Schicksalhafte Begenung ganz anders

von LucyRenee
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Gabrielle Xena
10.02.2018
10.02.2018
8
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Disclaimer:       Natürlich habt ihr wieder mal Recht. Xena und Gabrielle gehören nicht
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                                                                                        Schicksalhafte Begegnung
                                                                                                      ganz anderes
                            
                                                                                                       von LucyRenee




Die Kriegerprinzessin, Xena, versetzte gerade das Land Griechenland, in Angst und Schrecken mit ihrer gefürchteten Armee. Sie hatte vor kurzem ihre besten Leute verloren und einer davon, sein Name lautete Marcus, war auch noch ihr Geliebter und umso größer war der Verlust für sie. Ihr Zorn und Hass kannte auf dem Schlachtfeld keine Grenzen, aber wenn dann die Schlacht vorbei war und sie, wie immer, gewonnen hatte, zog sie sich in ihr Zelt zurück und kam nur selten heraus. Xena viel in ein immer tiefer werdendes schwarzes Loch. Sie hatte schon gar keine Lust mehr zum kämpfen, aber sie musste. Die Kriegerprinzessin hatte zu viele Feinde, die sie sich selbst gemacht hatte. Auch in ihrer Armee würde es nicht lange dauern und sie hätte alle als Feinde, wenn sie nicht mehr mit ihnen, in die Schlacht ziehen würde und somit ihre Kraft beweisen würde. Die Männer würden keine schwache oder traurige Kriegerprinzessin akzeptieren.


Sie sass gerade auf einem Stuhl in ihrem Zelt und dachte an alte Zeiten. Als plötzlich ihr Hauptmann Toris in ihr Zelt kam und eine Nachricht überbrachte. Er war etwas größer als Xena und war kräftig gebaut. Seine blonden Haare waren sehr kurz. Und er war wahrscheinlich ihr bester und einzigster Freund in ihrer Armee, der übrig geblieben ist, aus dieser verhängnisvollen Schlacht. Auf ihn konnte sie sich, wann auch immer, verlassen. „Deine Armee ist bereit für den nächsten Überfall, meine Kriegerin.“ Die Kriegerin nickte leicht und gab mit einer Hand ein Zeichen, dass Toris zum gehen aufforderte. Er verliess das Zelt sofort und Xena atmete noch einmal tief ein, bevor sie aufstand und raus ging. Ihre Männer standen in Reih und Glied und warteten schon auf ihre Befehle. Keiner der Männer traute sich etwas zu sagen und die Kriegerprinzessin sah zu ihrem Hauptmann, der auch schon sofort auf sie zukam. „Was ist unser nächstes Ziel?“ fragte Xena. Toris sah zu der vollzähligen Armee und dann wieder zu seiner Kriegerprinzessin „unser nächstes Ziel ist ein kleines Dorf. Es soll dort viele Sklavinnen geben, meine Kriegerin.“ „Gut.“ war die knappe Antwort der Kriegerin und sie stieg auf ihr Pferd, das schon bereit stand. Es war eine große stolze Stute mit dem Namen Argo. Argo war ein Traum von einem Pferd. Sie ist ein hellbraunes Pferd mit einer weissen Mähne und ihre Kraft und Grazilität war beeindruckend. Es war das beste Pferd was Xena je besass und dem entsprechend, pflegte sie ihr Pferd auch. Argo lies auch nicht jeden auf sich reiten und dies, war für Xena sehr wertvoll. Als sie dann auf Argo aufsass, gab sie auch schon den Befehl zum losmarschieren.

Es dauerte nicht all zu lang, bis sie das Dorf erreichten. „Nehmt euch was ihr wollt, aber tötet keine Sklavinnen, verstanden!!“ Das letzte Wort betonte sie deutlich und lies keine Widerrede zu. Die Männer stürmten zu Fuss und mit ihren Pferden auf das wehrlose Dorf zu. Xena kam nicht ganz so schnell zu dem Dorf angaloppiert und ihr Hauptmann wich ihr nicht von der Seite.

