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Geschichten der Zeit

von Bravery
Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P12 / Gen
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10.02.2018
07.07.2019
9
3.760
5
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10.02.2018 376
 
“Na toll. Und jetzt?”
Wasser, Wasser. Nichts als Wasser.
“Link? Was ist denn los?”
“Wasser, Navi, Wasser.”
“Ja Link. Wir befinden und ja auch im Wassertempel.”
“Aber…” Ich wedelte entnervt mit den Armen herum. “…Wasser.”
“Alles wird gut.”
“Nein, wird es nicht. Alles wird Wasser.”
“Du drehst durch.”
“Freut mich, dass dir das auch schon aufgefallen ist.” Ich sah mich erneut in diesem doch sehr seltsamen Raum um. “Da wird man ja noch wasserscheu.”
Navi sah mich kurz an, bevor sie in lautes Lachen verfiel.
Diese lebende Lichtfunzel nicht beachtend trat ich endlich von der Tür weg in den Raum hinein. Oder was weiß ich.
Das Ding wirkte weiter als die Hyrulanische Ebene!
Gut, da hinten war eine Tür mitten im Nichts, was eventuell die andere Seite des Raumes sein könnte.
Eventuell… ganz groß geschrieben.
Bei meinem momentanen Glück hatte irgendein Idiot diese Tür einfach nur in die Pampa gestellt.
Aber alles der Reihe nach.
Zwischen den Türen stand ein Baum.
Oder es war mal ein Baum.
Was auch immer es war, es war tot.
Hoffte ich.
Zumindest regte es sich nicht, als ich näher kam.
Es regte sich auch nicht, als ich ganz nah kam.
Und als ich es berührte…
… nein, es sprang nicht plötzlich auf um mich zu töten.
Schade eigentlich, dann wäre mal etwas los hier.
“Wenn hier nicht bald etwas passiert, dann spreng ich das ganze verdammte Gebäude in die Luft.” Nicht, dass ich genug Bomben hatte.
Zumindest holte diese Drohung Navi aus ihrem Lachflash heraus. “Das würdest du nie tun.”
“Führe mich nicht in Versuchung!”
Kurz starrten wir uns an, bis ich seufzte, “Ist ja auch egal.”
Ich drehte mich wieder zur zweiten Tür und machte mich auf den Weg.
Nach noch nicht einmal der halben Strecken blieb ich stehen und schluckte.
“Link? Was hast du?”
Ich starrte immer noch die Tür an. “Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei der Sache.”
Navi erwiderte nichts, stattdessen flüchtete sie unter meine Mütze.
Ich hingegen kämpfte mich noch ein paar Schritte vor, bis ich raffte dass nicht die Tür das miese Gefühl in mir auslöste.
Das Master-Schwert ziehend wirbelte ich herum.
Da am Baum stand etwas. Etwas Dunkles. Etwas, dass mich wie seine nächste Mahlzeit anstarrte.
“Ich hasse mein Leben.”
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