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Psycho Breakdown

von Miki Kiki
Kurzbeschreibung
GeschichteThriller, Tragödie / P16 / Gen
Joseph Oda Leslie Withers Marcelo Jimenez OC (Own Character) Ruben "Ruvik" Victoriano Sebastian "Seb" Castellanos
10.02.2018
24.06.2018
12
61.660
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10.02.2018 894
 
„Willkommen. Bitte stellen Sie sich doch vor.“
„Sollten Sie nicht damit anfangen? Wäre das nicht höflicher?“
,gab ich nüchtern zurück. Nicht nur, das ich in einer Nervenheilanstalt geschliffen wurde, ich musste auch noch zu einem Psychologen oder was immer er auch war.  Der Mann vor mir seufzte leicht auf.
„Mein Name ist Doktor Marcelo Jimenenz und Ich bin ab heute für Sie zuständig. Dürfte ich nun Ihren Namen wissen?“
„Ich heiße Mandevilla Dipladenia. Sind Sie ein Psychologe oder so was?“
„Ich habe einen Doktortitel. Ich bin anerkannter Arzt. Könnten wir das Gespräch nun wieder auf Sie lenken?“
Ich fing an zu grinsen, nickte aber.
„Wie alt sind Sie?“
„So etwas fragt man eine Lady nicht.“
Spielte ich die empörte. Ich mochte es mit meinen Gegenüber zu spielen. Sie regelrecht auf die Palme zu bringen. Zumindest wenn ich selbst wütend war. Ich konnte einfach nicht verstehen warum ich hier her gebracht worden bin. Ich war nie wirklich ein großer Freund von zwischenmenschlichen Beziehungen weswegen ich manchmal nicht genau wusste wie ich mich in gewissen Situationen zu verhalten hatte. Für Menschen gab es seit Urbeginn zwei Impulse: Fliehen oder kämpfen. Welchen Weg ich in diesem Spiel machen werden würde wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
„Normalerweise ist das nicht ein Verhalten eines Gentlemans, nein. Aber da ich mehr über Sie erfahren möchte, wäre dies von Vorteil Miss Dipladenia. Wie alt sind Sie, welche Interessen haben Sie?“
„Na gut. Ich bin 27 Jahre jung und meine Interessen? Ich schätze ich lese gern und zeichne viel.“
„Oh! Was lesen Sie gern und wie künstlerisch sind Sie genau, Miss?“
„Ich lese vorwiegend Horror, Fantasy und Biologie- beziehungsweise Anatomie Bücher des Menschen gern. Meine Kunstlehrer nannten mich damals Naturtalent. Ob das stimmt kann ich selbst nicht sagen. Ich finde sie sind aber ganz.. Vorzeigbar.“
Dies ließ herrn.. Jimenez glaub ich war sein Name, erstaunen. Warum denn das?
„Sir,war irgendetwas Falsch an meiner eben genannten Tätigkeit?“
Blitzartig war der Doktor wieder im hier und jetzt. Schnell schrieb er etwas auf den Zettel und schaute mich dann lächelnd an.
„Nein, nein. Ich hätte nur nicht erwartet, das Sie sich für die Anatomie des Menschen interessieren. Es kommt nicht sehr oft vor, dass Menschen sich für solch ein Fach interessieren. Aber es freut mich, wenn ich gestehen darf.“
, versuchte er ein lockeres Gespräch mit mir zu führen, damit ich ihn vor der Nase tanze und alles erzähle? Das konnte er vergessen! Ich lehnte mich weiter in den Sessel zurück und faltete meine Hände in meinem Schoß zusammen.
„Wie lange wird das noch gehen und wann komme ich hier raus?“
„Nun. Die Stunde ist fast vorbei, dann werden Sie in ein Zimmer eingeteil-“
„Das meine ich nicht! Wann kann ich hier aus der Klapse raus?“
,unterbrach ich ihn so harsch. Es war nicht meine Art Leute zu unterbrechen, während sie gerade redeten, aber ich mochte Herr Jimenez aus irgend einen Grund nicht. Und das war gerade mal meine 1. Stunde bei ihm. Aber bei ihm bekam ich ein mulmiges Gefühl im Bauch.
„Mandevilla. Es tut mir Leid, aber das wird wohl noch ein wenig dauern. Immerhin haben Sie versucht in ein Hochsicherungstrakt der Behörde einzudringen, um ihren Vater-“ „STIEFvater.“
,unterbrach ich ihn schon wieder. Genervt schaute er mich an. Er war wohl langsam mit den Nerven am Ende.
„Na schön. STIEFvater. Sie haben versucht Ihren Stiefvater umzubringen. Sie müssen hier lernen damit umzugehen. Rache.. Es ist kein Weg des Friedens. Was würde es vermachen, wenn Sie ihren Vater  umgebracht hätten? Nichts hätte sich geändert. Ihre Familie wäre weiterhin dahingeschieden. Zudem bedenke ich, dass es ihrer Familie Freude bereit hätte, wenn Sie es geschafft hätten. Es wird vielleicht nicht leicht werden für sie, Miss Dipladenia, aber ich bin mir sicher mit ein bisschen Kooperation meistern wir das.“
Zuversichtlich lächelte Marcelo Jimenez mich an. Er war von seinem Stuhl leicht vor gelehnt. Ich konnte erkennen das der Mann darauf zuging eine Glatze zu bekommen. Doch etwas in seinem Blick beunruhigte mich. Ich wusste nicht was es ist, aber meine Intuition hatte mich bis jetzt noch nie verlassen. Gerade wollte er noch etwas sagen, als seine Uhr zu piepen begann. Das Zeichen, dass wir mit dem Gespräch zu ende waren. Meine Freiheit! Enttäuscht seufzte er auf, während ich eher erleichtert seufzte.
„Die Zeit ist um, Mandevilla. Wir sehen uns am Freitag wieder.“
Geschwind sprang ich auf, verabschiedete mich kurz und rannte den Flur entlang. Ich will hier nicht sein! Das ist nicht meine Welt! Ich bin ein Mensch, der die Freiheit genoss. Den Wind in den Haaren tanzen spüren möchte. Die Vögel auf einem Baum singen hören will und sich darüber amüsieren, wenn Kinder versuchen sie zu verjagen. Auch ich tat dies damals mit meiner Zwillingsschwester. Oft wurden wir ausgeschimpft, wir sollten die Tierchen in Ruhe lassen. Doch es tat uns nicht ausbremsen. Ein Lächeln stahl sich auf meinen Lippen, als ich das Licht der offenen Türen der Empfangshalle sah. Doch in der Empfangshalle wurde ich schon erwartet. Nur mühselig gelang es mir zu stoppen. Zwei Wachmänner und eine Schwester standen davor. Ich knirschte mit den Zähnen als sie auf mich zukamen. Panik kam in mir auf. Ich will hier doch gar nicht sein! Die Schwester ging auf mich zu. Es war zu spät. Meine Freiheit war mir ab sofort vergönnt.
„Willkommen im Beacon Hospitel Kimson City. Ich bin Tatiana Guilterez.“
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