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Schicksalhafte Begegnung ganz anders

von LucyRenee
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gabrielle Xena
10.02.2018
10.02.2018
8
23.004
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Der nächste Tag, in Xenas Zelt. Sie verschlief den ganzen Vormittag, was schon sehr ungewöhnlich für Sie war. Als Sie dann, durch den Lärm von draußen wach wurde, hatte Sie tierische Schmerzen, in ihrem Kopf. Ja… das hat man halt davon…dachte Sie sich sarkastisch. Xena stand langsam vom Bett auf und schritt auch dementsprechend langsam hinaus. Dort draußen sah Sie ein paar Männer, die sich um irgendetwas stritten. Als die Männer Sie sahen, hörten sie für einen Augenblick lang auf, begrüßten Sie, und stritten sich dann weiter. Die Kriegerprinzessin schüttelte nur ihren Kopf, als Sie sah worum es ging. Es war sehr unnützes Zeug – irgendwelche Waffen. Zwei Schwerter und einen kleinen Dolch konnte Sie erblicken. Sich deswegen zu schlagen, verstand Sie nicht wirklich. In Gedanken musste Sie zwar zugeben, dass ihr das eine Schwert gefiel, aber Sie hatte ihre eigenes und es müsste schon etwas Schlimmes damit passieren, bevor Sie es umtauschen würde. Als Sie so durchs Lager ging, dachte Sie an Gabrielle. Wie es ihr wohl geht ? Ob Sie versteht, warum ich es getan habe ?... Xena kam an dem Zelt an, wo es immer etwas zu essen gibt. Sie ging hinein, setzte sich an einem Tisch und bestellte den Koch, mittelst einer Handbewegung, zu sich her. Als Sie fertig war mit ihrer Bestellung, nickte er und ging wieder fort von ihr. In ihren Gedanken, dachte Sie wieder an ihre kleine Gefährtin.
Die Zeit verging und der Koch kam wieder zu ihr. Er stellte das Essen vor ihr ab und ging. Sie hatte es gar nicht wirklich mitbekommen, so in Gedanken versunken war Sie. Erst der gut riechende Duft des Essens, lies Sie wieder in die traurige Wirklichkeit zurückführen. Sie stocherte etwas im Essen herum, natürlich hatte Sie Hunger, aber Sie musste daran denken, dass Gabrielle vielleicht gar nichts zu Essen hatte und das, verschlechterte ihren Appetit ungemein. Trotz aller dem, konnte Sie sich etwas hineinzwingen. Als Sie dann mehr oder weniger die Hälfte gegessen hatte, stand Sie auf und ging hinaus. Sie beachtete die anderen Männer nicht und ging wieder in ihr Zelt zurück. Dort drinnen angekommen lies sie sich wieder schwer auf ihr Bett fallen. Sie sah zur Zelt Decke und überlegte so kann ich doch nicht den Rest meines Lebens verbringen, traurig und in Gedankenversunken… nein ! Xena sprang von ihrem Bett auf „ich muss zu ihr !!“ Sie wollte gerade hinausstürmen, als Frero in ihr Zelt kam „willst du weg, meine Kriegerin ?“ Sie beachtete diese Frage gar nicht und wollte an ihm vorbei rennen, als sie plötzlich von ihm festgehalten wurde. „Was soll  das ??“ fragte sie zornig. Er lies sie sofort los und sprach „ich werde dich nicht zu dieser Frau zurückgehen lassen.“ Auf Xenas Gesicht, erschien ein lächeln „und wie willst du mich davon abhalten ??“ fragte sie mit etwas Sarkasmus in der Stimme. Frero sah in ihre eisblauen Augen „…ich weis es nicht, meine Kriegerin. Ich hoffte, es würde dich davon abhalten, wenn ich es sagen würde.“ Die Kriegerprinzessin hatte einen leichten verdacht, warum er es sagte „…hast du dich in mich verliebt ?“ Er sah weg von ihr und dies zeigte ihr, dass sie genau ins schwarze getroffen hatte. Sie musste kurz lächeln „Frero, ..du weist… ich kann nicht und außerdem liebe ich dich nicht.“ sagte sie ruhig. Er sah sie verständnislos an „warum nicht ?“ fragte er wie ein kleines Kind. Xena schloss ihre Augen und sagte nur „weil ich jemanden anderes liebe.“ Sie öffnete wieder ihre Augen und sah in ein Gesicht, wo gerade jede Hoffnung zerbrochen war. Es blieb einen Moment still zwischen ihnen.
Die Kriegerin wollte gerade wieder los, als Frero noch mal etwas fragte „was ist mit deiner Armee ?“  Sie sah wieder in seine braun-grauen Augen „…mhhh.. wie wäre es, wenn du das Kommando übernimmst.“ sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht. Er staunte nicht schlecht „..ja sehr gerne, aber ich glaube nicht, dass die Männer mir das Glauben werde, wenn ich sage, „ ich bin euer neuer Anführer „. Xena musste kurz darüber nach denken, als sie sich das Bildlich vorstellte. „Ja, da hast du womöglich recht, und deswegen werde ich ihnen das auch persönlich erklären.“  
Sie gingen hinaus und Xena bat Frero darum, dass er alle Männer versammeln solle. Er machte sich gleich auf den Weg und Xena sah, wie die Männer einer nach dem anderen aus den Zelten kamen und sich vor ihr versammelten.
Nach einer Weile kam Frero dann zu ihr und Xena sah sich die Truppe noch mal an.
„Ich muss euch etwas wichtiges mitteilen…“ die Männer hörten aufmerksam zu „.. ich werde für eine lange Zeit weggehen müssen, weil“ das tuscheln der Männer wurde immer lauter und sie fragten laut aus der Masse heraus „Warum denn ?“ Die Kriegerin schüttelte ihren Kopf und hob ihre Hand und schon waren die Männer vor ihr still „lasst mich einfache ausreden.. ich muss fort, weil.. ich muss etwas sehr wichtiges überprüfen, und um das zu tun, muss ich sehr weit fort. Leider weis ich auch nicht, ob ich lebend wieder komme und deshalb, ernenne ich Frero als meinen neuen Nachfolger und somit Anführer dieser schlagkräftigen Armee !“ Die Männer waren stumm, sie sahen sie einfach nur an, bis die Kriegerin zu ihnen sprach „habt ihr ein Problem damit ?“ fragte sie etwas erzürnt. Doch die Krieger vor ihr schüttelten nur ihren Kopf und dann schrien sie „FRERO!!! FRERO!!!“ Die Kriegerprinzessin war erleichtert, dass zu hören. Sie lies Frero dort stehen und machte sich auf den Weg zu ihrer treuen Stute.

