Familienzusammenführung der anderen Art

von Wali19
GeschichteFamilie, Fantasy / P16
Balin Elrond Fili Kili OC (Own Character) Thorin Eichenschild
12.02.2018
08.12.2019
57
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16
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Hallo liebe Leser, nach langer Zeit versuche ich mich an einer neuen Geschichte. Ich hoffe sie wird euch gefallen.
Ihr wisst ja, Reviews sind immer Willkommen und werden auch beantwortet.

Doch nun wünsche ich euch viel Spaß beim lesen.



1  Prolog


Aurelia, Prinzessin zweier Völker


Ihr Name ist Aurelia, sie wurde im Jahr 2036 D.Z. geboren. Ihr Vater ist Thranduil und ihre Mutter war Durina Tochter
Nain I. und die Schwester Thrain I.


Einst kamen die Waldland Elben den Zwergen des Erebors zu Hilfe, die Zwerge wurden von einer riesigen Ork Armee angegriffen. Nur mit der Hilfe der Elben konnte der Berg gerettet werden.

Viele Verletzte und auch Tote waren zu Beklagen.

Unter den Verletzten war auch ein Elbenprinz, Thranduil wurde er genannt. Ebenmäßige Gesichtszüge waren sein eigen, groß war er mit hellblondem Haar.

Als man ihn in die Hallen des Erebors brachte um sich dort seinen Wunden anzunehmen, begab sich eine Zwergin an sein Bett. Sie begann ihm die aufgerissene Rüstung zu entfernen umso an seine Verletzungen zu gelangen. Viele Zwerginnen halfen den Heilern die Verletzten zu behandeln.

Hatte Thranduil bis jetzt Stand gehalten, so merkte er doch wie er langsam seine Kräfte verlor.

Die Zwergin kümmerte sich um die Stichverletzung als sie ein Blick in das Gesicht des Elben tat. Wie sehr erschrak sie vor den Verletzungen die der Elb wohl in früheren Schlachten davon getragen hatte. Vorher hatte sie die gar nicht gesehen. Schnell wandte sie sich wieder ab und richtete ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die frischen Wunden. Viel Blut hatte er schon verloren, aber sie schaffte es und konnte die Blutungen zum Stillstand bringen. Ihre vielen Besuche bei dem Heiler machten sich jetzt bezahlt.

Thranduil öffnete kurz seine Augen und schaute in ein Paar blaue Augen, so tief wie Bergseen.

„Ihr müsst jetzt ruhen, damit Eure Verletzung heilen kann, mein Herr. Nein nicht sprechen, das strengt zu sehr an. Schlaft jetzt, ich werde später wieder nach Euch sehen.“ Sprach Durina Prinzessin des Erebors.

„Wo bin ich? Und wer seid Ihr?“ kam dennoch leise über die Lippen des Elben.
„Ihr seid im Erebor mein Herr, mein Name ist Durina, Tochter von Nain. Aber jetzt müsst Ihr Euch ausruhen.“ Kurz legte sie ihre Hand an seine Wange, wo sie die Verletzung gesehen hatte. Sie lächelte ihm aufmunternd zu und so schloss er endlich seine Augen um zu Heilen.



Erebor im Jahre 2046 D.Z.
„Lass mich los, Bruder was machst du? Gib mir meine Tochter zurück. Lass mich gehen bitte. Du weißt nicht was du heraufbeschwörst. Du kannst doch nicht gegen unsere Verbündeten kämpfen. Thrain, bitte höre auf mich.“ Immer wieder flehte Durina ihren Bruder an sie gehen zu lassen, oder ihr ihre Tochter zurückzugeben. Thrain ließ sich nicht erweichen im Gegenteil. Er drehte sich zu ihr um, holte aus und schlug ihr mit seinem Handrücken ins Gesicht. Bei der Wucht des Schlages platze ihre Lippe und ließ ihre linke Wange wie unter Feuer brennen. Dann zog er sie weiter mit sich.

„Vater mag ja sein Wort für diese Verbindung gegeben haben, aber ich war niemals damit einverstanden.
Du hast dich wie eine Hure diesem Waldliebhaber hingegeben. Es ist mir egal dass du diesen… diesen Elb geehelicht hast. Für mich hat diese Verbindung keinen Wert. Deine sogenannte Tochter ist nichts weiter als ein Bastard, sie ist keine richtige Zwergin. Du bleibst hier, deine Verbindung mit dem Elb habe ich aufgehoben. Du wirst einen Zwerg zum Manne nehmen den ich dir aussuchen werde. Oder ich werde dich hier niemals wieder heraus lassen. Das Balg welches du deine Tochter nennst, wird gerade zurück zu ihrem Vater gebracht.“ Und damit schubste er seine Schwester in ihr Gemach und ließ die Tür verriegeln. Sie sollte keine Möglichkeit bekommen aus dem Berg zu entfliehen.


