Die Symmetrie der Macht

von Amatra
GeschichteDrama, Romanze / P18
Anakin Skywalker / Darth Vader General Hux Kylo Ren Luke Skywalker Poe Dameron Rey
14.02.2018
08.10.2019
22
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Dieses Kapitel
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Herzlich willkommen zu meiner persönlichen Version einer Episode IX.
Die Geschichte spielt nach Episode VIII "Die letzten Jedi" und kann als direkte Fortsetzung meiner Kurzgeschichte „Gegen jede Regel“ gelesen werden. Der folgende Prolog ist 1:1 das Alternative Ende davon, aber lasst Euch nicht täuschen!

Nur der Vollständigkeit halber eine kleine Warnung: Diese Geschichte ist nicht umsonst P18. Im Verlauf kann es vereinzelt zu Gewaltdarstellung kommen.
Die Kapitellänge wird nach Lust und Laune variieren, tendenziell aber sehr übersichtlich sein.
Wünsche werden noch angenommen...^^
Viel Vergnügen!

Herzensgrüße
Amatra




Die Symmetrie der Macht


Prolog

Immer enger umschlingen sich Rey und Kylo Ren und die Zeit scheint einen Moment still zu stehen.
Seine schwarze Robe ist bereits über und über befleckt und schlammverschmiert durch all den verkrusteten Dreck von Dagobah, der an ihr klebt. Es interessiert sie beide nicht.

Seine warmen Hände ruhen auf ihrem Gesäß und ihrem unteren Rücken.
Irgendwann fährt er mit der einen Hand sehnsüchtig ihren Rücken hinauf über ihre Schulter, gleitet sachte das Schlüsselbein entlang und liebkost mit seinem Daumen ihre Kehle, nur einen kurzen Augenblick, doch sie schmilzt dahin unter seiner Hand, die längst weiter zieht ihren Hals entlang, bis in ihren Nacken, von wo er Rey packt und energisch enger zu sich zieht.

Lustvoll stöhnt sie auf unter seinen stürmischen Küssen.
Ihre Finger fahren ihm erneut durchs dichte dunkle Haar bis in seinen Nacken, befühlen dort bebend seine warme, weiche Haut. Von dort gleitet ihre Linke zu seiner Schulter, umfasst diese, krallt sich fordernd in seinen Oberarm, fixiert ihn geradezu an Ort und Stelle, während ihre rechte Hand verträumt kraulend nach vorne seine Brust entlang über die Falten des groben Stoffs seiner Robe und langsam weiter nach unten wandert, tiefer und tiefer.

Erwartungsvoll löst er sich ein Stück von ihr und sie findet zwischen ihren erhitzten Leibern etwas Langes, das sie sogleich leidenschaftlich ersehnt. Sanft, geradezu beiläufig streicht sie darüber, greift vorsichtig danach. Es fühlt sich so unglaublich gut an in ihrer Hand. Sein bestes Stück…

Wollüstig fasst Ren mit beiden Händen ihre Hüfte und zieht sie unmissverständlich näher zu sich, was ihr ein leises Aufstöhnen gegen seine Lippen entlockt, dennoch weicht sie sogleich wieder leicht zurück, nicht bereit, das Objekt ihrer Begierde leichtfertig aufzugeben, das sie gerade erst freudig ertastet hat. Sie will es berühren, umschließen,  frei machen von allem, was es zurückhält und ihm den Platz einräumen, den es benötigt.

Endlich öffnet er mit einem Handgriff seinen schwarzen breiten Gürtel und gewährt ihr leichtes Spiel. Rey umfasst mit bebender Hand den harten Schaft, fährt zärtlich suchend darüber, während ihre Zunge die Seine in einen weiteren leidenschaftlichen Kuss verwickelt.  

Ihre Hände schwitzen. Als ihre flinken Finger endlich das Ziel ihrer Suche fest umschlossen halten, löst sie ihre sehnsüchtigen Lippen von den Seinen und blickt ihm noch einmal tief in seine so schönen dunklen Augen.

Unendliche Qualen leidend wirft sie die Stirn in Falten und haucht heiser: „Es… tut mir leid.“
Tränen rinnen über ihre Wangen, als ihr Daumen gegen einen Widerstand drückt, der ihrer Macht geräuschlos nachgibt.

Noch bevor die Frage, die seine Augen bereits ausformuliert haben, seine Zunge erreicht, hört er ein wohlbekanntes knisterndes Surren und verspürt im selben Moment einen brennenden Schmerz, der sein Innerstes von unten nach oben durchbohrt und ihn unerbittlich in die Knie zwingt.

Rey hat nach seinem  Lichtschwert gegriffen, es schräg gegen ihn gerichtet und schließlich aktiviert.
Kylo Rens Augen weiten sich überrascht, als er einen Blick auf seine zuckende rote Klinge erhascht, die erschreckend tief in seinem Leib steckt. Er hätte es ahnen müssen, aber er ist zu abgelenkt gewesen oder zu sehr von sich selbst überzeugt.

Entgeistert blickt er noch einmal schwach auf zu Rey, deren Hüfte er noch immer fest umklammert hält, öffnet den Mund für ein einfaches ‚Warum?‘, doch es ist einzig sein letzter Lebenshauch, der ihm über die Lippen flieht, bevor seine warmen Hände sich unendlich langsam von ihr lösen und er leblos in sich zusammensinkt.

Im gleichen Augenblick deaktiviert Rey tränenüberströmt die rote Klinge und greift noch einmal verzweifelt nach Kylo Rens Wange, die schwer und kraftlos über ihre eiskalte zitternde Hand zu Boden gleitet.

„Es tut mir so leid… aber… es wäre gegen jede Regel.“
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