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Es war nicht immer so 2

von Sternfell
OneshotSchmerz/Trost / P12
09.02.2018
09.02.2018
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Das ist der Linke, auf den ihr unbeding draufklicken müsst.

Hier ist der zweite Teil. Unterstützt uns doch auch indem ihr ebenfals Geschichten hochladen kann.

Und so ging es weiter. Tag für Tag bekam sie ein Kommentar von ihm und mit jedem Tag wurde ihr Herz leichter und so vergaß sie die anderen Kommentare und immer wieder lächelt sie. Doch auf einmal kam keine Kommentare mehr von ihm. Jeden Tag wartet sie auf ein neues Kommentar auf ihn. Doch nach einer Woche wurde ihr eins schmerzhaft bewusst. Er würde nicht mehr schreiben. Egal wie lange sie warten würde, er würde nicht antworten. Aus irgendeinem Grund schrieb er nicht mehr mit ihr und nach und nach wurde die Trauer darüber, dass er sie wahrscheinlich vergessen hatte oder sie sogar auch als Monster ansah, zu Wut. Zu Wut auf alle anderen. Sie wurde aggressiv und leicht reizbar. Sagte jemand etwas gegen sie, so wuchsen ihre Wut und ihre Trauer.
Doch irgendwann wurde sie aus ihrer Wut gerissen. Ein neuer Kommentar. Ein neuer Kommentar von ihm. Doch dieser Kommentar war anders als die anderen Kommentare.
Hey Mina,
ich wollte dir nur sagen, dass ich dich die ganze Zeit angelogen habe. Ich wollte dich reinlegen und es scheint sehr gut geklappt zu haben. Ich hasse 19,15,19
Er hasst sie! Er hasst sie! Er hasst sie!
Sie konnte an nichts anderes mehr denken
Trauer stieg in ihr auf, doch schnell wurde aus dieser Trauer Wut. Wut über ihn und sie war wütend auf sich selber, denn sie war auf ihn reingefallen.
Immer stärker wurde die Wut in ihr.
Immer mehr kam die Wut in ihr hoch.
Immer mehr hasste sie ihn.
Immer mehr hasste sie sich selbst.
Immer mehr wurde aus der Trauer hass.
Immer mehr verspürte sie dieses eine Gefühl.
Immer mehr verschleierte die Mordlust ihre Gedanken.
Immer mehr Mordlust.
Es wurde so viel Mordlust, dass sie es nicht mehr aushielt. Sie schnappte sich ihre Jacke und rannte aus dem Haus. Sie würde ihn finden, das schwor sie sich. Sie würde ihn finden und ihn dann für seine Tat büßen lassen. Er sollte genau so leiden wie sie.
Erneut blickte Mina auf ihr Handy, auf dem der Standort von ihm eingetragen war. Sie blickte wieder auf und bog in eine Seitengasse ab. „Ich muss nur noch einmal link, dann bin ich da.“, ihre Stimme hatte sich total verändert. Sie war auf einmal  viel Tiefer und geheimnisvoller. Mina hatte auch gemerkt, dass ihre Augen ihre Mordlust wieder spiegelten, doch dies war ihr ehr recht.
Sie bog das letzte Mal ab und packte ihr Handy weg. Aus ihrer Tasche holte sie ein Messer hervor. Die Klinge schimmerte im Abendlich. Mina war sich sicher, sie würde ihn dafür leiden lassen, für dass, was er ihr angetan hatte. Sie würde ihn für die Schmerzen, die sie empfunden hatte, leiden lassen. Sie würd ihn für all dies Leiden lassen.
DOCH kurz vor der Tür hielt sie inne. //Ist es das richtige! Soll ich es wirklich tun? Er hat doch gar keine Schuld daran, dass mich alle Hassen! Er hat mich doch noch nie beleidigt! Ich sollte mich nicht für alle anderen an ihm Rächen! Er hat doch mit der ganzen Sache am wenigsten zu tun!// Doch dann erinnerte sie sich wieder an seine letzte Nachricht. //Doch, er hat mich reingelegt! Er ist nicht besser als alle anderen. Er ist genauso wie jeder andere Mensch auf dieser Welt, die nichts akzeptieren, was anderes ist als sie. Diese Welt in der ich lebe ist einfach zu egoistisch! Ich hasse diese Welt! Ich hasse sie! ICH HASSE SIE!!!!//
Wütend schob sie mit Schwung die Tür zur Seite und schaute sich in dem Raum um.
Es war eine Lagerhalle. Der Raum wurde schwach beleuchtet und man konnte die hinteren Ecken nicht erkennen. Doch Mina ließ sich nicht abschrecken. Sie betrat den Raum und bei jedem Schritt halten ihre Schritte wieder und hinterließen eine Gänsehaut bei Mina, doch sie wollte keinen Rückzieher machen! Sie würde es tun. Sie lief weiter in den Raum hinein. Doch mit einem Ruck blieb sie sehen. „Was?“, brachte sie nur geschockt über ihre Lippen. „Was ist hier passiert?“, Tränen bildeten sich in ihren Augen. Der Schock, der durch ihren Körper wanderte, lähmte sie und machte sie unbeweglich. Erst jetzt merkte sie den tief Roten Pfützen, in der sie stand. Blut. Es war eine große Pfütze aus Blut. Es war sein Blut. Er lag auf dem Boden und seine Augen waren starr an die Decke gerichtet. Sie waren verblasst. Und es war als würde ein Schleier über ihnen liegen.
Geschockt sackte Mina neben ihm zusammen. „Was ist hier passiert?“, diese Frage stellte sie sich immer wieder. Ein Blut verschmiertes Messer lag neben ihm, doch man konnte deutlich erkennen, dass es kein Suizid war. Es war eindeutig Mord. Mina weinte. Sie weinte wegen ihm.  Ihre Tränen rannten ihr einfach über die Wangen, ohne dass sie etwas dagegen hätte tun können. Sie stand einfach unter Schock.
Zeitsprung:
Es war mitten in der Nacht, als Mina sich wieder gesammelt hatte und sich aufgesetzt hatte. Sie richtete ihren Blick aus dem Fenster und starrte den Mond an, der in dieser Nach tröstend schimmerte.
Auf einmal erinnerte sich Mina an ein Lied, was ihre Mutter  ihr früher immer wieder vorgesungen hatte. Und so öffnete sie ihren Mund und der erste Ton kam über ihre Lippen.
„Hast du dich jemals am Ende gefühlt (als ob du zusammenbrechen würdest)?
Hast du dich jemals gefühlt, als ob du am falschen Platz wärst?
Als ob du nicht dazugehören würdest.
Und niemand versteht dich.

