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Familienzusammenführung der anderen Art

von Wali19
GeschichteFamilie, Fantasy / P16 / Gen
Balin Elrond Fili Kili OC (Own Character) Thorin Eichenschild
12.02.2018
25.11.2021
101
329.981
24
Alle Kapitel
288 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
25.11.2021 3.316
 
Hallo meine lieben Leser,
wie immer bedanke ich mich für euer Interesse an meiner Geschichte,
ich grüße nun auch alle neu dazugekommen Leser.

Über den weiteren Stern habe ich sehr gefreut, ebenso über neuen Favos.

Mein besonderer Dank geht aber auch heute wieder an meine fleißigen
Reviewschreiber, Rahja2, Hexe1177 und Fairness52
Über eure Kommentare freue ich am meisten, ein ganz herzliches Dankeschön.

So nun aber wünsche ich viel Spaß beim lesen.
Eure Wali






101 Bilbos kleine Rede



Die kleine Feier für Bilbos Einzug war schnell auf die Beine gestellt, Bombur wuselte, seit der Ankunft von Bilbo, in der Großküche und scheuchte seine Mitarbeiter herum, er stellte ein Menü zusammen, dass es dem Hobbit schwerfallen würde, je wieder den Berg zu verlassen.
Er wusste schließlich am besten, was dem Hobbit schmeckte.

Am Abend fanden sich schließlich alle aus der Gemeinschaft in der kleinen Küche ein, einige waren mit ihren Partnerinnern gekommen, jeder begrüßte Bilbo und wünschte ihm nochmals ein herzliches Willkommen, dann kamen auch die Elben und Morwen in die Küche.

Elrond stellte sich zu seiner Nichte, da sie gerade nicht neben ihrem Mann stand und beugte sich zu ihr hinunter, er raunte ihr etwas ins Ohr. Aurelia sah ihn erst perplex an, bevor ihre Augen anfingen zu strahlen und sich dann ein breites Grinsen auf ihr Gesicht legte, sie umarmte ihren Onkel und flüsterte ihm ebenfalls etwas zu, was Elrond zum Schmunzeln brachte. Er sah Aurelia fest an und sie nickte ihm zu, dass sie verstanden hatte.
Arwen versperrte Thorin den Blick auf Aurelia, sie wollte ihrer Schwester die Überraschung nicht verderben.

Thorin wollte erst zu Elrond und seiner Aurelia gehen, aber als er ihre strahlenden Augen und dann ihr breites Grinsen sah, ließ er sie bei ihrem Onkel. Er hatte ja schließlich noch die ganze Nacht Zeit, um zu erfahren, was Elrond ihr gesagt hatte.


Morwen wusste nicht was sie zu dem kleinen Kerl sagen sollte und so zog sie sich an das Ende des langen Tisches zurück und beobachtete lieber alles, ihr fehlte Thengel, sie machte sich sorgen um ihn, ob er auch wirklich wohlbehalten zum Berg kommen würde.


Dann stand Aurelia vor Bilbo, beide schauten sich ernst an und langsam wurde es richtig still in der Küche. Thorin stand neben Aurelia, er sah mit einem lächeln im Gesicht, was auch seine Augen erstrahlen ließ, auf Bilbo hinab, aber als er nach seinem Juwel sehen wollte, umarmte sie den Hobbit schon so fest, dass dieser bald schon zu röcheln begann. Augenblicklich ließ Aurelia ihn los und grinste ihn an. Sie trat einen Schritt zurück und bevor Thorin etwas sagen konnte, hörte er, wie Aurelia Luft holte und zum Reden anfing.

