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The Blood Dragon

von Mina Chae
GeschichteDrama, Krimi / P18 Slash
EXO GOT7 Monsta X
03.02.2018
04.10.2020
73
145.243
5
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.03.2019 1.580
 
Annyeong Leute :D
Nachdem das letzte Kapitel so brutal und gnadenlos war....wird es jetzt nicht besser xD
Ich hoffe ihr habt alle eure Taschentücher parat T_T
Viel Spaß beim Lesen ^ ^
lg Mina<3


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Nach dem sorgenvollen Telefonat mit Zico, bekam Jay schließlich unerwarteten Besuch von Doki, der mit ihm noch ein paar wichtige Angelegenheiten klären und noch mal spezifisch über den fehlgeschlagenen Mordanschlag von gestern sprechen wollte.
„Jay, was ist da schief gelaufen ?“, fragte Doki, während er sich neben Jay auf der geräumige Couch niederließ, „Wieso lebt der Bastard denn noch ?“
„Der Scharfschütze hat seinen Brustbereich um einige Zentimeter verfehlt und wohl stattdessen seine Schulter erwischt...“, seufzte Jay und hielt Doki dabei ein Glas Whiskey hin, „Kris hat sich ausgerechnet in dem scheiß Moment bewegt, wo der Schütze abgedrückt hat ! Was soll der Dreck ?! Was ist das für ein behindertes Glück ?! Jetzt mal ehrlich ?!“
„Fuck ! Wer hätte das denn kommen sehen...?“, antwortete Doki gereizt und nahm dabei einen großen Schluck, der goldbraunen Flüssigkeit.
„Was ist mit den Männern am Boden ? Haben die ihn nicht erwischen können ?“
„Nein. Er war viel zu schnell bei seinem Wagen und ist abgehauen. Sein scheiß Maserati ist anscheinend kugelsicher, daher konnten sie ihm keinen weiteren Schaden zufügen.“
„Verstehe...“, gab Doki überlegend von sich, „Dann brauchen wir wohl jetzt dringend einen neuen Plan, denn Kris wird bestimmt nicht lange warten, um zurückzuschlagen. Wir soll-“, plötzlich begann jedoch sein Handy zu klingeln und unterbrach die beiden somit mitten in ihrem Gespräch.
„Was zur ? Wer ist das denn so spät noch ?“, knurrte Doki und ging schließlich genervt ran.
„Dean ? Was gibt’s denn ?“, fragte er wütend, doch als ihm Dean daraufhin etwas zu erzählen begann, wich ihm jegliche Farbe aus dem Gesicht, während er seinen Ohren nicht trauen konnte.
„...Was ?! Nein...nein, nein, nein ! Das kann nicht sein ! Nein !“, gab er schockiert von sich, während ihm Jay verwirrte, fragende Blicke entgegenwarf.
„Scheiße ! Wir...wir kommen sofort !“, antwortete Doki, doch Dean wies ihn auch schon sogleich auf etwas hin, dass Doki plötzlich verzweifelt werden ließ.
„Moment was ?!“, begann er ungläubig, „Dean ! Ich kann ihn doch nicht einfach hier lassen ! Er ist sein Bruder, verdammt ! Wir kommen beide ! Bis gleich.“
„Was war das denn bitte ?“, fragte Jay schließlich, nachdem Doki das Telefonat beendet hatte und ihm nun einen zutiefst trauernden Blick zuwarf.
„Oh scheiße...Jay. Wie soll ich dir das nur beibringen...?“, seufzte Doki und konnte es nicht ertragen Jays Herz brechen zu müssen.
„Zico...“
„Was ist mit Zico ?!“, fragte Jay panisch, während ihm innerlich augenblicklich schlecht wurde.
„Er...ist...“
„ER IST WAS, DOKI ?! WAS ?! REDE VERDAMMT ! REDE !“
„Er ist tot...“

