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Schicksalhafte Begegnung ganz anders

von LucyRenee
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gabrielle Xena
10.02.2018
10.02.2018
8
23.004
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10.02.2018 3.141
 
Gabrielle wartete immer noch sehnsüchtig auf die Antwort ihrer Kriegerin und hoffte auf eine baldige Antwort. Xena überlegte noch und diese Stille, machte ihr etwas zu schaffen. „Wie fandest du ihn ?“ fragte sie um die Stille zu durchbrechen. Ihre Sklavin erschrak leicht „ganz nett, meine Kriegerin.“ Die Kriegerprinzessin drehte sich um „findest du ? Und du musst nicht immer „ meine Kriegerin „ sagen.“ Gabrielle sah sie etwas überfordert an „wie wünschst du es dann, meine Kriegerin ? Entschuldige.“ Die Kriegerin ging den dunklen Weg weiter geradeaus, in die Richtung ihres Zeltes „ich möchte, dass du es einfach weg lässt. Und denke dir keine andere Anrede aus. Ich will es nicht. Okay ?“ „Ja, meine ...“ Xena lächelte wieder leicht. Sie ist einfach süß. Süß ? Ich glaube an dieses Wort habe ich schon jahrelang nicht mehr gedacht. Zumindestens nicht in einem solchem Zusammenhang.
Sie sind nun am Zelt angekommen und Xena ging hinein und Gabrielle folgte ihr wieder. Die Kriegerin nahm ihre Rüstung ab und zog sich ihre Ledersachen aus. Die Sklavin wusste was nun kommen wird, es war immerhin fast jede Nacht so gewesen. Bis ihre Kriegerin ihr ein langes Hemd zuwarf „zieh dir das an oder willst du in diesem hübschen Kleid schlafen ?“ Sie schüttelte verwirrt ihren Kopf und zog sich dann um. Auch Xena hatte sich ein Hemd angezogen und legte sich in ihr Bett. Gabrielle wollte sich gerade auf den Boden legen als Xena zu ihr sprach „was soll das werden wenn es fertig ist ?“ Die Sklavin wusste nicht was sie darauf antworten sollte. Für sie war es selbstverständlich auf dem Boden zu schlafen. Die Kriegerin wies mit einer unverständlichen Geste zu ihrem Bett. Gabrielle wusste noch immer nicht, was sie davon halten sollte. Noch niemand hat sie so behandelt. Sie kam sich das erste Mal in ihrem Leben wie ein Mensch vor und dankte den Göttern dafür. Sie legte sich zu Xena ins Bett, die ihr die Decke über ihren Körper legte und sich dann umdrehte. „Gabrielle ?“ „Ja ?“ „Schön, du hast dran gedacht, ich wollte dir die Antwort auf deine Frage geben.“ Die Sklavin lauschte gespannt. „Ich behandele dich so, weil... du mir wichtig bist. Ich weis auch nicht warum, aber anders kann ich dir das nicht erklären und ich möchte dich auch nicht als Sklavin ansehen, sondern als meine.. Gefährtin. Ist das inordnung für dich ?“ Ihre Sklavin hätte Luftsprünge machen können, doch riss sie sich zusammen „ja, natürlich.“ sagte sie nur und Xena merkte die Freude in dieser Aussage. „Gut. ... Dann schlaf gut, meine Gefährtin.“ „Ja, gute Nacht und ..danke vielmals.“ Gabrielle versuchte sich zu beruhigen, aber gut gelungen ist es ihr nicht, denn noch nie hatte sie so etwas erlebt. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie für jemanden wichtig sein könnte. In dieser Nacht konnte sie auch nur schwer einschlafen, doch irgendwann siegte die Müdigkeit und sie schlief dann endlich doch ein.

