Moon Flower Girl - Moon Flower Wolf

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Hige Kiba OC (Own Character) Toboe Tsume
03.02.2018
08.08.2018
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Absol2908Luxtra übernimmt folgende Sichten:
Kiba, Darcia, Blue, Sharin (OC), Toboe

Ich übernehme folgende Sichten:
Hige, Tsume, Akru (OC), Yuki (OC), Jaggara



Kapitel 1


Sharin:
Ich lag etwas abgelegen auf einem Felsvorsprung. Es war tiefe Nacht und ich sah zum Mond hinauf. Wir hatten Vollmond. Eigentlich sollte dieser Mond uns helfen, dass unsere Wunden schneller heilten. Na ja, körperliche Wunden heilten, aber unsere Seele....
Ich wandte meinen Kopf zu meiner Schwester. Die weiße Wölfin lag etwas abseits von mir. Ich wusste nicht was in ihr vorging, doch ich konnte es mir denken. Als Rudelführerin musste es ihr nach diesem Angriff sehr schlecht gehen. Niemand war mehr da. Niemand außer uns beiden. Ich ließ meine weißen Ohren hängen, schloss meine grünen Augen, hob meine hellbraune Stirn und begann zu heulen.
„Lass das!“, fuhr mich Yuki direkt an.
Ich zuckte winselnd zusammen und wandte mich wieder zu ihr um.
„Man wird uns sonst entdecken. Du bist noch nicht fit genug um weiter zu laufen und ich will dich nicht auch noch verlieren Sharin.“, erklärte sie mir.
Nun hockte sie als Mensch vor mir. Zusammengekauert und besorgt. Sie sah zu mir hoch. Ich konnte in ihren bernsteinfarbenden Augen erkennen, dass es ihr nicht gefiel, wie ich weiterhin dort oben auf dem Felsvorsprung stand. Sichtbar für alle Augen. In Menschengestalt sprang ich zu ihr und hockte mich neben sie. Sowohl ihre weißen Haare als auch meine braunen Haare waren, wie unser Fell, noch zerzaust vom Kampf. Unsere Kleider waren ebenfalls ziemlich zerrissen. Ich seufzte. Was sollten wir von jetzt an nur tun?
Wir zogen uns in die Höhle zurück, vor der wir gestanden hatten und legten uns nebeneinander um ein wenig zu schlafen. Mir war klar, dass Yuki nicht schlafen würde. Ich aber war so erschöpft, dass ich direkt einschlief. Ich träumte etwas seltsames.
Alles war voller weißer Blumen. Es war Vollmond. Direkt vor mir im Blumenfeld stand ein merkwürdiges Mädchen mit kurzen rosafarbendem Haar und roten Augen. Die lächelte mich traurig an. Dann hockte sie sich zu mir herunter und strich mir langsam durch das Fell.
„Cheza muss gehen. Cheza hat keine Kraft mehr. Es liegt nun an dir meine Freundin. Du weißt es noch nicht, aber du wirst bald alles erfahren. Ich bitte dich! Hilf ihnen! Lauf! Lauf so schnell du kannst und hilf ihnen!“, ich verstand nicht, was sie mir damit sagen wollte.
Wem sollte ich helfen? Was war nun meine Aufgabe? Ich begriff es nicht. Dann ganz plötzlich schien es so als würde sie vertrocknen. Alle Blumen im Umkreis verloren ihre Blüten. Schließlich erwachte ich vor Schreck aus meinem Traum.
„Sharin! Ganz ruhig. Du hattest nur einen Albtraum.“, versuchte Yuki mich zu beruhigen.
Ich sah meine Schwester an und fragte mich ob sie recht hatte. War das alles nur ein Traum gewesen? Oder war das wirklich? Wer war dieses Mädchen gewesen und warum fühlte ich mich auf einmal so merkwürdig? Es war, als wäre ich aufgewacht. Nicht nur aus meinem Traum sondern auch insgesamt. Ich wusste plötzlich, dass wir weiterziehen mussten. Yuki und ich konnten nicht ewig allein hierbleiben. Wir mussten weiter. Wir mussten sie finden. Jene, von denen dieses Mädchen gesprochen hatte.


