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Better than I know myself

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
14.02.2018
06.04.2019
5
5.248
6
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
06.04.2019 799
 
Kapitel 5 - Sick

Alec

Als Alec aufwachte, tat ihm alles weh. Gerade, als er seinen Kopf soweit gedreht hatte, um zu sehen, woher dieses monotone, anstrengende Piepen herkam, trat Dr. Bane mit mehreren anderen Personen ins Zimmer. “Alexander, Sie sind wach, das ist gut.” Alec fragte sich, was der Arzt gesagt hätte, wenn er noch nicht wach gewesen wäre, aber den Gedanken sprach er nicht laut aus. “Sie hatten großes Glück. Fast wären Sie gestorben. Durch Ihre Vorerkrankung war Ihr Körper bereits geschwächt...“ Alec wollte eigentlich nur ein Stück in seinem Bett hochrutschen, als ihn ein stechender Schmerz durchzuckte. „Das sollten Sie lieber lassen.“ sagte Dr. Bane, der gerade die Werte auf dem Monitor ablas. „Bedenken Sie, dass Sie gerade eine Messerstecherei hinter sich und Ihre Milz dadurch verloren haben.“ „Was?“ keuchte Alec entsetzt. „Die Milz ist kein überlebenswichtiges Organ.“ erklärte der Arzt ruhig und kontrollierte die Schläuche. „Das weiß ich.“ knurrte Alec ungehalten. „Aber wie konnte dieser Typ mit einem Messer hier rein? Wenn ich nicht gewesen wäre, würde Jace jetzt hier liegen...“ aufgebracht erinnerte sich der Shadowhunter an das, was passiert war. „Das...“ einer der Monitore begann, schneller zu piepen, was Alec noch mehr in Rage und auch völlig aus dem Konzept brachte. „Was?“ rief der Dunkelhaarige und schickte einen giftigen Blick in die Richtung des Gerätes. „Sie sollten sich nicht aufregen.“ meinte Dr. Bane und nahm eine Spritze zur Hand, deren Inhalt er in Alecs Infusionsschlauch injizierte. „Hey...“ Alec protestierte schwach, das Mittel hatte schon angefangen zu wirken. Der Arzt nickte zufrieden verließ das Zimmer, schließlich hatte er noch mehrere Patienten, die er versorgen musste.

Jace

Gerädert wachte der junge Shadowhunter auf Magnus‘ Gästebett auf. „Vorsichtig.“ murmelte Izzy und half ihrem Adoptivbruder auf die Beine. „Magnus?“ fragte Jace leise. „Er schläft, er hat sich verausgabt, aber es wird schon wieder. Das wichtigste ist, dass es dir wieder besser geht.“ sagte Izzy leise und drückte Jace‘ Hand. Ein stechender Schmerz zuckte ohne Vorwarnung durch den Körper des Blonden und brachte Jace dazu, sich am Bett festzukrallen. „Was?“ keuchte er vor Schmerzen. „Magnus konnte deine Wunde nicht ganz heilen, irgendwas hat seine Kräfte blockiert. Es wird noch dauern, bis das heilt.“ erklärte Izzy. „Und die Heilrune?“ fragte Jace. Izzy schüttelte den Kopf. „Funktioniert nicht, schon versucht.“ erklärte sie, während sie Jace half, sich wieder auf das Bett zu legen. „Vielleicht solltest du versuchen zu schlafen? Du hast viel mitgemacht die letzten Stunden und wer weiß, was noch kommt...“ Jace nickte und schloss die Augen. Izzy wartete, bis er eingeschlafen war, dann ging sie, um nach ihrem zweiten Sorgenkind zu schauen.

Alec

„Alexander...“ Alec stand in Magnus’ Schlafzimmer, überall lagen Sachen verstreut und in der Wand ihm gegenüber klaffte ein riesiges Loch. “Alexander.” wieder Magnus’ Stimme, die ihn rief. Er ging ins Bad, aber auch da war sein Freund nicht. Weiter ging es ins Wohnzimmer, aber auf das was Alec da sah, war er nicht vorbereitet gewesen. Magnus lag auf dem Rücken, er lag in einer riesigen Blutlache, die leblosen Augen starrten an die Zimmerdecke. “Magnus!” Alec kniete neben dem Hexenmeister nieder und schüttelte ihn. “Magnus...Magnus!” Alec schreckte hoch, ihm war übel. Gerade noch konnte Alec sich über das Gitter des Bettes beugen, bevor er sich auf den Boden des Zimmers erbrach. Tränen stiegen ihm in die Augen, als er sich übergab, er fühlte sich, als ob er sich seine Seele aus dem Leib würgen würde. “Mr. Lightwood.” Alec klammerte sich an das Bettgitter, dankbar etwas zum Festhalten zu haben und sah den Arzt an, der ihm seine Hand auf die Stirn legte. Alec merkte, wie es ihn in die Schwärze zog, unaufhaltsam und immer weiter driftete er in die Bewusstlosigkeit hinab. “Mr. Lightwood, bleiben Sie da!” Dr. Banes Rufe drangen wie durch Watte zu ihm. Dass der Arzt ihm die Hand gegen seine rechte Wange schlug bekam er nicht richtig mit. Er fühlte nichts als Schwerelosigkeit und Ruhe, dennoch wusste er, dass er nicht nachgeben durfte.

Dr. Bane

Erschöpft ließ sich der Arzt auf sein Bett fallen. Es hatte durchaus Vorteile, in dieser Einrichtung zu arbeiten. Wie die, dass man eine Wohnung direkt auf dem Klinikgelände gestellt bekam, wenn man dort arbeitete. Der junge Arzt nahm etwas aus seiner Tasche. Der Infusionsbeutel enthielt eine durchsichtige Flüssigkeit, wenn man nicht wusste, was drin war, konnte man meinen, dass es ein ganz normaler Beutel war. In dem Fall war es nicht so, der Cocktail im inneren des Beutels sorgte dafür, dass Dr. Bane seiner Arbeit länger als gewöhnlich nachgehen konnte und er so weniger Pausen brauchte. Rasch stach er eine Nadel in seinen Arm und ließ sich den Inhalt des Beutels so schnell wie möglich in den Körper fließen, schließlich hatte er nicht ewig Pause und keiner wusste, was der Tag heute noch für ihn bereit halten würde.
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