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Schicksalhafte Begegnung ganz anders

von LucyRenee
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gabrielle Xena
10.02.2018
10.02.2018
8
23.004
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Die Armee und vorne an Xena kamen wieder in ihrem Lager an und jeder ging seinen Weg. Die Männer nahem sich die Sklavin mit, die sich nicht großartig wehrten. Die Kriegerin stieg ab und half Gabrielle hinunter. Als sie wieder auf ihren eigenen Füssen stand, atmete sie erleichtert aus. Die Kriegerin sah zu ihr. „Entschuldigung, meine Kriegerin.“ Kam es gleich von der Sklavin und Xena sah sie nur an „dafür musst du dich nun wirklich nicht entschuldigen, immerhin wollte ich, dass du auf Argo mit reitest. Ich werde dir das nächste mal ein eigenes Pferd besorgen, dass deiner Größe entspricht.“ sagte sie und sah die Verwunderung in Gabrielles Blick. Sie selbst fand es auch komisch, dass sie solche Sachen sagte, aber sie fand es nicht besonders schlecht. Ganz im Gegenteil, sie wollte es Gabrielle so angenehm wie nur möglich machen, auch wenn sie nicht so recht wusste warum, und sie fand, dass sie schon einiges dazu geleistet hatte. „Komm mit.“ sagte sie in einem freundlichen Ton und sah dabei in die grünen Augen, von ihrer persönlichen Sklavin. Gehorsam folgte sie ihrer Kriegerin, die in ihr Zelt ging. Toris folgte ihnen und Xena sah zu ihm „ich habe einen Auftrag an dich.“ Er lauschte „ja, meine Kriegerin.“ „Nimm Gabrielle und schick sie ins Bad und such ihr Sachen zum anziehen.“ Toris sah sie verblüfft an „wie ihr befehlt, meine Kriegerin.“ Die Kriegerprinzessin schaute ihn an „pass auf sie auf und keiner darf sie anfassen, klar ? Und.. Danke Toris.“ Er nickte noch und ging dann hinaus. Gabrielle sah zu Xena „meine Kriegerin ?“ Xena sah sie an „er wird dir nichts tun. Ich muss leider noch mal kurz weg, wenn du schon fertig bist und ich noch nicht wieder hier bin, warte hier auf mich. In diesem Zelt wird dich keiner angreifen.“ Die Kriegerin ging hinaus und ihre Sklavin folgte ihr. Xena drehte sich noch einmal um und flüsterte der Sklavin etwas ins Ohr. Danach stieg sie wieder auf Argo und ritt dann los. Die Sklavin sah zu Toris. Er ging voraus und sie folgte ihm gehorsam.

Nach einigen Stunden waren die beiden fertig und die Männer im Lager starrten die Sklavin an. Sie sah aber auch sehr hübsch in ihrem neuen Kleid aus, dieses dunkelgrüne Kleid betonte ihr Haarfarbe und auch ihre grünen Augen zutiefst. Einer der Männer konnte sein Verlangen nicht mehr unterkontrolle halten und ging auf Gabrielle zu „na kleine. Wie ist dein Name ?“ Die Sklavin stand ihm mit etwas Angst gegenüber „Gabrielle.“ Er prüfte sie mit seinem Blick von oben nach unten „mit dir hat man bestimmt viel Spaß.“ Der Hauptmann drehte sich nun um und ging langsam auf ihn zu. Der bemerkte es nicht einmal und wartete auf eine Antwort. Doch hatte sich Gabrielle daran erinnert, was Xena zu ihr ins Ohr geflüstert hatte. „ Du brauchst nicht mit den Männern zu reden, wenn du es nicht für richtig hälst. „ Und deswegen antwortete sie nicht auf seine Frage und ging ihn die Richtung, aus der Toris der Hauptmann auf sie zukam. Er lies sie an sich vorbei gehen und stellte sich dann vor dem Mann. „Wie lautet dein Name ?“ Der Mann sah ihn zornig an „mein Name ist Darus.“ sagte er kühl und sah zu Gabrielle. Toris stellte sich dazwischen, so dass Darus Sie nicht mehr sehen konnte. Er war um einiges kleiner als Toris und auch etwas kleiner als Xena. Die Haare von ihm waren dunkel und wohl schon seit einigen Tagen nicht mehr gewaschen worden, denn sie glänzten etwas. „Dieses Mädchen, was du gerade ungestüm angemacht hast, ist die persönliche Sklavin von Xena, der Kriegerprinzessin.“ Toris sah ihn genauer an „du warst nicht mit beim Angriff auf das Dorf, oder ?“ Darus nickte. „Na dann kannst du es auch nicht wissen und ich werde daher dein Leben verschonen.“ Der Hauptmann drehte sich wieder um und ging mit Gabrielle wieder zum Zelt der Kriegerin zurück. Darus Blicke blieben noch etwas an Gabrielle haften, bis ihn ein anderer Mann an der Schulter hielt „du solltest dir dieses Mädchen schnell aus den Kopf schlagen. Unsere Kriegerin versteht in solchen Sachen keinen Spaß. Wär sich nicht an ihre Befehle hält, lebt nicht mehr lange.“ Darus sah in nur an und nickte.

