Kätzin mit blauen Augen
Wallnussfell; braune Kätzin mit gelben Augen
Eispelz; weißer Kater mit blauen Augen
Rauchschweif; hellgraue Kätzin mit buschigem Schwanz und gelben Augen
Grünschweif; gelber Kater mit grünen Augen
Zweigfell; schwarze Kätzin mit braunen Augen
Windkralle; weiß-grau gestreifter Kater mit blauen Augen
Blattherz; weiß-dunkelbraun gefleckte Kätzin mit braunen Augen
Rennfuß; hellbrauner Kater mit dunkelbraunen Augen

Schüler:
Sommerpfote; kleine, goldene Kätzin mit grünen Augen
Goldpfote; goldene Kätzin mit weißen Pfoten und braunen Augen
Kleinpfote; kleiner, gelber Kater mit orangenen Augen
Funkenpfote; roter Kater mit gelben Augen

Eltern mit Jungen:
Wurzelfell; dunkelbraune Kätzin mit grünen Augen ,Bussardflug; hellbrauner Kater mit grünen Augen (Hasenjunges; braun-dunkelbraun getigerter Kater grauen Augen ,Maisjunges; braun-orogen-schwarz gefleckte Kätzin mit gelben Augen  ,Nebeljunges; graue Kätzin mit grünen Augen)
Schneebeere; weiße Kätzin mit grünen Augen ,Brombeerasche; dunkel-hellbraun getigerter Kater mit weißem Bauch und grauen Augen (Elsterjunges; schwarz-weiß getigerte Kätzin mit gelben Augen ,Fleckenjunges; weißer Kater mit schwarzen Flecken und blauen Augen)

Älteste:
Kastanienherz; dunkelbraune Kätzin mit weißen Flecken und gelben Augen
Schattenpelz; schwarzer Kater mit dunkelbraunen Augen
Abendsprung; dunkelroter Kater mit gelben Augen



Streuner


Saam; großer, weißer Kater mit grünen Augen
Shanta; hübsche, braune Kätzin mit blauen Augen
Uma; weiße Kätzin mit grauen Augen
Keno; roter Kater mit weißen Pfoten und gelben Augen
Charley; rote Kätzin mit grünen Augen
Nisha; dunkelrot/braune Kätzin mit gelben Augen
Joren; großer, gelber Kater mit grünen Augen
Fink; schwarzer Kater mit braunen Augen
Nina; hellbraun-weiß getigerte Kätzin mit orangenen Augen



