Wonder Woman: The First Avenger

GeschichteHumor, Parodie / P12
10.02.2018
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Wir beginnen den Film in Themyscira, der magisch  versteckten Inselheimat der Amazonen, die tatsächlich wunderschön Comic-getreu aussieht und wo die meisten Amazonen tatsächlich von Sportlerinnen dargestellt werden.  Außerdem müssen alle Darstellerinnen mit einer Sprechrolle versuchen einen israelischen Akzent vorzutäuschen, damit unsere Hauptdarstellerin Gal Gadot in der Hinsicht nicht so heraus sticht.
In dieser hübschen Umgebung wächst die junge Prinzessin Diana auf,  für den Krieg trainiert von ihrer Tante Claire Underwood und wir sind nicht im geringsten subtil darüber dass sie am Ende die Auserwählte sein wird, die dem schrecklichen Kriegsgott Ares das Handwerk legen wird.  Doch die Idylle hält nicht ewig. Eines schönen Tages stürzt ein Flugzeug vor der Küste Themysciras und natürlich hechtet Diana ins Wasser und rettet den Piloten Reboot Captain Kirk Steve Trevor.

Steve (benommen): "Arielle?"
Diana (lächelnd): "Ich bin nicht die Art von Prinzessin. Du bist aber eine komische Frau."
Steve: "Was? Nein, ich bin ein Mann! Hast du noch nie einen gesehen?"
Diana: "Nö, aber meine Mutter und meine Tante haben mir über deine Sorte erzählt."
Steve (hoffnungsvoll): "Nur Gutes hoffe ich."
Diana (macht eine vage Handbewegung): "Najaaaa..."
Doch was kommt da? Ein deutsches Kriegsschiff, das Soldaten in Booten aussetzt!
Diana (sauer): "Diese magische Schutzkuppel ist auch nicht was sie mal war. Jahrhunderte hatten wir unsere Ruhe und plötzlich kommen hier Krethi und Plethi rein."
Steve: "Ich fürchte die sind meinetwegen hier."
Diana: "Freunde? Dann sagst du denen aber dass das hier kein Männerhort ist."
Steve: "Nicht direkt Freunde...Glaub mir jetzt einfach mal dass ich der Liebe bin und das die Bösen."

Inzwischen ist auch Königin Hippolyta mit dem Amazonen-Heer eingetroffen, als die Deutschen landen. Diese beiden Seiten treffen zum ersten Mal aufeinander und haben technisch gesehen keinen Grund für einen Kampf. Und natürlich schießen beide Seiten sofort sinnlos aufeinander.  So kommen wir also zu einer blutigen Schlacht am Strand ohne Pardon oder Gefangene (obwohl man zwischendurch ein paar verwundete Deutsche am Boden zappeln sieht). Die Amazonen sind letzten Ende durch ihren Vorteil von Slow-Motion-Stunts siegreich, doch ein paar von ihnen werden auch erschossen. Derweil laden diverse Fans  GIFs von dieser Schlacht unter "#GirlPower"  im Social Media hoch, die stetige Anti War Message des Films fröhlich ignorierend. Jedenfalls wird Dianas Tante Antiope ebenfalls tödlich getroffen...

Diana (hält ihre Hand): "Nein! Du darfst nicht sterben! Es ist nur meine Schuld!"
Antiope: "Nein, Diana. Das ist die eiserne Regel in dieser Art von Filmen. In dem Moment als ich beschloss der Mentor der Hauptfigur zu werden hatte ich gewusst dass mir früher oder später so etwas passiert."
Amazone (zeigt auf Steve): "Schuld ist sowieso der Testosteron-Beutel hier! Der hat sie vor unsere Tür geführt!"
Steve: "Das war erstens keine Absicht und zweitens bin ich auf wichtiger Mission. Ganz ehrlich."
Hippolyta (holt das Lasso der Wahrheit heraus): "Das sehen wir ja gleich."
Steve: "Bondage? Ladies, ich bin eigentlich nicht in sowas..."
Hippolyta: "Keine Witze über das Privatleben von WW-Erfinder William Moulton Marston jetzt. Sag lieber warum du hier herum krauchst."
Steve: "Ich war in geheimer Mission im Krieg. Diese schurkischen Deutschen stellen nämlich Giftgas her..."
Hippolyta: "Und deine Seite macht das nicht?"
Steve (verlegen): „Doch, schon…Aber die machen jetzt Giftgas das Gasmasken zerfrisst. Außerdem sind die Leiter dieses Programms General Roter Hering und Doktor Phantom der Oper. Ganz fiese Knochen, sag ich euch.“
Hippolyta: „Dank dem Lasso der Wahrheit kann er nicht lügen. Folglich muss alles wahr sein was er sagt.“
Diana: „Aber was ist wenn er denkt dass er die Wahrheit kennt und selbst nicht weiß dass seine Sicht auf die Dinge unzureichend informiert ist?“
Hippolyta: „Diana, so tief gehen wir in diesem Film nicht.“
Diana: „Ich meine ja dass Ares dahinter steckt! Den mache ich platt!“
Hippolyta: „Ich verbiete dir das Diana.“
Diana: „Dann klau ich halt die ganze dafür vorgesehene Ausrüstung ziehe heimlich mit Steve los.“
Hippolyta: „Auch gut.“

