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Es war nicht immer so

von Sternfell
OneshotSchmerz/Trost / P12
05.02.2018
05.02.2018
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Hey,
meine Klasse und ich haben in einem Seminar ein Projekt gestartet.
Dazu schreiben wir hier Geschichten. Über den Like: (https://twitter.com/NeinzuHass ) kommt ihr auf unseren Twitter-Account. Unterstützt uns!
Aber nun viel Spaß bei der Geschichte über ... nein gegen Hass.

Mina Sakura. Ein wunderschönes Model mir glänzend weißen Haaren. Ihre Augen waren eisblau und von ihrer Figur träumten die meisten Frauen.

Mina war glücklich, doch das war nicht immer so...

Paar Jahre zuvor:
Ein Mädchen startete ihren Computer und sofort erschienen auf ihrem Desktop die Kommentare.
Immer wieder schrieben andere Menschen ihr diese Kommentare.
Immer wieder lass sie sich alle durch.
Immer wieder zog sich bei jedem Kommentar ihr Herz zusammen.
Immer wieder bildeten sich in ihren Augen Tränen.
Immer wieder weinte sie.
Immer wieder durch bohrte der Schmerz ihr Herz, als würde man mit einem Messer darauf einstechen.
Immer wieder hatte sie diesen einen Gedanken.
Doch immer wieder wich sie von diesem einen Gedanken zurück.
Immer wieder versuchte sie sich selbst Mut zu machen. Doch immer wieder merkte sie, dass sie immer schwächer wurde.

So saß sie auch an diesem Tag vor ihrem Laptop, hatte ihr Gesicht in ihren Händen vergraben und weinte bitterlich. Der Schmerz in ihrer Brust war unerträglich und so stand sie auf und wollte gerade durch den Raum laufen, um nicht doch nach diesem  einen Gegenstand zu greifen, dir sie zu mindestens für eine  kurze Zeit den Schmerz in ihrer Brust vergessen ließ. Doch sie wusste, dass es nur für eine kurze Zeit war, in der sie die Kommentare vergaß und diese Zeit war ihr zu  kurz, um sich noch mehr Schmerz hinzu zu fügen. Doch trotzdem war das Verlangen groß. Sie wollte wiederstehen, doch sie merkte, wie sie immer schwächer wurde.
Sie wollte gerade anfangen, den Schmerz vergessen zu lassen, als ein neuer Kommentar auf ihrem Laptop erschien. Sie legte die Klinge neben den Laptop auf den Tisch und starrte auf den Desktop. Eine neue Nachricht oder ehe ein neuer Kommentar war es schienen.
Und wieder lass sie sich es durch, doch dieses Mal war etwas. Dieses Mal zog sich ihr Herz nicht zusammen. Dieses Mal bildeten sich keine Tränen in ihren Augen. Dieses Mal weinte sie nicht. Dieses Mal durch bohrte der Schmerz nicht ihr Herz, als würde man mit einem Messer drauf einstechen. Dieses Mal hatte sie nicht diesen einen Gedanken. Dieses Mal musste sie nicht dagegen ankämpfen, denn es gab nichts wogegen sie hätte ankämpfen müssen. Denn dieser Kommentar war nicht ich die anderen Kommentare. Es war das glatte Gegenteil davon.

