life is complicated

GeschichteAllgemein / P12
OC (Own Character) Sophie Koch Sören Petersen Thorsten Heck
08.02.2018
08.02.2018
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Also das hier ist meine erste FF, hoffe sie gefällt euch. ^^
LG Baaadkarmaaa


Jamie
Sechs Uhr, mein Wecker klingelt. Jetzt war es also soweit. Heute würde ich meinen ersten Tag an der Geschwister-Scholl-Schule antreten. Meine Mutter und ich waren erst vor kurzem, aus Hannover, hergezogen. Wirklich schlimm, ist dies eigentlich nicht für mich. Nur hasse ich es „der Neue“ zu sein. Aber querstellen, nutzt da ja auch nichts. Deswegen quäle ich mich langsam aus dem Bett unter die Dusche.
Die warmen Wasserstrahlen, lassen mich nach und nach munter werden. Als ich fertig bin, schlüpfe ich schnell in meine Klamotten, schnappe meinen Rucksack und gehe nach unten in die Küche.
Bevor ich mich zum Bus aufmache, gönne ich mir allerdings noch einen Kaffee, denn ohne den und meine Zigaretten, bin ich wirklich nicht zu ertragen. Weswegen ich mir auf dem Weg zu Haltestelle auch gleich eine anzünde.
Mit 13, habe ich damit angefangen und als meine Eltern es heraus fanden, war erstmal die Hölle los. Doch jetzt haben sie sich damit abgefunden, oder ihnen ist es einfach egal, genau kann ich das gar nicht sagen. Seitdem sich meine Eltern getrennt haben, ist sowieso alles seltsam. Deswegen hat meine Mutter, auch kaum gezögert, als sie das Jobangebot aus Köln bekam. Doch das sie meine Schwester und mich damit etwas in die Ecke drängte, hatte sie nicht bedacht. Sina blieb bei unseren Vater und weil ich meine Mum nicht allein lassen wollte, musste ich wohl oder übel mitgehen. Mit meinen Vater, war das Verhältnis eh nie wirklich rosig gewesen, obwohl es ja immer hieß, eine Vater und Sohn Beziehung, wäre die Stärkste.
Eine Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Als ich nach oben schaue, sehe ich meinen Bus, die Türen stehen offen und der Busfahrer schaut mich erwartungsvoll an. „Na was ist nun, willst du mit?“, fragt er etwas genervt.
Ich nicke und steige ein.


Sophie
Die Hände voll mit 2 Kisten, versuche ich durch die Flure zu gehen. Es ist echt nicht einfach, durch dieses Getümmel, von Schülern zu gelangen. Vor allem nicht, wenn man das Zeug für den Infotag allein schleppen muss. Aber mein netter Kollege, musste ja mal wieder verschlafen. Eigentlich sollte er vor einer Stunde schon da sein, damit wir uns vorher noch absprechen und den Raum vorbereiten können. Doch das musste ich nun allein machen. Ich habe ihn ja echt gern, aber seine Unpünktlichkeit geht mir langsam wirklich auf die Nerven.

„Guten Morgen. Soll ich dir das da vielleicht mal abnehmen?“, sagt Sören, der plötzlich, um die Ecke kam.

“Schön das du auch noch kommst“, meine ich etwas barsch und lasse die Kisten in seine Hände fallen.

“Es tut mir Leid, aber ich hab gestern noch mit den Jungs Fußball geschaut und irgendwie ist es dann doch später geworden. Ich mach es wieder gut und bezahle heute das Mittagessen, okay?“, erwidert Sören und schaut mich etwas mitleidig an.

Ich kann nun gar nicht mehr anders, als ihm zu verzeihen, daher nicke ich ihn lachend zu.
Als wir den Raum, der 10a betreten, sitzen schon ein paar Jugendliche, erwartungsvoll auf ihren Plätzen. Sören und ich hatte heute die ehrenvolle Aufgabe, sie über Alkohol- und Drogenmissbrauch aufzuklären.


Jamie
Oh man, auch nach zwei Runden, habe ich immer noch nicht das Sekretariat gefunden. Ein paar Schilder, würden den riesigen Fluren wirklich gut tun. Endlich kommt mir ein Typ entgegen, der sympathisch aussieht und nicht so grimmig, wie die anderen, die mir zuvor begegnet sind, schaut.

“Sorry, kannst du mir sagen wo ich des Sekretariat finde?“, frage ich, als ich mich ihn in den Weg stelle.

„Na klar. Du musst einfach geradeaus, dann die Treppe hoch und den Flur rechts nehmen, dann kannst du es eigentlich nicht verfehlen.“, antwortet er lächelnd zurück, bevor er weiter seinen Weg fortsetzt.

„Okay, danke“, rufe ich ihn noch hinterher.

Nach 3 Minuten, habe ich nun endlich mein Ziel erreicht. Etwas verlegen klopfe ich an die robuste Holztür. Als niemand mich herein bittet, öffne ich einfach langsam die Tür.

„Ähm..Guten Tag, mein Name ist Jamie Kalsing, ich sollte mich hier melden.“, stammelte ich.

„Ach stimmt ja, Sie sollen der Klasse 10a zugeteilt werden, warten Sie doch bitte einen kurzen Moment.“, entgegnet mir eine etwas korpulentere Frau, die hinter einem, viel zu großen Schreibtisch sitzt.  

Die Dame steht auf und kommt kurz darauf mit einer freundlich blickenden Frau zurück.
„Hallo Jamie, mein Name ist Frau Jansen, ich bin die stellvertretende Schulleitung und werde dir etwas das Gebäude zeigen und dich zu deiner neuen Klasse bringen.“, stellt sich mir die Frau vor.

Sie öffnet mir die Tür und zeigt mir die wichtigsten Orte, wie die Mensa, das Computerkabinett und die Toiletten. Vor Raum 305, bleibt sie dann abrupt stehen. Sodass ich um ein Haar in sie hinein gelaufen wäre.

„Also das hier, ist von nun an dein Klassenraum, dein Klassenlehrer ist Herr Wilke.“, sagt sie während dessen sie vorsichtig die Tür öffnet.

Dahinter befinden sich etwas 30 Schüler, eine Frau und 2 Männer, von denen einer mein neuer Lehrer sein musste.