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Schicksalhafte Begegnung ganz anders

von LucyRenee
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gabrielle Xena
10.02.2018
10.02.2018
8
23.004
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10.02.2018 3.261
 
Der Morgen begann sehr spät, für unsere beiden Frauen. Sie sprachen auch nicht sehr viel, was allerdings auch nichts Neues für die beiden war. Denn Gabrielle war ein Morgenmuffel und Xena, tja Xena war eben Xena, sie redete nie besonders viel. Aber zum Mittag hin wurden die beiden hellwach, besonders Gabrielle redete wie ein Wasserfall. Die Kriegerin stimmte meistens nur mit einem Nicken oder einem `mhm´ zu.
Xena wurde so langsam langweilig und sie überlegte schon, wie sie am Besten diese Situation hinter sich bringen konnte. Nach einer Weile fiel ihr dann auch etwas Gutes ein. „Gabrielle !“ unterbrach sie Sie und ihre Gefährtin schaute zu ihr „ja ?“ . Xena stand auf und ging auf sie zu „wollen wir nicht noch eine Runde im See schwimmen gehen. Es ist heute so warm und nebenbei, kann ich ja unser Mittag fangen ?!“ Ihre Gefährtin wollte eigentlich sagen, dass noch genug Essen übrig war, aber der Gedanke daran, noch einmal mit Xena zu baden, war doch zu verlockend. Darum stimmte sie zu und die Kriegerin war doch schon sehr erleichtert über ihre Zustimmung. Sie gingen zum See, zogen sich ihre Sachen aus und Xena sprang freudig ins kühle nass. Gabrielle sah ihr kurz zu, wie sie untertauchte und wieder an die Oberfläche kam „na komm schon, dass Wasser ist herrlich.“ sagte die Kriegerin zu ihr und ihre Gefährtin lies sich nicht lange bitten und folgte ihr.
Als sie eine Weile herumgealbert hatten, widmete sich Xena den Fischen zu. Ihre Gefährtin beobachtete sie genau. Xena tauchte hinunter und nach einer kurzen Zeit, kam sie mit zwei prächtigen Forellen, wieder an die Oberfläche. Gabrielle war erstaunt über diese Art wie sie Fische fing und fragte nach „wie machst du das ?“ Die Kriegerin lächelte nur „du tauchst hinunter und bewegst dich fast gar nicht, läst dich einfach treiben. Dann, wenn ein großer Fisch zu dir geschwommen kommt, bewegst du deine Finger und ..schwups, schlägst du ihn k.o. und du hast ihn.“ Gabrielles Gesichtsausdruck war zweideutig, einerseits war sie von dieser Art des Fische fangens fasziniert, aber andererseits war sie schockiert darüber. Deshalb fragte sie nicht weiter nach und beließ es dabei. Xena musste über das Gesicht von Gabrielle lachen und diese sah Sie nur verwundert an. Immer noch lachend drehte sich die Kriegerin um und brachte die beiden Fisch zum Ufer. Danach ging sie wieder zu Gabrielle zurück „willst du es nicht mal versuchen ?“ fragte sie, obwohl sie wusste, dass sie  nein  sagen würde. Was Sie auch tat, sie schüttelte ablehnend ihren Kopf.
Nach einer Weile des Herumalberns und der neckischen Spielchen, gingen sie wieder hinaus aus dem Wasser, trockneten sich ab, wobei sich beide zufälligerweise ab und zu mal ansahen und zogen sich wieder ihre Sachen an. Xena schaute Gabrielle einen Moment lang an, da sie fand, dass dieses Kleid ihr hervorragend stand. Ihre Gefährtin schaute zu ihr „tut deine Wunde noch sehr weh ?“ Die Kriegerin hatte eigentlich mit einer anderen Frage gerechnet „ach so. Mach dir keine Sorgen deswegen, sie schmerzt schon lange nicht mehr.“ Mit einem inneren Seufzer hob sie die Fische auf und ging zum Lager. Ihre Gefährtin folgte ihr sofort und ging neben ihr her. Am Lagerplatz angekommen, widmete sich Xena denn Fischen zu und Gabrielle beobachtete Sie dabei.