„Bilbo, ich weiß du bist ein Hobbit, aber glaub mir, wenn ich dir sage, dass in deiner Brust das Herz eines Zwerges schlägt, durch die ganzen Abenteuer, die wir gemeinsam gemeistert haben, hast du dich so sehr gewandelt, dass du nun mehr wie ein Zwerg, als ein Hobbit bist. Deshalb hast du dich auch im Auenland nicht mehr wohlgefühlt. Ich für mein Teil und ich denke, das trifft auch auf alle anderen aus der Gemeinschaft zu, bin froh, dich hier im Erebor, in deiner neuen Heimat begrüßen zu dürfen.
Damals auf der Reise zum Erebor, wo Thorin dir noch nicht viel zugetraut hatte, waren wir zwei schon enge Freunde und als wir mit Kili und Periana gemeinsam den einen Ring zerstört haben, bist du da irgendwie zu meinem Bruder geworden. Deshalb heiße ich dich ganz herzlich in deiner neuen Familie willkommen.“

Jeder im Raum sah, wie sehr die beiden ihre Tränen zurückhalten mussten, selbst Thorin musste mehrmals hart schlucken, damit seine Stimme ihn nicht verraten würde, wie sehr ihn die Rede seiner Frau mitgenommen hatte, aber er stand zu jedem einzelnen Wort, was Aurelia gesagt hatte, er empfand fast genauso viel für den Hobbit, wie sie.

Bilbo suchte in seinen Taschen nach etwas bestimmtes, jeder begann leise zu kichern, bis Bofur ihm ein Taschentuch vor die Nase hielt und meinte, es sei frisch gewaschen.
Nun prusteten alle aus der Gemeinschaft los, wurden sie doch an den Anfang ihrer Reise erinnert, als Bilbo ebenfalls ein Taschentuch suchte und Bofur ihm ein Stück Stoff zuwarf.
Das lachen der anderen sorgte dafür, dass diese leicht emotionale Stimmung sich so schnell verzog, wie sie aufgekommen war.

Thorin hatte den Worten seiner Frau nichts weiter hinzuzufügen und so konnte das Essen beginnen.

Für jeden Geschmack war etwas dabei, Galadriel hielt sich an den Gemüseauflauf und Salten, ebenso hielt es Elrond und Elladan, wobei sie auch die verschiedenen Kartoffelspeisen probierten. Arwen hatte an der Seite von Elessar begonnen auch Fleisch zu essen, weshalb sie hier nun auch einige Stücke probierte.

Und was es nicht alles gab, gefüllter Fasan, gegrillte Ochsenscheiben, Hase in einem Honigmaismantel Forelle in Orangensoße, Blätterteigpasten, Käsekuchen, gefüllte Hefebällchen und noch vieles mehr, wobei die Hefebällchen sofort in Aurelias Reichweite abgestellt wurden. Die Mägde hatten zu tun, damit die Bierkrüge niemals lange leer waren. Morwen taute nur langsam auf und beteiligte sich anfangs sehr zurückhaltend an den Gesprächen.
Ihr fiel auf, dass die Königin unter dem Berge keinen Wein, oder Bier trank, ihr wurden entweder Wasser oder Saft gereicht, diese Erkenntnis zauberte ihr ein wissendes Lächeln aufs Gesicht.

Der Abend war mehr als schön, nach dem Essen holten die Zwerge ihre Instrumente hervor und begannen zuspielen. Thorin lies sich diese Gelegenheit nicht nehmen und forderte seine Königin zum Tanz auf. Er sah, wie sich Arwen zu Morwen setzte und sich mit ihr unterhielt, auch wenn er sich der Tatsache bewusst war, dass er sich eigentlich nach dem Befinden Königin Morwens erkundigen sollte, so wollte er diesen Tanz um nichts in der Welt aufgeben. Noch während des Tanzes, machte ihn seine Frau darauf aufmerksam, dass er sie nach dem Tanz gerne zu Morwen bringen könnte, dann würde sie sich mit ihr unterhalten und er könnte sich mit Bilbo über die nächsten Tage beraten.

Auch wenn Thorin, Bilbo und Balin sich unterhielten, so ließ er dennoch Aurelia nicht aus den Augen, ihm ist nicht entgangen, dass sie froh war, sich setzen können. Er wollte sofort an ihrer Seite sein und sie zu ihrem gemeinsamen Gemache bringen, sollte sie sich unwohl fühlen.

