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The Blood Dragon

von Mina Chae
GeschichteDrama, Krimi / P18 Slash
EXO GOT7 Monsta X
03.02.2018
04.10.2020
73
145.243
5
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.03.2019 1.494
 
Annyeong Leute :D
Hier habt ihr das nächste Kapitel
Viel Spaß beim Lesen ^ ^
lg Mina<3

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Feindeslager:

Es war mittlerweile 1 Woche seit Zicos brutalem Tod vergangen und weder Jay noch Doki konnten ihre Trauer auch nur ansatzweise überwinden. Vor Allem Jay hatte es besonders schwer getroffen.
Seitdem sein Bruder ermordet wurde und er nun ganz alleine in seinem großen Haus war, ging es ihm sowohl psychisch als auch physisch immer schlechter.
Er begann wieder damit zu rauchen und ertränkte seine Trauer und seinen Schmerz mit so viel Alkohol, dass sich Doki langsam ernsthafte Sorgen um sein Leben machte.
So konnte und durfte das keinesfalls mehr weitergehen...
Jay konnte sich doch nicht für den Rest seines Lebens einfach in seinem Haus verkriechen und sich aus lauter Trauer noch eine Alkoholvergiftung oder sogar schlimmeres zuziehen !
Das würde Doki auf gar keinen Fall einfach so zulassen !
Er konnte jetzt nicht auch noch Jay verlieren...und schon gar nicht durch so eine Dummheit !
Außerdem war Jay immer noch Clanführer und musste sich bald wohl oder übel wieder um seinen Clan kümmern, da sich Doki unmöglich um beide Zweige ihrer Mafia gleichzeitig kümmern konnte.
Er musste Jay zur Vernunft bringen und ihm durch diese schwere Zeit helfen so gut er konnte. Und genau dies war jetzt auch sein Plan.

Eine Weile stand er vor Jays verschlossener Haustür und klingelte, doch als ihm Jay nicht öffnete, holte er schließlich seinen Ersatzschlüssel aus der Jackentasche und schloss die Tür vorsichtig auf.
Leise betrat er das große Haus und nach kurzem Suchen fand er Jay auch schon im Wohnzimmer zusammengekauert auf der Couch vor.
Vollkommen abwesend starrte dieser auf ein Fotoalbum dass er in seinen Händen hielt, während ihm dabei stumme Tränen die Wangen hinabliefen und neben ihm eine angefangene Wodkaflasche auf dem Sofa lehnte.
„...Ach, Jay...“, begann Doki seufzend und setzte sich zu ihm auf die Couch, „Du musst damit aufhören. Das führt doch zu nichts... Es bringt uns Zico auch nicht wieder zurück ! Du zerstörst dich nur selber damit !“
„Es...es tut immer noch so weh wie vor einer Woche... Obwohl nein...sogar noch viel schlimmer !“, weinte Jay leise und ließ sich kurz darauf schwach in Dokis Arme ziehen.
„Ich weiß...“, antwortete dieser traurig, während er Jay sanft durch die schwarzen Haare strich, „Und das wird auch leider eine sehr lange Zeit brauchen, um zu vergehen und zu verheilen...aber du kannst dich jetzt nicht einfach so hängen lassen. Zico hätte es bestimmt nicht gewollt, dass du dich so Zugrunde richtest und vollkommen in Trauer und Schuldgefühlen versinkst. Er würde wollen dass du glücklich bist, dass du stark bleibst, seinen Tod angemessen rächst und für euch beide weiterlebst. Und das will ich auch, Jay.
Kris hat ihn dir vielleicht brutal aus dem Leben gerissen...aber er kann ihn dir niemals aus deinen Erinnerungen und deinem Herzen reißen. Zico wird immer ein Teil von dir sein und solange du atmest, wird er in dir weiterleben. Bitte sei stark und mach ihn glücklich, indem du dein Leben wieder normal fortsetzt und dir auch nicht mehr die Schuld für alles gibst.“
„Du...du hast recht...“, wimmerte Jay leise vor sich her, nahm einen tiefen Atemzug und löste sich schließlich aus Dokis Umarmung, „Zico würde das nicht wollen. Genau wie ich es nicht wollen würde, dass er sich nach meinem Tod in Kummer und Trauer ertränkt. Wenn es eines gibt, dass ich jetzt noch für ihn tun kann...dann ist das mir sein Herz zurückzuholen und ihn zu rächen.“
„Kris hat ihm aus gutem Grund ausgerechnet das Herz geklaut.“, begann Doki nachdenklich, „Das Herz symbolisiert Liebe, Zuneigung, ist das wichtigste Organ des Körpers und ist die Quelle des Lebens. Er hat Zico sozusagen noch ein zweites mal getötet, indem er ihm dieses wichtige Organ herausgeschnitten hat. Und dich hat er dabei erfolgreich doppelt so sehr verletzt...
Dieser dreckige Bastard schreckt wirklich vor gar nichts zurück.“, knurrte er finster weiter.
„Ich schwöre dir eins... Wenn ich diesen Hurensohn das nächste mal sehe, steche ich ihm direkt in sein dummes Gesicht und kratz ihm seine verfickten Augen aus !“, gab Jay drohend von sich und legte dabei das Fotoalbum zurück in eine alte Kiste, welche neben der Couch stand.
„Was das angeht...“, begann Doki langsam und richtete seinen Blick nun ernst zu Jay, „Wir werden ihn morgen treffen...“
„...Wir werden WAS ?!“, fragte dieser außer sich und starrte Doki dabei böse an, „Was meinst du damit, wir werden ihn treffen ?!“
„Raste jetzt bitte nicht aus, aber ich hab kurzfristig ein Clan-Treffen einberufen.“
„EIN CLAN-TREFFEN ?! SPINNST DU ?! Ich setz mich doch nicht nach allem was passiert ist, einfach so mit diesem Stück Scheiße an einem Tisch zusammen und rede mit ihm !! Ich will ihn umbringen ! Ihn und seinen gottverdammten scheiß Clan ! Alle seine Leute sollen verrecken !“
„So einfach ist das aber nicht, Jay ! Weißt du wie viele unserer Männer und auch Zivilisten unnötig sterben müssen, wenn sich das ganze hier zu einem offenen Straßenkrieg entwickelt ?! Dann hätten wir nicht nur Zico, sondern noch zusätzlich Hunderte mehr verloren ! Wir müssen mit Kris reden und dafür sorgen, dass es nicht so weit kommt ! Es liegt auch in seinem Interesse, dass diese Fehde nicht auf den offenen Straßen zwischen unseren Männern ausgetragen wird, sonst hätte er ja wohl kaum zugestimmt zu kommen. Wir haben ihn anschießen lassen, da wird er sich genauso wenig darüber freuen uns zu sehen.
Ich weiß dass das sehr viel von dir verlangt ist...immerhin hat er deinen Bruder bestialisch abgeschlachtet...aber du bist nicht mehr in Seattle und leitest eine kleine Straßengang, die sich problemlos in jede kleine Schießerei verwickeln lassen kann ohne größere Konsequenzen ! Du leitest einen Clan von mehreren tausend Mitgliedern und es werden immer mehr. Wir haben die Verantwortung für diese ganzen Menschen, Jay ! Es tut mir Leid, aber ich kann nicht einfach zulassen dass das alles bis in die untersten Reihen ausartet. Es gefällt mir ja selber nicht diesem Arschloch gegenüber zu sitzen, aber ich muss es nun mal für das Wohlergehen unseres Clans tun. Ich verspreche dir, dass du deine blutige Rache sobald wie möglich bekommen wirst. Aber fürs Erste sollten wir die Füße stillhalten und unsere nächsten Schritte mit Bedacht planen.“