Hauptmann Toris öffnete das Zelt und Gabrielle ging langsam hindurch, wie sie sich schon gedacht hatte, war ihre Kriegerin noch nicht zurück. Sie sah sich um und blieb stehen, natürlich sah sie das Bett und natürlich auch den Stuhl, aber dennoch blieb sie stehen. Es vergingen fast zwei Stunden und Gabrielle konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und setzte sich etwas erschöpft auf den Boden. Schon kurz danach verfiel sie Morpheus Träumen. Die Kriegerprinzessin kam wieder zurück und stieg von Argo ab. Sie brachte ihr Pferd noch in ihren Stall und ging dann in ihr Zelt, sie schaute sich kurz um und sah dann, ihre Sklavin auf dem Boden hockend schlafen. Sie hatte sich ihre Beine an ihrem Körper gezogen und ist dann eingeschlafen. Die Kriegerin lächelte leicht. Ob sie sich wohl fühlt ? Oder ob sie traurig ist, weil sie ihr Dorf verlassen musste ? Xena schüttelte ihren Kopf seit wann stelle ich mir denn solche Fragen ? Sie sah wieder zu dem Mädchen, dass ihr den Kopf verdreht hatte. Sie ging leise zu dem Mädchen hin sie schläft tief und fest. Xena hob Sie vorsichtig hoch, doch dann stolperte sie über etwas und hoffte insgeheim, dass ihre Sklavin davon nicht wach werden würde. Zum Glück wurde es Gabrielle auch nicht. „Hat einen gesunden Schlaf.“ flüsterte Xena vor sich hin. Wer weis, wann sie das letzte Mal richtig geschlafen hatte. Mit diesem Gedanken, legte sie Sie aufs Bett und betrachtete Sie. Man, Toris hat ja richtig Geschmack oder hat sich Gabrielle etwa selbst dieses traumhafte Kleid ausgesucht ? Sie sah Sie noch etwas an, setzte sich dann auf ihren Stuhl und dachte über einige Sachen nach. Dabei ist ihr aufgefallen, dass sie nicht mehr ständig an Marcus denken musste. Ihre Gedanken gehörten überwiegend dieser Frau auf dem Bett, die einfach so in ihr Leben getreten war und es schlagartig veränderte.

Die Zeit verging und Xenas Magen machte sich langsam bemerkbar. Doch wollte sie warten, bis Gabrielle wach wurde, denn auch Sie musste dann schrecklichen Hunger haben. Die Kriegerin sah sich die Karte vor ihr an. Es war eine Karte, der Gegend, in der sie sich gerade befanden. Einige stellen in der Karte wurden schon angekreuzt. Diese Gebiete oder Dörfer hatte sie schon angegriffen. Es waren schon sehr viele Kreuze darauf verzeichnet. „Wir werden wohl bald weiter ziehen müssen.“ sagte sie leise, doch dann wachte Gabrielle auf. Verschlafen schaute sie sich um und sah, direkt in die eisblauen Augen Xenas. Ihre Auge wurden größer und sie sprang vom Bett auf und kniete sich vor ihrer Kriegerin hin „entschuldigt bitte !! Verzeiht mir, meine Kriegerin, schlagt mich bitte nicht !!“ Xena stand auf und stellte sich vor Sie hin. Gabrielle schaute ängstlich zu ihr hoch „verzeiht mir, meine Kriegerin.“ Die Kriegerin kniete sich zu ihr hinunter, nahm ihre Hand und zog Sie hoch „Gabrielle, du hast eben nichts Schlimmes getan. Du bist auch nur ein Mensch und Menschen brauchen schlaf. Ich muss zugeben, dass du einen recht gesunden Schlaf hast und beim tragen -“ „Beim tragen ?“ fragte die Sklavin und kurz danach entschuldigte sie sich schon, weil sie ihre Kriegerin unterbrach. Xena lies es an sich vorbei gehen und sprach einfach weiter „beim tragen hätte ich mir fast etwas gezerrt, nicht weil du zu schwer gewesen wärst, nein, weil ich über etwas gestolpert bin. Aber glücklicherweise bist du nicht wach geworden.“ Die Sklavin sah sie überrascht an und dann knurrte zu allem Überfluss auch noch ihr Magen. Die Kriegerprinzessin lächelte nur „komm, ich habe extra auf dich gewartet, damit wir zusammen etwas Essen gehen können.“ Gabrielle fragte sich, warum ihre Kriegerin sie so gut behandelte, aber traute sich nicht Sie zu Fragen. Sie folgte ihr in ein anderes Zelt und als sie nach rechts schaute, sah sie wieder diesen Mann und er kam auch schon auf sie zu. Aber Gabrielle ging weiter, doch der Mann lief ihr nach „warte mal Gabrielle.“ sagte er leise, damit es die Kriegerprinzessin nicht mitbekam, aber leider hatte er Pech und Xena drehte sich schon um. Sie stellte sich zu Gabrielle „wer ist das ?