Aber nicht Aurelia hob die Feier auf, sondern Bilbo, er verschaffte sich gehör, indem er an sein Glas schlug, sobald er die Aufmerksamkeit alle hatte, stellte er sich auf seinen Stuhl und räusperte sich mehrfach.

„Ich freue mich, dass ihr mich hier so herzlich willkommen geheißen habt. Ich habe euch alle sehr vermisst und Aurelia hatte recht, ich fühle mich schon lange nicht mehr wie der Bilbo, der ich damals war, als ihr alle in meiner Höhle eingefallen seid.“ Hier gab es vereinzelt einige Lacher, aber es wurde auch recht schnell wieder still.

„Den ganzen Abend habe ich zum überlegen gehabt und ich muss sagen, dass ich mich hier bei euch wie zuhause fühle. Ich denke jeder von euch ist für mich zu einem kleinen Stück Familie geworden, jeder, außer Aurelia, sie hatte es ja schon anfangs erwähnt und ich fühle ihr gegenüber genauso, wie ein Bruder zu seiner Schwester.
So und da dies nun geklärt wäre, sage ich euch nun gute Nacht, habt einen guten Heimweg und wir sehen uns morgen in aller frische.“ Er verbeugte sich ein wenig, stieg vom Stuhl und winkte allen noch einmal zu und verließ die kleine Küche. Thorin brauchte nichts weiter zu sagen, Bilbos Abgang war Aufforderung genug und jeder verabschiedete sich von dem Königspaar und verließ die kleine Küche.

Langsam gingen Thorin und Aurelia auch in ihr Gemach. Vor der Tür wurde Thorin noch kurz aufgehalten, einer der Torwachen gab ihm einen kurzen Bericht, so wie es der König angeordnet hatte. Zum Glück war alles friedlich.

Aurelia nutze die kurze Zeit, um kurz ins Badezimmer zu gehen und sich auf dem Abort zu erleichtern, danach wusch sie sich kurz und eilte ins gemeinsame Schlafgemach.

Vor ein paar Tagen schon, hatte sie von Nora einige sehr luftige Nachthemden bekommen, eines davon, welches fast nur aus schwarzer Spitze zu bestehen schien, zog sie sich an und legte sich in ihr Bett. Sie zog die Bettdecke bis zu ihrem Kinn hoch und war so aufgeregt wie in der dritten gemeinsamen Nacht mit Thorin.

Im Kamin brannte ein Feuer, dass das Bett sehr gut beleuchtet wurde. Als Thorin dann endlich zu ihr ins Gemach kam, bat sie ihn, noch zwei oder drei Holzscheide ins Feuer zu legen, da es ihr etwas zu kalt war. Verwundert, ob dieser bitte, hob er eine Braue und genau in diesem Moment zitterte Aurelia, aber nur sie wusste, dass sie nicht vor kälte zitterte.
Natürlich kam er ihrer bitte nach, dann setzte er sich auf den Bettrand und zog seine Stiefel aus, dann folgte seine Oberbekleidung, als er aufstand um sich seine Hose auszuziehen, hörte er ein Geräusch hinter sich und drehte sich um.

Seine Augen wurden immer größer und seine Bewegungen immer fahriger. Was er da sah, ließ ihn hart schlucken.
Seine Aurelia hatte sich im Bett aufgerichtet und er sah dieses NICHTS an Stoff auf ihrer hellen Haut. Augenblicklich wurde ihm seine Hose viel zu eng, seine Hände begannen zu schwitzen und seine Atmung setzte kurzzeitig aus.

