Sternenbilder

MitmachgeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Bangtan Boys GOT7
16.02.2018
12.06.2019
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Schmetterlingsmomente


And even in this room full of people he was the only one I couldn’t keep my eyes off”


Jaemi hatte ihm ein Bild geschickt und sie erwartete sicherlich schon bald eine Antwort von Bambam,doch dieser starrte lieber das Bild mit wenig Begeisterung an. Eigentlich freute er sich so sehr, dass Jaemi ihre anfängliche Panik nun endlich überwunden zu haben schien und Bambam auch wirklich gerne in ihrem Leben haben wollte, nur das Bild störte ihn einfach. Dabei war es eigentlich nicht schlimm.Jaemi hatte Yerim einen Arm umgelegt und strahlte, Yerim selbst sah natürlich so missgestimmt aus, wie immer, aber daran konnte man nichts ändern. Neben Jaemi und Yerim befanden sich noch zwei andere Mädchen, die ebenfalls in die Kamera lächelten, eines davon kannte Bambam nicht, dass andere war Kairi. Auch dies war nicht der Grund für Bambams Missmut gegenüber des Bildes. Nein,der Junge auf Jaemi's anderer Seite war das Problem, denn Bambamhatte gefragt ob er kommen durfte und Jaemi hatte es ihm verboten.
Also was hatte dieser fremde Junge, dass er kommen durfte? Bambam verzog seine Lippen zu einem Schmollmund, ehe er das Bild schloss und den Chat wieder öffnete. Er wollte Jaemi nun auch nicht wütend machen, in dem er ihr nicht antwortete, obwohl er sie wirklich gerne ignorieren würde.
Er drehte sich in seinem Bett auf den Rücken und überlegte noch einen winzigen Moment, was erschreiben könnte, ehe er sich dann lieber für ein Bild entschied, weswegen er eines von sich machte. Natürlich konnte er sich dabei das Schmollen nicht verkneifen. Kaum das er seine Nachricht abgeschickt hatte, begann Jaemi auch schon zu antworten, was ein winziges Lächeln auf Bambams Gesicht zauberte, denn er freute sich sehr, wenn sie ihm Beachtung schenkte. Es half gegen die anfängliche Kränkung, weil sie vor ihm geflohen war. Für einen Moment hatte Bambam sich wirklich ungewollt gefühlt und er wollte sich gar nicht ausmalen, wie es sich anfühlen musste, wenn der eigeneSeelenverwandteeinengar nicht haben wollte.
Sein Handy gab ein Brummen von sich, was anzeigte, dass eine neue Nachricht angekommen war, aber bevor er diese überhaupt lesen konnte, klingelte es an der Tür. Bambam richtete sich verwirrt auf und drehte sich zu seinem Flur hin. Er erwartete eigentlich keinen Besuch und überraschend kam eigentlich fast nie jemand vorbei. Außer vielleicht Yugyeom, aber Bambam konnte sichnicht vorstellen, dass sein bester Freundvorbeikommenwürde.
Bambam rappelte sich auf und ließ sein Handy auf dem Bett liegen, während er sich zur Haustür aufmachte. Er bemühte sich nicht einmal durch das Guckloch zu sehen, was eigentlich ziemlich fahrlässig war, aber Bambam nahm an, dass es einer seiner Freunde war. Und die kamen eben manchmal auch unangekündigt.
Vor der Tür stand dann auch schon Yugyeom und für einen Moment nahm Bambam sich die Zeit um das kleine Lächeln auf den Lippen des Größeren aufzusaugen,genausowie die hinter dem Rücken zusammen gefalteten Hände. Für einen Moment starrte Bambam Yugyeom nur an, ehe er bei Seite trat, damit er ihn würde einlassen können. Er würde Gyeomie nämlich niemals Einlass verwehren, auch wenn ihre letzteBegegnung ein wenig ruckelig von statten gegangen war.