Die Kriegerin wachte plötzlich auf, weil sie etwas in ihrem Innern spürte, ihr fehlte etwas. Sie dreht sich um und bemerkte, dass Gabrielle nicht mehr neben ihr lag. War das etwa alles nur ein Traum gewesen? Ihr tiefes schwarzes Loch kam wieder näher zu ihr und wollte sie gerade umschliessen, als sie Sie dort auf einem Stuhl sitzen sah. Ihre Gefährtin hatte sich noch nicht umgezogen und starrte auf die Karte vor ihr. Die Kriegerin beobachtete sie einen Augenblick und stand dann aber auf, um sich umzuziehen. Gabrielle schaute sofort zu ihr „Guten Morgen.“ waren ihre fröhlichen Worte, die in Xena eine gewisse Freude verbreiteten. Xena erwiderte dies mit den gleichen Worten und zog sich dann ihre Ledersachen und ihre Rüstung an. „Du bist ziemlich früh wach ?“ fragte sie Sie nebenbei beim anziehen. Ihre Gefährtin nickte leicht „ich habe vorher ja schon einmal geschlafen.“ Xena lächelte leicht „stimmt.“ Sie war gerade mit anziehen fertig und Gabrielle wollte sich umziehen, als plötzlich, aber dennoch langsam, Toris ins Zelt kam. „Meine Kriegerin.“ Er sah sie an „ich habe frisches Wasser für dich, aber ich sehe, dass du es wohl nicht mehr benötigst.“ Er drehte sich wieder um. „Warte !“ kam es von Xena, die zu ihrer ehemaligen Sklavin sah und Toris sah ebenfalls zu ihr „möchtest du das Wasser ?“ fragte Xena. Sie sah sie unschlüssig an, doch dann nickte sie leicht. Die Kriegerprinzessin sah wieder zu ihrem Hauptmann „lass die Männer herein.“ Er nickte nur und hielt das Zelt auf, damit die Männer herein kamen. Es waren fünf, wie Xena sah, der erste hatte eine etwas größere Schale mitgebracht und die anderen hatten die Eimer Wasser mitgebracht. Der letzte Mann mit einem Wassereimer, war Darus. Xenas Miene verdunkelte sich und der Grund dafür war, dass seine Augen nur auf Gabrielle ruhten. Etwas in ihr drinnen störte es zutiefst, aber sie sah mit einem flüchtigen Blick, dass ihre Gefährtin, nicht zu ihm schaute und das beruhigte sie wieder. Als die Männer fertig waren und die Eimer Wasser in die Schale gefühlt hatten, gab Xena, mit einer kleinen Handbewegung, den Befehl zum gehen. Sie folgten dem Befehl und verliessen das Zelt. Beide wieder alleine im Zelt, sah die Kriegerprinzessin zu ihrer Gefährtin „ich lasse dich alleine, damit du dich in Ruhe waschen kannst.“ Nach diesen Worten verschwand Xena und Gabrielle war etwas verblüfft darüber, aber tat das, was ihr gesagt wurde, wenn auch nicht in einem Befehlston.