>Was hatte sie da an, Oh Mahal steh mir bei, sie macht es mir nicht einfach, wenn ich nicht um unser Kind bangen müsste, würde ich jetzt sofort über sie herfallen, ich würde ihr diesen Fetzen Stoff vom Körper reisen und sie wild und hemmungslos lieben. NEIN! Was denke ich denn da? Ich darf sie nicht überfallen, oh bei Durins langem Barte, was tut sie mir nur an? Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich sie nehmen, bis sie mich um gnade anbettelt und selbst dann würde ich weiter machen. Ich darf nicht über sie herfallen, ich brauch ein Bild, was meine Leidenschaft sofort verebben lässt.< So sehr er sich auch anstrengte, ihm wollte nichts einfallen, bis, ja bis sich ein Gesicht vor seinem inneren Auge schob und seine Leidenschaft augenblicklich in sich zusammenfiel. Er sah Burgis Gesicht vor sich und kurz wallte die Wut durch seinen Körper, erst ihre leisen Worte brachten ihn ins hier und jetzt zurück.
Mittlerweile war sie zu ihm an den Rand des Bettes gekommen und begann nun seinen Gürtel und Hose zu öffnen.

„Onkel hat mir gesagt, dass wir unsere Leidenschaft wieder ausleben können, aber du darfst nicht mit deinem ganzen Gewicht auf mir liegen, aber sonst gibt es keine Einschränkungen. Thorin, ich will dich wieder spüren, nicht dieses vorsichtige, sondern richtig leidenschaftlich, bitte.“ Mehr brauchte sie ihm nicht sagen, er war schon längst aus seiner Hose gestiegen und nun zog er Aurelia zu einem sehr ungestümen Kuss an sich, er hob sie hoch, damit sie ihre Beine strecken konnte. Langsam, aber sicher beugte er sich mit ihr aufs Bett, ihre Lippen blieben dabei verbunden. Aurelia hatte ihre Beine um seine Hüfte gelegt, sie wollte ihn sofort spüren, aber Thorin hielt sich zurück, er erhob sich und betrachtete seine Aurelia, wie sie so in schwarzer Spitze vor ihm lag. Genüsslich wanderten seine Augen über jeden Millimeter seiner Frau.
Dann beugte er sich wieder hinunter und küsste sie wieder, eine Hand legte sich um eine Brust und begann sie zu Massieren, während er sich langsam zu der anderen Brust hinunter küsste. Seine Zunge spielte mit der hard aufgerichteten Brustwarze, dann schloss sich sein Mund darum und er begann daran zu saugen, ab und zu ließ er seine Zähne leicht über den Warzenhof kratzen, nur um dann die Brustwarze wieder genüsslich mit dem Mund zu verwöhnen. Nach einiger Zeit wechselte er die Brust, Aurelia atmete da schon sehr abgehackt, sie war kurz vor ihrem Höhepunkt und Thorin wusste dass, er wollte dass sie ihren Höhepunkt erlebte, ohne dass er in sie eindrang, er wollte sie hören und wollte es sehen, sie konnte noch nicht bereit für ihn sein und Schmerzen wollte er ihr nicht zufügen.
Seine andere Hand war inzwischen an ihrer Mitte angekommen, vorsichtig rieb er über ihren Lustpunkt und wurde mit einem kleinen spitzen schrei belohnt, dann drang er mit einem Finger in sie und sein Daumen rieb weiterhin über ihren Kitzler, immer schneller bewegte sich Aurelia seiner Hand entgegen, bis sich ihre Muskeln immer wieder wellenartig zusammenzogen und sie ihren Höhepunkt herausschrie, den er mit seinem Mund abfing. Nur langsam kam sie wieder zu sich, ihr Atem ging immer noch sehr schnell, Thorin sah ihr intensiv in ihre Augen, so als ob er auf den Grund ihrer Seele blicken wollten. Langsam senkte er sich herab und verschloss ihren Mund mit seinem, seine Zunge stieß in ihre Mundhöhle vor und immer wieder kämpften ihrer beide Zungen miteinander. Als er sich dann von ihr löste, strich er mit einer Hand über die kleine Wölbung an ihrem Bauch, seine Augen folgten seinen Bewegungen, noch immer war er so sehr fasziniert, dass was diese Wölbung für sie beide bedeutete.

