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Better than I know myself

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
14.02.2018
06.04.2019
5
5.248
6
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
21.02.2018 961
 
Kapitel 3 - Try

Magnus

Jeden Winkel hatten Jace, Magnus und Izzy nach Alec abgesucht, jeden gefragt, egal ob Vampir, Werwolf oder andere Shadowhunter. Alec blieb unauffindbar. Magnus benutzte seine Magie so oft, dass er sich verausgabte und zusammenbrach. Als er wieder zu sich kam, lag er im Krankenhaus, Izzy an seiner Seite. Sie sah noch blasser aus, als die Tage zuvor und hatte verdächtig gerötete Augen. “Na dann, ab nach Hause.” meinte der Hexenmeister und zog sich die Kanüle aus dem Arm und die Atemmaske vom Gesicht. “Du willst nach Hause. Jetzt? In deiner Verfassung?” Jace kam dazu. Auch er sah alles andere als gut aus. “Jeap. Ein Zaubertrank und das Thema hat sich erledigt.” murmelte Magnus, der jedoch mit dem Aufstehen zu kämpfen hatte. Jace stützte ihn, während Izzy einen Arzt holen ging. Der war zwar gar nicht einverstanden, seinen Patienten gehen zu lassen, aber als Magnus versprach, wieder zu kommen, wenn es Probleme gab, konnte er außer dem Aufzählen einiger Risiken nichts tun. Aber auch die Risiken hielten Magnus nicht länger. Er hasste Krankenhäuser. Kaum vorstellbar, dass er ganz früher als kleines Kind immer davon geträumt hatte, Arzt zu sein, hätte er ein normales Leben gehabt. Kaum waren die drei aus dem Zimmer, schlossen sie sich in eine Abstellkammer ein und Magnus erschuf mit größter Mühe ein Portal, das sie in seine Wohnung brachte.

„Sogar zum Portale erschaffen reicht‘s nicht mehr. Ich hab n echtes Problem.“ seufzte Magnus übertrieben und begann, einige Zutaten in ein Gefäß zu werfen und irgendwelche Sprüche zu murmeln. „Was ist, wenn er nicht gefunden werden will?“ fragte Jace in die Stille hinein. Magnus unterbrach seine Tätigkeit und sah den Shadowhunter durchdringend an. „Wieso sollte er das nicht wollen?“ fragte er knapp. Auch Izzy starrte ihren Adoptivbruder fragend an. „Vielleicht wollte er was anderes... Vielleicht ist er in Urlaub...“ „Dir geht’s aber schon noch gut, oder?“ zischte Izzy ihn an. „Du redest von deinem Parabatei und unserem Bruder. Alec würde sowas nicht machen, ohne nicht mindestens vorher einem von uns Bescheid zu geben!“ Jace schrumpfte in sich zusammen, er wusste, dass Izzy Recht hatte und, dass Alec sowas nie tun würde, aber er wollte eine Erklärung, einen Grund, weshalb Alec, sein Bruder und Parabatei nicht hier war.

Magnus kippte unterdessen mit Schwung den Trank auf Ex hinunter und kniff kurz die Augen zusammen. Als er wieder anfangen wollte, Magie zu gebrauchen, schritt Izzy ein. „Nein. Keine Magie mehr für heute. Wir brauchen dich. In mehr als einer Hinsicht. Wir haben keinen zweiten Hexenmeister, der dich retten kann. Und Runen helfen bei dir nicht.“ Sie schob Magnus auf die Couch neben Jace und setzte sich so, dass Magnus zwischen den beiden eingeklemmt saß. „Wir finden ihn...“ murmelte sie, als sie den Kopf auf Magnus‘ Schulter sinken ließ und vor Erschöpfung einschlief.

Alec

Nach der Einzelstunde mit „Dr.“ Bane hatte Alec schon genug und wollte gar nicht mit zum Sport. Er hatte vor der Stunde noch eine Urinprobe abgeben müssen, weil „Dr.“ Bane das in der Früh vergessen hatte. Danach hatte der dunkelhaarige sich eine Stunde anhören müssen, dass es keine Dämonen gab und, dass es noch ein langer Weg zu seiner Besserung wäre. „Sag mal, darf ich da mit?“ fragte Alec Jace, als er zurück in ihrem Zimmer war und drückte den Wattebausch noch fester auf seine Ellenbeuge. Anscheinend liebte Magnus es, ihn mit Nadeln zu quälen. „Zum Sport? Ja. Die Betreuer sind dabei und sie haben Elektroschocker dabei. Du kriegst da echt was drauf. Da haut keiner ab. „Ernsthaft?“ lachte Alec. “Denkst du ich mach Witze?“ fragte Jace und er sah Alec ernst an. „Jetzt nicht mehr.“ murmelte Alec und war kurz davor, doch nicht zum Sport mit zu gehen.

„Ich glaub ich bleib lieber hier und schlaf n bisschen.“ meinte Alec, der tatsächlich k.o. war von seinem Gespräch. „Dann darfst du halt erst wieder nächste Woche mit.“ sagte Jace und sah Alec durchdringend an. „Schon okay...“ murmelte er und legte sich hin. Warum fühlte er sich auf einmal so schlapp und müde? Irgendwie war ihm auch kalt. Aber das konnte er sich auch einbilden. So schnell konnte man sich doch nicht so schlecht fühlen. Er sah von seinem Bett aus zu, wie Jace von einem der Betreuer abgeholt und ihm die Infusionsnadel gezogen wurde. Keiner wollte, dass die Patienten irgendwo hängen blieben und sich dadurch verletzten. „Mach für mich n paar Übungen mit.“ grinste Alec und klatschte bei Jace ein. „Klar man.“ meinte der und ging mit dem Mann mit. Alecs Augenlider wurden immer schwerer und er spürte, wie er einschlief.

„Mr. Lightwood.“ Alec warf sich unruhig hin und her. Er träumte von Magnus und dass er gefangen war und... „Mr. Lightwood!“ Jemand schüttelte ihn an der Schulter. Alec schrie auf und sah, als er die Augen aufmachte, Magnus vor sich. „Sie haben schlecht geträumt. Eine der Schwestern hat sich Sorgen gemacht und mich geholt. Wie geht es Ihnen?“ fragte der Arzt, während er Alecs Handgelenk nahm und seinen Puls maß. „Als wäre ich von vier Autos überfahren worden.“ murmelte Alec und rieb sich mit seiner freien Hand seinen schmerzenden Kopf. „Kopfschmerzen? Schwindel? Schmerzen im ganzen Körper?“ fragte Magnus. Alec nickte nur. „Das kommt vom Fieber. Wenn ich mich nicht irre, ist es noch gestiegen. Wieder maß der Arzt Alecs Temperatur. „38,8.“ sagte er und zog eine Spritze auf. Alec jedoch schob seine Arme unter die Decke. „Haben Sie keine Tabletten oder so was?“ fragte der Shadowhunter, dem mittlerweile übel wurde, wenn er nur an Nadeln dachte. Dass er mal so enden würde, hätte er selbst am wenigsten vermutet. „Da Sie selbst mal versucht haben, sich mit einer Überdosis an Tabletten umzubringen, sage ich nein. Außer Sie wollen die dritte Variante.“ meinte der Arzt und Alec verzog das Gesicht...
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