“ fragte sie ihre Sklavin und ihr Ton verriet nichts gutes. Ihre Sklavin senkte leicht ihren Kopf „ich weis es nicht, meine Kriegerin.“ Die Kriegerin ging einen Schritt, so stand sie vor Gabrielle „dann beantworte du mir meine Frage. Für dich sollte es nicht so schwer sein.“ Sein Gesicht verdunkelte sich bei diesem Satz sie macht sich über mich lustig. Mein Name ist Darus. Ich bin noch nicht lange in deiner Armee.“ Die Kriegerprinzessin hob eine Augenbraue „ach so.“ Sie machte ein verärgertes Gesicht „dann Zügle dein Verlangen. Sonst bist nicht mehr lange in dieser Armee oder besser gesagt in diesem Leben vorhanden.“ Sie drehte sich danach um und ging in das Zelt, wo das Essen immer zubereitet wird. Gabrielle gehorsam wie sie war, folgte ihr, ohne noch ein Wort oder einen Blick an Darus zu verlieren. Der Mann wollte sich ja nur mal mit Gabrielle unterhalten, aber in seinen Gedanken, wollte er noch viel mehr, als sich nur mit ihr zu unterhalten.
Xena setzte sich an einen Tisch und Gabrielle stand hinter ihr. Die Kriegerin atmete einmal tief ein und wieder aus „du kannst dich ruhig hinsetzten.“ Die Sklavin nickte leicht und nahm gegenüber von ihr Platz. Ich vergesse immer wieder, dass Sie eine Sklavin war. Wieso denn  `war´ ? Sie ist es doch noch immer, ich verstehe mich nicht mehr. Und warum habe ich mich so bei diesem Mann verhalten ? Eigentlich wollte Gabrielle ihre Kriegerin beim Essen etwas Fragen, aber dieses lies sie nach diesem Zwischenfall den doch lieber bleiben. Die Kriegerin winkte mit ihrer Hand zum Koch und schon war er da „was kann ich für sie tun, meine Kriegerin ?“ Sie sagte ihm einige Sachen, die er zubereiten soll und dann verschwand er auch schon. Die Sklavin hatte ihren Kopf wieder gesenkt und Xena fiel es auf. Sie beugte sich über den Tisch und hob ihren Kopf wieder mit einem Finger an „so gefällst du mir schon fiel besser. Du musst nicht immer die dreckige Erde betrachten, ich möchte das nicht. Dafür hast du ein viel zu schönes Gesicht.“ sagte sie sanft und lehnte sich wieder gegen ihre Stuhllehne. Gabrielle schaute sie etwas verlegen an, sie schluckte ihren Kloss hinunter „meine Kriegerin...“ Xena sah sie überrascht an „ja ?“ „...darf ich dir eine Frage stellen ?“ fragte sie leise und zögernd. Die Kriegerprinzessin gab ihr einen beruhigenden Blick „ja, du darfst.“ sie schaute wieder zur Erde und Xena beugte sich wieder über den Tisch und hob ihren Kopf „wenn du schon mit mir redest, möchte ich bitte, dass du mich dabei ansiehst.“ Bei dem Wort „ bitte „ wurde es auf einmal still im Zelt und erst, als sich Xena im Zelt umsah und ein Blick in die Runde warf, der soviel hieß wie „ wenn ihr nicht weiter redet, überlebt ihr diesen Tag nicht „ wurden die Gespräche schon wieder aufgenommen. Xena atmete aus und bat Gabrielle weiter zu erzählen. Diese nickte leicht und die Kriegerin, lehnte sich wieder etwas entspannt an ihre Stuhllehne. „Ich wollte Fragen, warum du, meine Kriegerin mich so.. behandelst ?“ kam es leise aus ihren Mund. Die Kriegerin lächelte ganz leicht „nun stellst du mir schon eine Frage, und ich kann dir nicht mal eine Vernünftige Antwort geben.“ Gabrielle wollte gerade etwas sagen, als Xena sie unterbrach „nein, sag jetzt nichts. Lass mich kurz darüber nachdenken und dann, bekommst du eine Antwort auf deine Frage.“ Ihre Sklavin nickte nur und da kam der Koch mit zwei großen Platten voller Essen an den Tisch. „Bitte ihr Essen, meine Kriegerin.“ Er stellte sie auf dem Tisch und ging dann wieder. Gabrielle sah sich das ganze Essen an und bekam immer mehr Hunger. Doch ass sie nichts, da sie dachte, dass das alles nur für ihre Kriegerin war. Xena schüttelte leicht ihren Kopf „nun nimm dir schon etwas. Du musst doch auch großen Hunger haben.“ Gabrielle zögerte etwas, doch dann nahm sie sich etwas. Die Kriegerprinzessin dachte noch etwas über Gabrielles Frage nach, doch kam sie zum Schluss, dass es sich mit vollem Magen wohl besser überlegen lässt. Xenas Augen wurden größer, ihre kleine zaghafte Sklavin hatte soeben eine der Platten geleert und ging hinüber zur zweiten. Die Kriegerin nahm sich ein paar Sachen und überlies den Rest Gabrielle. Die damit es zu verzehren kein Problem hatte.