„Verzeih mir, aber du warst noch nicht bereit für mich, jetzt schon, ich wollte dir keine Schmerzen bereiten und glaub mir, ich hätte mich fast vergessen und wäre über dich hergefallen, wo hast du dies etwas von nichts her?“, „Von Nora, ich hab sie gefragt, ob sie auch sowas herstellen kann, glaub mir, wir beide sind knallrot angelaufen, aber dann mussten wir auch beide über uns selbst lachen. Sie hat mir einige Stücke gefertigt und bevor du fragt, nein, ich werde sie dir jetzt nicht alle zeigen, du wirst sie aber zu sehen bekommen. Thorin, ich möchte dich endlich wieder richtig spüren, bitte, bitte Thorin, nimm mich, liebe mich.“

Fast verzweifelt erklangen ihre Worte zum Schluss und sie war wieder so entzückend rot geworden. Er kam ihrer Bitte nach, er legt sie mitten ins Bett und platzierte sich über sie, langsam drang er in sie ein und Aurelia schlang ihre Beine um seine Hüfte, er musste sich neben ihrem Bauch abstützen, sonst würde sie sein Gewicht zu sehr spüren. Er bewegte sich langsam hin und her, wurde dann aber schneller und seine Stöße wurden damit auch kräftiger. Aber dann hörte er plötzlich auf, er schlang seine Arme um sie und drehte sich mit ihr um, nun war sie oben und er half ihr sich aufzusetzen, eine Hand ließ er an ihrer Hüfte und die andere widmete sich einer ihrer Brüste, doch bald schon setzte er sich auch auf, er öffnete leicht seine Beine, sodass sie ein wenig herabsank, dann umarmte er sie etwas fester und begann sich nun zu bewegen, immer heftiger wurden seine Bewegungen, er küsste sie immer stürmischer, bis er seinen Höhepunkt nicht mehr zurückhalten konnte, er stieß noch einmal kräftig in sie und hielt sie dann ganz fest. Sie immer noch festumschlungen, ließ er sich nach hinten fallen, ihre Kontraktionen hielten ihn in an Ort und stelle und nach wenigen Minuten war er wieder bereit für sie, sie spürte es auch und bewegte sich dementsprechend auf ihm.
Sie erhob sich soweit, bis er fast aus ihr herauswäre, nur um sich dann so langsam wie möglich wieder auf ihn herabsenken zu lassen, sie ließ ihr Becken kreisen, genauso, wie er es ihr ein paarmal gezeigt hatte. Nach weiteren Minuten in denen sie sich sehr langsam auf ihn bewegt hatte, legte er seinen Daumen an ihre Perle und begann diese zu massieren, was zur folge hatte, dass sie sich schneller bewegte und sich dann auch noch etwas nach hinten lehnte, damit er sie besser stimulieren konnte. Auch diesmal war das Ende sehr heftig, aber äußerst befreiend.

Beide verzichteten auf ihr Nachtzeug, Thorin holte die Decke vom Fußboden hoch und legte sie über sie beide.

Aurelia kuschelte sich eng an ihn, sie legte sogar ein Bein über seine Beine und ein Arm um seine Hüfte, so als wolle sie verhindern, dass er einfach aufstand, ihren Kopf bette sie auf seiner Brust.
Mit einem glücklichen Lächeln zog er sie so etwas mehr an sich und hielt sie fest umschlungen.

