Stay together til the End

von Redneck
GeschichteAllgemein / P12
09.02.2018
17.02.2019
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Hallo ihr Lieben.
Wie bei jeder Geschichte ist es nun so weit. Wir haben das Ende erreicht ._.
Das hier ist tatsächlich schon das letzte Kapitel.
Leider kann ich euch noch nicht sagen, wann die Fortsetzung kommen wird, da ich wegen meiner vielen Projekte und zwischenzeitlichen Schreibblockaden noch nicht zum weiter Schreiben gekommen bin. Aber, ich habe vor bald mal weiter zu schreiben ^-^
Ich lasse euch auf jeden Fall in einem Nachwort mitteilen, wie der Neue Teil heißt und so weiter ;-)

Bis dahin hoffe ich, dass ihr es noch ein wenig aushalten könnt.

Und jetzt, viel Spaß :-D

Lg eure Redneck





Seit Stunden fahren sie nun schon über die verlassene Straße. Maddi und Daryl an der Spitze.
Es ist kalt geworden und Maddi hat ihre Hände irgendwie in Daryls Westentaschen geschoben. Das hilft zwar nicht wirklich gegen die Kälte, aber sie will auch nicht der Grund sein, warum die Gruppe mitten auf der Straßen anhalten muss. Also beißt sie die Zähne zusammen, schmiegt sich dichter an ihn und hält wacker durch.
Als Rick dann schließlich nach Stunden hupt, bleibt die kleine Kolonne doch stehen.
Sofort steigt Maddi von der Maschine und wühlt in ihrem Rucksack nach der Jacke, die sie letztens noch rein gestopft hatte. Für einen Moment befürchtet sie schon, dass sie die Jacke doch verloren haben könnte, findet sie dann aber doch und zieht sie erleichtert an.
Maddi ist froh über die kleine Pause, auch wenn sie nicht beabsichtigt war, doch ohne Benzin kommen sie nicht weit.
Trotzdem entsteht eine hitzige Diskussion, weil niemand hier bleiben will.
Mit einem flauen Gefühl im Magen und weichen Knien, setzt Maddi sich auf die Leitplanke.
Obwohl sie gerade die ganze Zeit auf dem Motorrad gesessen hat und sich normalerweise darüber freuen müsste sich die Beine vertreten zu können, hat sie dich das Gefühl, gleich aus den Latschen zu kippen.
Den Kopf hängen lassend stützt sie sich an den Seiten ab und hört der Diskussion zu.
Sie versteht nicht, warum alle so einen Aufstand machen, weil sie eine Nacht hier bleiben sollen. Warum wollen sich wieder alle aufteilen? Warum ein Risiko eingehen, wo sie doch selber gesagt haben, dass es hier nur so von Beißern wimmelt?

,,Wir sind alle infiziert.“.
Als Maddi das hört, sieht sie ebenso schockiert wie alle anderen auf.
Mit Mühe schafft sie es, wieder auf die Beine zu kommen und ein paar wackelige Schritte auf den ehemaligen Sheriff zu zumachen. Sie steht nun direkt zwischen Joey und Daryl, sieht den Mann, von dem sie bisher dachte sie könnte ihm vertrauen erschrocken an
Wieso hat er nie etwas davon gesagt?
,,Was soll das heißen?“, will Winny wissen und tritt an Rick heran.
,,Das soll heißen, dass wir alle, was auch immer es ist, in uns tragen. Wir sind alle infiziert.“ ,,Und woher weißt du das?“, will Winny weiter wissen und sieht den Mann mit festem Blick an.
,,Dr. Jenner hat es mir damals im Seuchenschutzzentrum gesagt. Kurz bevor wir abgehauen sind.“ ,,Und warum hast du uns das nie gesagt?“, wirft Carol nun ein und sieht ihn vorwurfsvoll an.
,,Du hättest es uns sagen müssen!“, wirft nun auch Glenn ein.
,,Wieso?“ ,,Als ich das mit den Beißern in der Scheune erfahren habe, habe ich es allen gesagt. Zum Wohle aller!“
,,Ich hielt es für das Beste, es nicht zu sagen. Außerdem. Was hätte es denn geändert?“.
Das flaue Gefühl in Maddis Magengegend schlägt mit ansteigen ihres Pulses schlagartig in Übelkeit um. In ihren Schläfen fängt es an zu pochen, als wolle ihr Schädel jeden Moment auseinander springen.
,,Ich glaub mir wird schlecht.“, murmelt Maddi und stützt sich auf ihre Oberschenkel.
,,Maddi!?“, sofort sind Daryl und Joey an ihrer Seite, doch in dem Moment sackt sie auch schon in sich zusammen.