In den meisten Kommentaren, die über alle möglichen Sozialen Seiten an sie gerichtet wurden, standen so etwas wie;
So was wie dich brauch man hier nicht auf dieser Erde.
So was wie du sollte nie geboren wären.
Du solltest besser sterben.
Du verbrauch unseren Sauerstoff!
Mit dir dieselbe Luft zu atmen ist schlimm.
Dich wir keiner Vermissen.
Warum bist du noch hier?
Du siehst aus wie ein Monster.
Du bist ein Monster
Und noch viel mehr. Doch Mina konnte nicht verstehen, warum man ihr solchen Sachen schrieb. Für ihr Aussehen konnte sie nichts. Und trotzdem wurde sie genau deswegen, wegen ihres Aussehens, von den anderen verachtet, beschimpft und gemobbt. Für sie war ihr ganzes Leben die Hölle. Nur weil sie nicht so aussah wie  die anderen und nicht jeden Modetrent mit machte, wurde sie gehasst, nur wegen diesen Kommentaren, die sie jeden Tag lass, tat sie sich dies an. Nur wegen diesen Kommentaren, die sie jeden Tag lass, verletzte sie sich selbst. Nur wegen diesen Kommentaren, die sie jeden Tag lass, hatte sie immer wieder den Gedanken. Diesen einen Gedanken. Den Gedanken den man eigentlich nicht haben sollte, den eigentlich war das Leben, was einem geschenkt worden war, zu kostbar, um es einfach weg zu werfen, doch trotzdem dachte sie jeden Tag darüber nach, es doch zu tun.
Einfach los zu lassen.
Einfach auf zu geben.
Einfach sich in die Schwärze sinken zu lassen.
Einfach sich dem Gefühl hin zu geben.
Einfach…
Einfach…
Einfach sterben.
Sich einfach von dieser Welt verabschieden.
Sich einfach fallen zu lassen.
Sich einfach aufzugeben.
Sich einfach los zu lassen.
Sich einfach von seinem Körper befreien.
Doch jeden Tag aufs Neue wiederstand Mina diesen Gedanken. Immer wieder hatte sie nach der Klinge gegriffen. Immer wieder stand sie kurz davor. Doch immer wieder beschloss sie es dann doch nicht zu tun. Immer wieder war sie stärker als diese Gedanken, doch lange würde es nicht mehr gut gehen. Irgendwann würde Mina die Kraft fehlen. Irgendwann würde sie nachgeben und irgendwann würde sie es tun, wenn sich nichts ändern würde.

Sie starrte immer noch auf ihren Laptop. Und egal wie oft sie diese Nachricht lass. Egal wie oft sie versuchte den Sinn in dem Kommentar zu verstehen. Egal wie oft sie darüber nachdachte, was ihr dieser Mensch ihr sagen wollte. Egal was sie tat, sie verstand es einfach nicht. Die Nachricht verwirrte sie. Sie war anders als alle andern Nachrichten. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass je jemand ihr so etwas geschrieben oder gesagt hatte. Diese Worte, die da standen, waren Mina fremd und komplett unverständlich. Ihr Kopf wollte einfach nicht verstehen, was ihre Augen sahen.
Es war zwar nur ein Satz, doch trotzdem war es der Satz.

Hey Mina,
hör nicht auf das was die anderen Sagen. Du bist kein Monster. Du bist gut so, wie du bist und nur darauf kommt es an. Gib nicht auf und kämpfe weiter. Ich werde dir nun täglich ein Kommentar schreiben.


Und so wie er es gesagt hatte, kam jeden Tag ein neuer Kommentar von ihm für Mina. Doch egal was er in diesem Kommentar schrieb, ein Satz war immer darin eingebaut. Er war in jeder Nachricht vorhanden und manchmal schrieb er nur diesen einen Satz: Du bist gut so, wie du bist und nur darauf kommt es an.
Erst glaubte Mina nicht, dass er wirklich jeden Tag ihr ein Kommentar schrieben würde, doch so kam es dann.

Nächster Tag:
Hey Mina,
Wie gesagt schreibe ich dir ab nun an jeden Tag ein Kommentar. Denn Du bist gut so, wie du bist und nur darauf kommt es an. Egal was die anderen Sagen :-). Bis Morgen

2 Tage später:
Hi Mina,
wieder bin ich es und auch heute möchte ich dich darauf hinweisen, dass du gut bist, wie du bist und es nur darauf ankommt. Lass dir von den andern nichts einreden!

3 Tage später:
Hey Mina,
auch wenn ich es dir jedes Mal schreibe: du gut bist, wie du bist und es nur darauf ankommt.

Und so ging es weiter. Tag für Tag bekam sie ein Kommentar von ihm und mit jedem Tag wurde ihr Herz leichter und so vergaß sie die anderen Kommentare und immer wieder lächelt sie. Doch auf einmal …

So das wars.
Ich hoffe es hat euch gefallen. Der nächste Teil kommt bald.
Eure Sternfell
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