Yugyeom trat nur zu gerne in die vertraute Wohnung ein und beobachtete stillschweigend, wie Bambam zurück in sein Zimmer tapste und sich dort auf das Bett warf. Für einen Moment musste er tiefdurchatmen, ehe er seinem besten Freund folgen konnte. Jedoch nur um dann zögernd am Rande des Bettes stehen zu bleiben. Seine Finger kribbelten mit dem Verlangen Bambam zu berühren. Es war auch wirklich ungerecht, denn die Sonne schien durch das Fenster und tauchte den Raum in warmes Licht, während Bambam auf dem Bett lag und sein Gesicht Yugyeom zugewandt hatte. Ein Stück seines Shirtes warhochgerutschtund Yugyeom würde es nur gerne zurechtzupfen und seine Finger für einen Moment ruhen lassen, aber Bambamsah vollkommen entspannt aus und Yugyeom wollte das Ganze nun wirklich nicht ruinieren, weswegen er das Verlangen zu Berühren herunter schluckte.
„Gyeomie.“ Bambam warf ihm einen auffordernden Blick zu, es war schon ein Wunder, dass er nicht noch seine Hände nach ihm ausstreckte,und Yugyeom lächelte sanft. Nur um sich dann neben Bambam auf das Bett fallen zu lassen, welches ihm ebenfalls absolut vertraut war, so oft hatte er schon darin gelegen und auch geschlafen. Bambam war näher an Yugyeom heran gerutscht, was dessen Herz natürlich erst einmal ins Stocken brachte, ehe er bereitwillig einen Arm um seinen besten Freund schlang und diesen fest an sich drückte. Mittlerweile sollte er sich wirklich an die verschmuste Natur von Bambam gewöhnthaben, aber manchmal brachte es sein Herz noch immer viel zu sehr insStolpern, Yugyeom konnte nur beten, dass es Bambam nicht auffiel.
„Sollen wir einen Film schauen?“ Bambam legte seinen Kopf auf der Brust von Yugyeom ab und sah zu diesem auf und wie könnte dieser dazunein sagen? Besonders nicht, wenn dieser ihn mit seinen großen braunen Augensoansah. Er würde Bambam definitiv nie etwas abschlagen können und anstatt zu antworten angelte er nach dem Laptop auf dem Nachttisch seines besten Freundes und drückte diesen dabei – vollkommen unabsichtlich – noch näher an sich heran.
Bambam schien dies allerdings kein bisschen zu stören, denn der machte sich lieber daran nach dem perfekten Film zu suchen. Yugyeom war ohne hin viel zu sehr damit beschäftigt die vertraute Körperwärme aufzusaugen und er war mehr als froh, dass der Andere zumindest nicht mehr wütend zu sein schien (und auch nicht seine Seelenverwandte erwähnte, denn das würde er bestimmt nicht ertragen). Yugyeom wollte diesen Moment mit Bambam einfach nurfesthaltenund er gab nur ein zustimmendes Brummen von sich, als Bambam ihm einen Film präsentierte. Es war ihm sowieso egal, was über den Bildschirm wandern würde. Der Arm seines besten Freundes schlang sich über Yugyeoms Oberkörper und Bambam rutschte ein wenigherum, bis er tatsächlich fast halb auf seinem besten Freund drauf lag. Diesmal stockte Yugyeom der Atem tatsächlich und für einen Moment wollte er nach seinem Handy angeln und Kairi eine panische Nachricht schicken. Nur war das ThemaBambamzwischen ihnennoch nicht aufgekommen und Yugyeom wollte ihr dies nicht über eine Nachricht erklären, während besagte Person seine komplette Aufmerksamkeit einforderte.