,,Was ist mit ihr?“, will Daryl alarmiert wissen, nachdem er sie gerade noch auffangen konnte und nun auf den Boden legt.
,,Ich weiß es nicht.“, murmelt Hershel und kniet sich neben das Mädchen.
Daryl sieht Joey ernst an.
,,Ist sie verletzt worden?!“ ,,Nein! Nicht das ich wüsste.“, ihm nicht glaubend, zieht er das Hemd hoch und legt ihren Bauch frei, um nach Bissen oder Kratzern zu suchen, kann aber nichts finden.
,,Sie hat kein Fieber.“, gibt Hershel Entwarnung, als er ihre Stirn fühlt.
,,Was hat sie dann?“, blufft Daryl den Mann dennoch an, als könnte er etwas am Zustand seiner Nichte ändern.
,,Vielleicht ist sie einfach nur erschöpft.“, schlägt Joey vor.
,,Sie ist die ganze Nacht gefahren ohne eine Pause zu machen und gegessen und getrunken haben wir auch nichts mehr.“, erklärt er.
Hershel und Daryl sehen beide zu dem jungen Mann auf.
,,Das wird es sicher sein. Der Schock gerade, hat ihr den Rest gegeben. Sie muss sich einfach etwas ausruhen.“, erklärt Hershel und sieht zu Rick.
,,Sie braucht jetzt erst einmal Ruhe.“, dann sieht er in die Runde.
,,Wir bleiben heute Nacht am besten hier. Dann kann sie sich in Ruhe etwas ausschlafen.“, damit ist dann auch die Diskussion, ob sie bleiben oder nicht, beendet.
Daryl hebt Maddi auf seine Arme und bringt sie von der Straße runter, zu der kleinen Ruine, in der sie heute Nacht bleiben wollen. Joey folgt ihm sofort, alle anderen teilen sich auf, um nach Feuerholz zu suchen.