Die Fische steckten auf zwei Spießen und brutzelten vor sich hin. Sie sahen beide ins Feuer und hin und wieder trafen sich ihre Blicke. Doch hielten sie nie lange Blickkontakt. Der Fisch war nun fertig und sie aßen ihn genüsslich auf. Danach ging jeder seiner Lieblingstätigkeit nach. Die Kriegerprinzessin schärfte ihr Schwert wieder mal und Gabrielle schrieb an ihrer Schriftrolle weiter.
Nach einiger Zeit, die Sonne ging nun schon unter und es wurde dunkel. Xena hatte aufgehört ihr Schwert zu schleifen und polierte es nun eifrig. Mehr schleifen hätte wohl auch selbst dieser Stahl nicht ausgehalten. Sie bemerkte, dass das Feuer schon fast aus war, stand auf und kniete sich hin, um es neu zu schüren. Währenddessen schaute Gabrielle von ihrer Schriftrolle hoch und beobachtete die Kriegerin. Als sie plötzlich ihre Schriftrolle neben sich legte und auf Xena zu schritt. Die sah Sie im Augenwinkel auf sich zu schreiten und erhob sich. So standen sie sich gegenüber und erst jetzt, bemerkte Xena die ungewöhnliche starke Nervosität ihrer Gefährtin. Sie wollte gerade fragen was denn los sei, als Gabrielle anfing zu sprechen „Xena …“ Die Kriegerprinzessin schaute in ihre grünen Augen, die verunsichert waren, doch ihre kleine Gefährtin schaute weg „… ich muss dir etwas wichtiges sagen.“ Xena sah sie besorgt an, doch auf einmal war ihr besorgter Blick verschwunden. Sie spürte Gefahr. Ihre Gefährtin bemerkte es nicht „Xena, ich –“ weiter kam Sie nicht, denn die Kriegerin hatte ihr einen Finger auf den Mund gelegt „sag jetzt nichts !“ sagte sie konzentriert. Gabrielle verstand nicht und sah Sie ängstlich an weis Sie was ich sagen wollte… fühlt Sie nicht wie ich.. natürlich nicht, Sie ist immerhin die Kriegerprinzessin und ich bin… dachte sie sich und senkte ihren Kopf. Xena bemerkte es und sah, mit einem Lächeln zu ihr und sagte schnell „bitte, sag es mir später.“ Sie nahm ihren Finger, der sowieso länger las nötig auf Gabrielles Mund lag, wieder weg und sah sich um. Plötzlich sah Gabrielle nur noch ein Bein neben sich vorbei ziehen. Dieses Bein traf die Kriegerin, mit einer Kraft in den Rücken, wodurch Sie einige Meter flog und auf den harten Boden aufschlug. „Xena ?!“ rief Gabrielle besorgt zu ihr und wollte sich gerade umdrehen, als Sie einen Arm um ihren Hals spürte und ein Messer nah an ihrem Gesicht sah. Sie sah im Augenwinkel nun die Person, die für das alles Verantwortlich war und zu ihrer Überraschung, war es eine Frau. Die Kriegerprinzessin, von dem Schlag noch etwas benommen, richtete sich langsam wieder auf. Sie sah zu Gabrielle, die gefangen von einer Frau war. Diese geheimnisvolle Frau hatte blondes, welliges Haar. Braune Augen, die nur Hass ausstrahlten und sie trug schwarze Lederkleidung, bestehend aus einem Top, einem Rock und den dazugehörigen Stiefeln. Auf ihrem Rücken trug Sie ihr Schwert, das in seiner Scheide ruhte. Xena sah Sie kalt, aber auch respektvoll an Sie ist wirklich gut… „wie ist die Name ?