Die Kriegerin wartete vor dem Zelt und überlegte sie ist wirklich hübsch. ...Warum verhalte ich mich eigentlich so seltsam ? Ich bin immerhin Xena, die Kriegerprinzessin. Die Frau, die vor nichts und niemanden Angst hat und es mit jedem aufnehmen kann. Im Lager liefen wenige Männer herum, aber zu dieser Zeit war es nichts besonderes, die Sonne ging gerade erst auf und wenige Sonnenstrahlen durchstreiften das Lager. Vielleicht hat es etwas mit dem Verlust von Marcus zu tun. Aber... nein, es ist irgendwas… Tieferes. Ich kann es gar nicht beschreiben. Immer wenn ich Sie sehe, dann wird mir warm und für einen Moment gibt es nur Sie in meiner dunklen Welt. ...empfinde ich etwas für Sie ? Die Kriegerin sah zum blauen Himmel hinauf und lächelte leicht „..vielleicht.“ sagte sie leise und im gleichen Moment kam Gabrielle zu ihr. Xena erschrak leicht und sah in ihre grünen Augen, die sie in ihrem Bann hatten. Sie fasste sich aber schnell „Schon fertig ?“ Ein leichtes Nicken war die Antwort. „Dann werden wir jetzt mal etwas Essen.“ und sie gingen los. Gabrielle lief hinter ihr her und irgendwie wollte Xena das nicht, es erinnerte sie zu doll an das Sklavengetue. „Gabrielle ?“ „Ja ?“ „Komm und gehe neben mir und nicht immer hinter mir.“ Ihre Gefährtin sah zu ihr und befolgte denn Befehl. Es war ihr irgendwie unangenehm. Die Kriegerin blickte zu ihr hinunter „stört es dich ?“ Gabrielle sah in ihre tiefblauen Augen woher wusste sie wie ich mich fühle ? „Ja ein wenig, es ist alles so neu für mich und mich so zu verhalten, ist für mich schwierig.“ Diesen Satz lies sich Xena oftmals durch den Kopf gehen „ich weiss und es ist viel verlangt.“ Sie kamen in das Zelt, wo die Küche drin war und setzten sich an einen Tisch. „Wie lange bist du eigentlich schon eine Sklavin ?“ fragte Xena. Ihre Gefährtin sah auf den Tisch „seit ich fünfzehn bin, glaube ich.“ „Und wie alt bist du jetzt und wie kam es dazu, dass du eine Sklavin wurdest ?“ Sie sah zu ihr „ich bin vor kurzem zweiundzwanzig geworden. Und ich wurde deswegen eine Sklavin, weil meine Eltern verstorben waren und ich zu meinem Onkel kam, dem das Haus gehörte „ Spaß haben bis in die Nacht hindurch „. Ich musste auch überleben und wurde eins seiner Mädchen.“ Xena nickte nur und ihr Blick war mitfühlend „das tut mir Leid für dich.“ Über Gabrielles Lippen kam ein leichtes lächeln, dass mit dem Wort „danke“ verknüpft war. Xena bestellte den Koch zu sich und bestellte wieder ein paar Sachen für sich und Gabrielle. Er verschwand auch schnell wieder. Die Kriegerin schaute zu Gabrielle, die ziemlich traurig da sass, was auch kein Wunder war, nach so einer Geschichte. Sie wollte Gabrielle ein wenig ablenken „was ist dein größter Wunsch ?“ Ihre Gefährtin sah zu ihr und lächelte „ich müsste eigentlich sagen, meine Freiheit. Aber das ist nicht mehr so wichtig.“ Die Kriegerin hob eine Augenbraue bei dieser Aussage, aber sagte nichts dazu und lies Gabrielle weiter reden. „Ich möchte gerne Geschichten aufschreiben können.“ Ihre Kriegerin schaute sie verwunderte an „du kannst also nicht schreiben.“ Es wunderte sie nicht allzu sehr, da sie ja nur eine Sklavin war. Nur sehr wenigen wurde so etwas beigebracht. „Nein, schreiben kann ich. Ich meinte, dass ich meine Geschichten gerne auf eine Schriftrolle niederschreiben würde.“ Xena verstand nun und nickte nur. Das werde ich mir mal merken. Da kam der Koch auch schon mit einem Gehilfen und stellte die Platten auf dem Tisch ab. Die Kriegerin sah mit einem kleinen Schmunzeln zu Gabrielle „ich habe das letzte mal nicht vergessen und gleich noch eine weitere Platte dazu bestellt.“ Man sah Gabrielle an, dass es ihr peinlich war, aber zurückhaltend war sie trotzdem nicht. Beim Essen, war sie anscheint immer in ihrem Element. Es erstaunte Xena wiedereinmal, wie viel in diesem kleinen Körper hineinpasste.  