Sofort nachdem Doki diese Worte ausgesprochen hatte, war Jay vollkommen durchgedreht, hatte ihn sofort nach draußen zu seinem Auto gezerrt und sich auf den Weg zu dem Ort des Geschehens gemacht, an dem Dean auch schon ungeduldig auf die beiden wartete.
Sie parkten nicht weit von der besagten Gasse entfernt und liefen des Rest zu Fuß, bis sie schließlich auf Dean trafen, der eilig aus der Gasse gestürmt kam.
„Hallo, Boss. Jay.“, begrüßte dieser die beiden und richtete sofort seinen Blick zu Jay, „Du solltest da besser nicht reingehen... Du solltest das wirklich nicht sehen, Jay. Bitte, bleib hier.“
„Geh mir aus dem Weg, Dean ! Ich will zu meinem Bruder ! Er ist nicht tot ! Er kann nicht tot sein ! Er kann es einfach nicht !“, schrie Jay hysterisch, stieß Dean grob zur Seite, betrat die Gasse und lief bis zu ihrem Ende, an dem sich der große Stacheldrahtzaun befand.
Doki folgte ihm sogleich, doch als er sah was da für ein Horroranblick auf die beiden wartet, bereute er es augenblicklich Jay mit hierher zu diesem Massaker genommen zu haben.
„Ach...du...Scheiße...“, gab er ungläubig von sich, während sein Blick automatisch zu Jay fuhr.
Dieser starrte einige Sekunden lang in vollkommenem Schock und Entsetzten auf das blutige Szenario vor seinen Augen, ehe er schließlich schwach neben Zicos geschändetem Körper auf die Knie fiel und schrecklich zu weinen begann.
„NEIN !!“, schrie er verzweifelt und umarmte dabei seinen toten Bruder so fest er nur konnte, „ZICO ! KRIS HAT IHN MIR GENOMMEN ! ER HAT MIR DAS LETZTE BISSCHEN AN FAMILIE GENOMMEN, WAS ICH NOCH HATTE ! ER HAT MIR MEINEN BRUDER GENOMMEN !“, weinte er und wischte Zico dabei vorsichtig mit seinem Ärmel ein wenig Blut vom Gesicht.
„Zico...es tut mir so Leid ! Ich...ich hab versagt ! Ich konnte dich nicht beschützen...“, schluchzte er leise vor sich her, während er seinem Bruder sanft über die Wange strich, „Es ist alles meine Schuld ! Nur meine ! Ich hätte dich nicht mit reinziehen sollen und hab es trotzdem getan...“
„Jay...“, hörte er Dokis Stimme sagen und kurz darauf kniete dieser auch schon neben ihm am Boden, „Gebe dir nicht die Schuld an allem. Zico wollte unserem Clan beitreten. Du hast ihn nicht dazu gezwungen. Er wusste dass es gefährlich ist, als dein Bruder mitzumischen...aber er hat es in Kauf genommen, weil er bei dir sein und dich beschützen wollte. Es ist nicht deine Schuld.“
„Aber wieso musste Kris ihn töten, Doki ? Wieso ihn und nicht mich ?! Zico hat nichts mit alledem zu tun gehabt ! Kris will uns und nicht ihn ! Ich hätte freiwillig mein Leben gegeben, nur damit er meinen Bruder verschont !“, weinte Jay verzweifelt, während ihn Doki zu trösten versuchte.
„Ach, Jay... Kris ist krank ! Er spielt gerne Psycho Spielchen und liebt es seine Opfer seelisch zu zerstören. Er hat es auf dich abgesehen...“, antwortete Doki und wurde dabei wütend, „Scheiße ! Wir hätten das ahnen müssen ! Wir hätten ahnen müssen, dass er sich an Zico vergreift !“
„Oh nein...Kris ist nicht krank...“, antwortete Jay schluchzend, während er auf das große, klaffende Loch in Zicos linker Brust zeigte, aus dem durchgebrochene Knochen und ein Teil seiner linken Lunge herausragten, „Diese Missgeburt...ist so schwer gestört...dass ich dafür keine Worte mehr finde. Er hat Zicos Brustkorb durchgebrochen und sein Herz herausgeschnitten... Doki, er hat es mitgenommen ! Er hat meinem Bruder einfach das Herz herausgeschnitten und es mitgenommen !“, schrie Jay völlig am Ende mit den Nerven und brach daraufhin in einen erneuten Schwall von Tränen aus, ehe er schließlich weiter sprach.
„Doki...welcher Mensch tut denn so etwas Grausames ?! Hat er keinen Respekt vor den Toten ?! Oder Respekt vor der Familie ?! Er entreißt mir Zico und zwingt mich dazu das hier zu sehen ! Wer weiß wie er ihn getötet hat... Wer weiß wie sehr er leiden musste... Er ist vollkommen alleine gestorben. Keiner von uns war bei ihm. ICH war nicht bei ihm ! Ich bin so nutzlos...“
„Jay, du bist nicht nutzlos ! Wir werden Zico rächen ! Und wie wir das werden ! Ich sorge höchstpersönlich dafür, dass du Kris das Herz raus reißen kannst !“, zischte Doki und richtete sich dabei wieder auf, um Dean zu sich zu winken.
„Ich will nicht warten, Doki ! Ich will Zicos Herz ! Jetzt ! Es soll keinen einzigen Tag bei diesem dreckigen Spinner vergammeln !“, knurrte Jay finster, hob den Körper seines Bruders hoch und richtete sich langsam auf.