“ Die angesprochene schaute zu ihr, allerdings antwortete Sie ihr nicht, sondern wandte sich wieder Gabrielle zu. Sie setzte ihre Klinge an und zog einen leichten Schnitt über Gabrielles Wange. Diese verzog das Gesicht schmerzend. Aus der Kehle der Kriegerin kam ein leises „nein“ und sie ging auf ihre Gefährtin zu. Die Frau schaute wieder zu ihr, sie sah wie Xena auf Sie zukam und setzte ihre Klinge nun an Gabrielles Hals an. Xena blieb sofort stehen. „Tz ! Tz ! Tz ! JA, schön stehen bleiben, Xena !“ sie betonte Xena auf eine komische Art und Weise. Der Blick der Kriegerin wurde finster „verrätst du mir nun endlich deinen Namen ?“ Die Frau brach in Gelächter aus „Xena ! Xena ! Warum so ungeduldig, ist es vielleicht, weil ich deine kleine reizende Freundin in meiner Gewalt habe ?“ Die Kriegerin antwortete nicht. „Oh, willst du dich nicht mit mir unterhalten ? ..na ja, ist ja auch egal“ ihre Stimme wurde erst „mein Name ist Callisto und wir werden uns noch öfter sehen. Das verspreche ich dir.“ Sie sah noch einmal zu Gabrielle „hübsches Kleid.“ sagte sie nur noch verschwand dann auch wieder. Die Kriegerprinzessin wollte ihr grade hinterher laufen, doch sah sie wie Gabrielle vor ihr zusammenbrach. Zu groß war der Schock. Xena war sofort bei ihr „Gabrielle !?“ sagte sie und nahm Sie in ihre Arme. Ihre Gefährtin öffnete langsam wieder ihre Augen und sah in besorgte blaue Augen. Ein Lächeln überflog Gabrielles Gesicht, doch dabei schmerzte ihre Wange. Die Kriegerin merkte es sofort „kannst du aufstehen ?“ Ein leichtes Nicken kam von ihrer Gefährtin. Xena half ihr wieder auf die Beine und stütze Sie, bis sie zu ihren Decken kamen. Sie legte Sie sanft in die Decken „ich werde deine Wunde versorgen und dir eine Salbe raufmachen.“ Hoffentlich hab ich sie auch mitgenommen. Nach diesem Gedanken stand sie auf, suchte in den Satteltaschen von Argo und fand sie schließlich auch. Sie nahm sich noch einen Wasserschlauch und ein Tuch mit. Wieder bei Gabrielle, diese hatte ihre Augen geschlossen, machte sie das Tuch nass und sanft, fast schon zärtlich säuberte Xena die Schnittwunde von Gabrielle. Ihre Gefährtin öffnete wieder ihre Augen und die Kriegerin hörte prompt auf „tat es weh ?“ fragte sie Sie besorgt „nein.“
Eine unangenehme Stille. Es war später Abend.
„Xena ?“ Ein besorgter Blick flog zur Kriegerin, die nur mit „..ja.“ antwortete. „Sie ist gefährlich.“ sagte Gabrielle trocken. Xena schloss ihre Augen und stand auf. Gabrielle sah Sie weiter besorgt an hätte ich es nicht ansprechen sollen ? Sie stand ebenfalls auf und gesellte sich zu Xena, die ins Feuer starrte. Ihre Gefährtin sah zu ihr, die schwarze Nacht, war der Rand Xenas und das Flackern des Feuers, zeichnete ihre Konturen nach. Es war ein atemberaubender Anblick für Gabrielle. Sie starrte Sie regelrecht an und Xena blieb das nicht im verborgenem. Sie sah zur ihr und ihre Blicke trafen sich. Es war nur das Knacken des Feuers zu hören. „Gabrielle…“ sie sah wieder ins Feuer „du hast recht. Sie ist eine ernstzunehmende Gegnerin.“ Ihre Gefährtin befürchtete dies. Sie nahm unbewusst die Hand ihrer Kriegerin und ihre Blicke trafen sich von neuem. Xena drückte leicht die kleine Hand ihrer Gefährtin und so verstrich eine halbe Ewigkeit.
Als die Müdigkeit die beiden übermannte, legten sie sich nebeneinander hin und die Kriegerin legte beschützend ihren Arm um Gabrielle. So schliefen sie ein.