Als sie dann fertig waren mit Essen und Gabrielle über die Hälfte ~ allein ~ gegessen hatte, stand Xena auf „ich komme gleich wieder, hole mir nur schnell was zu trinken.“ Ihre Gefährtin sah sie bittend an. Doch wollte die Kriegerin, dass sie Sie selbst fragt, also ging sie los ohne Sie noch mal anzusehen, geschweige denn, Sie noch einmal darauf anzusprechen. Gabrielle schaute ihr nach und brauchte einen Moment, bis sie dann der Kriegerin endlich folgte „warte bitte.“ Natürlich tat es die Kriegerin und drehte sich zu ihr um „ja ?“ Ihre Gefährtin sah in ihre eisblauen Augen „ich.. hätte auch.. gerne etwas.“ sagte sie mit leiser Stimme. Sie gingen zusammen noch ein kleines Stück, Xena nahm sich einen Becher und reichte Gabrielle auch gleich einen. Die Kriegerin schüttete sich etwas von dem Wein in ihrem Becher ein und Gabrielle überlegte noch. Xena sah Sie an „wenn du willst, kannst du auch etwas Wein haben.“ Ihre kleine Gefährtin schaute Sie nickend an. Sie nahm den Krug und schüttete sich auch etwas Wein ein. Zusammen gingen sie dann wieder zu ihrem Tisch und setzten sich. Die Kriegerin nahm einen kräftigen Schluck. Gabrielle indessen nahm auch einen Schluck, der aber nur halb so groß war, als der von Xena. Sie tranken ihre Becher leer und Xena bemerkte eine Veränderung an ihrer Gefährtin. Gabrielle sass etwas wackelnd vor ihr und Xena befürchtete etwas. „Gabrielle ?“ Ihre Gefährtin sah Sie mit einem lächeln an „jaaa ?“ kam es langsam und schiefklingend von ihr. Xena atmete schwer aus hätte ich das bloss vorher gewusst sie stand auf und ging auf Gabrielle zu. Die leicht betrunkene, obwohl leicht etwas untertrieben war, schaute Sie nur fragend an. „Kannst du aufstehen ?“ fragte sie leise. Ihre Gefährtin nickte leicht und versuchte es sofort. Es ging, für einen Augenblick. Und hätte Xena Sie nicht rechtzeitig festgehalten, wäre Sie wieder auf ihrem Stuhl geplumpst. Die Kriegerin schüttelte nur ihren Kopf „ich fasse es nicht“ und stützte Sie ein wenig. Die Männer um sie herum sahen nur dabei zu und lachten ein bisschen, doch verging ihnen das Lachen, als sie die Blicke Xenas sahen.
Sie waren nun draussen und Gabrielle konnte nun gar nicht mehr gehen. Xena hatte Sie aber fest im Griff und konnte somit verhindern, dass ihre Gefährtin in den Dreck viel. „Komm schon Gabrielle, soviel war das doch gar nicht. Es ist auch gar nicht mehr weit bis zu meinem Zelt.“ Doch bekam die Kriegerin keine Antwort. Gabrielle war bewusstlos oder eingeschlafen, dass konnte Xena nicht genau erkennen. Also atmete die Kriegerin noch einmal aus und hebte Sie dann hoch. Sie trug Sie zu ihrem Zelt. Doch waren sie nicht alleine, Darus schaute sich das Spektakel aus einem anderen Zelt aus an. Die Kriegerin bemerkte es nicht und als sie am Zelt waren ging Sie hinein und legte Gabrielle auf ihr Bett ich sollte Sie ihren Rausch ausschlafen lassen. Sie deckte Sie noch zu und ging dann, weil sie noch etwas Wichtiges mit Toris zu besprechen hatte.
