Unternehmen schwarzer Falke

GeschichteHumor, Freundschaft / P16
Albert Burkhalter Colonel Robert E. Hogan Hans Georg Schultz Oberst Wilhelm Klink OC (Own Character) Wolfgang Hochstetter
08.02.2018
08.02.2018
3
3535
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
„Ich soll WAS?“ Hochstetter ließ sich in seinen Stuhl fallen und hatte Mühe nicht den Höhrer fallen zu lassen. „Aber Herr General...ich“ Der Mann am anderen Ende ließ ihm keine Chance Einwände zu erheben und so gab er schließlich nach. „Ja Herr General, natürlich....ich freue mich auf unser Treffen.“

Als er aufgelegt hatte starrte er geistesabwesend zur Tür seines Büros und suchte krampfhaft nach einem Ausweg. Nachdem er alle, zugegebenermaßen waren es nur wenige, Möglichkeiten durch hatte, blieb nur ein möglicher Ausweg – Stalag 13.

Am nächsten Morgen fuhr er, wobei rasen das bessere Wort wäre, ins Stalag 13 und hielt den Wagen direkt vor Baracke 2. Feldwebel Schultz ignorierent, betrat er selbige und stürmte direkt in Hogans Zimmer. „Oh Major Hochstetter, wer hätte damit gerechnet,“ empfang ihn der am Tisch sitzende Colonel.

„Sie werden mir helfen Hogan, ob sie wollen oder nicht. Haben sie das verstanden!“ Er baute sich vor Hogan auf und lehnte sich über den Tisch. „Oder ich erschieße sie!“

Hogan musterte den Deutschen, der Major wirkte nicht sonderlich wütend, ehr verzweifelt. „Und bei was soll ich ihnen helfen? Übrigens schön das sie nun meinen Namen kennen.“

„Ich...ja....also....“

„Gehts etwas genauer Major?“

„Nun ja, ich habe da ein Problem....mit General Burkhalter.“

„Sie machen Witze oder? Was soll ich denn da machen?“

„Aber Klink haben sie auch geholfen,“ antwortete Hochstetter und klang in gewisserweise wirklich verzweifelt.

„Will er sie an die Ostfront versetzen?“ Der Major war zwar so gesehen weit gefährlicher als Oberst Klink, aber er kannte ihn und konnte damit leben. Doch wer wusste schon wer nach Hochstetter kam. Daher hatte der Major nun seine volle Aufmerksamkeit.

Dieser schüttelte mit dem Kopf und setzte sich, zu Hogans überraschung, neben ihn. „Schlimmer Hogan...viel schlimmer...“

„Erschießungskommando?“

„Sie mögen mich nicht sonderlich oder?“

„Was? Wie kommen sie denn jetzt darauf?“

„Weil sie mich ständig tot sehen wollen, mal Ostfront, dann Erschießungskommando.“

Hogan schloss für einen Moment die Augen und atmete tief ein. „Hochstetter, sie sind eben in mein Quartier gestürmt und wollen das ich ihnen helfe. Sie machen es mir gerade aber wirklich nicht leicht dies zu wollen...also nochmal....was ist ihr Problem.“

„Also mögen sie mich?“

Hogan stand auf und schloss die Tür seines Quartieres. „Das wird nicht gut enden Major...aber ich sag jetzt einfach mal ja.“ Er setzte sich wieder und versuchte sich an seine Geduld zu erinnern. „Das Problem Major?“

„Ach ja...ich soll heiraten.“

„Echt jetzt? Und deshalb stürmen sie hier rein und tun so als würde ihr nahes Ende bevor stehen?“

„Nun ja, meine Vorgänger, also bei der Dame...sind alle tot. Einer hat sich sogar freiwillig an die Ostfront versetzen lassen.“

Hogan sah Hochstetter einen Moment an, dann dämmerte es ihm langsam und er bemühte sich einen Lachanfall zu unterdrücken. Die Betonung liegt auf 'bemühte', denn er scheiterte kläglich. „Sie sollen den Besen heiraten?“

„Das ist nicht lustig Hogan....ehrlich....Ich will die nicht."