Derweil auf dem deutschen Kriegsschiff vor Themyscira:
Matrose: „Die haben alle unsere Leute abgeschlachtet! Sollen wir die mit unseren Bordkanonen fertig machen? Oder Verstärkung rufen?“
Kapitän (liest das Drehbuch): „Es scheint als hätten alle vergessen dass wir noch da sind. Da haben wir wohl keine Wahl als uns in Wohlgefallen aufzulösen.“
Inzwischen fährt ein kleines Boot mit Steve und Diana drin vorbei.
Steve (studiert die Karte): „Von irgendwo im Mittelmeer bis direkt nach London. Das sollte so passen. Aber mal was anderes, wenn es bei euch keine Männer gibt, wo kommst du dann her?“
Diana: „Na wo schon, Dummerchen? Meine Mutter hat mich aus Ton geformt und die Götter haben mir Leben eingehaucht.“
Steve (enttäuscht): „Aha…“
Diana: „Aber wir können Sex haben wenn du willst.“
Steve (bekreuzigt sich): „Nicht vor der Ehe, du Sirene! Moment, wenn ihr euch auf eurer Insel mit so normalen Dingen auskennt, warum glaubst du dann den ganzen Nonsens dass Ares allein den Krieg verschuldet hat und du ihn nur umlegen musst und dann ist der Krieg sofort vorbei und alle Menschen fassen sich bei den Händen und haben sich lieb?“
Diana (ernst): „Das glaube ich nicht bloss, dass ist die Warheit.“
Steve: „Pfff, eure Bildungspolitik auf Themyscira müsst ihr echt mal überdenken. Nicht böse gemeint, ist einfach so.“

Inzwischen haben General Roter Hering und Doktor Giftschlange ein Treffen mit dem deutschen Generalstab.
Roter Hering: „Mit unserem tollen neuen Giftgas können wir den Krieg gewinnen, meine Herren.“
General: „Giftgas allein bringt uns auch viel wenn unser Land mittlerweile völlig ausgeblutet ist und wir nicht mal mehr genug zu Essen haben. Nein, wir müssen einen Waffenstillstand aushandeln. Ich will nichts  mehr hören von Ihnen und Ihrer Hexe.“
Doktor Giftschlange: *Triggered!*
Roter Hering (wirft eine Gasbombe in den Raum): „Solche Unhöflichkeiten müssen bestraft werden! Wenn ihr euch alle bockig stellt, dann muss ich diesen Krieg allein fortsetzen!“
General (sterbend): „Sie bringen uns in einem offiziellen Treffen mit Ihrem eigenen Gas um? Während unzählige Zeugen gesehen haben, dass wir zu Ihnen gekommen sind? Glauben Sie entsthaft dass sie damit durchkommen?“
Roter Hering: „Haha, lest das Drehbuch! Ich komme absolut damit durch.“

Derweil haben Diana und Steve in London ein gar lustiges Treffen mit Comic Relief Etta Candy.
Etta: "Ich arbeite für Steve, als seine Sekretärin. Das heißt, ich bin sein Mädchen für alles."
Diana: "Das ist ja dann Sklaverei."
Steve (säuerlich): "Zufällig habe ich mitbekommen dass ihr auf eurer Insel eine Königin, eine Generalin und Senatorinnen habt. Haben die etwa alle keine Angestellten für Wäsche, Papierkram und so weiter? Tut du jetzt mal nicht egalitär, PRINZESSIN."
Diana: "Du missverstehst mich. Ich habe absolut nix gegen Sklaverei, ist das gute Tradition in Themyscira. Schon als kleines Mädchen hatte ich meine eigene Sklavin."
Alle starren Diana entsetzt an.
Diana (schulterzuckend): "Ich komme aus einer antik-mediterranen Kultur. Was erwartet ihr denn?"
Es folgt eine lustige Dress-Up-Szene:
Diana (guckt kritisch Frauenkleidung an): "Ihr habt komische Rüstungen hier. Wie soll man denn darin kämpfen?"
Steve: "Jetzt mach aber mal halblang. Niemand rennt 24 Stunden am Tag in einer Lederrüstung rum, nicht mal bei euch. Das scheuert einem doch alles wund. Abgesehen davon hattet ihr auch reichlich Frauen in Zivil am Anfang des Filmes. Hier, setzt dir lieber mal die Brille auf, zur Tarnung."
Etta: "Oh ja, mit dem Schwert, dem Schild und den Armschienen wird eine Brille sie ganz gewiss absolut  unauffällig machen."