Am nächsten Morgen. Er verlief ziemlich still, stiller als sonst. Sie verrichteten ihre Arbeit im Schweigen, Xena kümmerte sich ums Frühstück und Gabrielle bereitete schon mal alles vor. Die Kriegerin kam zurück und sie hatte einen ziemlich toten Hasen in der rechten Hand. Sie übergab ihn Gabrielle, die sich gleich an ihm zuschaffen machte. Auch dies geschah wieder im Schweigen. Sie sagten die ganze Zeit nichts, bis sie gegessen hatten.
Die Kriegerin sah zu Gabrielle, denn diese Stille zwischen ihnen, machte sie schon den ganzen Tag fertig „Gabrielle…“ sie schaute zu ihr „..du brauchst dir keine Gedanken um Callisto machen. Ich werde mich schon um Sie kümmern.“ sagte sie und schaute konzentriert in die Flammen. Ihre Gefährtin sah Sie besorgt an „deswegen mache ich mir ja Gedanken… ich habe Angst das dir etwas passiert.“ Xena sah ihr in die grünen Augen „Gabrielle.., dass brauchst du nicht. Ich passe schon auf mich auf.“ Ein lächeln kam dabei über ihre Lippen und Gabrielle erwiderte diese Geste und nickte dazu. „Gut.“ sagte Xena und stand dann auf, sie fügte hinzu „leider ist heute der Tag, an dem wir wieder zurück müssen.“ Ihre Gefährtin sah zu ihr hinauf. Man konnte ihr ansehen, dass sie nicht sonderlich begeistert davon war, aber sie akzeptierte es natürlich. Gabrielle sprach ein leises „ist gut“ und begann dann schon alles zusammenzupacken. Die Kriegerin merkte sofort, dass es Gabrielle sehr traurig machte und auch sie spürte es, bei sich selber, aber sie mussten.
Auch Xena packte dann ihre Sachen zusammen und befestigte danach alles an Argo. Als sie fertig waren, setzte sich Xena auf ihr Pferd und hielt Gabrielle wieder ihre Hand hin und zu Xenas Überraschung, nahm Gabrielle sie ohne zu zögern. Die Kriegerin zog Sie zu sich hinauf und ihre Gefährtin hielt sich bei ihr fest. Sie schlang ihre Arme um Xenas Bauch. Xena versetzte Argo in einen leichten Trapp und so machten sie sich, auch wenn sie es gar nicht wollten, auf den Heimweg.  

Zu ihrer Überraschung passierte auf dem Weg zu ihrem Lager nichts Außergewöhnliches. Ihnen ist niemanden begegnet, der sie in irgendeiner Weise gefährlich werden konnte. Sie ritten die ganze Zeit und Xena wunderte sich etwas über Gabrielles Durchhaltevermögen.

Sie kamen nun im Lager an und ritten ein Stück hinein. Die erfahrene Kriegerin bemerkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Ihre Männer standen vor ihr. In Reih und Glied standen sie da und Xena ritt gerade Wegs auf sie zu. Als sie dort waren, stieg Sie ab und half Gabrielle herunter. Sie standen nun sicher auf der Erde und Xena schritt auf die Masse vor ihr „was geht hier vor ?“ fragte Sie in die Runde. Die Männer starrten sie nur an. Xena hatte alle ihre Sinne geschärft, für einen möglichen Überraschungsangriff. Sie sah sich um und suchte nach Toris, aber leider erblickte Sie ihn nicht. Einer der Männer schaute zu Gabrielle, diese versuchte sich dem Blick zu entziehen, was aber nicht sonderlich klappte. Erst als Xena sich dazwischen stellte, sah der Mann wieder auf Sie „genau DAS ist hier los !!“ rief der Mann ihr ins Gesicht. Die Kriegerin wusste sofort, dass Sie jetzt ihren Plan durchführen muss, um ihre Gefährtin zu retten. Xena stellte sich etwas dumm und fragte unwissend „was meinst du denn ??“ Der Mann sah zu den anderen Männern „was meint ihr sollen wir ihr es zeigen ?!“ „JA !! schrien sie. Als die Kriegerin dies hörte, war es für Sie alarmierend. Sie wusste, dass Sie Gabrielle jetzt so schnell wie möglich in Sicherheit bringen musste. Um jeden Preis.

