Sesshoma mein... Geliebter ?

von Miki10001
GeschichteDrama, Romanze / P18
Bankotsu Inu-Yasha Naraku OC (Own Character) Rin Sesshoumaru
14.02.2018
13.08.2019
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Ich senkte den Kopf ein wenig und bemühte mich Ihn nicht direkt anzusehen.
Einem kleinen Moment später sah ich aber wieder auf und musste doch leicht schmunzeln.
„Nein wahrscheinlich nicht. Aber dass hat doch ohnehin keine Bedeutung für dich, also kann es dir ja auch egal sein oder ?“ Ich sah ihm ganz direkt in die Augen aber alles was ich in seinem Gesicht sehen konnte war ein leichtes Zucken seines Mundwinkels. Er macht sich über mich lustig und nichts anderes. Ein Seufzen entglitt mir und ich wandte Ihm wieder den Rücken zu, bereit zu gehen.
„Ich sag`s mal so, mein sterbliches Leben ist Ihm Vergleich zu deinem um einiges kürzer.
Du müsstest dich schon um einiges mehr anstrengen, um dass ich meine wenige Zeit auf Erden damit verschwende, darauf zu warten dass du zu mir kommst.“
Mit diesen Worten wand ich mich endgültig um und sammelte meine Sachen auf. Ich Warf Ihm noch einen letzten Blick über die Schulter zu und verschwand dann im Dickicht des Waldes.
Wie hab ich das nur gemacht. Mein Herz klopft so stark, dass es mir fast aus der Brust springt.
Wie ein nicht aufhörender Hammerschlang drückt er gegen meine Brust. Ja genauso fühlt sich das an. Schmerz, Wut, ein wenig Trauer und ja auch so was dass man wohl Sehnsucht nennt.
Genau das fühle ich wenn ich Ihn sehe, wenn er spricht, wenn er mich ganz ernsthaft anzusehen scheint. Ja da bin ich mir sicher. Er verwirrt mich so sehr.
„Dieses Mädchen ist wirklich sehr verwirrend. Sie ist stark genug um mein giftiges Blut zu Überleben und stärker zu werden. Aber Ihr klopfendes Herz, dass ich noch immer sehr gut hören kann und das keine Angst vor mir hat und daher so hart sein müsste, ist so weich und zerbrechlich.“
Menschen, sind zerbrechliche Wesen. Sie ist ein starkes und zerbrechliches Wesen.

*
Einige Tage vergingen und Sesshomaru`s Truppe reisten noch Immer mit uns.
Mir war das größtenteils egal. Die einzige Gesellschaft die ich genoss, war die von Rin. Ich hab sie sehr lieb gewonnen. Sie erinnert mich sehr an Ruri, meine süße kleine Schwester.
Aber sie ist anders. Zumindest ein bisschen. Je länger wir liefen, desto mehr bemerkte ich, wie sie Immer schwächer wurde. Ich sah wie sie fast fiel, so müde war sie. Ich fing sie noch im letzten Moment auf und ließ das kleine Mädchen träge auf meinen Rücken klettern.
„Na Rin bist du müde ?“ „Kayta. Es geht mir gut ich kann...huaaah noch weiter laufen.“
Meinte sie und war Im nächsten Moment schon im Reich der Träume versunken.
„Ja na aber klar doch.“ Murmelte ich ganz leise und mit einem Lächeln auf den Lippen.
Ich schloss die Augen kurz, konnte aber bemerken, dass Sesshomaru seinen Blick auf uns gerichtet hatte. Wie lange hatte er schon zu uns gesehen, während er so vorne weg lief. Wer weiß.
Und schon im Nächsten Moment: „Na schön, wir werden hin rasten.“ „HUUAAAHH“ Ein sehr erleichtertes Seufzten kam sofort von allen. Es hatte sich wohl niemand getraut etwas zu sagen bis zu diesem Moment. „Na ein Glück.“ Meinte Kagome zu mir.
Ich setzte die Schlafende kleine Rin bei A-Hun und Jaken ab, lächelte sie noch mal an, streichelte Ihr sanft über den Kopf und deckte sie zu. „Schlaf gut...kleine Rin.“ Stand ich auf und wandte mich meinen Freunden zu. Sie saßen wie so oft um ein Lagenfeuer herum und redeten über dies und das.
Ich schloss die Augen und lauschte Ihnen, hörte zwar nur mit halbem Ohr zu, genoss aber Ihr lachen und dass schöne warme Feuer, das so leise vor sich hin knisterte.

*
Nach einer Weile waren alle anderen zu Bett gegangen. Naja nicht alle. Sesshomaru schien wirklich niemals zu schlafen. Ich konnte nicht anders. Schwermütig rappelte ich mich auf und machte mich auf dem Weg zu Ihm. So wie er da stand, im hellen Mondlicht, konnte ich mich nur daran erinnern was vor einiger zeit einmal gewesen ist. Aber das war ja nichts. Nichts von Bedeutung. Nicht für mich. Und ganz bestimmt nicht für Ihn. Ja genau dass musste ich mir weiterhin ins Gedächtnis hämmern. Das...das und nichts anderes.
„Na du ziehst es wohl wirklich vor zu sterben oder.“ „Ich bitte dich Sesshomaru wenn du mich töten willst solltest du deinen Chancen nicht immer so schnell und einfach verstreichen lassen.
Außerdem schäfst du doch auch niemals oder ?“ „Im Gegensatz zu Euch brauche ich so gut wie keinen.“ Ich verdrehte die Augen und trat näher an Ihn heran. Stand jetzt direkt neben Ihm und zusammen starrten wir in die endlose Nacht. Ein leichter Wind kam auf und zog sich durch mein glattes, schwarzes Haar. Ich bemerkte wie er zu mir herüber sah und ich drehte den Kopf in seine Richtung und erwiderte so seinen Blick.
„Ich muss gestehen du Irritierst mich ein wenig. Du sagst dass du nichts tun wirst um mir näher zu sein und dass das alles keine große Bedeutung für dich haben wird solange ich mich nicht bekenne.
Und doch bist du hier, als einzige Außer mir wach und gehst mir nicht aus dem Weg.“
Ich regte mich nicht und antwortete nur im ähnlich trockenen Tonfall: „Und du hasst Menschen und kümmerst dich um ein Menschenmädchen. Du redest davon dass ich dich so nerve, dass du mich töten willst aber dann rettest du mich und küsst mich und was auch immer.
Du redest davon nur noch stärker werden zu können wenn du eine neue Waffe besitzt und dass obwohl du eigentlich schon längst bemerkt haben müsstet, dass du nie nötige stärke besitzt und alle übertreffen könntest. Du musst dich nur für neue Dinge öffnen und alte akzeptieren.
Und ja vielleicht halte ich mich von dir fern, obwohl ich längst weiß dass da etwas ist dass mich zu dir hinzieht aber was bringt mir das ohne dass du auch so fühlst ? Nichts.“
Meinte ich und wandte mich von Ihm ab. Drehte mich aber nochmal halb um: Denk mal darüber nach Sesshomaru.


(OK Leute. Ich weiß es ist ewig her aber hier habt ihr ein neues Kapitel. Viel Spaß beim lesen.
Schreibt doch wenn ihr Lust habt. Bis dann Leute ;D )
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