Als sie dann im Dorf ankamen, schaute sich die Kriegerin genau um. Werden wohl nicht soviel Beute machen…dann müssen wir wohl ein paar Sklavinnen verkaufen oder umtauschen. Dachte sie und sah einen von ihren Kriegern, wie er gerade eine Sklavin schlagen wollte. Die Kriegerprinzessin trieb Argo an und raste auf den Mann zu. Sie sprang mit einem Salto und in einem gefürchteten Kriegsschrei ab und landete gerade zwischen ihrem Soldaten und der Frau. Xena nahm seinen Arm, mit dem er gerade zuschlagen, wollte und hielt ihn fest. „Hast du dich hier schon mal umgeschaut ??“ fragte sie mit einer ärgerlichen Stimme. Der Mann vor ihr schüttelte nur seinen Kopf. „Dacht ich mir. Wir brauchen diese Sklavinnen lebend und UNVERLETZT, wenn wir sie noch verkaufen wollen, oder?!“ Sie lies seinen Arm wieder los und der Mann verbeugte sich „Entschuldigung, meine Kriegerin. Ich war mir dessen nicht bewusst.“ Xena nickte „gut. Los suche weitere Mädchen und nehm sie unbeschadete fest und verbreite die Nachricht, dass die Sklavinnen unverletzt bleiben.“ Ihr Krieger nickte und ging schon auf die Suche nach weiteren Sklavinnen. Die Kriegerprinzessin drehte sich um, um zu sehen, wenn sie da gerade verschont hatte. Als sie die Frau sah, wurde ihr plötzlich komisch. Sie sah noch nicht mal das Gesicht des Mädchens, denn ihr Blick fiel auf den Boden. Aber schon ihr blondes langes Haar, das ihr Gesicht ein wenig verhüllte, erregte etwas in Xena, dass sie selbst nicht verstand. Sie war etwas kleiner als Xena und sie hob das Kinn des Mädchens mit ihrem Finger hoch und als sie diese smarakt grünen Augen sah, wusste sie, dass sie in Schwierigkeiten war. Sie brauchte etwas, bevor sie ihr eine Frage stellen konnte
„Wie ist dein Name ?“ Die Frau versuchte sich dem Blick von Xena zu entziehen, aber die Kriegerin lies es nicht zu. Ängstlich sagte sie „Gabrielle, meine Kriegerin.“ Xena kam es merkwürdig vor, dass sie mit  `meiner Kriegerin´ antwortete. Was ihr noch seltsamer vorkam war, dass sie nicht einmal versuchte wegzulaufen. Aber es konnte Xena auch egal gewesen sein. Die Kriegerprinzessin setzte sich wieder auf Argo. Sie wollte gerade losreiten, als sie ihre Hand zu der Frau streckte. Es kam ihr wie ein Reflex vor, aber sie zog die Hand auch nicht wieder weg. Gabrielle sah sie verwirrt an, doch nahm sie die Hand und die Kriegerin zog sie zu sich hinauf. Die Sklavin wusste wo sie sich festhalten sollte, doch traute sie sich nicht und Xena bemerkte es natürlich „fass mit deinen Händen um meinen Bauch.“ sagte sie befehlend und dann, tat es die Sklavin, wenn auch nur zögernd. Sie ritten zusammen aus dem Dorf und warteten auf einem Hügel, auf die Armee. Xena stieg ab und die Sklavin folgte ihr Gehorsam „willst du überhaupt mit ?“ fragte die Kriegerin, die über sich selbst verwunderte war, dass sie solch eine Frage stellte und sah zu der ebenso verwunderten Sklavin. Die wiederum nur nickte. „Und warum willst du mit ?