„Ich habe mit Morwen gesprochen, sie vermisst ihren Mann. Arwen hatte ihr zwar erzählt, was Onkel Elrond gesagt hatte, aber sie konnte es nicht glauben. Ich will mich an diese Nacht erinnern, wenn du mit den anderen gegen Burgis in die Schlacht ziehst. Ich weiß nämlich nicht, wie ich an Morwens Stelle reagieren würde. Ich weiß, dass ich dich nicht begleiten kann und meine Gabe funktioniert momentan nicht richtig. Ich kann euch nicht mal von hier aus schützen. Verzeih mir, dass ich dich mit meinem neuen Nachthemd so dermaßen überfallen habe, aber als Onkel mir sagte, dass wir uns wieder richtig nah sein können, habe ich es nicht mehr ausgehalten. Wir haben beide so lange verzichten müssen, kannst du mir mein Verhalten verzeihen?“ Thorin wollte schon antworten, als er bemerkte, wie etwas auf seine Brust tropfte, Aurelia hatte nicht wie sonst ihr Gesicht zu ihm hoch gewandt, sondern lag so, dass er ihr Gesicht nicht sehen konnte und nun spürte er auch ihre Schluchzer, er hielt sie fest und strich ihr immer wieder beruhigend über ihren Kopf, ihre Schulter und den Rücken und sagte ihr immer wieder, dass er ihr nicht böse war und das es nichts zum Verzeihen gab, denn er freute sich viel zu sehr, über die Spontanität seines Juwels. Wieder einmal konnte er in seinen Gedanken nur mit dem Kopf schütteln, auf was für Ideen seine Aurelia doch immer wieder kam und wie sehr sie sich dann dafür schämte. Ihm gefielen die meisten ihrer Ideen, solange jedenfalls, sie sich nicht in Gefahr damit brachte.

Er spürte, dass sie sich noch nicht wieder beruhigt hatte, weswegen er sie noch etwas fester an sich zog und ihr ein Schlaflied vorsummte, er hoffte, dass sie dadurch die nötige Ruhe endlich finden konnte.

Nach einiger Zeit hörte er ihren gleichmäßigen Atem und konnte nun auch in seinen wohlverdienten Schlaf sinken.

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Am nächsten Morgen wachte er allein im Bett auf, Aurelia war schon in der Küche, um mit Dis und Arwen das Frühstück vorzubereiten.
Mit einem breiten Grinsen dachte er an die vergangene Nacht zurück, sie hatten sich geliebt, lange und heftig, aber nicht stürmisch, es war wie eine Befreiung, denn die anderen Male davor, hatten sie sich nicht so richtig getraut, aber in dieser Nacht, hatten sie die gegenseitige Nähe und Liebe des anderen mehr als genossen. Das einzige was er bedauerte war, dass ihr Nachthemd diese Nacht nicht überstanden hatte. Er schwang seine Beine aus dem Bett und sah auf den Boden, die Reste des schwarzen Spitzennachthemdes. Er hob ein Stück davon auf und betrachtete es, dann jedoch schüttelte er Kopf und hob auch die restlichen stücke auf, um sie in den Abfalleimer im Bad zu entsorgen, nicht das sich sonst bald die Zwerge im Berg über die Nachtwäsche ihrer Königin reden würden.

Nachdem er sich geduscht und angezogen hatte, machte er sich auf den Weg zur kleinen Küche. Schon auf dem Gang dorthin hörte das laute Lachen der Frauen, schnuppernd zog er die Luft ein, wenn ihm nicht alles täuschte, würde es heute Morgen Dis berühmte Pfannkuchen geben. Sein Magen machte sich schon mal bemerkbar und dass nur allein vom Geruch.

Als er jedoch in der nähe der Tür stand, blieb er stehen um dem Gespräch der Frauen zu lauschen, die Tür war nicht ganz geschlossen, deshalb konnte er einige Wortfetzen gut verstehen, aber noch bevor er irgendetwas tun konnte, sah er Dwalin und seine Neffen auf ihn zukommen, alle drei hoben ihre Augenbrauen, als wieder ein Lachen zu hören war, was Thorin nun lauter als vorher empfand.  

„Wie lange stehst du denn schon hier? Traust du dich nicht allein in die Höhle des Löwen?“ fragte Dwalin, bevor er in ein dröhnendes Lachen ausbrach, in welches Fili und Kili einfielen, als sie das beleidigte Gesicht ihres Onkels sahen.

„Mach dich nicht unbeliebt Dwalin, ich habe keine Angst vor den Frauenzimmern, ich höre nur zu gern das Lachen meines Juwels. Los rein mit euch, ich habe Hunger.“ Damit schupste er seine Neffen regelrecht durch die Tür, die Dwalin mit einem breiten Grinsen gerade weiter geöffnet hatte.
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