Blue:
Ich konnte es immer noch nicht fassen. Von einer Sekunde zur nächsten, war alles verwüstet. Cheza hatte es am stärksten erwischt. Ich hatte noch versucht sie zu retten während die anderen bereits am Boden lagen, doch ich hatte versagt. Sie hatte vor mir auf den Boden gelegen. Inmitten der Trümmer und war verwelkt.
„Hey Blue!“, hörte ich Higes Stimme rufen.
Ich sah auf. Der Braunhaarige kam mit dem Kleinen auf mich zu. Beide sahen besorgt aus. Anscheinend wegen Kiba. Dieser war noch immer nicht erwacht. Sollte ich den anderen erzählen was mit Cheza passiert war? Wie würden sie reagieren? Sie hatten ein Recht darauf es zu erfahren. Ich stand auf.
„Holt Tsume. Ich muss mit euch allen reden.“, erklärte ich.
Der kleine Toboe machte sich sofort auf dem Weg um seinen Freund von der Jagd abzuholen. Währenddessen konnte ich spüren wie Hige mich besorgt anschaute. Ich schwieg. Als nun alle versammelt waren, begann ich schließlich mit meiner Erzählung. Als ich geendet hatte sahen alle traurig zu Boden. Toboe hatte sogar ein wenig angefangen zu winseln.
„Und wie geht’s jetzt weiter?“, fragte Tsume.
„Ich weiß es nicht.“, gestand ich und sah auf Kiba herab.
Wie würde er das auffassen? Ich kannte ihn nicht gut, doch er hatte viel auf sich genommen um Cheza zur Hilfe zu eilen und nun...
Hige setzte sich neben mich. Er sagte nichts, aber das war völlig in Ordnung. Wenigstens waren wir alle nicht ganz allein. Auch wenn Cheza nun nicht mehr da war. Wir hatten immer noch uns.


Toboe:
Ich hatte mich zurückgezogen und hockte winselnd irgendwo in einer Ecke. Oh Mann war das peinlich. Ich konnte nur hoffen, dass Tsume mich nicht so sah, sonst würde der direkt wieder etwas davon sagen was für ein kleiner Welpe ich doch war. Die Armreifen rasselten leise an meiner braunen Pfote so sehr zitterte ich. Ich hatte nie gedacht, dass ich mal solche Kämpfe miterleben würde. Ich bekam langsam Angst.
Nun war auch noch Cheza verwelkt und keiner wusste, ob Kiba wieder in Ordnung kam. Ich schüttelte meinen Kopf um mich zusammenzureißen. Ich musste stark sein. Ich musste den anderen helfen. Irgendwie. In Menschengestalt wischte ich mir die Tränen weg, straffte meine Schultern und trat wieder zu den anderen. Blue und Hige hockten an der Wand. Tsume stand mit verschränkten Armen an der anderen Wand. Alle schwiegen.
In der Mitte lag Kiba. Ich ging zu ihm und hockte mich vor ihm. Uns würde sicherlich etwas einfallen. Uns war bisher immer schon etwas eingefallen. Allerdings fragte ich mich, wie Kiba das mit Cheza verkraften würde.


Yuki:
Ich sah zu Sharin, und mir stieg wieder dieser Geruch in die Nase, der Geruch, der was mich vor Jahren zu Sharin geführt hatte.Der Geruch nach Mondblumen war einige Zeit nicht mehr an Sharin zu riechen, doch jetzt war er wieder da, was hatte das zu Bedeuten. War nun das eingetroffen was die Alte gesagt hatte, war Sharin nun die was... was die Wölfe ins Paradies führen sollte. Aber welche Wölfe?, es gab doch nur noch mich und Sharin. Ich atmete durch.
"Yuki?, Schwester ist alles in Ordnung?", fragte mich Sharin, ich sah zu ihr. Ich wollte ihr sagen das alles in Ordnung war, aber das war es nicht. Ich hatte mein Rudel verloren, verraten von dem Wolf, dem ich am meisten vertraut hatte. Das Halsband was er immer getragen hatte, hatte ich nie so wahrgenommen. Doch dieses Halsband mit dem hatte es mehr auf sich gehabt als ich gedacht hatte, und nun war mein Rudel vernichtet. Ich und Sharin hatten nur knapp überlebt.
"Nein es ist nichts in Ordnung, aber mach dir keine Gedanken darüber Sharin, was passiert ist. Sowas wird nicht wieder passieren, ich werde auf dich acht geben, nun mehr als den je. Wir werden sobald es dir besser gehen von hier wieder verschwinden, und nun versuch weiter zuschlafen kleine Schwester."
Sagte ich mit einem Lächeln und strich Sharin über ihr braunes Haar, diese sah mich an, nickte dann und kuschelte sich an mich. Ich legte meinen Arm um Sharins Schulter und zog sie näher an mich, und strich ihr immer wieder sanft über den Kopf, bis sie eingeschlafen war. Mein Blick wich zum Eingang der Höhle.
>>Ich lass nicht zu das du stirbst Sharin, auch wenn du nicht meine leibliche kleine Schwester bist. So bist du ihr doch so ähnlich, wir sind nicht im Blute Verwandt aber dafür im Geiste. Und ich beschütze meine Familie, vor jeden, niemand wird dich angreifen, vorher muss man mich töten.<<
Ich spürte wie mir Tränen die Wangen hinabliefen, die ich mit meiner Hand wegwischte. Dann schloss ich die Augen und versuchte zu schlafen, doch ich schlief ziemlich unruhig.


