Regelbruch

von Loranne99
KurzgeschichteAllgemein / P16
Ahkmenrah OC (Own Character)
03.02.2018
03.02.2018
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Mitten in New York lebte in einer kleinen Wohnung eine junge Frau.Ihr Haar so schwarz wie die Nacht selbst tat sie meist in einen geflochtenen Zopf und ihre Augen, mit der Farbe von Smaragdeten, sahen ihre Kleidung mit Stolz und Skepsis an.Kein Wunder denn sie trug eine schwarze Bluse und darüber eine blaue Jacke.An den Beinen trug sie eine Jean mit gleicher Farbe, wie die Jacke, und an den Füßen schwere Schuhe in der Farbe der Bluse.Um die Hüfte rum trug sie einen Gürtel, an dem sie eine Taschenlampe und einen Bund mit Schlüsseln dran hatte.

,, Und darauf ist Großonkel Cecil so stolz", flüsterte Helena, die lieber Hel genannt wurde.Ja sie lebte bei ihrem Großonkel, der über ihren Berufswunsch stolz war.Er und seine zwei Kollegen, welche Hel ins Herz geschlossen hatten, mussten durch ihr hohes Alter in Rente.Glücklicherweise übernahm Hel mit großer Freude den Posten der drei als Nachtwächterin.Als sie jünger war kam sie immer nach Schulschluss ins Naturhistorische Museum, um die Ausstellungstücke zu zeichnen. Sie durfte bist kurz vor Sonnenuntergang sogar immer bleiben.Doch dann musste sie immer schnell Heim.

Aber dafür hatte Cecil immer eine interessante Erklärung.Nachts würde alles lebendig werden und wenn Dexter mal wieder die Schlüssel klaut würde es zu gefährlich werden.Mit dem Alter dachte sie sich ihren Teil.Mit Wahrscheinlichkeit würde es einfach nur ihren Job kosten und deshalb musste sie dann immer Heim.
Trotzdem wurde das Museum ihr zweites Zuhause.Und darum freute sie sich auf ihre Arbeit.

In der Zentrale warteten die drei älteren Herren und lächelten Hel freundlich an.,,Gut siehst du darin aus", meinte Gus, ein ernst aussehender Mann.,,Ganz wie Cecil", lachte Reginald, ein schon vom weiten sympathischer Mann.,,Danke ihr zwei.Ich bin auch sehr froh über meine erste Nacht.Aber auch etwas nervös.",,Das kriegst du schon hin, mein kleiner Smaragd", sprach ihr Großonkel mit sanfter Stimme.,,Also hast du alles? Taschenlampe? Schlüssel?",,Jep.",,Ah, noch nicht ganz."Er zog aus seiner Tasche einen Blätterhaufen heraus.,, Die berühmten Regeln", hauchte Hel mit erstaunen.,,Ja. Diese werden dir durch die Nacht helfen." Cecil legte seine Hand auf die Schulter seiner Großnichte.,,Komme du mir einfach in einem Stück nach Haus.",,Mach ich."

Mit diesen Worten verließen die Herren das Museum.Sofort begann Hel die ersten Regeln zu beachten.Sie schloss die afrikanischen Tiere ein und hängte noch ein kleines Spielzeug für Dexter auf.,,Als Entschädigung fürs abschließen", dachte Hel.Alles, was abschließbar war, schloss sie rasch.Ihr Plan war sich erst um Rexy zu kümmern, falls er tatsächlich erwachte und sich erst mit den anderen, nicht weg schließbaren Ausstellungsstücken anzufreunden.Sie wollte schließlich nicht von Athila den Hunne in vier teilen lassen.

Gerade auf dem Weg zur Zentrale zurück kam sie an der ägyptischen Ausstellung vorbei.Diese hatte sie für den Fall, dass der Hunne sie doch nicht Leiden könnte und sie sich verstecken müsste, offen gelassen.Dazu hätten ja die Schakale die Aufgabe, den Pharao zu beschützen.Sie sieht in den Raum hinein und direkt zur Tafel.Es scheint als habe sie eine Anziehung auf Menschen, da tagsüber viele vor ihr stehen.Auch jetzt scheint sie ihren Zauber zu verüben.Als sei die Tafel ein Magnet schritt Hel langsam darauf zu.Immer mehr und mehr begann das goldene Stück ihre Gedanken zu vertreiben und sich nur noch darauf zu konzentrieren.Kurz ehe sie dieses sagenumwobene Artefakt berührt leuchtet es in puren Gold.,,Wow", hauchte Hel.

Doch schon kurz darauf stellten sich ihre Nackenhaare und sie bekam das Gefühl, als würde sie jemand oder etwas beobachten.

Plötzlich wie aus heiterem Himmel begann jemand hinter ihr zu schreien.Sofort machte sie eine 180 Grad Drehung und stellte mit erschrecken fest, dass der Sarkophag sich schnell hob und sank. Hel's Herz raste wie nach einem Marathon. Was sollte sie tun?Die Schreie ignorieren?