Schließlich noch ein kleines Gerangel mit Spionen, was alles im Grunde nix zur Haupthandlung beiträgt aber Zeit totschlägt. Entscheidend wird es erst wieder als sie in ein Treffen des britischen Generalstabs hereinmarschieren.
Alte Britische Männer (sehen Diana): „Eine Fr-fr-fr-frau? Hier? Bei Männerangelegenheiten? Höchst unorthodox! Altmodischer Sexismus! Fufufufufu!“
Steve: "Hier habe habe Informationen  über das fiese neue Giftgas vom General Roter Hering. Lassen Sie mich einen Einsatz gegen seine Anlage in Belgien führen."
General: "Sorry, mein Jungchen. Wir sind gerade in Waffenstillstandsverhandlungen mit den Deutschen. Wenn wir sie jetzt derartig angreifen dass denken die noch wir verarschen sie bloss und ziehen vom Verhandlungstisch ab."
Diana (empört): "Sie wollen womöglich Tausende von Soldaten und Zivilisten opfern, nur für einen Waffenstillstand der den Krieg beenden und Millionen retten wird? Ihr feigen, herzlosen Monster!"
General: "Hören Sie sich eigentlich selbst zu?"
Diana (ignoriert dies): "Wo ich her komme kämpfen und sterben die Generäle mit ihren Truppen, anstatt in Büros zu sitzen!"
General: "Sie wissen aber schon dass wir hier nicht bloss schlappe hundert Kriegerinnen in ein kurzes Scharmützel  führen, sondern Armeen von Millionen Soldaten in einem kontinentweiten Abnutzungskrieg. Da geht es um Logistik, Nachrichtendienste, das Errichten militärischer Infrastrukturen, diplomatische Kontakte und Koordination mit unseren Verbündeten..."
Diana (hält sich die Finger in die Ohren): "Blablablablub! Das ist  eh bloss Quatsch, weil nämlich Ares hinter allem steckt! Steve, sag denen dass sie mir Ares zeigen sollen und beende ICH diesen Krieg!"
Steve: „Sei doch nicht so, Diana.  Lass mich dir lieber Sir Remus Lupin vorstellen, ein vernünftiger Mann, der sich für Waffenstillstand und Frieden einsetzt."
Sir Remus: „Trevor, im Namen des Friedens müssen Sie den Einsatz dieses neuen Giftgas aufhalten. Selbst wenn sie das in einer offiziell nicht genehmigten Geheimmission tun und dafür eine Fr-fr-fr-frau mitnehmen müssen.“
Steve: „Für diese Mission brauche ich ein A-Team!“

Und hier ist das Team!
Sameer: „Ich bin der marokkanische Sidekick, der sich wenig überzeugend als indischer Sidekick verkleiden kann! Was mich zu einem Meisterspion macht!“
Charlie: „Ich bin der schottische Sidekick, ein Scharfschütze und leide an PTSD…“
Diana: „Erstaunlich menschlich und kein nationaler Stereotyp.“
Charlie: „…deshalb saufe ich und gerate in Barschlägereien.“
Diana „Uuuund, da ist der Stereotyp ja wieder.“
Chief: „Ich bin der Blackfoot-Sidekick, der natürlich weise und spirituell ist, obwohl ich am Anfang etwas zynisch und eigennützig daher komme, weil der Weiße Mann meinem Volk…“
Steve (genervt): „Schon wieder dieses alte Lied? Immer läuft es darauf hinauf, wenn man mit euch Indianern spricht. Kein Wunder dass es bei euch so mies läuft wenn ihr immer nur über die Vergangenheit jammert, anstatt mal an die Zukunft zu denken.“
Alle (schockiert): „Steve!“
Steve: „Was denn? Soll dieser Film jetzt 1918 spielen oder nicht?“

