Moonlight Shadow...

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
06.02.2018
18.02.2018
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Dieses Kapitel
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Hello meine Lieben!

Ich danke euch sehr für eure lieben Kommentare! Ich dachte ehrlich, das sich keiner Melden würde und das diese Geschichte doch nicht so gut ankommen würde, aber da lag ich ja zum Glück falsch! :)
Da ihr nun gewählt habt, wird es auch so geschehen! Und noch einmal Danke an euch, denn ich hatte gehofft das es der werden würde! xD
Ich freue mich natürlich wieder auf eure Kommentare und eventuelle Empfehlungen! :)

Lg

Mooni~<3




~*~*~*~*~


Shinichi biss sich auf seine Unterlippe und las sich erneut den Brief von Kaito Kid durch. Eigentlich schien alles so logisch zu sein und genau das war es ja, was für ihn falsch klang…

„Hoch im Himmel und doch auf der Erde.-„, las Shinichi laut durch. „-also das konnte man als Hochhaus verstehen…-„, murmelnd dachte er an dieses eine Haus mitten in Tokyo, ehe er weiterlas. „-Glitzernde Lichter und die Scheibe so hell, groß und voll….-Vollmond.“, dieses mal musste Shinichi nicht lange nachdenken, denn das war schon selbsterklärend. „-Dort stehe ich dann, mit dem größten Schatz in meinen Händen.-„, sofort dachte Shinichi an einen Diamanten. „-Entrinnen, fliehen Zwecklos, den das was ich einmal besitzen werde, gebe ich niemals mehr her. Und dann,… der Countdown, er beginnt heute.“, Shinichi strich sich über sein Kinn. Das Rätsel von ihm schien leicht, zu leicht! Eigentlich war er ja froh, das er jetzt wieder er selbst ist, aber mit ihm zogen sich auch gewisse Probleme mit. Eines davon kam geradewegs hereingestürmt und hatte eine wütende Mimik. Innerlich seufze Shinichi auf. Auf Ran hatte er jetzt sowas von keine Lust. Später vielleicht, aber jetzt wollte er erst einmal Kid dingfest machen und da störte sie nun mal. Und zudem wollte er Ai zu liebe sie erst viel Später oder vielleicht gar nicht treffen…

„SHINICHI!“, schrie Ran auch sogleich ins Präsidium. Ohne auch nur an die Polizisten oder Inspektor Megure zu achten, die sie musterten, schritt sie zu dem jungen Meisterdetektiv und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige. Von dem Schmerz ergriffen, legte er seine Hand auf seine nun rote Wange. Was sollte das jetzt?

„Wa-„, er stoppte mitten im Wort und sah sie fassungslos an. Dicke Tränen rollten dem jungen Mädchen die Wangen hinunter und verzierten ihr Gesicht. „Ran?“, sprach er also deshalb und strich ihr mit seinen Fingern die Tränen weg. „Wieso weinst du denn?“

„Du Dummkopf!-„, sie stampfte mit ihren Fuß und schien noch wütender als vorher zu sein. „-Ich hatte mir sorgen um dich gemacht! Immerhin… immerhin hast du dich schon seit Monaten nicht mehr gemeldet und-„, sie brach mitten in ihrem Satz ab und Schluchzte laut auf.

„Es tut mir leid, aber… es ist schwierig zu erklären.“, Shinichi zog seine Hand nun wieder weg und sah betreten zu Boden. Egal wie sehr er es auch wollte, aber er konnte es ihr nun mal nicht erzählen, solange die Männer in Schwarz noch auf Freien Fuß waren. Das Risiko, das sie nicht nur ihn sondern auch seine beste Freundin töten, wenn sie ihn finden würden, war einfach zu groß. Er wollte sie schlicht einfach nicht in solch eine Gefahr bringen, denn dazu war sie ihm einfach zu wichtig.