Nein

So etwas konnte ihr Herz nicht dulden.Niemand soll so eng eingesperrt sein.Zudem hatte sie noch zwei sehr große Argumente, die dies nicht dulden würden.

Der Entschluss stand.Mit etwas Kraftaufwand schob sie den Stein von der Glasvitrine und nahm die Metallstifte raus.Beim letzten Stift ging sie einen gewaltigen Schritt zurück.Zum Glück sonst hätte sie der Deckel erwischt!
Sie wagte es kaum zu atmen aus Angst, er könne sie wahrnehmen.Nicht mal für einen Augenblick ließ sie die Augen von ihm, da er sonst unbemerkt vor ihr stehen könnte.Ihr Kopf schrie : ,,Was hast du nur getan!Lauf!"Und trotzdem stand sie wie angewurzelt da.

Doch nach einigen Sekunden des Schreckens bemerkte sie, wie panisch er seine Hände hinter den Kopf tat.,,Was macht er da", fragte ihr Verstand.Auf den Zehen gehend und ihn immer im Blick behaltend versuchte sie auf den Hinterkopf des Pharaos zu schauen.In der Mitte davon saß ein starker Knoten, welcher er anscheinend versucht von dort zu verscheuchen.,,Komm, du würdest auch lieber was sehen als nur alte Bandagen", argumentierte ihr Herz, welches noch nicht ganz in die sprichwörtliche Hose gerutscht war.Vorsichtig näherte sie sich ihm und begann selbst den Knoten, welcher er nicht erreichte, zu lösen.Wie gut dass Reginal ihr die Tricks der Knoten beibrachte.Ehe sie sich versah war dieser auch schon gelöst.Der Pharao begann Schicht um Schicht behutsam und dennoch mit Eile zu entfernen.Erst erschienen kurze, schwarze Haare.Dann eine sonnengebräunte Haut.Anschließend grüne Augen, die...

MOMENT!Hatte Hel ihm nicht auf den Hinterkopf gestarrt?!

Ihr Kopf begann sie als tollpatschig und unaufmerksam zu schimpfen.Ihr Atem raste.Das Herz war nun endgültig in der Hose gelandet.Ihre Hand wollte schon nach der Taschenlampe als Verteidigung und als Ablenkung ziehen, doch rief sie sich die zwei Schakale ins Gedächtnis. Man konnte ihr ihre Angst schon von weitem ansehen.
Und was macht der Pharao?

ER LÄCHELT!

,,Wieso lächelt er", schrie ihre innere Stimme panisch.War das bei Mumien normal?Wobei die eigentlich nicht lebendig sein oder aussehen sollten.Und eigentlich eher wie wandelndes Klopapier sein müssten.

,,Habt keine Angst junge Dame", beruhigte er mit sanfter Stimme, welche zu menschlich klang.,,Ich werde euch kein Leid zufügen.Seid ihr es, die mich aus meinem Gefängnis der Dunkelheit befreit hat?"Hel nickte hastig.Wieso war der Kerl so freundlich zu ihr.Müsste er sie nicht verfluchen oder was Mumien sonst noch so tun?Doch der vor ihr war kein Klopapier.Er war ein Mensch aus Fleisch und Blut.Der Pharao begann aufzustehen und sich zu ihr zu bewegen. Perplex durch die gesamte Situation konnte sie keinen Schritt gehen.Er nahm ihre Hand und...küsste sie?WTF!?,, Habt vielen dank junge Dame."

,,H-Hel.Mein Name ist Hel", sprach sie zitternd als ob ein falsches Wort ihren Kopf kosten könnte.Trotz der Höflichkeit war sie angespannt.,,Sehr erfreut.Ich bin Ahkmenrah. Vierter König der vier Könige.Herrscher über das Land meiner Väter.",, Und ich bin nur eine einfache Nachtwächterin.",,Nun, wäre dies der Fall so hättet ihr mich nicht befreit.Seit mehr als 54 Jahre lag ich eingesperrt in der Nacht.",,Nicht gerecht wenn man bedenkt das eure Tafel alles hier zum Leben erweckt."
Um ihre Aussage zu unterstreichen hörte sie ein Gebrüll mehrerer Männer.

,,SHIT!Ich hab die Anderen vergessen!"Sie drehte sich zu Ahkmenrah um.,,Ja ähm, ich muss los.",,Ich möchte euch helfen.Das wäre das wenigste, was ich für euch tun kann, Fräulein Hel.",,Das wäre wirklich toll danke."

Hi Leute

Um mich mal kurz zu fassen ich überlege eine längere Geschichte zu schreiben über meinen OC und Ahkmenrah.Sollte dieser One Shot gut ankommen wird das hier so etwas wie das erste Kap bzw.Prolog sein.Es liegt an euch und an den Rewies. Hoffe euch zumindest etwas amüsiert zu haben.
Bis zum nächsten mal
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