Prolog

Angespannt rannte der graue Krieger durch die hohen Grässer der Steppe. Sein Pelz war vor Angst gesträubt, aber seine grünen Augen leuchteten entschlossen. Über ihm verblassten die letzten Sterne und die Sonne war ein heller Strich links von ihm am Horizont. Ohne auf seine Umgebung zu achten rannte er weiter. Immer schneller. Er musste einfach rechtzeitig da sein. Nur das zählte. Wütend über sich selbst fauchte er und beschleunigte noch mehr. Er hatte ihr versprochen, dass er da sein würde. Egal was passierte. Hinter ihm kamen, nur mit Mühe, ein großer, brauner Kater und eine graue Kätzin hinterher. Beide schnauften schwer, hatten aber denselben entschlossenen Blick wie der graue Krieger. Als letztes versuchte eine kleinere grau weiß gefleckte Kätzin mitzukommen. Kurz sah der Graue hinter sich und fragte sich, ob er langsamer laufen sollte. Nein! Sie ist stark, sie wird mithalten können. Ich habe vielleicht bei unserer Mission versagt, aber hierbei nicht! Entschlossen blickte er wieder nach vorne. Eine kleine Welle der Erleichterung durchzuckte ihn, als er den Lagerwall erblickte. Schützend und bedrohlich zugleich lag er auf dem Plateau. Ein Gefühl von Heimweh durchfuhr die drei älteren Katzen. Zu lange waren sie schon weggewesen. Innerlich zog sich der Magen des Grauen zusammen, als er an die schlechte Nachricht dachte, die sie überbringen würden. Aber nein. Davon durfte er sich jetzt nicht aufhalten lassen. „Kommt schon, es ist nicht mehr weit!“ rief er nach hinten. Als er am Lager ankam bremste er abrupt ab und schlitterte durch den Eingang hindurch, bis er am Rand der Lichtung zum Stehen kam. Erschrocken drehten sich die Katzen des Regen-Clans zu ihm um und er blinzelte kurz entschuldigend. Laut keuchend stand er da und sah sich um. Alle waren auf der Lichtung versammelt und sahen ihn mit leeren Augen an. Erst jetzt bemerkte er wie still es war. Eine ungute Vorahnung machte sich in ihm breit und er musste sich zusammenreißen, um nicht zu zittern. Ohne auf die anderen zu achten ging er in Richtung Jungenbau. Innen im Bau war es angenehm warm und es roch nach Milch, aber auch nach Blut. Blattherz, die ihr Nest direkt am Eingang hatte sah hoffnungsvoll zu ihm und der Graue würde sie jetzt wirklich gerne trösten, aber er musste zuerst zu seiner Gefährtin. Er war ihr dankbar als sie nur nickte und den Bau verließ, ohne nach ihren verschwundenen Jungen zu fragen. Zurück blieben nur er und Weißfuß, der Heiler des Clans. Der weiße Kater sah ihn nur stumm an. „Steinkralle.“ Langsam trat er zur Seite und gab den Blick frei auf ein weiteres Nest. Dort lag sie. Beerenfell. Die einzige Katze der Welt die ihm mehr bedeutete als alles andere. Aber warum bewegte sie sich nicht? Warum sah sie ihn nicht glücklich mit ihren leuchtenden gelben Augen an? Steinkralle schluckte und trat zitternd näher. Der Geruch des Todes schlug ihm entgegen und er beugte sich zitternd über sie. Ihre Augen waren geschlossen und ihr weiches, braunes Fell lag schimmernd in der Sonne. Es sah so friedlich aus, dass Steinkralle keine Luft mehr bekam. Tröstend setzte sich Weißfuß neben ihn. „Es tut mir leid. Aber es war zu viel für sie. Sie war zu schwach um die Geburt zu überleben.“ Weißfuß's Stimme war weich und beruhigend gewesen, aber in Steinkralles Kopf hörte sie sich nur hohl und traurig an. Ja, Beerenfell war noch nie wirklich stark gewesen. Sie war kleiner und dünner als die anderen Katzen und sie wurde leichter krank, aber bisher hatte er sie doch immer schützen können. Warum ging das jetzt nicht! Verzweifelt schüttelte er den Kopf und legte sich neben sie. Es tat weh hier zu liegen. Aber er wusste im Moment einfach nicht wohin er sollte. Sein Kopf fühlte sich einfach zu schwer an, um klar zu denken. Weißfuß ließ ihm den Moment, bevor er sich nochmal zu ihm herunterbeugte. „Die Jungen haben überlebt, Steinkralle. Beerenfell hat sie sogar noch geputzt. Sie war so glücklich dabei.“ Als der Krieger nicht reagierte fuhr er einfach fort. „Es sind ein Kater und eine Kätzin. Beide sind kerngesund.