Es ist bereits dunkel, als Maddi wieder zu sich kommt.
,,Uhm.“, stöhnt sie leise und kneift die Augen zusammen.
Sie registriert, dass ihr Kopf auf etwas weichem liegt, hört das Knistern des Feuers und spürt einen Arm über sich.
,,Maddi?“, erklingt die leise Stimme von Joey und jemand streicht ihr das Haar hinters Ohr.
Mit etwas Mühe schafft sie es, die Augen langsam zu öffnen und muss blinzeln, weil sie direkt ins Feuer sieht.
,,Wo sind wir?“, fragt sie leise und versucht sich zu erinnern, was überhaupt passiert ist.
,,Erinnerst du dich nicht mehr?“, kommt die besorgte Frage ihres Freundes.
,,Mir wurde schlecht.“ ,,Ja. Und dann bist du uns auch schon aus den Latschen gekippt. Du hattest einen Schwächeanfall.“ ,,Schwächeanfall?“ ,,Mhm.“ ,,Das ist doch lächerlich.“, brummt sie und will sich aufrichten.
Joey drückt sie aber weiterhin runter.
,,Bleib noch liegen. Hershel sagt, du musst dich noch ausruhen.“ ,,Ich habe mich genug ausgeruht.“, beharrt sie weiter und richtet sich gegen seine Versuche auf.
,,Du bist stur wie 10 Rinder.“, murmelt Joey und hilft ihr doch, damit sie nicht gleich wieder umfällt.
Erst jetzt erkennt Maddi, dass sie in dieser kleinen Ruine an einem kleinen Feuer sitzt. Um sie herum der Rest, der von der Gruppe übrig geblieben ist. Schweigend. Alle wirken niedergeschlagen, als hätten sie sämtlichen Lebensmut verloren.
Kurz lässt sie den Blick schweifen, kann Daryl aber nirgends sehen.
Sofort beginnt ihr Herz zu rasen und sie wendet sich mit einem Anflug von Panik, an Joey.
,,Wo ist Daryl?“ ,,Holt nur Feuerholz. Keine Sorge.“, erleichtert atmet sie aus.
,,Hilfst du mir mal hoch?“ ,,Wieso?“ ,,Ich will mir ein bisschen die Beine vertreten.“ ,,Du sollst liegen bleiben!“ ,,Joey. Ich mache das auch ohne dich.“ ,,Nein. Schon gut. Sturschädel.“, gibt er sich doch geschlagen und steht auf.
Alle sehen zu Maddi, als sie sich von Joey auf die Beine ziehen lässt und wackelig stehen bleibt.
,,Geht´s?“ ,,Ja. Passt schon, danke.“, besorgt mustert er sie.
,,Warum stehst du?“, beinahe wäre sie umgefallen, als sie zu Daryl herum wirbelt.
,,Kann nicht mehr liegen. Es geht mir soweit wieder gut.“, skeptisch mustert er seine Nichte, widmet sich dann aber dem Feuer.
Madison sieht noch einmal in die Gesichter der anderen. Sie will gerade fragen, was passiert ist, als sie ohnmächtig war, als es aber auch schon los geht.
,,Wir sind nicht sicher mit ihm.“, sagt Carol an Daryl gewandt.
,,Wenn er uns das schon vorenthält.“, kurz sieht sie sich um.
,,Wozu brauchst du ihn? Er wird dich nur runter ziehen. Du musst schließlich auch an Maddi denken.“, als sie das sagt sehen beide zu dem Mädchen, die verdutzt Carol ansieht.
,,Nein.“, gibt Daryl dann zurück.
,,Rick war immer Ok zu mir. Und zu Maddi auch. Wir hatten nie Probleme mit ihm.“ ,,Du bist sein Handlanger. Und ich bin eine Belastung. Du hast besseres verdient.“, redet Carol weiter auf ihn ein.
,,Was willst du eigentlich?“, fragt Daryl leicht gereizt und scheint nicht wirklich zu verstehen, warum Carol auf einmal auf die Tour kommt.
Carol sieht ihn einen Moment an, ehe sie antwortet.
,,Einen Mann mit Anstand.“ ,,Rick hat Anstand.“, gibt Daryl sofort zurück.
Er muss nicht darüber nachdenken.
Maddi versteht es allerdings auch nicht.
Ja, Rick hat ihnen vorenthalten, dass sie alle infiziert sind. Aber was hat das geändert? Selbst wenn er es ihnen gesagt hätte, hätte das nichts geändert. Sie hätten weiter gelebt, mit dem Gedanken, dass sie sich selbst dann verwandeln werden, wenn sie nicht durch einen Beißer sterben.
,,Wieso regt ihr euch so darüber auf?“, will Maddi nun wissen.
,,Rick hatte Recht, als er sagte, was hätte das geändert. Es hätte sich nämlich nichts geändert, außer, dass alle erst Recht in Angst gelebt hätten. Wenn wir es vorher gewusst hätten, hätten wir jeden Tag mit der Angst gelebt uns zu verwandeln, selbst wenn wir nicht von einem Beißer erwischt werden.“, schlägt sie sich auf die Seite des Sheriffs.
,,Rick war immer korrekt zu mir. Ich habe ihn kennen gelernt, als wir beide noch auf der Suche nach unseren Familien waren. Mag ja sein das er seine Fehler hat, aber die hat jeder von uns.“, fest sieht sie jedem in die Augen.
,,Ihr könnt ihm nicht die Schuld an allem geben.“.
Alle scheinen darüber nachzudenken was Maddi gesagt hat, schrecken aber sofort aus ihren Gedanken, als es irgendwo im Wald knackt und raschelt.
,,Was war das?“, kommt die panische Frage von Beth und auch Maddi spannt sich an.
,,Könnte alles mögliche gewesen sein. Ein Waschbär oder vielleicht ein Opossum.“, überlegt Daryl laut und nimmt seine Armbrust von der Schulter.
Joey legt Maddi eine Hand auf die Schulter und zieht sie etwas zu sich heran. Winny steht auf seiner anderen Seite und stellt sich schräg hinter ihn.
,,Könnte auch ein Streuner gewesen sein.“, wirft Glenn als Vorschlag mit ein und macht allen sofort wieder Angst.
Erneut geht eine Diskussion darüber los, ob sie bleiben oder nicht und wenn sie gehen, wohin.
Maddi schwankt etwas, als Rick dazu kommt und klar stellt, dass niemand irgendwo hin geht.
,,Maddi.“, Joey stützt sie und sieht sie besorgt an.
,,Setz dich wieder. Bevor die wieder umkippst.“, weist er sie leise an.
Und diesmal wehrt sie sich nicht dagegen, sondern kommt seiner Aufforderung nach und setzt sich wieder ans Feuer.
Daryl sieht sich kurz nach seiner Nichte um, heftet seinen Blick aber wieder auf Rick.
,,Jetzt tu doch was!“, fordert Carol Rick auf.
,,Das tue ich doch!“, fährt er sie sofort gereizt an.
,,Ich halte diese Gruppe doch zusammen. Am leben! Das habe ich die ganze Zeit getan. Und das habe ich mir bei Gott nicht ausgesucht!“, schnauzt er aufgebracht.
,,Ich habe meinen besten Freund für euch getötet, verflucht.“, knallt er allen an den Kopf.
Maddi greift nach Daryls Bein und hält ihn einen Moment fest.
Erschrocken sieht sie zu ihrem Onkel auf, kann in seinen Augen aber nicht sehen, dass es ihn überrascht. Im Gegenteil. Er sieht eher so aus, als hätte er es schon gewusst.
Joey legt ihr eine Hand auf die Schulter und drückt sie etwas. Maddi legt ihre freie Hand auf seine und erwidert den Druck.
Rick versucht zu erklären, warum er Shane umgebracht hat.
Zählt auf, was alle schon mitbekommen haben und wie er versucht hat, ihn zu töten.
,,Er war mein Freund. Aber er wollte mich töten.“.
Gebannt sieht Maddi den Mann vor sich an.
Niemals hätte sie ihm zugetraut, dass er so weit gehen würde. Dass er seinen besten Freund töten würde.
Doch sie kann ihn irgendwie auch verstehen. Ja wirklich.
Sie versteht, dass Rick es tun musste, um sein eigenes Leben zu retten. Und vielleicht hat er sie sogar alle damit gerettet. Sie hat selbst mitbekommen, wie Shane sich in der letzten Zeit immer mehr verändert hat. Sie hat gemerkt, dass etwas anders geworden war. Obwohl sie ihn kaum kannte und sich immer gut mit ihm verstanden hat. Und wenn sie es schon gemerkt hat, müssen es doch auch die anderen gemerkt haben. Oder etwa nicht? Zumindest doch diejenigen, die ihn länger kannten.
Rick redet sich weiter in Rage. Wirft allen vor, dass sie gehen können, wenn sie denken ohne ihn besser dran zu sein.
Vielleicht denken einige das sogar, doch gehen tut keiner.
Maddi wirft einen kurzen Blick zu Winny, die bedrückt den Kopf gesenkt hat.
,,Keiner will? Na schön. Aber damit eines klar ist. Wenn ihr bleibt, ist das hier keine Demokratie mehr!“.
Maddi sieht zu Daryl auf. Er fängt ihren Blick auf und schüttelt kaum merklich mit dem Kopf um ihr zu verstehen zu geben, dass sie nichts sagen soll. Das hatte sie eigentlich auch nicht vor. Sie hat nicht vor sich mit Rick zu streiten. Sie will doch einfach nur einen sicheren Platz finden, an dem sie leben können. Genau wie er auch.