„Ach, ihr meint Sie !?“ sagte Xena fast schon lachend und deutete mit ihrem Finger, auf die hinter ihr stehende Gabrielle. Einer der Männer nickte nur und die Meute beruhigte sich wieder. Die Kriegerin atmete jetzt etwas ruhiger, den ersten versuchten Ansturm auf sie, konnte Sie verhindern.
Gut.. das ging ja gerade noch gut aus, aber was kommt als nächstes ? fragte Xena sich und sah dabei kurz zu ihrer Gefährtin. Gabrielle wusste nicht was Sie tun sollte und wartete auf irgendein Zeichen von Xena. Die Kriegerin ging auf den Mann vor ihr zu und somit stand Gabrielle dort allein. „Man Frero ! Du weißt doch, dass ich mit solchen Mädchen, wie Sie es ist,“  Xena zeigte wieder auf Gabrielle, „nichts Anfangen würde.“ Ihre Gefährtin traute ihren Ohren nicht meint Sie das wirklich ernst ?… Nein, dass glaube ich nicht… das darf nicht sein… Sie senkte ihren Kopf und der Kriegerprinzessin, ist das natürlich sofort aufgefallen, doch durfte Sie jetzt nichts Falsches machen. Xena sah wieder zu Frero „du kennst mich doch. Oder nicht ?“ Er nickte leicht, doch überzeugt war er noch lange nicht. Xena sah es ihm an „was verlangst du von mir zu tun, damit du mir glaubst ?“ Frero lächelte und wies die Kriegerin sich herunter zu ihm zu beugen. Das tat Sie und er flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sie schluckte kurz schwer, lies sich dann aber nichts weiteres anmerken. Xena schaute zu Gabrielle, die immer noch ihren Kopf gesenkt hielt und ging dann auf Sie zu. Ihre Gefährtin sah vom Boden auf und schaute verwirrt in ihre Augen. Xena hätte Sie so gern in ihre Arme genommen und ihr tröstende Worte gesagt, aber Sie konnte und durfte es nicht tun. Die beiden sahen sich eine Weile an und die Männer hinter der Kriegerin wurden schon wieder unruhig. Da schloss Xena ihre Augen „geh.“ sagte Sie fast flüsternd und öffnete sie danach wieder. Gabrielle sah Sie fragend an und wollte gerade etwas sagen, da warf Xena ihr ihren Beutel in die Arme „Ich sagte geh !!“ schrie Sie sie nun an und ihrer Gefährtin stockte der Atem. Ihr schlimmster Albtraum wurde gerade wahr, und Sie wusste nicht warum.
Die Männer hinter Xena riefen der Kriegerin zu, dass Sie weiter machen sollte. Gabrielle blieb wie angewurzelt stehen. Die Kriegerprinzessin schüttelte verneinend ihren Kopf „hörst du mir nicht zu ?“ fragte Sie sarkastisch und schubste Gabrielle etwas. Doch wollte ihre Gefährtin nicht gehen, um keinen Preis der Welt wollte Sie von Xena weg. „Los verschwinde endlich aus meinen Leben ! Ich lasse dich frei, du kannst tun was du willst, aber geh !“ sagte die Kriegerin wütend und drehte sich von ihr weg. Gabrielle ergriff Xenas Arm, aber diese löste sich schnell und drehte sich zornig zu ihr um „argh, ich hasse dich !“ schrie Xena Gabrielle an. Diese drei Worte, brachten eine stille mit sich, die unglaublich war. Die Männer hinter der Kriegerin waren verstummt und Xena war schockiert von sich selbst Was habe ich getan…. Ihre Gefährtin sah Sie mit Tränen in den Augen an, nur für eine kurze Zeit, danach drehte Sie sich um und ging. Xena wollte ihr nach, doch hielt Sie plötzlich jemand am Arm. Es war Frero „man nicht schlecht.“ sagte er und zog die Kriegerprinzessin mit sich. Sie ging widerwillig mit ihm, da Sie ab und zu noch einmal zu Gabrielle schaute.