“ Immer noch reagierte Steinkralle nicht. Weißfuß nickte nur und drehte sich nach hinten weg. Er setzte zwei kleine schreiende Kätzchen neben ihm ab und leckte sie nochmal sauber. „Den Kater hat sie Dornenjunges genannt. Sie wollte, dass du der Kätzin einen Namen gibst. Ich hole jetzt Blattherz wieder. Sie hat noch Milch.“ Ohne auf eine Reaktion zu warten lief er aus dem Bau. Steinkralle hob den Kopf und sah sich seine Jungen an. Er empfand so etwas wie Stolz aber das war nur ganz leise im Hintergrund. Er hatte sich auf diese Jungen gefreut. Er hatte sich darauf gefreut sie zusammen mit Beerenfell aufzuziehen. Aber sie hatten sie ihm genommen. Sein gesamter Körper schien sich zusammenzuziehen. Blattherz und Tropfenweiß werden sie jetzt aufziehen. Nicht Beerenfell. Er sah zu seiner Gefährtin. Weißfuß hatte gesagt sie habe sie geliebt. Das glaubte er sogar und um ihres Willen würde er sich auch um diese Jungen kümmern. Aber sie wirklich lieben, nein das konnte er nicht. Sie waren nicht besser als die anderen Katzen. Alle hatten Beerenfell immer wieder daran erinnert, dass sie so schwach war. Nur er hatte sie geschützt. Trotzdem hatte Beerenfell jeden gemocht und war immer freundlich gewesen. Nein diese Jungen hatten ihre Liebe ausgenützt, so wie alle anderen es auch immer taten. Wütend sah er zu ihnen. Er sollte der Kätzin also einen Namen geben. Es sollte einer sein, der sie immer an ihre Mutter erinnerte und sie ihre Tat niemals vergessen lassen wird. Er überlegte hin und her, bis er schließlich die Augen schloss und nach einem Gefühl für die Kleine suchte. Aber er fand nur Schmerz und Trauer über Beerenfell. Langsam öffnete er die Augen wieder. „Stacheljunges. So wirst du heißen. So wie der Stachel, der einem das Herz aufschlitzt.“ Die kleine Kätzin quiekte laut, als würde sie protestieren, doch Steinkralle ließ sie zurück und trug Beerenfell weg von ihnen. Draußen legte er sie behutsam in die Mitte des Lagers und legte sich neben sie. Die anderen Clankatzen kamen zu ihm, störten ihn aber nicht bei seiner Totenwache. Nicht das er reagiert hätte, wenn sie ihn ansprechen würden. Nein. Dafür saß der Schock noch zu tief. Immer noch zitterte er leicht. Aber das Gefühl von Trauer schien auch etwas anderes hervorzurufen. Wut. Wut auf die Jungen, die das getan hatten. Vor allem Wut auf die kleine Kätzin. Sie sah Beerenfell einfach zu ähnlich. Nur am Rande bekam er mit, dass Bärenkralle, sein Bruder sich neben ihn setzte. „Tut mir leid, Bruder. Beerenfell hat das nicht verdient. Sie hat es verdient diese Jungen aufzuziehen.“ Steinkralle sagte gar nichts, er nickte nur. Sprechen konnte er gerade nicht und sein Hals fühlte sich zusammengeschnürt an. Sein Bruder fuhr währenddessen fort. „Du darfst jetzt nur nicht aufgeben. Das hätte sie nicht gewollt. Du bist immer noch einer unserer Besten und ehrenvollsten Krieger, Steinkralle. Selbst der Wald-Clan respektiert dich. Wirf das jetzt nicht weg! Verstehst du? Der ganze Clan steht hinter dir. Wir helfen bei deinen Jungen mit und jeder von uns versteht es, wenn du die nächsten Tage nichts tust. Aber wirf nicht alles weg.“ Bärenkralles Stimme war ernst, aber nur ein Flüstern gewesen. Als hätte er Angst sie zu wecken. Dachte er betrübt. Aber sein Bruder hatte nun einmal auch Recht. Langsam nickte er. Bärenkralle schnurrte leise. „Okay, ich lass dich dann Mal in Ruhe. Ich komme später wieder und bleibe dann so lange wie du willst.“ Steinkralle reagierte nicht, auch wenn er sich ein wenig darüber freute, dass sein Bruder ihn so gut verstand. Auch die anderen entfernten sich wieder stillschweigend. Er fing an Beerenfells Fell zu putzen, bis auch der letzte ihn alleingelassen hatte. Etwas beruhigter sah er wieder zum Jungenbau. Ganz leise konnte er das Quieken der Kleinen hören und Blattherz beruhigendes Miauen. Sie werden gut versorgt sein. Nicht so wie Beerenfell. Sie werden es gut haben. Besser als sie. Sie wreden nicht Hunger leiden und zu schwach zum Kämpfen sein. Er dachte diesen Gedanken ohne ein Gefühl von Erleichterung oder Glück. Nein. Es war einfach nur eine kühle und distanzierte Feststellung gewesen. In dem Moment begriff er eines. Niemals würde er diese Jungen ansehen können, ohne sie zu hassen.
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