Sie hatte gerade platz genommen auf Argo, als Frero noch einmal zu ihr kam „danke.“ sagte er nur und sie nickte nur und ritt dann davon. Die Männer hatte ihr einen Weg zwischen ihren Reihen gemacht, sodass sie genau hindurch reiten konnte. Die Männer riefen noch einmal „XENA!!!!!“ Aber sie drehte sich nicht noch einmal um und ritt, mit einem schnellen Galopp, davon.

Xena hatte eine kleine Hoffnung, wo sie Gabrielle wieder finden konnte, und ritt dort hin.
Es dauerte eine Weile bis sie dort war und in der Zwischenzeit, war es dunkel geworden.
Sie stieg von Argo ab und lies sie auf der Wiese grasen. Danach schaute sie sich genau um
und erblickte ein kleines Feuer. Sie ging mit schnellen Schritten dort hin und als sie Sie sah, wurde sie leiser und langsamer. Gabrielle stand gerade mit ihren Rücken zu ihr und sah in die dunkle Ferne. Xena kam näher an Gabrielle und umarmte Sie von hinten. Ihre Gefährtin war für einen kurzen Moment geschockt, doch dann merkte sie wer es war „..Xena.“ Die Kriegerin lächelte leicht „ja ?“ Gabrielle drehte sich um und umarmte Sie „du bist wieder zu mir zurückgekehrt.“ sagte sie leise und glücklich. „Ja. Ich musste wieder zu dir zurück.“ Sie blieben für einige Moment so stehen, bis Xena die Umarmung etwas lockerte. Die Kriegerin sah in die smarakt grünen Augen ihrer Gefährtin „Gabrielle.. es tut mir ja so leid, was ich gesagt habe.“ Ihre Gefährtin schaute Sie mit einem verständnisvollem lächeln an „ist schon gut. Nach langer Überlegung, wusste ich warum du es getan hattest. Aber ich dachte nicht, dass du wieder zu mir kommst.“ sagte sie und schaute danach ins Feuer. Xena war gerührt von ihren Worten und drehte, mit ihrem Finger, sanft ihr Gesicht wieder zu sich. Ihre Blicke trafen sich „Gabrielle ich muss dir noch etwas wichtiges sagen.“ Gabrielle strich zärtlich über Xenas Wange. Diese lehnte sich leicht dagegen und schloss ihre Augen. „Gabrielle..“ sie öffnete wieder ihre Augen und ihr Herz schlug schneller „ich kam wieder zu dir, weil… ich dich lieb.“ Ihre Gefährtin sah Sie überglücklich an „ich liebe dich doch auch, Xena.“ Die Kriegerin lächelte und beugte sich zu ihr und hob leicht den Kopf ihrer Geliebten. Ihre Lippen berührten sich und Gabrielle zog Sie vorsichtig noch näher an sich ran. Ein Kuss der Liebe entflammte.

Doch waren sie nicht alleine, wie sie glaubten. Es lauerte Gefahr. „Tz ! Tz ! Tz ! Ach, meine liebe Xena. Hast du etwa jemanden gefunden, der dich so akzeptiert, mit all deiner dunklen Vergangenheit. Mal sehen wie lange du noch glücklich bist.“

                 

                         Ende
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