Ran’s Lippen zittern noch immer, aber dennoch hatte sie es geschaft sich wieder etwas zu beruhigen. Es war ihr ohnehin schon Peinlich genug, das sie gerade vor ihm einfach zum weinen angefangen hatte. „Ich erkenne dich einfach nicht wieder,… Shinichi. Sonst hast du auch nie etwas vor mir verheimlicht! Denkst du ernsthaft, das ich es nicht sehe, das du vor etwas flüchtest und vielleicht…“, sie schüttelte ihren Kopf, als ihr der Gedanke kam, es ihm nicht in Worte zu erklären, sondern in Taten. Sollte sie es dennoch wagen? Dieser Schritt würde immerhin vieles verändern und vielleicht war es auch nicht das, von was sie dachte, was Shinichi dazu trieb immerzu zu verschwinden. Vielleicht lag sie auch bei allem falsch und würde so nur ihre gemeinsame Freundschaft aufs Spiel setzten, aber Verdammt noch mal, sie liebte ihn und das von ganzem Herzen! Also atmete Ran tief durch und schloss ihre Augen, ehe sie sich nach vorne beugte und ihre Lippen auf die von Shinichi legte. Dieser war zu recht verwirrt, immerhin fühlte es sich für ihn so komisch und merkwürdig an, nicht wie er es sich immer vorgestellt hatte. Sein Herz sprang nicht einen Takt höher, sein Puls raste nicht in die Höhe und er fühlte nicht dieses Gefühl, was er gerne gehabt hätte. Viel mehr hatte er das Bedürfnis sie von sich wegzudrücken, was er jetzt auch tat.

„Nicht jetzt.“, sprach er noch zu ihr, bevor er mit schnellen Schritten das Präsidium verließ und erneut eine völlig verzweifelte Ran zurückließ. Er konnte einfach nicht anders. Er musste jetzt da weg, auch wenn er damit ihr einen Korb gab und sie verletzte. Es tat ihm ja leid, aber er konnte doch auch nichts dafür, wenn seine Gefühle gerade verrücktspielten oder?

Völlig außer Atem, kam er dann wenige Minuten an einem Spielplatz an. Shinichi stützte sich auf seine Knie ab, um wieder etwas zu Atem zu kommen. Mit langsameren Schritten, ging er danach zu einem der Schaukel zu, um sich dort zu setzten. Zeitgleich erinnerte er sich wieder an eine Situation mit Ran, als sie beide noch Kinder waren…



„Shinichi.“, Ran’s Stimme hörte sich aufgebracht an, aber auch zurecht, denn der genannte hörte gar nicht mehr auf Geistergeschichten zu erzählen und das, wenn es bald dunkel werden würde. Die Sonne ging schon langsam unter und der helle Mond kündigte die Finsternis an und vor eben dieser hatte Ran am meisten Angst. Ein zittern durchschüttelte ihren Körper, als ein Windstoß auf sie zukam und so ihre Schaukel leicht anstieß. Kurz dachte sie, es wäre ein Geist gewesen und schrie deshalb auf. Sofort stand Shinichi auf, nur um sie danach in den Arm zu nehmen.

„Du brauchst doch keine Angst zu haben.“, flüsterte er dann und strich ihr den Rücken hinab. Ran wurde daraufhin schon etwas rot, wurde aber danach wieder leichenblass, als Shinichi weitersprach.

„Der Geist frisst nur ängstliche Mädchen.“, kichernd wich er dann schnell zur Seite, als Ran doch tatsächlich mit ihren Fuß gegen ihn treten wollte.

„Du bist gemein!“




Shinichi musste unwillkürlich Anfangen zu grinsen. Klar war er ab und zu Gemein zu ihr gewesen, aber sicherlich nicht  mit bösen Absichten! Zudem waren sie ja noch Kinder gewesen…

Ein traurige Mimik machte sich auf seinen Gesicht breit. Zu lange musste er wieder Kind spielen und zu lange hatte sich Ran für ihn wie eine große Schwester aufgeführt. Konnte das alles dazu führen, das er gar nichts mehr für sie empfand oder war das jetzt alles nur eine Einbildung seines Gehirnes?

Shinichi schüttelte seinen Kopf und sah dann gen Himmel. Auch jetzt versuchte sich die Sonne zu verstecken und tauchte so das schöne Blau in ein Orangerot. Bald würde nur noch der Mond  und die Sterne die Erde erhellen…

„Oh… Mist.“, innerlich fluchend kramte er die Botschaft aus seiner Hosentasche heraus, die er unter dem Laufen dort eingesteckt hatte und besah sie sich erneut. Da in der Botschaft Heute stand, musste er schnellstens einen Entschluss fassen. Da er aber keine andere Möglichkeit sah außer die eine, die er schon schlussgefolgert hatte, wollte er es wenigstens versuchen und hoffen, das er wirklich richtig lag, mit dem was er denkt.

Entschlossen stand Shinichi von der viel zu kleinen Schaukel auf und machte sich auf den Weg zum Hochhaus.
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