Alle friedlichen Versuche Oropher und Thranduils, Durina wieder zurück in den Grünwald zu holen blieben erfolglos. Oropher wollte den Vertrag nicht brechen, obwohl er von Thrain bereits gebrochen wurde.

Niemand im Elbenreich wusste was mit der Tochter Thranduils passiert war. Oropher ließ Späher aussenden um seine kleine Enkelin zurückzuholen.

Vier Tage später wurde die kleine gefunden, ein roter leicht entzündeter breiter Streifen zierte das Gesicht des kleinen Mädchens. Sie war schwach und rief immer wieder leise nach ihrer Mutter.
Thrain schreckte, in seinem Hass den Elben gegenüber, nicht mal davor zurück ein kleines Mädchen mit der Peitsche vom Berg vertreiben zu lassen.

Thranduil schwor sich fürchterliche Rache an den Zwergen zu nehmen. Er liebte seine Frau und seine Tochter über alles. Nun musste er seiner 10 Jährigen Tochter beibringen warum ihr Onkel ihre Mutter eingesperrt hatte. Er wusste nicht wie er das anstellen sollte.

Von diesem Tage an waren die Zwerge für ihn nicht mehr von Bedeutung.

Ja es stimmte es war von beiden Vätern eine Vereinbarung getroffen worden, die mit der Verbindung Durinas und Thranduils gefestigt wurde. Wenn Durina alt genug war sollte sie Thranduil als Frau angehören. So wollten beide Völker ein Pakt schließen um im Falle eines Angriffs Hilfe von den jeweils andern bekommen zu können.  

Einige Wochen später überzeugte Oropher seinen Sohn davon, seine Tochter zu Elrond zu schicken. Dort sollte sie sich richtig erholen können, denn hier in der Nähe zum Berg würde sie immer wieder an das Entsetzliche Ereignis erinnert werden.
Thranduil stimmte ihm schwerem Herzens zu. Zwei Wochen Später sollte die Reise nach Imladris stattfinden.

Thrain wies den Schreiber an, dass der Name seiner Nichte aus allen Unterlagen entfernt werden solle. Seiner Meinung nach, starb seine Schwester am Tage der Verbindung mit diesem Elb.

Aber es gab auch einige Zwerge die Durina zugetan waren und einer von ihnen war der Chronist, sein Name war Durak. Er fertigte alles so an wie Thrain es ihm aufgetragen hatte, aber er behielt die anderen Aufzeichnungen und fügte den Namen Aurelia mit ein.  

Durak war ein großer Gelehrter der sich auch mit anderen gern unterhielt. So begab es sich das er nach Imladris reiste um sich mit Herrn Elrond zu unterhalten. In seinem Gepäck waren auch die Seiten der Chronik, welche er eigentlich verbrennen sollte. Auch ein Schmuckstück in Form einer Kette für Aurelia, welches er hat anfertigen lassen, es ist ein Medaillon mit den Bildern ihrer Eltern. Die Kette ist feingliedrig und aus Mithril, auf dem Medaillon sind die Zeichen Durins eingraviert. Auf der Rückseite befand sich auch das Zeichen Durins, nur war es erhaben. Es war ein Schlüssel.

Elrond sollte sie ihr geben, sobald sie alt genug war um alles zu verstehen. Er unterhielt sich lange mit Elrond und am Ende sagte Elrond zu, sich um Aurelia zu kümmern.  

Durak der Schreiber fertigte noch ein paar Seiten von der Chronik an, aber er beließ den Namen Durina und Aurelia in besagter Chronik. Er verbarg sie in den Unterlagen nur einige wenige wussten das Durak gegen den Befehl des Königs handelte.



„Thranduil, herzlich Willkommen in Imladris. Was mit Durina passiert ist, tut mir aufrichtig leid.“ „Ich danke dir Elrond. Ich möchte dich bitten meine Tochter zu dir zu nehmen, damit sie die Ereignisse vergisst und wieder das fröhliche Mädchen wird, was sie war bevor sie zusehen musste wie ihr Onkel ihre Mutter wegbrachte und sie dann aus dem Berg verjagte. Ich werde sooft kommen wie es mir möglich ist. Wie du ja weißt vertrete ich meinen Vater bis er wieder kommt. Nur wollte ich Aurelia nicht allein hierher schicken. Sie hat ihre Mutter schon verloren, sie soll nicht auch noch denken, dass ich sie nun nicht mehr lieb hab.“ Thranduil konnte nicht wie Elrond einfach stillstehen, er musste sich bewegen.