Darus sah wie Xena aus ihrem Zelt ging und schleichte dann ins Zelt hinein. Er sah wie Gabrielle da lag und schlief. Darus hatte ein lüsterndes Grinsen im Gesicht und ging langsam zum Bett hin in dem Gabrielle friedlich schlief. Es kam ihm sehr gelegen, dass Gabrielle schlief, er zog ein Seil heraus und beugte sich über Sie. Er fesselte ihre Hände und schnürte sie an einer der Stangen vom Bett fest. Gabrielle öffnete leicht ihre Augen und fragte sich wär da vor ihr Stand. Sie nuschelte Xena, doch als sie etwas klarer sah, traute sie ihren Augen nicht „Darus ?“ klang es immer noch etwas wacklig. Darus lächelte nur weiter und Gabrielle wollte aufstehen, doch ging dies nicht. Sie schaute schnell über sich und sah die Fessel, sie fragte sich was das alles sollte, doch hatte sie bereits eine schlimme Vorahnung. „Was soll das ?“ fragte sie dennoch, doch sagte er nichts. Stattdessen öffnete er seine Hose und ging zu den Beinen von Gabrielle. Er zog die Decke weg „du müsstest doch wissen was jetzt kommt. Immerhin bist du doch eine Sklavin.“ Gabrielle setzte gerade zu einem Ruf nach Xena an, als sie nur noch ein Stück Stoff in ihrem Mund spürte „oh, nicht doch. Schreien find ich gar nicht gut. Und noch was, bevor Xena wiederkommt, bin ich schon längst fertig mit dir.“ Sie sah ihn mit großen Augen an und er bewegte sich wieder zu ihren Beinen. Gabrielle verschränkte zwar ihre Beine, doch drückte er sie einfach auseinander und legte sich regelrecht dazwischen. Sie wehrte sich, doch hatte sie keine Chance. Er war viel stärker als sie und sie war zu allem Übel, auch noch halb betrunken. Darus schob das dunkelgrüne Kleid nach oben und zog ihre kleine Unterhose aus. Gabrielle konnte ihre Tränen nicht zurückhalten, als sie dran dachte, was gleich geschehen würde. Sie schloss ihre Augen Xena!! Wo bist du ?? Hilf mir bitte!! Gabrielle konnte nur an Sie denken und hoffen, dass Sie noch früh genug zurückkommt.

Währenddessen, nichts ahnend, sass Xena bei Toris und unterhielt sich mit ihm über das nächste Ziel. Doch dann merkte sie ein stechen in ihrem Körper. Sie schaute sich verwirrt um, doch war hier niemand außer ihr Hauptmann. Es muss etwas Schlimmes geschehen.

Der Mann zwischen ihren Beinen atmete schon ziemlich schnell und laut aus. Er war jetzt schon zum äußersten erregt. Darus befreite sein erregtes Glied aus der Hose und wollte gerade ansetzten, als Gabrielle sein Glied mit einem Bein leicht traf. Es schmerzte ihm sehr und er hielt für einen kurzen Moment inne.

Die Kriegerin wusste nicht was los war. Dieses Gefühl lies sie nicht mehr los „Gabrielle“ entwich es aus ihrem Mund und sofort lief die Kriegerin zurück zu ihrem Zelt. Toris sass nur da und war völlig verwirrt. Doch riss er sich zusammen und folgte Xena, allerdings nicht so schnell. Xena rannte so schnell sie konnte und es dauerte nicht mal zwei Minuten und sie war in ihrem Zelt. Der Anblick, der sich ihr dort drinnen Bot, war wuteinflössend. Sie sah Gabrielle gefesselt an ihrem eigenen Bett, geknebelt und mit Tränen überströmt dort liegen. Und zwischen ihren Beinen lag der Mann, der ihr wohl möglich, eines der schlimmsten Dinge angetan hatte, die es für eine junge Frau gab. In Xena stieg die unbändige Wut auf, der sie auch gleich freien lauf lies. Sie schlug Darus so doll ins Gesicht, dass er durchs halbe Zelt flog. Er brauchte einen Moment, bis er wieder halbwegs auf den Beinen war. Darus schloss voller Zorn seine Hose und sah in Xenas Augen. Ihr Blick war angsteinflössend und er musste erst mal schlucken. Die Kriegerin ging auf ihn zu „sag was hast du hier drinnen zu suchen ?? Und WER hat dir die Erlaubnis gegeben, meine persönliche Gefährtin anzufassen ??“ sie fragte nicht sehr nett und ihr zorniger Sarkasmus war nicht zu überhören. Darus stand blutüberströmt auf. Er sah sie überrascht an „wieso denn Gefährtin ? Sie ist doch eine Skl –“ er konnte nicht weitersprechen, weil er einen weiteren Schlag abbekam. Ihr Hass schien in diesem Moment unendlich.