Also geht es auf ins No Man's Land, wo Diana sich spontan entscheidet in eine Schlacht einzugreifen und ein Dorf zu retten. Kann sie ja machen, denn ist schließlich nur das No Man's Land und nicht das No Woman's Land. Get it? Natürlich bricht Diana ohne sichtliche Mühe durch die deutschen Linien.
Deutscher Schütze: „Schießt auf ihr Schild! Schießt immer auf Ihr Schild! Versucht nicht ihre Beine zu treffen!“
Charlie (staunend): „Frauen können wirklich alles was Männer können…“
Sameer: „Außer schwitzen, bluten oder auch nur dreckig werden.“
Chief: „Wahr. Diana sieht sogar noch wie bei einem Fashion Shooting aus nachdem sie mit dem Kopf voran in einen Kirchturm gedonnert ist und ihn zum Einsturz gebracht hat.“
Nach einer in mehr als einer Hinsicht eher blutleeren Schlachtszene ist das belgische Dorf triumphal befreit, alle freuen sich und wir haben etwas Romanze zwischen Diana und Steve.

Naja, man muss weiter um die Party von General Roter Hering zu infiltrieren. Die beiden erfahrenen Spione Sameer und Steve schaffen dass, indem sie mit viel Grimassenschneiden und lachhaft gefakten Akzenten ein Schmiedentheater spielen, dass keine Grundschulklasse überzeugen könnte. Diana klaut einfach mal spontan vor dem Schloss jemanden das Kleid.  Aber so nicht existierend wie die Sicherheitskontrollen für die Feier sind, so wenig hat doch auch irgendwer kognitive Fähigkeiten. Alle übersehen dass Diana ein Schwert auf dem Rücken trägt (und eine Rüstung unter dem Kleid) und  Steves lachhafter Akzent fällt auch keinem auf.
General Roter Hering (tanzt mit Diana): „Ich mag Krieg. Krieg ist super. Krieg ist geradezu göttlich. Speziell antik-griechisch göttlich. Wie Ares, klar?“
Diana (keucht und greift nach ihrem Schwert): „DU bist Ares! Na warte, Boarschi!“
Steve (fällt Diana in den Arm): „Diana, ich muss das Giftgas finden! Für deinen Ares-Quatsch hab ich keine Zeit!“
Diana: „Du Kleingläubiger! Ich töte den Gott des Krieges und dann wirst du schon sehen!“
Party-Gast 1: „Sollte uns das kümmern dass die zwei dort sich auf Englisch streiten?“
Party-Gast 2: „Einfach ignorieren, das betrifft uns nicht.“
Der Dramatik Willen wurde inzwischen das arme belgische Dorf mit dem Giftgas des fiesen Generals ausgelöscht. Durchaus eine gut gemachte  Szene, die  einem zeigt dass solche kleinen Siege im Krieg sehr schnell wieder im nächsten Kampf bedeutungslos werden…

Tja, zurück zu General Roter Hering, in dessen Büro Diana ziemlich mühelos eindringt.
Diana (zückt ihr Schwert): „Stirb, Ares!“
Roter Hering: „Nicht so schnell, ich habe eine Wunderwaffe von Doktor Maskenvisage: Kokain!“
Der General schnieft ein bisschen Drogen, kann sich tatsächlich kurz gegen Diana halten und wird natürlich trotzdem aufgespießt.
Diana (pathetisch): „Meine Mission ist vollendet und der Krieg ist vorbei.“
Nichts passiert.
Diana: „Aber…Unmöglich…“
Steve: „Diana, sieh einmal. Es ging niemals um Ares. Was du über uns Menschen verstehen musst ist dass wir nun einmal schwere Fehler machen und schreckliche Kriege gegeneinander führen. Die wenigstens von uns wollen dass es soweit kommt, aber dennoch geschieht es. Dafür braucht es keinen überzeichneten Schurken. Kriege können nicht einfach beendet werden indem man einen einzelnen…“
Sir Remus (springt ins Bild): „Überaaaaaaschung, ich bin Ares und lenke diesen Krieg!“
Steve: „Wunderbar. Damit wurde der ganzen cleveren Message gerade ein Kopfschuss verpasst. Nicht menschliche Natur ist unser Gegner sondern doch ein Comic-Schurke.“
Diana (ungläubig): „DU bist Ares?“
Sir Remus: „In der Tat. Ich habe die ganze Zeit schlau den Krieg am Laufen gehalten, indem ich in der Maske eines britischen Politikers für Frieden plädiert habe. Brillant, nicht wahr?“
Diana: „Ich hätte mir Ares etwa…eindrucksvoller vorgestellt.“
Sir Remus: „Ha, dann sieh meine WAHRE Gestalt!“