Nachdem Doki diese Worte ausgesprochen hatte, herrschte eine ganze Weile erst mal Stillschweigen, in dem Jay angestrengt nachdachte und Doki ihn dabei beobachtete.
„Du hast ja recht...“, seufzte Jay schließlich und ließ sich dabei etwas tiefer aufs Sofa sinken, „Ich vergesse immer wieder was für eine große Verantwortung ich doch eigentlich habe. Jede noch so kleine Entscheidung, jede Anordnung, jeder neue Rekrut den ich aufnehme...das alles hat Folgen und Konsequenzen für meinen Clan. Sie vertrauen mir und legen ihre Leben in meine Hände...
Also gut...reden wir mit diesem Hurensohn und sorgen dafür, dass sich dieser Krieg nicht bis zu den Straßen ausbreitet. Aber wenn das erledigt ist...beginnt die Jagdsaison und ich werde erst wieder Ruhe geben, wenn Kris tot vor meinen Füßen liegt !“



Heimlager:

„Was ? Wie jetzt ? Du hast morgen allen Ernstes ein Treffen mit Doki und Jay...?!“, fragte Lay ungläubig, während er den Verband an Kris' verletzter Schulter wechselte, „Wie ist das denn überhaupt möglich, ohne dass ihr euch sofort alle gegenseitig umbringt ?“
„Es ist alles möglich wenn du für so viele Leute die Verantwortung trägst. Außerdem ob du es glaubst oder nicht, gehört das tatsächlich zu meinem Plan mit den beiden noch mal zusammen zu sitzen.“, antwortete Kris grinsend, während ihn Lay unsicher musterte.
„Aber, Boss...du hast Jays Bruder getötet... Hast du denn keine Sorge, dass er dich um jeden Preis töten wird ?“
„Nein, da passt Doki schon auf.“, lachte Kris als Antwort und zog sich dabei wieder sein Oberteil an, „Jay ist ein dummer Hund und Doki hält die Leine in den Händen. Wenn der kleine Jay mal wieder zu übermütig wird, zerrt ihn Doki einfach wieder zurück und bringt ihm Benehmen bei. Außerdem freue ich mich schon richtig darauf in Jays verletztes und trauerndes Gesicht zu blicken, seinen Schmerz zu sehen und wie es ihn fertig macht, dass ich Zicos Herz besitze und es nicht rausrücke. Ihn noch weiter zu Boden zu treten, wird mir den Tag um einiges versüßen.“
„...Du wirst ihn qualvoll sterben lassen wenn du ihn hast, nicht wahr...?“, fragte Lay seufzend und blickte Kris dabei in die Augen, „Findest du denn nicht, dass er sich einen schnellen Tod verdient hat ? Ich meine...er leidet doch jetzt schon eh genug durch den Verlust seines Bruders...“
„Oh nein, Lay...“, begann Kris finster, „Ich werde diesen Ami-Verschnitt sogar so lange ich kann vom Sterben abhalten. Er soll langsam ausbluten und ich werde seinen Tod bis zum Limit hin herauszögern. Sein Bruder hatte das Glück schnell zu sterben...aber mit Jay will ich noch spielen. Er soll vor mir auf die Knie fallen und mich darum anbetteln sterben zu dürfen. Vielleicht wird ihm dann ja mal endlich bewusst, wie viel er und sein Drecksleben eigentlich wirklich wert sind.“


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Jay und Kris...wahre Liebe xD
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