Tsume:
Ich sah zu Toboe der nun neben Kiba saß und ihm besorgt ansah. Mir war nicht entgangen das er die Gruppe kurz verlassen hatte. Wahrscheinlich um sich auszuheulen, er war halt ein Kind die durften sowas, solange es nicht zur Gewohnheit wurde. Doch was sollten wir nun wirklich machen, Cheza war Tod, verwelkt wie diese Alte Frau damals, gab es jetzt überhaupt noch einen Weg ins Paradies, jetzt wo die Mondblumen, besser gesagt das Mondblumenmädchen nicht mehr war.
Mein Blick wich zu Kiba, ich fragte mich ob dieser Shamane Kiba überhaupt helfen konnte, und wie würde Kiba reagieren, wenn er erfuhr was mit Cheza war. Er hatte damals alles auf sich genommen um sie zu finden, um sie zu retten und nun das.
"Für Kiba wäre es besser er würde dort bleiben wo er nun ist."
Sagte ich meine Gedanken laut und alle sahen mich an.
"Was soll das heißen Tsume. Was meinst du damit Alter? Willst du jetzt Kibas posten oder was?!"
Kam es von Hige, er wollte auf mich losgehen doch Blue stellte sich zwischen uns zwei und versuchte Hige zu beruhigen.
"Ich hab keinen Bock auf den Anführerscheiß, aber was denkst du Hige, wie wird Kiba wohl reagieren, wenn er das mit Cheza erfährt. Glaubst du echt, er hat dann noch einem Lebenswillen, sein Lebenswillen war nun einmal Cheza, so ist es halt. Und da wäre es besser er bleibt dort wo er ist, so erfährt er das nie und kann in Ruhe sterben."
Antwortete ich. stieß mich von der Wand ab und verließ die alte Hütte und ging ins Freie, ich brauchte nun frische Luft. Die anderen waren mir nun egal, gerade war mir alles egal, was hatten wir nun für eine Aufgabe? Wie würde es weitergehen?
Ich ging los und entfernte mich von der Hütte und den anderen, ich musste nachdenken.


Hige:
Ich sah Tsume entsetzt und wütend nach.
"Hat der sie noch alle, was soll das ganze, wie kann er nur so denken."
Ich blickte zu Kiba und Toboe, dieser schockiert zum Eingang der Hütte sah, er stand auf und wollte schon rauslaufen, ich hielt ihm am Arm fest.
"Bleib hier Toboe, Tsume will dich jetzt sicher nicht in seiner Nähe haben, so wie der gerade drauf war. Nichts gegen dich Kleiner, aber du weißt ja wie er manchmal drauf ist, wie er dich manchmal nennt. Aber was er vorhin gesagt hat der spinnt doch total."
"Hige..", ich sah zu Blue und lächelte leicht.
"Kiba kommt wieder zu sich, und wir schaffen das alles, Tsume hat nur..."
"Jetzt sei mal still Hige. Ich kenne Tsume noch nicht so lange, eigentlich keinen von euch, aber ich kann euch gut einschätzen, und Tsumes Worte wegen Kiba. Er will das nicht für Kiba, er währe wohl nun gerne an Kibas Stelle und wolle nicht mehr aufwachen, ihm macht das mit Cheza doch sehr zu schaffen, auch wenn er es nicht zeigt,"
Sagte Blue, ich sah meine Freundin in Spe, mit großen Augen an, hatte sie Recht und wenn woher wusste sie das?
Plötzlich hörten wir ein leises stöhnen und sahen zur Geräuschquelle. Kiba kam langsam wieder zu sich.
"Hey... Leute.." flüsterte er leise und sah uns an, sein Blick war benommen, aber auch verwirrt.
"Was ist los?", ich schluckte, sollten wir es jetzt sagen. Oder Kiba sich noch erholen lassen.