Sir Remus verwandelt sich in…Sir Remus, nur größer und in einer Rüstung.
Steve und Diana stieren Ares bizarre Gestalt an und brechen dann in wieherndes, hysterisches Gelächter aus.
Ares (stampft mit dem Fuß auf): „Nehmt mich Ernst, sonst hau ich zu!“
Also haut Ares Diana ein paar Meter weit weg. Aber keine Sorge, sie sieht immer noch wie aus dem Ei gepellt aus.
Steve (besorgt): „Hat er dich verletzt?“
Diana: „Nö, in diesem Film kann nichts mir die Frisur durcheinander bringen.“
Steve: „Okay. Ich habe heraus gefunden dass die einen für diese Zeit viel zu modernes Flugzeug mit dem neuen Giftgas vollgeladen haben und das über London abwerfen wollen. Da muss ich jetzt wohl an Bord und mich zum Wohl aller opfern. Tut mir Leid.“
Diana: „Moment, ein amerikanischer Soldat namens Steve muss sich im Finale opfern, damit der Comic-Schurke nicht ein hochentwickeltes Flugzeug mit einer Massenvernichtungswaffe in eine alliierte Metropole crashen lässt? Das ist doch genau wie in…“
Steve (flehend): „Sag es nicht! Lebewohl du Liebe meines Lebens. Vergiss mich nicht!“

Steve opfert sich, während Diana kämpft, dann hat Diana natürlich eine schwere Krise, haut Soldaten wie Kegel um und plötzlich fällt ihr Doktor Giftspritze vor die Füße.
Ares: „Los, Diana! Mach diese sadistische Massenmörderin platt!“
Diana ist im Begriff dies zu tun. Doch dann fällt der bösen Frau Doktor die Maske ab und sie ist – Hach! – schlimm vernarbt darunter.
Diana: „Ich kann sie doch nicht töten. Sie ist eine Frau UND hat Narben. Offensichtlich steckt eine tragische Geschichte dahinter dass sie jetzt Leute vergast und dabei fröhlich kichert. Also verdient sie ganz klar nicht den Tod, sondern Mitgefühl.“
Soldat am Boden: „Echt jetzt? Du und all die anderen Helden tötet schon den ganzen Film über 18-20-jährige Wehrpflichtige, denen man keine Wahl gelassen hat, und ihr hattet keinen Moment des Bedauerns darüber. Aber die einzige weibliche Schurkin, neben dem irren General die Schlimmste von allen, die darf frei und ungestraft türmen? Schön, dass dieser Film so konsequent in seiner Message der Gleichberechtigung ist.“
Diana (schulterzuckend): „Das Leben ist unfair.“
Während die böse Doktorin also türmt, beginnt der Showdown.
Diana: „Ich habe endlich begriffen dass der Weg den Krieg zu beenden nicht Hass und Gewalt ist, sondern Liebe und Mitgefühl. Daran glaube ich nun ganzen Herzen.“
Ares: „Heißt das du tötest mich nicht, sondern überzeugst mich vom Gegenteil oder so?“
Diana (feuert tödliches Licht auf Ares ab): „Nein, du stirbst.“
Ares (vergeht im Licht): „Alte Heuchlerin.“

Nachdem der Film also erfolgreiche alle seine Messages durch massive interne Widersprüche versenkt hat, tritt dann doch ein was Diana sich gewünscht hat.
Die Sonne geht auf, die die drei Sidekicks und die überlebenden Deutschen fallen sich plötzlich alle in die Arme und der Krieg ist vorbei. Zumindest tun wir für diesen Film einfach mal so als würden all die noch im gleichen Jahr  nachfolgenden Kriege und Bürgerkriege  (Irland, Türkei, Deutschland, Russland, ect.)  nicht existieren (Ares lacht bestimmt laut in der Unterwelt).  Naja, Diana geht noch mal nach London, verabschiedet sich von den Sidekicks und Etta und beschließt weiterhin an das Gute in den Menschen zu glauben.  
Viele Jahre später wird Diana neue Gefährten für den Kampf um die gute Sache treffen.

Sprung zu „Batman v Superman: Dawn of Justice“.
Diana starrt auf Videoaufnahmen, wie der Psychopath und der Trottel sich sinnlos prügeln.
Diana: „Okay, das war´s!  Ich bin fertig mit Männern! Ich will zurück auf meine Insel!“
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