„Mach dir keine Sorgen, Aurelia wird von mir wie meine Tochter behandelt werden. Ich sehe sogar, dass sie sich mit Arwen und meinen Söhnen wunderbar vertragen wird. Sie werden sie als ihre kleine Schwester behandeln. Das ist dir doch recht?“ Fragte nun Elrond und man konnte eine kleine Belustigung in der Stimme hören. Er hatte schon gesehen was in Zukunft passieren wird.

Thranduil bedankte sich und begab sich zu seiner Tochter, er würde sie hierlassen, es fiel ihm schwerer als er gedacht hatte.
Wie sie ihn mit ihren blauen Augen ansah, dieselben wie die ihrer Mutter, brach ihm fast das Herz. Er musste sie hier lassen, musste dafür sorgen, dass sie sich erholen konnte.

Zwei Tage blieb er noch und dann reiste er ab.

Thranduil hielt sein Wort, er kam sie Besuchen, aber nach hundert Jahren wurden seine Besuche immer weniger.

Elrond sagte ihr, das ihr Vater wieder einen Frau hatte, eine Elbin.

Oropher hatte darauf bestanden, dass Thranduil eine Elbin zur Frau nahm und mit ihr einen Sohn zeugen sollte. Was auch nach einigen Jahren geschah. Er liebte diese Frau nicht so wie er seine Durina geliebt hatte.

Er konnte ihr nur Freundschaft geben, zu mehr war er einfach nicht fähig.
Thranduil reiste mit seinem Sohn Legolas, er war gerade 100 geworden, noch einmal nach Imladris. Legolas sollte seine Halbschwester kennen lernen und dann wollte er sie mit zurück in den Düsterwald nehmen. Aber es kam alles anders als gedacht.

Legolas machte Aurelia für den Tot seiner Mutter verantwortlich, wenn es ihre Mutter und sie nicht gegeben hätte wäre seine Mutter jetzt noch am Leben. Es interessierte ihn nicht was vor seiner Mutter geschah.

Aurelia war mittlerweile 200 Jahre und sah ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Nur dass Aurelia keinen Bartwuchs hatte. Thranduil wollte seiner Tochter nicht der Feindschaft Legolas aussetzten und so entschloss er sich sie in Imladris zu lassen. Von diesem Tage an besuchte Thranduil seine Tochter nie mehr.

So zogen die Jahre ins Land, aus Aurelia wurde eine sehr gute Kämpferin.

Elrond behandelte sie wie seine eigene Tochter. Arwen und Aurelia verband eine sehr tiefe Freundschaft. Die Söhne Elronds machten sich öfter mal einen spaß mit Aurelia, aber niemals ließen sie sie spüren das sie anders sei als sie. Elrond hatte ihnen mitgeteilt wer Aurelia sei und das er es nicht wünschte das Aurelia anders behandelt wird als Arwen oder seine Söhne.

Aurelia war nicht sehr groß, sie hatte nicht die gleichen  Merkmale wie alle Elben. Sie hatte zwar einen Schlanken Körperbau, aber man sah, dass auch noch was anderes da war.

Sie war schnell wie die Elben, lautlos und sie konnte sich in Höhlen zurechtzufinden.
Sie liebte arbeiten mit Metall. Auch Steinmetzarbeiten gingen ihr leicht von der Hand. Da machte sich das Zwergische Erbe bemerkbar. Zudem war sie auch äußerst Stur, wie Zwerge nun mal sind.  

Sie hatte, wie Elrond auch, eine Gabe. Diese Gabe war sehr mächtig. Elrond wusste, sollte sie dem Feind in die Hände fallen, so würde man ihre Gabe gegen alle freien Völker einsetzen. Elrond bemerkte es als er mit den Kindern unterwegs war.


Elrond brachte ihr viele Sprachen bei, nicht nur Sindarin und Quenja sondern auch Zwergisch und Westron. Auch brachte er ihr die Geschichte der Zwerge bei, besonders die vom Durinsgeschlecht. Er gab ihr die Kette, welche er von Durak für sie in Verwahrung hatte.
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