Maddi hat sich wieder hingelegt, nachdem sich alle Gemüter ein wenig beruhigt haben. Ihren Kopf hat sie wieder auf Joeys Bein gebettet.
Sie, Joey und Winny haben sich etwas zurück gezogen und sitzen an der Mauer.
Joey streicht ihr Gedankenverloren durchs Haar. Daryl hält zusammen mit Rick Wache. Sie haben gemeinsam T-Dog abgelöst.
,,Denkst du wir finden einen Ort, an dem wir bleiben können?“, fragt Maddi leise, ohne sich zu Joey zu drehen.
Sie liegt auf der Seite und starrt nach vorne ins Feuer.
,,Ich hoffe es.“, murmelt Joey müde zurück.
,,Aber ich denke, wenn Rick und dein Onkel sich zusammen tun, könnten sie etwas finden wo wir bleiben können.“, Maddi denkt einen Moment darüber nach.
Rick und Daryl?
Wird Rick es wirklich zulassen, dass Daryl seine rechte Hand wird, wo er doch gerade klar gemacht hat, dass er hier das Sagen hat?
Sie hofft es sehr, hat aber auch das Gefühl, dass Daryl vielleicht der Einzige ist, der noch an Rick ran kommt. Denn Daryl war bisher der einzige, abgesehen von ihr selbst, Joey und Winny, die ihn nicht angegriffen haben. Sie haben nichts zu den ganzen Vorwürfen und Schuldzuweisungen gesagt.
,,Maddi. Hör auf so viel nachzudenken und Schlaf ein bisschen.“, flüstert Joey und muss selber gähnen.
,,Und was ist mit dir? Du bist müder als ich.“ ,,Ich werde mir auch eine Mütze voll Schlaf gönnen.“, Maddi reckt etwas den Kopf, damit sie zu Winny sehen kann.
Die ist schon längst eingeschlafen, in sich zusammen gerollt und an Joeys Schulter lehnend.

Pünktlich zum Sonnenaufgang, wecken Rick und Daryl alle, damit sie sich wieder auf den Weg machen. Denn hier bleiben, können sie nicht. Da sind sich alle einig.



So. Ab hier geht es dann auf ins Gefängnis.
Wie bereits oben gesagt, habe ich immer wieder so meine Schreibblockaden und meine Ideen, die schon sooooo viel weiter sind als meine tatsächlichen Kapitel, sind da auch nicht gerade hilfreich....
Der eine oder andere kennt es vielleicht.
Im Kopf keimt eine Idee, aber man ist bei weitem noch nicht mit dem Kapiteln so weit und hat nicht wirklich den Elan noch Ewig zu schreiben ^-^"
Naja.
Ich halte euch auf dem Laufenden ;-)
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