Jimin lief vor dem Sofa auf und ab und rieb mit seinen Händen immer wieder über seine Hosen. Dies ging nun schon seit einigen Minuten so und er hatte sich noch immer nicht beruhigt. Egal was er tat, er konnte Yerim einfach nicht dazu kriegen ihn anzusehen oder mit ihm zu sprechen. Sie hatte nun schon zweimal die Flucht ergriffen, kaum dasser in ihrer Nähe aufgetaucht war und ehrlich gesagt war es mehr als nur ein bisschenverletzend. Deswegen hatte er sich jetzt auch Hilfe von seinem Mitbewohner Namjoon geholt, der allerdings keine große Hilfe war.
Mit einem dramatischen Seufzen ließ Jimin sich neben Namjoon auf das Sofa fallen und sah ihn mit großen, flehenden Augen an. Sonst hatte Namjoon doch auch immer die Antwort auf alles. „Wie hast du denn Min Yoongi dazu gekriegt,mit dir zu sprechen?“,warf er nun in den Raum und wurde prompt von einem Hustenanfallbegrüßt, weil Namjoon sich an seinem Tee verschluckte. „Was?“,gab dieser von sich und er starrte Jimin an. „Wir leben zusammen Namjoon, ich weiß wie dein Seelenverwandter heißt und ich weiß,dass du ihn gefunden hast, weil ich euch schon zusammen gesehen habe. Stell dich nicht so an.“ Jimin schüttelte den Kopf und Namjoon seufzte. „Yoongi wird mich umbringen… Einer der Gründe,wieso er zugestimmt hat mich kennenzulernen war, dass wir es vollkommen normal halten. Kein Seelenverwandtschaftszeug.“ Namjoon zuckte mit den Achseln und Jimin verzog seine Lippen zu einem Schmollmund. Er wollte doch nur jemanden haben, der mit ihm gemeinsam auf die Suche nach ihrem romantischen Part ging, jemand mit dem er durch dick und dünn gehen konnte. Und ehrlich gesagt konnte er nicht sehen, wie Yerim diese Person sein sollte, aber er wollte ihr eine Chance geben.
„Das ist nicht fair“, jammerte Jimin auch weiter und ließ sich gegen Namjoon sinken, der ihm – etwas zu fest – die Schulter tätschelte. „Die Welt ist nicht fair“, murmelteNamjoon nur neben ihm, was Jimin in die Höhe fahren ließ und er warf seinem Mitbewohner einen wütenden Blick zu. „Das ist nicht hilfreich“, brummte er zurück und verschränkte die Arme vor der Brust, leider machte ihn das eigentlich nur noch niedlicher. „Tut mir leid. Versuch sie doch einfach mal zu fragen, was sie denn möchte? Und wenn sie nichts möchte, dann musst du das auch akzeptieren.“ Namjoon verlieh seiner Stimme einen warmen Klang, aber es schien nicht so, als würden die Worte Jimin in irgendeiner Weise besänftigen.
Jimin seufzte schwer und als sein Kater ihm auf den Schoß sprang, drückte er sich diesen eng an die Brust und vergrub sein Gesicht in dem Fell des Tieres, während Namjoon neben ihm, ihm sanft durch das Haar wuschelte, aber auch das konnte ihn nicht besänftigen. Jimin hatte sich so sehr auf seine platonische Seelenverwandte gefreut und jetzt wollte diese nicht einmal etwas von ihm wissen. Wieso musste das ausgerechnet ihm passieren?

Jin hatte endlich einmal Ruhe gefunden, damit ersich seinen Studien für die Universität widmen konnte. Ausnahmsweise war kein Chinhae und keine Jaemi da um seine Ruhe zu stören und er konnte sich einfach tief in seinen Aufzeichnungen vergraben. Und dafür hatte er sich die Unibibliothek ausgesucht, denndort würde er auch die passenden Wälzer finden, damit er seine Hausarbeit rechtzeitig abgeben konnte. Jin hatte sich im hinteren Teil der relativ großen Bibliothek auf einem Tisch ausgebreitet, seine Aufschriebe waren von einigen aufgeschlagenen Büchern umgeben und sein Laptop mit der angefangenen Hausarbeit thronte auf einem geschlossenen Buchstapel. Hin und wieder bekam er einen missbilligenden Blick des Personals in der Bibliothek ab, aber glücklicherweise wurde er in Ruhe gelassen.
Jedoch wurde auch ihmdas Wälzen von Büchern irgendwann zu viel und Jin erwischte sich dabei, wie er immer und immer wieder mit seinen Gedanken abzudriften begann. Er schüttelte dann jedes Mal seinen Kopf und vergrub sich wieder in den Büchern, ehe er an seiner Hausarbeit weiter tippte. Nachdem er jedoch mindestens das siebte Mal in einerhalben Stunde abgedriftet war, schlug Jin schweren Herzens das Buch vor sich zu und zog seinen Laptop näher an sich heran. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm auch, dass er schon Stunden in der Bibliothek saß und irgendwann brauchte er eben auch einmal eine Pause.
Seokjin sammelte seine eigenen Sachen zusammen, ehe er sich daran machte die Bücher zu sortieren, in eben jene die er mit nach Hause nehmen musste und in eben jene, die er zurück in dieRegale stellte. Er wollte schließlich niemandem mehr Arbeit machen. Danach begann er seinen Arbeitsplatz aufzuräumen und trug dann den Rest der Bücher, die er mitnehmen wollte zum Tresen, damit er sie auschecken konnte. Dabei waren seine Gedanken schon wiederganzwoanders und er begann mental schon Listen zusammen zu schreiben, für all die Dinge, die er brauchen würde. Jin fand es war mal wieder Zeit eine seiner Partys zu schmeißen. Er wusste auch schon, wen er alles für die Planung würde einspannen können. Sie wären zwar nicht unbedingt die hilfreichsten Personen, aber wenigstens würde Jin nicht alles alleine tun müssen.
Er begab sich auf den Heimweg und warf nur einen kurzen Blick auf sein Handy, auf dem sich eine Nachricht von Chinhae befand, inwelchererihm ein Bild in einer pinken Perücke geschickt hatte mit der Aufschrift„Wünsch mir Glück“. Jin wollte fragen, wirklich, aber er hatte mittlerweile gelernt, dass es besser war, wenn man Chinnie einfach machen ließ, anstattzuversuchenihn groß aufzuhalten,weswegen er lediglich einen Daumen nach oben zurück sendete und dann sein Handy wieder verstaute, damit er seinen Wohnungsschlüssel heraus holen konnte und sich Einlass in seine eigene Wohnung verschaffen konnte.