Als Gabrielle dann fertig war mit Essen, sah sie zu Xena, die noch immer etwas verblüfft war. „Hast du noch mehr solch Überraschungen perrat ? fragte Xena mit einer etwas belustigten Stimme. Die Sklavin wurde etwas rot „entschuldigt bitte, meine Kriegerin. Ich wollte nicht ungehorsam erscheinen.“ „Nein, nein, dass warst du nicht. Ich hätte jederzeit etwas sagen können.“ Sie stand auf und Gabrielle hoffte, dass sie bald eine Antwort bekommen würde. Nach diesem Gedanken folgte sie ihrer Kriegerin. Xena ging zu einem Krug, nahm sich einen Becher und schenkte sich etwas Wein ein. Ihre Sklavin sah ihr nur zu, Xena zeigte ihr auf einen anderen Krug „bedien dich.“ Gabrielle nahm sich einen Becher und fühlte ihren Becher mit Wasser. Sie leerte ihn und schenkte sich noch mal etwas ein. Die Kriegerin sah ihr zu und kurz danach kam ihre Sklavin auch schon wieder zu ihr. Xena ging wieder hinaus und Gabrielle folgte ihr natürlich. „Bevor wir schlafen gehen, möchte ich dir noch jemanden vorstellen. Du kannst zu ihm gehen wenn ich und Toris in einer Schlacht sind oder wenn du Schmerzen hast, denn er ist mein Heiler und auch für die Gesundheit der Armee zuständig.“ Sie gingen wieder in ein Zelt, dass aber um einiges größer war als die anderen. Xena schaute sich suchend um und dann sah sie ihn, an einem verletzten Krieger, den er gerade versorgte. Er sah zu ihr und gab ihr ein Zeichen, dass er gleich da sein wird. Die Kriegerin sah zu Gabrielle „er wird dir anfangs seltsam vorkommen und der Größte ist er auch nicht, aber wenn es um Heilkünste geht, kann ihm keiner so schnell das Wasser reichen.“ Ihre Sklavin sah sie überrascht an und als ihre Kriegerin meinte „ er sei nicht der Größte „, wusste sie was sie damit meinte. Er war noch kleiner als sie selbst und hatte fast eine Glatze. Er stand nun vor ihnen „was gibt es, meine Kriegerin ?“ „Ich wollte dir nur meine neue persönliche.. ähm.. Gefährtin vorstellen.“ Gabrielle sah sie verwundert an, sagte aber nichts. Der kleine Mann sah sie an „Gefährtin, ja ? Schön dich kennen zu lernen, mein Name ist Laslyo.“ Er sprach so schnell, dass Gabrielle Schwierigkeiten hatte, alles richtig zu verstehen. Die Sklavin nickte nur. „Also, wenn du Probleme hast oder so etwas, kannst du gerne zu mir kommen.“ Wieder sprach er blitzschnell und Gabrielle nickte wieder, ihr war es etwas unangenehm, aber sagen wollte sie auch nichts dazu. Die Kriegerin schaute zu ihrer Sklavin und merkte, dass es ihr nicht so angenehm war „schön, da ihr euch jetzt kennt, ihr Name ist übrigens Gabrielle, werden wir jetzt gehen. Ich sehe du hast viel zu tun, dann wollen wir dich mal nicht länger stören.“ Und schon waren sie aus diesem Zelt verschwunden und machten sich zum nächsten Zelt auf.
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