Ein Kleinkrieg mit Rosen

GeschichteHumor, Romanze / P18
14.02.2018
14.02.2020
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Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich bedanken und zwar an erster Stelle bei allen, die sich irgendwann die Zeit genommen haben, sich bei mir zu melden. Egal, welches Ausmaß die Rückmeldung umfasste, ich freute mich jedes Mal. Ich war sehr gerührt zu lesen, dass es Leserinnen gibt, die meine neuen Kapitel freudig erwarteten oder die sich sogar extra einen Account zugelegt haben, um mir Feedback zu schreiben. Insbesondere danke ich denjenigen unter euch, die sich mehrere Male bei mir gemeldet haben!
Mein zweiter Dank geht an die Menschen, die meine Geschichte empfohlen haben. Natürlich habe ich mich auch über jeden Stern gefreut.

Für Interessierte schreibe ich kurz etwas zu meiner Motivation hinter der Geschichte. Ich beginne mit einem Geständnis: Für den Titel hatte ich eine Pointe geplant – die ich vergessen habe. Sie fällt mir beim besten Willen nicht mehr ein und alles, was ich noch zu retten versuchte, wirkte gesucht, also fiel es weg. (Wobei ich deine Interpretation, liebe Mira, sehr charmant fand.)
Ich wollte unbedingt eine Liebesromanze schreiben, in der aus Abneigung Zuneigung wird. Dazu musste ich ganz schön aus den Vollen schöpfen, was nicht immer ganz einfach war. Schließlich empfinde ich ja Sympathie für die Figuren und will nicht, dass sie einfach nur zum Reinschlagen sind. Alles in allem ist das hier ein Versuch, meinem Humor Raum zu machen. Darüber hinaus mag ich die Gratwanderung zwischen humorvoll und tragisch und versuchte, mich da zu bewegen. Wobei ich mir erhoffte, dass die Person, die das liest, sich ein Stück weit von den Problemen meiner Figuren abholen oder zumindest nachdenklich stimmen lässt. Mir war es wichtig, eine gesunde Distanz ihnen zu haben, aus zwei Gründen: Erstens wäre mir ein offensichtlicher self-insert peinlich und zweitens folgt auf erstens gerade weil ich der Überzeugung bin, dass es beim Lesen auffällt, wenn die Verfasserin diese Distanz nicht wahrt. Beide meine Protagonisten haben zwar Elemente, die man auf mein Selbst spiegeln könnte, aber so gekoppelt mit Fiktivem, dass ich nie das Gefühl hatte: „Das bin ich“, sondern zwei andere Menschen.
Auf jeden Fall habe ich viele Themen hier rein gepackt, so viele, dass ich zum Schluss selbst überfordert war und auch nicht alle gebührend an ein einleuchtendes Ende führte. Ich hatte auch gar nicht geplant, sechzig Kapitel zu schreiben, sondern halb so viele. Aber manchmal packte es mich und die Kapitel eskalierten. Durch das dauernde Wiederkauen meiner eigenen Texte hatte ich sogar Phasen, wo ich meiner eigenen Lieblingsworte wegen nur noch mit den Augenrollen konnte. Im Nachhinein habe ich die Texte teils etwas beschnitten, aber nie inhaltlich, nur auf Redundanz. Falls ihr die Geschichte irgendwann noch einmal lest, merkt ihr vielleicht einen Unterschied. Perfekt ist hier nichts, ich werde sicherlich noch viele Fehler finden. Es ist, was es ist. Aber falls jemand Fehler egal welcher Natur (Inhalt, Logik, Grammatik) zu berichten hat, die schon lange stören, nur her damit. Und wer Ein Kleinkrieg mit Rosen in Stücke reißen möchte, nur zu, aber bitte freundlich.
Aber auf jeden Fall freue ich mich, dass ich es geschafft habe, die Geschichte zu beenden und freue mich wirklich über jeden Menschen, der bis und mit hierhin alles gelesen hat.

Wegen des semioffenen Endes und aus Spaß an der Sache habe ich mal mit dem Gedanken gespielt, ein kleines Sequel zu schreiben. Es würde nur in kleinen Happen das weitere Leben von Giuli und Kris beleuchten. Allerdings bin ich unschlüssig.
Des Weiteren habe ich mal angesagt, dass ich hier ein paar Ideen vorstellen möchte für eine nächste Geschichte. Leider fehlt mir momentan die Muse und ich habe gerade nichts anzukünden. Aber ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

Update vom 16. Februar: Ich habe inzwischen bereits eine neue Geschichte begonnen, sie findet sich hier.

So, das war’s von meiner Seite!
Ich danke euch für diese – auf den Tag genau – zwei Jahre, ich hatte sehr viel Spaß. Ich hoffe, ihr auch.

Alles Liebe,
ooL