Im Zelt. Die Kriegerprinzessin sass an einem Tisch und neben ihr setzte sich gerade Frero hin. Xena hatte einen Becher Wein vor sich stehen und starrte ihn einfach nur an. Dem Mann neben ihr, kam es schon seltsam vor und er fragte „was’n los mit dir ?“ Er war nicht mehr ganz nüchtern, wie man hörte, aber der Kriegerin war es ziemlich egal „es ist nichts.“ sagte Sie schroff und fügte hinzu „wo ist Toris eigentlich ?“ Frero senkte sein Haupt und blieb stumm. Sie wurde neugierig „was ist nun ?!“ „Toris ist Tod.“ flüsterte er nüchtern. Man sah Xena an, dass Sie sichtlich schockiert war „das kann doch nicht sein !! Wann denn ?“  Er sah in ihre blauen Augen „es geschah vor ein paar Tagen, bei dem letzten Überfall. Xena wollte ihm nicht glauben, doch sprach er weiter „Toris wurde von hinten mit einer Heugabel erstochen.“
Die Kriegerprinzessin war stumm. Ihr wahrscheinlich einziger Freund hier, soll Tod sein. Frero erzählte weiter „er war sofort Tod nehmen wir an, aber das ist wirklich kein passendes Ende für ihn. Das Dorf haben wir dem Erdboden gleich gemacht, dass waren wir ihm schuldig.“ Er stand auf und ging. Xena blieb noch eine Weile regungslos sitzen.
Sie nahm ihren Becher und leerte ihn vollständig. Das kann doch nicht sein… Wäre ich nicht gegangen wäre es vielleicht gar nicht passiert… „Toris…“ sagte Sie leise. Sie stand auf und füllte ihren Becher wieder mit Wein. Danach setzte Sie sich wieder auf ihren Platz und quälte sich mit ihren Schuldgefühlen.
Sie leerte ihren Becher wieder ziemlich schnell und holte sich Nachschub. Das wiederholte Sie ein paar mal, bis Sie fast nicht mehr laufen konnte.
Es war spät geworden und nach dem zehnten Becher, stand Sie auf und versuchte aus dem Zelt zu gehen. Es waren nicht mehr viele Männer dort und so, war es nicht mehr ganz so peinlich für Sie. Xena schleppte sich regelrecht zu ihrem Zelt und dort angekommen, lies Sie sich auf ihr Bett fallen, aber Sie konnte trotz der Müdigkeit in ihr nicht schlafen. Zu viel ist am diesem Tag geschehen. Erst die Trennung von Gabrielle, die so eigentlich nicht geplant war, und dann das noch mit Toris. Schlimm genug das Gabrielle weg war, nun war auch noch der Mann weg, mit dem Sie immer über alles reden konnte. Sie lag da verzweifelt und traurig auf ihrem Bett und dachte über ihre Zukunft nach.
Nach weiteren Stunden der Qualen, schlief Sie dann doch ein.

Währenddessen bei Gabrielle. Sie ist an dem Ort zurückgekehrt, wo Sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht hatte. Sie ging langsam an ihren alten Schlafplatz und legte ihren Beutel ab. Danach suchte Sie sich Holz und entfachte dann ein Feuer. Als es loderte, setzte Gabrielle sich davor, um sich zu wärmen. Ihr grünes langes Kleid wärmte Sie zwar auch, aber es war dennoch zu kalt für Sie. Sie ging in Gedanken noch einmal die Ereignisse des Tages durch. Es kam mir schon seltsam vor, wie die Männer dort standen, aber das es so…endet… Sie zog ihre Beine an ihren Körper und umschloss sie mit ihren Armen „Xena…“ Der Gedanke an Xena, lies Sie unbewusst an ihre Wange fassen, wo sich ihre Schnittwunde befand. Gabrielle legte ihren Kopf auf ihre Arme, und schloss die Augen. Auch Gabrielle überlegte nun, was mit ihr geschehen wird.
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