Kiba:
Ich sah jeden einzelnen meiner Freunde an. Mir kam direkt nur eines im Sinn.
„Wo ist Cheza?“, fragte ich.
Die traurigen Blicke der anderen ließen mein Innerstes daraufhin zu Eis gefrieren. Keiner von ihnen konnte mir in die Augen sehen. Toboe hockte neben mir und hatte angefangen zu zittern. Blue und Hige wechselten verzweifelte und traurige Blicke. Ich wandte mich an Tsume. Die goldenen Augen des großen Weißhaarigen sahen zunächst traurig zu Boden, dann sah er mich mit ernstem Blick an.
„Cheza..., Cheza existiert nicht mehr.“, sagte er ruhig.
Ich konnte nicht glauben was er da sagte. Wovon zum Teufel sprach er da? Ich sprang auf.
„Was soll das heißen?“, fuhr ich ihn an, doch die Antwort kannte ich bereits.
Es war nur zu schmerzhaft die Wahrheit zu erkennen.
„Cheza ist... sie ist.... vor meinen Augen verwelkt. Es tut mir leid. Ich konnte sie nicht beschützen.“, erklärte Blue schließlich.
Mein Magen zog sich zusammen und mir wurde schlecht. Ich schwankte rückwärts. Das war unmöglich. Das konnte nicht sein. Nicht Cheza. Nein! Das durfte nicht sein! Ich drehte mich um und rannte nach draußen. Ich konnte noch hören wie meine Freunde meinen Namen riefen, doch das war mir egal. Ich rannte und rannte. Immer weiter. Bis ich irgendwann schlitternd stehen blieb.
Wie ich überhaupt soviel Kraft aufgebracht hatte wusste ich nicht. Eigentlich war ich noch viel zu schwach. Meine weißen Pfoten zitterten. Ich kniff die Augen zusammen. Der Schmerz die Blumenjungfrau verloren zu haben war zu groß. Zunächst begann ich leise zu winseln. Dann heulte ich. Es war alles vorbei.


Sharin:
Nachdem wir ein wenig geschlafen hatten, viel war es nicht da wir immer noch angeschlagen waren, beschlossen wir weiter zu ziehen. Wir konnten nicht hier bleiben. Es war zu gefährlich. Außerdem trieb mich seltsamerweise irgendetwas an. Ich wusste in welche Richtung ich gehen musste. Doch ich wusste nicht warum.
„Sharin, wo willst du hin? Es ist zu gefährlich.“, versuchte Yuki mir zu erklären.
Ich verstand sie. Ich wusste, dass sie recht hatte. Trotzdem konnte ich nicht anders. Ich musste weiter.
„Wölfe Yuki. Dort, in weiter Ferne, sind Wölfe.“, sagte ich nur.
Es war seltsam. Ich konnte sie nicht riechen. Konnte keine Wolfsfährte wittern und trotzdem wusste ich, dass sie dort sein mussten. Aus irgendeinem Grund war mir plötzlich klar, dass ich sie finden musste.
„Sharin. Du weißt was passiert ist! Wenn du recht hast, dann sollten wir lieber umkehren. Du darfst ihnen nicht vertrauen. Wer auch immer sie sein mögen!“, rief Yuki flehend.
Ich warf ihr einen Blick zu. Vermutlich hatte sie recht. Sie war die ältere. Sie musste einfach recht haben. Doch ich konnte dem Drang nicht widerstehen diese Wölfe zu finden.
„Mach dir keine Sorgen Schwester. Ich bin vorsichtig. Außerdem habe ich noch eine super starke Beschützerin an meiner Seite.“, sagte ich zuversichtlich.
Yuki senkte den Kopf.
„Ich bin nicht super stark.“, sagte sie leise und traurig.
Mir war klar, dass sie an unser verlorenes Rudel dachte. Doch sie war stark. Im Gegensatz zu mir, war sie immer stark gewesen. Deswegen hatte sie dieses Rudel ja auch überhaupt angeführt. Ich ging zu ihr und nahm ihre Hände in meine.
„Vertrau mir Schwester. Ich kann dir leider nicht sagen warum, aber wir müssen diese Wölfe finden.“, erklärte ich.
Yuki seufzte.
„Also gut. Aber halte dich immer hinter mir!“, riet sie mir.
Ich nickte und lächelte sie erleichtert an. Dann machten wir uns wieder auf dem Weg. Wer auch immer diese Wölfe waren, ich musste sie finden. Warum wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
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