“ Keine Antwort von Gabrielle. Xena dachte sich schon, dass sie wahrscheinlich nicht viel reden durfte oder gar ihre Meinung nicht sagen durfte. Es gab dann sicherlich Schläge oder andere Bestrafungen. Immerhin tat sie es so. Wie war noch mal ihr Name ??... „Gabrielle richtig ?“ Nur ein leichtes nicken von der Frau vor ihr. „Ich verlange auf jede Frage, die ich dir stelle, eine ehrliche Antwort. Verstanden ?“ sagte sie kühl. „Ja, meine Kriegerin.“ Die Kriegerin sah auf die Armee, die gerade wieder angerückt kam. Sie hatten ein paar Frauen im Schlepptau. Die Männer sahen auf Gabrielle, die Sklavin senkte ihren Kopf und wollte sich zu den anderen Frauen stellen und machte sich auch schon auf den Weg dorthin „Halt warte !“ rief die Kriegerprinzessin plötzlich. Toris und die anderen Männer schauten auf ihre Kriegerin „diese Frau wird meine persönliche Sklavin !“ Ein leises lachen durchzog die Reihen der Armee. „ Was gibt es da zu lachen !!“ schrie die Kriegerin die Männer an und schon verschwand das Lachen wieder, so schnell wie es gekommen war. Hauptmann Toris kam auf sie zu „Kriegerprinzessin, diese Sklavin, die ihr gerade ausgewählt habt, hatte wahrscheinlich schon so viele Herren oder Herrinnen, dass man sie nicht mehr an beiden Händen abzählen kann. Habt ihr euch das Haus angesehen, wo ihr sie gefunden habt ?“ Die Kriegerin überlegte kurz, doch hatte sie zu diesem Zeitpunkt, jemand anderes im Visier. „Nein.“ war daher ihre knappe Antwort. Toris sprach weiter „es war das Haus mit dem einfachen Namen „ Spaß haben die ganze Nacht hindurch „ aber es war immer ziemlich voll dort, habe ich gehört, von jemanden aus dem Dorf.“ Xena wusste, dass das das letzte war, was der Dorfbewohner gesagt hatte. „Hat meine Armee viele Leute umgebracht ?“fragte sie, um das Thema zu wechseln und sie sah unbemerkt kurz zu ihrer persönlichen Sklavin. Diese hatte ihren Kopf wieder gesenkt und wartete anscheint auf irgendwelche Befehle. Der Hauptmann sah etwas verwirrt zu ihr, als er diese Frage hörte „ja, es gab viele tote, aber wie du Befohlen hast, gab es keine toten Sklavinnen.“ Die Kriegerprinzessin ging ein paar Schritte auf ihre Männer zu „gut Arbeit !! Wenn wir in unserem Lager sind, dürft ihr euch welche aussuchen, aber ihr verletzt sie unter keinen Umständen. Wär sich diesen Befehl widersetzt, muss mit seinem Leben bezahlen !!“ Ihre Männern lachten vor Freunde, über die bevorstehende Nacht.  Xena drehte sich um und stieg wieder auf Argo, sie streckte wieder ihren Arm zu Gabrielle aus. Diese zögerte aber wieder. Xena lehnte sich etwas zurück „was ist los ? Gefällt sie dir nicht ?“ Die Sklavin sah sie ängstlich an „nein, sie... sie ist so groß, meine Kriegerin.“ Über Xenas Gesicht kam ein lächeln. Toris bemerkte es und wunderte sich doch schon sehr darüber, denn ein lächeln bei der gefürchteten Kriegerprinzessin, war nun doch selten, aber es gefiel ihm. Endlich war seine Kriegerin nicht mehr in diesem unendlichen schwarzen Loch gefangen. Er sah, wie die Sklavin den Arm ihrer Kriegerin ergriff und mit Leichtigkeit zu ihr hochgezogen wurde. Die Sklavin setzte sich hinter Xena und hielt sich vorsichtig fest.
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