„Dean, nimm ihn und bring ihn zu mir nachhause. Ich werde sofort Kris umbringen gehen !“, zischte er, während er Dean Zicos Körper übergab und sich schon auf den Weg machen wollte.
„Immer langsam, Jay !“, erwiderte Doki und versperrte ihm augenblicklich den Weg, „Die werden dich sofort kaltmachen, wenn du da jetzt alleine hingehst ! Beruhige dich ! Du kannst nicht klar denken ! Genau das erwartet Kris doch von dir ! Spiel ihm doch nicht in die Hände !“
„Geh mir aus dem Weg, Doki !“, knurrte Jay bedrohlich und versuchte ihn wegzustoßen, was Doki jedoch nicht zuließ und weiterhin fest an Ort und Stelle stehen blieb.
„Ich sagte...GEH MIR AUS DEM WEG !“, schrie ihn Jay nun außer sich vor Wut und Trauer an, griff unter seine Jacke und hielt Doki auch schon eine Sekunde später seine Pistole gegen die Stirn.
„Bitte...geh doch einfach aus dem Weg...“, weinte er und konnte sich dabei kaum auf seinen Beinen halten, „Ich...ich muss doch irgendetwas tun... Verstehst du das denn nicht ? Doki, bitte.“
Ohne ein Wort zu antworten, nahm ihm Doki sanft die Waffe aus den zittrigen Händen und zog ihn in eine feste Umarmung, in der Jay sofort zusammensank und stärker zu weinen begann.
Es schmerzte Doki Jay so zu sehen. Er hatte den Älteren bis jetzt nur ein einziges Mal weinen sehen... Und das war vor vielen Jahren, als seine erste große Liebe Jessi vor seinen Augen ermordet worden war. Sie war auch der Hauptgrund gewesen, wieso Jay Seattle zum ersten mal verlassen hatte und nach Seoul gezogen war. Doki und Jay lernten sich erst danach kennen und als Jessi schließlich bei einem Straßenüberfall ums Leben kam, schwor Jay ewige Rache und schloss sich Dokis Mafia Familie endgültig an.
„Doki...“, schluchzte Jay und drückte sich noch fester an seinen besten Freund, „Womit hab ich das alles nur verdient ? Erst entreißt mir das Schicksal im jungen Alter meine Eltern... Dann wird meine einzige wahre Liebe vor meinen Augen erschossen und nun...nun entreißt mir Kris auch noch bestialisch meinen Bruder... Wieso werden mir alle die ich liebe einfach so genommen ?! Was hab ich nur getan, dass ich so gestraft werde ?! Ich hab nur noch dich... Bitte versprich mir, dass du mich nie verlässt, okay ? Bitte !“, wimmerte er leise, was Doki nur noch mehr schmerzte.
„Ich verspreche es dir, Jay.“, antwortete er tröstend und strich Jay dabei über die schwarzen Haare, „Uns beide wird niemand auseinander reißen ! Erst recht nicht dieser Bastard von Kris !“


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Jay es tut mir so Leid, dass du das sehen musstest... T_T
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