In der Zwischenzeit ist Toris ins Zelt gekommen und sah, wie Xena auf Darus losging. Er sah nach rechts und sah Gabrielle gefesselt und geknebelt. Der Hauptmann ging sofort zu ihr und befreite sie. Als sie wieder sprechen konnte sagte sie nur „danke.“ Ihre Stimme war leise und zittrig. Gabrielle stand langsam auf und ging zu Xena, die gerade zum nächsten schlag ausholte. Sie umarmte Sie von hinten und die Kriegerin blieb wir versteinert in ihrer Bewegung. Darus, der nun schon am Boden lag, robbte sich von Xena weg und wollte gerade aufstehen und fliehen, als Toris sich ihm in den Weg stellte. Der Hauptmann hielt in sehr gut fest und schleifte in hinaus. Die Kriegerin senkte nun ihren Arm und drehte sich um. Ihre Gefährtin lies Sie sofort los, da sie sich erst jetzt bewusst war, was sie tat. Doch wurde Sie von Xena sofort wieder umarmt. Aus Gabrielles Augen flossen Tränen der Angst und der Freunde. Die Kriegerin hielt Sie ganz fest und legte ihr Kinn auf Gabrielles Kopf. Ihre Gefährtin schluchzte, versuchte dennoch etwas zu sagen „.. Xena.. ich....ich...“ „Schhhh. Ist schon gut, du brauchst mir nichts zu sagen.“ Sie standen noch einige Momente in dieser innigen Umarmung.

Als Gabrielle ruhiger wurde, lies die Kriegerin Sie leicht los und sah in ihre verweinten Augen. „Geht es einiger Maßen ?“ fragte sie vorsichtig. Ihre Gefährtin nickte nur leicht „ja.... danke. Ich möchte mich gerne ausruhen.“ sagte sie zitternd und Xena sah sie nur besorgt an „natürlich. Leg dich aufs Bett.“ Als die Kriegerin hinsah, bemerkte sie, dass die Fesseln und das Tuch, was Darus als Knebel benutzt hatte, noch dort lagen. Sie überlegte nicht lange, ging hin und nahm die Sachen weg. Gabrielle nickte dankbar und legte sich dann erschöpft ins Bett. Xena ging noch mal schnell hinaus, um die Sachen zu entsorgen und schaute dann zu Gabrielle. Sie lag zitternd im Bett. Es war nicht besonders kalt, doch der Schock sass tief in ihren Knochen. Dieser Anblick, schmerzte Xena und sie könnte sich Ohrfeigen, weil sie ihre Gefährtin allein lies. Wäre ich nicht gegangen, wäre das nie passiert ! Gabrielle sah zu Xena und bemerkte, dass sie in Gedanken war, doch fragte sie Sie dennoch „kannst..“ Die Kriegerin schaute überrascht zu ihr. Sie dachte, dass Sie schon längst eingeschlafen war „ja ?“ „..kannst du dich zu mir legen, bitte.“ Das letzte Wort sagte sie regelrecht bettelnd zu ihr. Xena überlegte gar nicht und tat es einfach. Als die Kriegerin neben ihr lag, suchte Gabrielle die Nähe von ihr. Ihre Kriegerin empfand genau das gleiche Gefühl und legte einen Arm um sie. Sie schmiegte sich etwas näher an Xena und fühlte sich geborgen und vorallem sicher. Gabrielle schlief dann irgendwann ein, doch machte die Kriegerin kein Auge zu.
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