Wolltest du jemals wegrennen?
Wolltest du dich in deinem Zimmer einschließen?
und den Radio so laut aufdrehen, dass dich niemand schreien hört?

Nein du weißt nicht, wie es sich anfühlt
Wenn nichts richtig ist
Du weißt nicht wie es ist, so wie ich zu sein.

Verletzt zu sein.
Sich verlassen zu fühlen
Verlassen zu sein in der Dunkelheit
Getreten zu werden
Wenn es dir schlecht geht
Sich mies behandelt fühlen
Fast am Ende zu sein
Und niemand da ist um dich zu beschützen.
Willkommen in meinem Leben!
Oder sie sang es auf Englisch (Je nachdem was ihr mehr mögt)
Do you ever feel like breaking down?
Do you ever feel out of place?
Like somehow you just don't belong
And no one understands you

Do you ever want to run away?
Do you lock yourself in your room?
With the radio on turned up so loud
That no one hears you screaming

No you don't know what its like
When nothing feels alright
You don't know what its like to be like me
To be hurt, to feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one there to save you
No you don't know what its like
Welcome to my life


Do you want to be somebody else?
Are you sick of feeling so left out?
Are you desperate to find something more
Before your life is over

Are you stuck inside a world you hate?
Are you sick of everyone around?
With the big fake smiles and stupid lies
But deep inside you're bleeding

No you don't know what its like
When nothing feels alright
You don't know what its like to be like me
To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one there to save you
No you don't know what its like
Welcome to my life

No one ever lied straight to your face
And no one ever stabbed you in the back
You might think I'm happy
But I'm not gonna be okay
Everybody always gave you what you wanted
You never had to work it was always there
You don't know what its like
What its like

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one there to save you
No you don't know what its like
What its like

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one's there to save you
No you don't know what its like
Welcome to my life
Welcome to my life
Welcome to my life“
Der letzte Ton klang über ihre Lippen.
Noch einmal schaute sie zu ihm zurück.
Dann machte sie sich auf.
Sie würde Kämpfen.
Sie würde für ihn Kämpfen.

Wieder in der Gegenwart.
Von diesem Tag an hat sich Mina noch mehr bemüht und sich noch mehr angesträngt. Und sie ist weit gekommen. Für ihn. Jeden Schritt, den sie getan hatte, hatte sie für ihn getan. Und eins ist sich Mina sicher. Sie wird weitere Schritte für ihn aber auch für sie selbst gehen.

SO das wars. Vergst nicht auf den Link zu klicken oder eigene Geschichten gegen hass zu heißen.
Eure Sternfell
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