Jaebum hatte ursprünglich Zeit für Suji andiesem Tag eingeräumt, aber nachdem er ihr dies vorgeschlagen hatte, hatte sie ihm abgesagt, weil sie andere Pläne gehabt hatte. Jaebum freute sich für seine beste Freundin, dass diese auch mal Zeit mit neuen Freunden verbrachte, aber gleichzeitig räumtedies ihm einen komplett freien Tag ein, was sich seltsam anfühlte. Er lag momentan auf seinem Sofa, eingekuschelt zwischen seinen Katzen und kraulte diesen abwechselnd die Ohren. Das laute Schnurren, mit eben welchem er belohnt wurde, gab ihm ein entspanntes Gefühl und für einen Moment war er versucht einfach wieder schlafen zu gehen.
In dem Versuch sich selbst wachzuhalten, angelte Jaebum nach der Fernbedienung. Natürlich mit so wenig Bewegung wie nur möglich, damit er seine Katzen nichtverjagte. Von Nora kassierte er auch so gleich einen unzufriedenen Blick, aber mit ein bisschen Kraulen verschwand dieser auch relativ schnell wieder und Jaebum hatte es geschafft sich die Fernbedienung zu erangeln, auch wenn er einmal fast gefallen wäre.
Zwar wusste er nicht, was er ansehen wollte, aber er wusste zumindest,dasses die ungewohnte, aber dennoch irgendwo angenehme Stille in seiner Wohnung vertreiben würde. Jaebum zappte sich durch einige Sender, bis er etwas fand, was auch nur im Geringsten interessant aussah und er legte die Fernbedienung neben sich ab, was Nora dazu nutzte sich von dem Platz auf seiner Brust zu erheben und ihn sanft mit ihrem Köpfchen anzustoßen, ehe sie sich erneut einkuschelte. Diesmal auf der Fernbedienung. Nichts machteKatzen glücklicher, als auf Dingen zu liegen, wo sie nichts drauf zu suchen hatten.
„Das ist doch nicht bequem“, murmelte Jaebum und versuchte das Objekt unter dem weichen Katzenkörper heraus zu ziehen, aber Nora hatte offensichtlich andere Pläne undschlug sanft mit ihrer Pfote gegen seine Hand,um ihn zu rügen. Nach einem weiteren Versuch,mit dem gleichen Ergebnis, ließ Jaebum es dann auch sein und rolltemit den Augen. Sein Blick wanderte zurück zum Fernseher, während er das Schnurren der Katzen gegen seinen Körper noch immer spüren konnte und trotz der interessanten Sendung im Fernsehen spürte er, wie Schlaf immer mehr versuchte seine Hände nach ihm auszustrecken und er immer öfterzusammenzuckte, weil er immer kurz eingenickt war.
Für einen Moment wollte er wirklich aufstehen, aber er wollte auch die Tiere nicht verjagen, weswegen er ein bisschen genervt seufzte und sich dann seinem Schicksal ergab. Es dauerte nicht allzu lange, bis seine Augenlider immer schwerer wurden und Jaebum eingemummelt indie Wärme der Katzen neben sich, dann auch endlich einschlief.
 
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